CH113070A - Projektionsapparat, insbesondere für Lichtreklame-Zwecke. - Google Patents

Projektionsapparat, insbesondere für Lichtreklame-Zwecke.

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CH113070A
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projection apparatus
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housing
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August Waldmeier
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August Waldmeier
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Description


  Projektionsapparat, insbesondere für     Lichtreklame-Zwecke.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  Ein     Projektionsapparat,    insbesondere für       Lichtreklame-Zwecke,    welcher auf beiliegen  der Zeichnung in einer beispielsweisen Aus  führungsform dargestellt ist. Es zeigt:       Fig.    1 eine Innenansicht des Getriebes des  Projektionsapparates;       Fig.    2 ist ein Querschnitt;       Fig.    3 stellt den kompletten Projektions  apparat in Seitenansicht dar;       Fig.    4 zeigt ein Detail.  



  1 ist ein     Gehäuse,    welches in seinem Zen  trum ein Auge 2 aufweist, in welch letzte  rem eine Achse 3 drehbar lagert. Mit ihrem  freien, .aus dem Auge     abstehenden    Ende     trägt     die Achse 3 eine runde Scheibe 4, die einen       grösseren    Durchmesser aufweist, als das Ge  häuse 1. Die Scheibe 4 weist nahe an ihrem  Umfang in gleichen Abständen verteilte       Durchbrechungen        bezw.    Felder 5 auf, die  zur Aufnahme von lichtdurchlässigen, die  Reklame tragenden Platten dienen. Die An  zahl der Felder 5 kann beliebig gewählt wer  den.

   Am Gehäuse 1 ist ein als Objektiv  träger dienender Lappen 6 angegossen, der  eine Bohrung 7 aufweist, deren     Axe    die Be  wegungsbahn der Felder 5 schneidet, Das    Objektiv kann von an sich bekannter Bauart  sein, und wird am Lappen 6 und durch teil  weises Einsetzen in die Bohrung 7 befestigt.  



  Um die Felder 5 respektive die darin an  geordneten Reklameplatten schrittweise in  bestimmten     Zeifintervallen    vor die Bohrung  7 gemäss Pfeil,     Fig.    1, bewegen zu können,  ist ein Gewichtstriebwerk vorgesehen, wobei  aber dieses von einem Federuhrwerk bekann  ter Art beherrscht respektive     jeweils    ausge  löst und gesperrt wird.  



  Auf einer Aufzugswelle 8, die einerseits  in der Gehäusewandung, anderseits in einer  im Gehäuse 1 befestigten Platine 9 drehbar  lagert, sitzt fest eine Seiltrommel 10. Letz  tere weist einen     Zahnsperrkranz    11 auf. Die  Aufzugswelle 8 steht mit dem einen Ende  vom Gehäuse 1 ab und besitzt daselbst einen  Vierkant 12 zum Ansetzen einer Kurbel. Auf  die Seiltrommel ist ein Zugorgan 13 gewun  den, an welchem ein Gewicht 14 hängt. Auf  der Aufzugswelle 8 ruht lose drehbar ein  Stirnrad 15, das eine Klinke 16 trägt.

   Diese  greift in die Zahnung des     Zahnsperrkranzes     14, so     d.ass    das Stirnrad 15 durch das fallende       Gewicht    mit der Trommel 10 gedreht wird,       ,iber    im     filmgekehrten    Drehsinn der     Tro.m        el         10, das heisst, wenn die Aufzugswelle 8     finit     der Seiltrommel zwecks Aufziehen des Ge  wichtes 14 gedreht wird, nicht     mitgenommen     wird.  



  Die Drehbewegungen des     Stirnrades    15   -erden auf eine Schaltscheibe 17 übertraten,  die auf einer Welle 18 festsitzt. Zwecks       Cbertragung    dieser     Drehbewegungen    dienen  eine Anzahl     Übersetzungsrädcr    19 bis 23,  welche die Drehungen des Stirnrades 15 ins  Schnelle übersetzen. Sämtlicher Wellen der       Cbersetzunbsrä.der    19 bis 23 und     diejenige     der Schaltscheibe 17 lagern drehbar     einerends     in der     Gehä-ilsewa.n.dung        und        cinderencls    in  der Platine 9.

      In der Schaltscheibe 17 sind am     Umfang     in gleichen Abständen verteilte     Ausnehmun-          gen    24, wobei in der Scheibe 4 in den     nä.m-          liehen    Winkelabständen verteilte Zapfen     2:i     befestigt sind. Letztere stehen von     der     Scheibe 4 ab und können mit. den     Ausneh-          munben    24 der Schaltscheibe 17 in Eingriff  gebracht     werden,    wobei beim Drehen der  Schaltscheibe die Scheibe 4     mitbewegt    wird.  



  Das Gewichtstriebwerk wird von einem  an sich     bekannten        Federuhrwerk    26 be  herrscht, respektive von einer auf der     Minu-          tenzeigerwelle    angeordneten     Sperrscheibe    27,  die Stifte 28 aufweist. In die Bahn der  letzteren ragt das freie Ende eines Sperr  armes 29, der auf einer     Welle    30 festsitzt.

    Auf dieser Welle. 30 ist ein Zahnkolben 31  befestigt, der mit einem Stirnrad 32 der  Welle 18 kämmt, wobei noch auf der     Za.hn-          kolbenwelle    30 eine     Nockens.clieibe    33 fest  sitzt, zugleich noch ein     Windfliirel    34, wel  che Teile 29, 33 und 34 unter dem Einfluss  des Gewichtes 14 stehen, aber von der Sperr  scheibe 27 beherrscht werden. Auf der     Nok-          kenscheibe    33 liegt ein Zapfen 34' eines Win  kelhebels 35 auf, der um einen Zapfen 36       schwingen    kann.

   An seinem freien Ende ist  der Hebel 35 als verbreiterte     Abdeckplatte    37       ausgebildet,    welch letztere von der Nocken  seheibe 33 aus vor und vom     Objektiv        wea          bewegt    werden kann. (Die beiden     Endstel-          li:ngen    sind in der Zeichnung     eingezeichnet.)       Auf     der        Stundenzeigenvelle    ruht eine  Ziffernscheibe 38, die an ihrem Umfang Lö  cher 39 aufweist, in welche     Stechstifte    40  auswechselbar     eingesteckt        werden    können.

   In       c1eren    Bahn     ragt    ein Arm 41, der auf     einem     Bolzen 4? schwenkbar lagert, welcher Arm  41     mittelst    zweier Nasen 43, 44 neben     einer          Auslösseheibe    45, die zwei Anschläge 46, 4 7  trägt, endigt     (Fig.    4). Diese     Auslösscheibe     45 sitzt auf einer Welle 48, die eine Kon  taktscheibe 49     trii;t,    gegen welch letztere       Bürsten    50 anliegen. Die eine Hälfte der       Kontaktsch(-ibe    49 ist     elektrisch    leitend. die  andere isoliert.

   Die Welle 48 weist- ein Fe  dergehäuse 51 von bekannter Art auf,     -%vel-          che    Feder     bestrebt    ist, die Welle 48 samt den  Teilen 45, 49     ztt    drehen, gemäss Pfeil Il       (Fig.    4). Die     Bürsten    50 sind in den Strom  kreis der     Projektionslampe    52     geschlossen.     



  Diese     Projektionslampe    52 befindet sieh  in einem von     Stangen    53 und     Support    ver  schiebbar     getra.-enen    Gehäuse 54,     welche     Lampe 52 zwischen einem Kondensator 55  und einem     Spiegel    56 eingebaut ist. Die       Stangen    53 sind in einem     Lichtstrahlenfänger     57     eingeschraubt,        welch    letzterer am     Gehäuse     1 um eine Achse 58 schwenkbar ist. Das  Gehäuse 1 ruht auf einem Ständer 59.  



  Die Arbeitsweise ist folgende:  In     erster    Linie     xvird    das Federwerk der  Uhr 26, sowie dasjenige des Gehäuses 51 auf  gezogen und das Gewicht 14 durch Drehen  der Trommel 1.0     liochgezo;g-en.    Nimmt     inan     zum Beispiel an, dass der     Projektionsapparat     von 19 bis     21        Ulrr    funktionieren soll, so     wird     je ein Stift 40 in     d@rs    Loch der Ziffer 19 und  21 der Ziffernscheibe 38 gesteckt.

       ITm    19       LThr    kommt nun der entsprechende Stift     40     gegen den     .Irin    41 anzuliegen und hebt die  sen an. Dadurch wird der Anschlag 47 durch  die Nase 43 freigegeben, wodurch     sieh:

          die          Auslösscheibe    45 dreht, und zwar nur eine  halbe Drehung, bis der Anschlag 46, wie     g-c-          zeichnet,    auf der Nase 43     a.nschlä.gt,    wobei  aber zuvor der     Anschlag,,    47 den Arm 41.

       mit-          telst    der Nase 44     durch    Auftreffen auf die  sen in die     Ausgangsstellung        zurücll@@eführt          ha.t,    Durch diese halbe Drehung     kamen    die,           Bürsten    mit dem leitenden Teil der Kontakt  scheibe 49 in Berührung,     wodurch    der     Stram-          krE-is    geschlossen wurde, und er bis 21 ge  schlossen bleibt.  



  Da die Sperrscheibe 27 gedreht wird ge  mäss Pfeil     II    und der Sperrarm 29 gegen den       Über    ihm liegenden Sperrstift infolge des Ge  wichtes 14 anliegt, wird     .der        Sperrarm    29  nach und nach freigegeben. In diesem     Mo-          #_,     nach     Freigabe    des Armes 29 beschreibt  dieser annähernd eine volle Umdrehung, wo  bei gleichzeitig sämtliche Teile 8 bis 23 ge  dreht werden, durch die freigewordene Zug  kraft     cles    Gewichtes 14 und diese Drehungen  dauern an, bis der Sperrarm 29 unter den       nächstfolgenden    Sperrstift 28 greift.

   Wäh  rend diesen Drehungen wurde auch die  Scheibe 4 mit     den    Diapositiven geschalten       mittelst.    der Schaltscheibe 17. Sobald aber  der Sperrarm 29 vom nächstfolgenden Sperr  stift 28 angehalten wird, bleibt auch die       Scheibe    4 stehen, zwecks Projektieren des  hinter dem Objektiv liegenden Diapositives  auf die Projektionsfläche bekannter Art,  welches Diapositiv so langes auf der Bild  fläche erscheint, bis der Sperrarm 29 wieder  von dem     Sperrstiften    28 beim kontinuier  lichen     Drehen    der Sperrscheibe freigelegt  wird,     wobei    der     bereits        beschriebene    Vorgang  von neuem beginnt,

   das heisst wieder die  Scheibe 4 schrittweise gedreht und das nach  folgende Diapositiv hinter das Objektiv be  wegt     wird    usw.  



  Um das     Verschieben    der Bilder auf der  Bildfläche nicht sehen zu können, wird diese  während dem Umschalten     der    Bilder nicht  beleuchtet. Dies geschieht dadurch, indem die  Platte 37 beim Drehen des Sperrarmes 29  und der     Nockenscheibe    33 vor das Objektiv  bewegt wird, so dass der Lichtkegel nicht zur  Bildfläche gelangen kann,     bis    die Scheibe 4  nach der erfolgten     Schaltung    gänzlich still  steht. Die Platte 37 wird sofort wieder in  die     Offenstellung    durch die     Noekenscheibe          zuriiekbewegt.     



  Der Apparat arbeitet vollständig automa  tisch     bis    zur eingestellten Zeit 21 Uhr, bei  welcher Zeit der Stift 40 wieder den Arm    41 anhebt, wodurch der Anschlag 46 von der  Nase 43 freigelegt wird und die halbe Dre  hung der     Kontaktscheibe    49 erfolgt, wodurch  der Stromkreis bis andern Tages 19 Uhr un  terbrochen bleibt.     Selbstredend    kann der  Apparat auf jede     beliebige    Zeit eingestellt  werden mittelst Verstellen der Stifte 40 in       den        Löchern    39 der Ziffernscheibe 38.  



  Die     Scheibe    4 kann nach erfolgtem     Ab-          wärtsschw-enken    des     Lichtstrahlfängers    um  die Achse 58 ausgewechselt werden. Die An  zahl der Felder 5 kann     'beliebig    sein, sowie  auch die Belichtungsdauer der Diapositive       beliebig    gewählt werden kann, aber vorzugs  weise 15 bis 20     Sekunden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Projektionsapparat mit einem schrittweise verstellbaren Träger für Diapositive und finit einer Projektionslampe, um jede Platte ein zeln projizieren zu können, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platten am Umfang einer durch ein Gewichtstriebwerk angetriebene Scheibe auswechselbar angeordnet sind, wo bei zum Hemmen und Auslösen des Ge wichtstriebwerkes zu einer zum voraus be stimmbaren Zeit und für eine bestimmbare Zeitdauer ein Uhrwerk vorgesehen ist, zum Zwecke, jede Platte zur beliebigen Zeit für eine beliebige Zeitdauer reproduzieren zu können.
    UNTERANSPRü'CHE 1. Projektionsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, um die Lichtquelle zu vor bestimmten Zeiten ein- und auszuschalten. 2. Projektionsapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die als Lichtquelle dienende Lampe mit :dem Linsenträger usw. ein stellbar in bezug auf den Diapositivträ.ger angeordnet ist. 3. Projektionsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
CH113070D 1925-03-24 1925-03-24 Projektionsapparat, insbesondere für Lichtreklame-Zwecke. CH113070A (de)

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