CH113074A - Vorrichtung zum Sättigen von Luft in einem Behälter mit feuergefährlicher Flüssigkeit. - Google Patents
Vorrichtung zum Sättigen von Luft in einem Behälter mit feuergefährlicher Flüssigkeit.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
- B65D90/22—Safety features
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Description
Vorrichtung zum Sättigen von Luft in einem Behälter mit feuergefährlicher Flüssigkeit. Es ist bekannt, dass Gemische von Luft mit Dämpfen von feuergefährlichen Flüssig keiten nur explosiv sind innerhalb bestimmter, meist engbegrenzter Mischungsverhältnissen. Gemische von Luft zum Beispiel mit Benzin dämpfen sind nur explosiv, wenn auf 100 Volumteile des Gemisches 2,4 bis 4,9 Volum- teile Benzingase und 97,6 bis 95,1 Polum- teile Luft kommen, während ein Gemisch mit über 5 Volumteilen Benzingas schon nicht mehr explosiv ist. Ein derartiges Gasluft- gemisch nennt man darum in der Fachtechnik gesättigt. Diese Tatsache benützt man, um Lager behälter mit feuergefährlicher Flüssigkeit gegen Explosionsgefahr zu sichern, indem man Vorsorge trifft, dass alle in den Behälter einströmende Luft, z. B. bei Entnahme von Flüssigkeit aus dem Behälter, mit Flüssig keitsdämpfen gesättigt wird. Bekannte Vorrichtungen, welche diesen Zweck verfolgen, bestehen in der Anordnung einer Tasse, die mit Flüssigkeit gefüllt ge halten wird und in die das Belüftungsrohr des Lagerbehälters ausmündet, so dass ein strömende Luft gezwungen ist, die Flüssig- keitssäule in der Tasse zu durchströmen, damit sie mit Flüssigkeit angereichert werde. Nun können aber Luftblasen Flüssigkeit durchstreichen, ohne dabei merklich Flüssig keit aufzunehmen, und der Enderfolg bei der artigen Vorrichtungen ist nicht befriedigend. Um nun die Sättigung unbedingt zu er reichen, wird bei der vorliegenden Erfindung die einströmende Luft gezwungen, einen Sieb mantel zu durchströmen, der mit einem Flüssigkeitsschleier überzogen erhalten wird. Die Flüssigkeit bietet auf diese Weise der einströmenden Luft in dünner Hautschicht eine grosse Oberfläche dar, und eine verhält nismässig grosse Menge der Flüssigkeit wird von der Luft, die beim Durchströmen der Siebmaschen ebenfalls in dünne Fäden auf gelöst wird, in Form von Nebel mitgerissen. Dadurch muss eine starke Vermischung der Luft mit Flüssigkeitsdämpfen stattfinden, so dass keine nichtgesättigte Luft in den Be hälter gelangen kann. Die Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel der Vorrichtung dar, und zwar in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 mit dem Lagerbehälter in Ansicht. Auf 'dem Deckel 2 des Behälters 1 sitzt ein Stutzen 3. An diesem hängt der Sieb mantel 4, der unten in einer Tasse ä aus läuft und der die durch den Stutzen 3 hin durchgeführte Luftzuleitung 6 im Behälter innern umgibt. An den Stutzen 3 ist die Flüssigkeits zuleitung 7 angeschlossen. Innerhalb des Stutzens 3 ist auf das Rohr 6 eine Schale 8 derart aufgeschoben, dass deren Überlaufkante an den Siebmantel heranrant. Die Flüssigkeitszuleitung 7 zweigt von der Dampfleitung 9 ab, in welche die Pumpe 10 und ein Anschlussstück 11 ange schlossen sind. An letzteres kann ein Heber angeschlossen werden, wenn man aus einem Transportfass 12 (z. B. ein Fass oder ein Zisternenwagen) Flüssigkeit in den Behälter 1 einfüllen will. Wird mittelst der Pumpe 10 aus dem Behälter 1 durch Rohr 9 Flüssigkeit abge saugt, so entsteht in letzterem ein Unter druck, wodurch von aussen Luft durch die Leitung 6 in den Behälter 1 gedrückt wird, die nun aber auf ihrem Wege einem Sätti- gungsprozess unterworfen wird. Die Tasse 5 ist immer mit Flüssigkeit gefüllt, sie taucht in die Flüssigkeit des Behälters 1, sofern dieser genügend Inhalt hat, fliesst fortwährend Flüssigkeit durch den Siebmantel und füllt sowohl Tasse, wie Siebmantel bis zum Flüssig keitsspiegel. Ausserdem fliesst bei jedem Pump hub ein kleiner Teil der geförderten Flüssig keit durch die Leitung 7 in den Stutzen 3 und rieselt dann dem Siebmantel entlang nach unten in die Tasse 5, wenn diese nicht unter dem Flüssigkeitsspiegel des Behälters liegt. Die Schale 8 bezweckt, dass alle ihr zufliessende Flüssigkeit an den Siebmantel geleitet wird. Der aus dem Behälterinhalt ragende Teil des Siebmantels wird infolge dessen fortwährend mit einer dünnen Flüssig- keitsschicht bedeckt. Die durch das Rohr 6 hineingedrückte Luft muss also vorerst die Flüssigkeitssäule in der Tasse 5 in Form von Luftblasen durchströmen, dann erst rnuss sie die in den feinen Maschen des Sieb zylinders gebildete Flüssigkeitshaut durch schlagen, uni in den Hohlraum des Lager behälters 1 zu gelangen. Beim Durchdringen dieser feinen Sieb maschen wird die Luft in feine Fäden ge teilt und jeder reisst Flüssigkeitsteilchen vom Sieb ab, an welchem die Flüssigkeitsschicht durch die herabrieselnde Flüssigkeit fort während erneuert wird. Die vom Sieb abgerissene Flüssigkeits menge wird also in dem Tankhohlraum ver nebelt, so dass sie sich mit der ebenfalls fein verteilten Luft innig mischt und dadurch ein Vorhandensein nicht gesättigter, explosiver Gemische im Lagerbehälter ausgeschlossen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zurr Sättigen von Luft in einem Behälter mit feuergefährlicher Flüssig keit, gekennzeichnet durch einen das in den Behälter hineinragende Belüftungsrohr um schliessenden Siebmantel, der unten in eine Tasse auslii,nft und in den oben eine Flüssig keitszuleitung einmündet, derart, dass das Sieb von der zugeleiteten Flüssigkeit be rieselt wird und die sich kontinuierlich bil dende Flüssigkeitshaut von der durch das Sieb in den Behälter einströmenden Luft ver nebelt wird, so dass die Sättigung der Lutt vollkommen erfolgt. UNTERANSPRüCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Siebmantel eine Schale angeordnet ist, durch welche die zuströmende Flüssigkeit an den Siebmantel geleitet und an der Mantelfläche desselben verteilt wird. 2. Vorrichtunnach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Flüssigkeitszu leitung zum Siebmantel mit der Abzapf- leitung des Behälters in Verbindung steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH113074T | 1924-08-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH113074A true CH113074A (de) | 1925-12-16 |
Family
ID=4372195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH113074D CH113074A (de) | 1924-08-30 | 1924-08-30 | Vorrichtung zum Sättigen von Luft in einem Behälter mit feuergefährlicher Flüssigkeit. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH113074A (de) |
-
1924
- 1924-08-30 CH CH113074D patent/CH113074A/de unknown
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