CH113075A - Bobsleigh. - Google Patents

Bobsleigh.

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CH113075A
CH113075A CH113075DA CH113075A CH 113075 A CH113075 A CH 113075A CH 113075D A CH113075D A CH 113075DA CH 113075 A CH113075 A CH 113075A
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CH
Switzerland
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seat frame
bobsleigh
runners
rod
frame part
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English (en)
Inventor
Carl Dicke Peter
Original Assignee
Carl Dicke Peter
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Application filed by Carl Dicke Peter filed Critical Carl Dicke Peter
Publication of CH113075A publication Critical patent/CH113075A/de

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Description


      Bobsleigh.       Die Erfindung bezieht sich auf einen  Schlitten nach Art eines Bobsleigh.  



  Bobsleigh besitzen meist ein durchgehen  des Sitzgerüst, an welchem die Kufen be  festigt und in der     Längsrichtung    paarweise  unterteilt sind. Hierbei ist das hintere     Kiifen-          paar    starr und das vordere     Hufenpaar    lenk  bar, und gegebenenfalls unter     Abfederung    an  dem Sitzgerüst     angeordnet.    Infolge dieser  bisher üblichen Bauart tritt jedoch, besonders  in den     Kurven    oder bei Unebenheiten der  Bahn, ein mangelhaftes Anschmiegen der  Kufen an die     Fahrbahri$äche    ein, und der  auf die einzelnen Kufen entfallende Druck  wird ungleichmässig verteilt,

   so dass die am  meisten belasteten Kufen sich in die Fahr  bahn eindrücken. Hierdurch wird natürlich  das schnelle Gleiten des Schlittens gehindert,  und es tritt daher eine unerwünschte Ver  minderung der Fahrgeschwindigkeit ein.  



  Beim Bobsleigh gemäss der vorliegenden  Erfindung sind die erwähnten Mängel auf  eine einfache Weise     dadurch    vermieden, dass  das Sitzgerüst entsprechend' der Teilung der  Kufen ebenfalls unterteilt ist, wobei die Sitz-         gerüstteile    einerseits um eine wagerechte  Querachse gegeneinander kippbar und ander  seits um die Längsachse gegeneinander     ver-          drehbar,    im übrigen aber starr miteinander  gekuppelt sind.  



  Hierdurch wird erreicht, dass die     Sitzge-          rüstteile,    obwohl sie, wie es für die Steuerung  erforderlich ist, in der Längsrichtung stets  gerade hintereinander liegend gehalten sind,  sich doch .allen Unebenheiten der Fahrbahn  anpassen können. Ferner ist infolge dieser  Ausbildung eine gleichmässige Druckvertei  lung auf alle Kufen gewährleistet, so dass  kein hinderndes Bremsen eintreten und daher  eine hohe     Fahrgeschwindigkeit    erzielt wer  den kann.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes     in seinen Hauptteilen, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht des Schlittens,       Fig.    2 eine schematische Ansicht von  unten, teilweise im Schnitt bei weggenom  menen     Kufen,    und       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     A-A     der     Fig.    2 in grösserem     Massstabe.         In der Zeichnung sind     a    und b die beide((       Kufenpaare    des Schlittens.

       Auf    diesen ist  das     Sitzgerüst    angeordnet, das in einen vor  deren Teil c und einen hintern Teil     (1    unter  teilt ist. Das vordere     Kufenpaar        a    ist zwecks       Steuerns    des Schlittens in an sich     bekannter     -Weise um einen Zapfen f'     schwenkbar:    Das  Steuern erfolgt mittelst eines Lenkrades     fl.     Dicht unter dein     Sitzgerüste    ist an diesem  eine starke Eisenstange h. angebracht, die  die beiden     Sitzgerüstteile    c und     cl    miteinan  der verbindet.

   Diese Stange     h.    ist in ihrem  mittleren Teil in leicht geschwungener Linie  nach unten     gekröpft    und mit ihrem einen       lride        i    an dem vordern     Sitzgerüstteil    c durch  zwei     kräftige    Nieten     h    starr befestigt,     wäh-          rend    sie mit dem hintern Schlittenteil d durch  ein     Kreuzgelenk        111    verkuppelt ist.

   Dieses       Kreuzgelenk        1'(l    besteht im wesentlichen aus  einem eisernen Zylinderkörper     j/,        der    reit       zwei    quer zu der Stangenlängsachse     gerich-          teten    Zapfen o in zwei an dem Sitzgerüst  teil     d    angebrachten     Lagerböcken        1)    drehbar       :e1 < igert    ist.

   Der     Zylinderkörper        jz    ist ferner       finit    einer     Querbohrung    versehen, in die das  abgesetzte Ende     r1    der Stange eingeführt und       durch    zwei     liluttern        i-    derart gehalten ist,       dass    eine Drehung des     Körpers        u.        uni    die  Stange     h    erfolgen kann.  



       Wie    aus den     Fig.    ? und 3 ersichtlich,  ist ferner die     Kupplungsstange   <I>Ir.</I> in einem       ain        vordern        Rande        des        hintern      < l, angebrachten     U-förmig        gebogenen          Bügel    s derart geführt, dass wohl eine<B>ge-</B>  wisse Verschiebung der Stange h nach oben  und nach unten und auch eine Drehung um  ihre Längsachse möglich ist, dass aber keine  seitliche     Verschiebung    der beiden Sitzgerüst  teile c, d gegeneinander eintreten kann,

   und  beide Teile bei Ansicht von oben stets  genau in der gleichen Flucht liegen.  



  Bei Unebenheiten in der Fahrbahn oder  ,Weh beim Fahren in den Kurven kann  durch diese Anordnung der     rückwärtige          Sitzgeriistteil        d    einerseits uni eine wagerechte       Q        ieraclise        kippen;

      wobei die Zapfen     n    des       Zvlinderkürpers        r,    sich in ihren Lagern     11       drehen,     anderseits    ist ein     Seitwärtsver-          drehen    des     '3itzgerii4tteils        d    um seine Längs  achse möglich, wobei die Kupplungsstange     h     sich in der Bohrung (leg     Zylinderkörpers        ji     dreht.  



  Natürlich ist die     Erfindung    nicht auf das  dargestellte Beispiel     beschränkt,    vielmehr  sind auch andere     Ausführungen        niüglicli.    So       könnte    beispielsweise das     Kreuzgelenk    1I ge  gebenenfalls auch     an    dein vordern     Sitzge-          rüstteil    c befestigt sein, und die feste Ver  bindung an dein     hintern    Teil d erfolgen.

    Auch könnte     zum    Beispiel das     Kreuzgelenk     <B>11</B> durch je zwei von einander unabhängige  Kupplungsglieder ersetzt sein, welche eine       ähnliche        Bewegungsmöglichkeit    gestatten.       Schliehlieh        kanli    der Schlitten je nach der       gewünschten        länge    gegebenenfalls auch aus  mehr als zwei Teilen zusammengesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bobsleigh mit mindestens zwei hinterein ander liegenden Kufenpaaren, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sitzgerüst entsprechend der Teilung der Kufen ebenfalls unterteilt ist, wobei die Sitzgertistteile einerseits um eine wagerechte Querachse gegeneinander kipp bar und anderseits um die Längsachse gegen einander verdrehbar. ini übrigen aber starr miteinander gekuppelt sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Bobsleigh nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung durch eine Stange geschieht, welche an dein einen Sitzgerüstteil in allen Richtungen starr befestigt ist, während sie mit dem andern Sitzgerüstteil durch ein Kreuzge lenk gekuppelt ist.
    Bobsleigh nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der das Kreuzgelenk tragende Sitzgerüst- teil mit seitlichen Führungsfhichen für die Kupplungsstange versehen ist.
CH113075D 1924-12-15 1925-02-07 Bobsleigh. CH113075A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE113075X 1924-12-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH113075A true CH113075A (de) 1925-12-16

Family

ID=5653197

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH113075D CH113075A (de) 1924-12-15 1925-02-07 Bobsleigh.

Country Status (1)

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CH (1) CH113075A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3145029A (en) * 1962-07-17 1964-08-18 Clifford A Ollanketo Tandem sleds

Cited By (1)

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