CH113024A - Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in Verbrennungskraftmaschinen zur Erleichterung des Anlassens. - Google Patents

Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in Verbrennungskraftmaschinen zur Erleichterung des Anlassens.

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CH113024A
CH113024A CH113024DA CH113024A CH 113024 A CH113024 A CH 113024A CH 113024D A CH113024D A CH 113024DA CH 113024 A CH113024 A CH 113024A
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CH
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valve
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internal combustion
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combustion engines
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert
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  Vorrichtung zum Einspritzen von     Brennstoff    in     Verbrennungskraftmaschinen     zur Erleichterung des     Anlassens.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff  in     Verbrennungskraftmaschinen    zur Erleich  terung des     Anlassens    mit einem elektro  magnetisch betätigten Ventil an einer Brenn  stoffleitung.  



  Die bekannten Vorrichtungen dieser Art  sind gewöhnliche     Durchflussventile,    bei wel  chen, solange sie offen sind, der Brennstoff  lediglich infolge des Überdruckes in der  Brennstoffleitung ausfliesst. Nun ist aber  dieser Druckunterschied beim Anlassen häu  fig gering und, wenn der Behälter Bleich  hoch oder etwas tiefer als die Einspritz  öffnung liegt, sogar negativ. Bei geringem  Überdruck in der Brennstoffleitung tropft  der Brennstoff bei geöffnetem Ventil. Ist er  negativ, so fliesst bei geöffnetem Ventil  überhaupt kein Brennstoff von selbst durch.  Es ist aber zur guten Verteilung des Brenn  stoffes vorteilhaft, dass er kräftig in die  Maschine eingespritzt wird.  



  Mit der     Vorrichtung    gemäss der Erfin  dung ist es möglich, dass ein genügend kräf-         tiger    Einspritzdruck unabhängig vom Druck  in der Brennstoffleitung erzielt     wird,    indem  das Ventil sich nach der     Abflussseite        zii     öffnet und an einer am Umfang eingespann  ten Membran aufgehängt ist, die eine Pum  penkammer bilden hilft, und bei dem .durch  Stromunterbrechung eingeleiteten Schliessen  des Ventils einen Teil des Kammerinhaltes  unter dem Einfluss einer Feder in die Ma  schine einspritzt, während beim Öffnen des  Ventils infolge des     Anhebens    der Membran  Brennstoff in die Pumpenkammer     eintritt.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt.  



  Der Brennstoff fliesst aus dem höher  gelegenen Behälter A von selbst ,durch  eine Leitung     a    bis zu dem Ventilkegel<I>b</I>  des geschlossen gezeichneten, elektromagne  tisch betätigten Einspritzventils B. Der  Ventilkegel b ist an dem Schaft h des An  kers c eines Topfmagnetes     mit    der Spule     d     und dem eisernen Gehäuse e befestigt. Die       Anschlussklemmen   <I>f</I> und     y    der Spule<I>d</I> sind      durch Leitungen     h'    und 0 mit der     Batterie   <I>D</I>  verbunden. In der Leitung C ist der Druck  knopfschalter E angeordnet.

   Zwischen dem  Ventilkegel<I>b</I>     und    dem Schaft     1a,    ist eine  Membran     ä    eingeklemmt, die mit ihrem Rand  im Mantel des V     entilgehäuses        eingespannt     ist. Der Anker c samt dem Schaft     1i.    und  dem daran befestigten Ventilkegel b     jverden     für gewöhnlich durch eine Feder     k.    in der  gezeichneten Lage gehalten.

   Aus der von  der Membran     ä    und dem     -#rentilgeliiiuse    ge  bildeten     Kammer        in.    führt. eine Leitung     na     zur Spritzdüse o in die Saugleitung C der       Verbrennungskraftmaschine.     



  Die Wirkungsweise     der    beschriebenen  Einrichtung ist wie folgt:  Beim Niederdrücken des     Druckknopfes    E  wird der Magnet d, e erregt und zieht seinen  Anker c an, wodurch der Ventilkegel     L    von  seinem Sitz abgehoben wird. Gleichzeitig  wird auch die Membran i. so     durchgebogen,     dass die Kammer     -in    sich vergrössert.

   Infolge  dieser Vergrösserung wird Brennstoff aus  dem Behälter A durch die Leitung     va    zu  fliessen.     Wenn    der Druckknopf E losgelassen  und der     Elektromagnet        s;ronilos        wird,    so  drückt die Feder     k    die Teile     c,        h,   <I>i., b</I> wie  der in ihre Ausgangslage zurück. Dadurch  wird die Kammer     in    verkleinert.

   Der durch  die Membran sehr rasch     verdrängte    Brenn  stoff kann dabei nur zum     li:leinstc@n    Teil       durch    das     a    ich schliessende Ventil     zurück-          fliessen.    Der Hauptteil wird in die Leitung     ii,     gedrückt und durch die Düse o in die Saug  leitung hineingespritzt, und zwar mit kräf  tigem     Druck.    Die Membran trennt den elek  trischen Teil des Ventils vollständig vom  hydraulischen und dient zur     Geradführung     der beweglichen Teile.

   Natürlich     kann    der         Drennstoft        anuh    aus einem tiefer als das       Einsprilzventil    gelegenen Behälter durch die       Saugwirkung    der     Membran        beim        Offnen    des  Ventils     ;irrgesaugt    werden,     wenn        rnan    den  Schalter E     mir    kurz genug schliesst, so     dass     der angesaugte Brennstoff keine Zeit hat,  in den     Beli;

  iller        zuriiclcznfliessen.        Natürlich          könnte    der Brennstoff auch direkt in den       Zylinder        gepritzt.    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Einspritzen von Brenn stoff in Verbrcmiungskraftmaschinen zur Erleichterung des Anlassens mit einem elektromagiietiscli betätigten Ventil an einer Brennstoffleitung, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil sieh nach der Ibflussseite öffnet und an einer am Umfang eingespann ten fcderbelasleten Membran aufgehängt ist,
    die eine Pumpenkammer bilden hilft und hei dem durch Stromunterbrechung eingelei teten Scliliesseri des Ventils einen Teil des Kammerinhaltes unter dem Einfluss einer Feder in die Maschine einspritzt, während beim Öffnen des Ventils infolge des An- liegens der Membran Brennstoff in die Pum- pe r@kammer (-iiiirilt UNTERANSPRÜCHE:
    7. Einspritzvorriehiung nach Patentanspruch, dadurch gekennzcielinet, dass clie Membran zur Greradführung des Ventils dient. 2. Einspritzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran den eleh',risehen Teil der Vorrichtung vom hydraulischen Teil trennt.
CH113024D 1924-03-31 1925-02-16 Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in Verbrennungskraftmaschinen zur Erleichterung des Anlassens. CH113024A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077483B (de) * 1955-12-22 1960-03-10 S U Carburetter Co Anlasshilfsvorrichtung fuer Otto-Einspritz-Brennkraftmaschinen
DE1094046B (de) * 1957-03-14 1960-12-01 Gen Motors Corp Einrichtung zur Brennstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1077483B (de) * 1955-12-22 1960-03-10 S U Carburetter Co Anlasshilfsvorrichtung fuer Otto-Einspritz-Brennkraftmaschinen
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