CH113094A - Motoranordnung bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit Zahnradantrieb. - Google Patents

Motoranordnung bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit Zahnradantrieb.

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CH113094A
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Josef Annaheim Hans
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Josef Annaheim Hans
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  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
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Description


      Notoranordnung-    bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit Zahnradantrieb.    Bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen wird  oft ein Antrieb verwendet, bei dem das Mo  torgehäuse auf einer Seite fest vermittelst  zweier Lager mit der Antriebsachse verbun  den ist, wogegen es auf dem andern Ende  im Rahmen auf Federn' eingehängt ist. Die  Bewegung der     Motorachse    wird mittelst Zahn  räder auf die Triebräder übertragen, wobei  die Lager einen richtigen     Eingriff    der Zahn  räder gewährleisten.  



  Die während der Fahrt entstehenden senk  rechten Stösse werden durch die beiden er  wähnten Lager hart auf den Motor übertra  gen, der bei einseitiger federnder Aufhängung  eine noch verhältnismässig grosse Masse be  sitzt, die nicht abgefedert ist. Dadurch wird,  wie bekannt, die Maximalgeschwindigkeit der  Fahrzeuge mit einem derartigen Antrieb stark  beschränkt.  



  Es wurde versucht, diesen Nachteil durch  Aufhängung der     Motore    in seitlichen Hebeln,  und zwar entweder in ihrem Schwerpunkte  oder andern Punkten, zu beseitigen, damit  die Achse durch die Stösse nicht leide.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun  eine Anordnung des Motors und der Trieb  achse, durch welche die erwähnten Nachteile  beseitigt werden.

   Gemäss der     Erfindung    wer  den die     Achslagergehäuse    der Triebachse we  nigstens auf einem kleinen Bereich senkrecht  zu der durch Motor- und Triebachse gelegten  Ebene verschiebbar     ausgeführt,    so dass die  Achsdistanz zwischen     Triebradachse    und Mo  torachse konstant oder nahezu konstant bleibt,  wobei die Motorgehäuse im Wagenrahmen  fest (ohne Zuhilfenahme     voll    Federn) gelagert  sind.  



  In beiliegenden Zeichnungen ist das Wesen  der Erfindung in zwei beispielsweisen Aus  führungsformen schematisch dargestellt, und  zwar stellt     Fig.    1 eine Seitenansicht im teil  weisen Schnitt auf eine Ausführungsform  der Erfindung dar,     Fig.    2 den zugehörigen  Grundriss,     Fig.    3 eine andere Ausführungs  form der Erfindung und     Fig.    4 einen Grund  riss nach     Fig.    3.  



  In den Figuren ist 1 der Fahrzeugrahmen,  2 der     Klotor,    der mittelst Konsole 3 auf im  Fahrzeugrahmen 1 angeordneten Trägern 4      fest im Fahrzeugrahmen gelagert ist; 5 ist  die     Triebradaclise;    6 sind die Triebräder, 7  ein auf der     Triebradachse    5     aufgekeiltes    Zahn  rad, und 8 ist ein Ritze], das, wie aus den  Zeichnungen zu ersehen ist, in vorteilhafter  Weise auf der Motorwelle mittelst eines Ku  gelgelenkes     (strichliert    angezeigt) gelagert ist.

    Durch die     Kugelgelenklagerung    des     Ritzels    8  auf der Motorwelle wird auch bei einer Ver  drehung des Fahrzeuggestelles     immer    ein rich  tiger     Eingriff    beider Zahnräder 7 und 8 ge  währleistet. Aus     konstruktiven    Gründen kann  es manchmal nötig sein, zwischen dein Mo  torritzel und dem     Zahnrade    auf der Trieb  achse ein weiteres Transportrad einzuschalten,  wodurch jedoch nichts an dem Wesen vor  liegender Erfindung geändert wird.  



  Nach den     Fig.    1 und 2 sind nur) in den  Konsolen 3 besondere Führungsflächen 9 aus  gebildet, an denen die     Führungtslager    10 glei  ten. Diese Führungslager 10 haben in erster  Linie den Zweck, die freie Länge der     Trieb-          radachse    5 zu verkleinern, uni Deformationen  in w     agrechter    Richtung zu vermeiden. Der       Fahrzeugrahmen    1 ist bei dieser Ausführungs  art über die Federn 11 mit nicht dargestell  ten     Achslagern,    die das ganze Gewicht des  Fahrzeuges auf die     Triebradachsen    übertragen,  mit diesen     Triebradachsen    federnd verbunden.

    Diese nicht gezeichneten     Achslager    können  entweder als gewöhnliche     Aclislager    mit ver  tikaler Führung ausgeführt werden, oder ohne  Führung, in welch letzterem Falle dann die  Führungslager 10 gleichzeitig zu Führungs  lagern für die     Triebradachse    werden.  



  Wie aus der     Fig.    1 zu ersehen ist, sind  die Führungsflächen 9 Ebenen, die senkrecht  zu der durch Trieb- und     Motorare    gelegten  Ebene stehen. Durch die     wähl        end    der Fahrt auf  tretenden senkrechten Stösse werden sich nun  die Führungslager 10 in einer zur vorerwähn  ten Ebene senkrechten Richtung auf- und ab  wärts bewegen. Diese Auf- und Abwärtsbe  wegung wird zwar die Achsdistanz, die Ent  fernung der     Triebradachse    von der     Xä        otor-          achse,    etwas ändern.

   Da sie aber keinen  grossen Wert erreicht, kann die Achsdistanz  praktisch als unverändert angenommen wer-    den und wird daher ein richtiger Eingriff der  Zähne der Zahnräder     vorhanden    sein.  



  Soll nun ein besonders präziser     Eingriff     der Zahnräder gewährleistet werden, so kann  der Gegenstand der Erfindung nach der in       Fig.    3 und 4     veranschaulichten    Ausführungs  form ausgeführt werden. Bei dieser     Auhfüh-          rungsart    ist vorausgesetzt, dass die     Triebrad-          achse    5 derart dimensioniert ist,     dass        Defor-          inationen    in     wagrechter    Richtung keine nen  nenswerte Grösse erreichen, und fallen daher  die besondern Führungslager 10 weg.

   Nach  dieser Ausführungsart ist das     Achslagerge-          häuse    15 derart ausgeführt, dass die beiden  seitlichen Begrenzungsflächen     7,yliirdei-fläehen     sind, deren Mittelpunkt in der Motorachse  liegt.

   Das     Achslagergehäuse    15 wird, wie  aus     Fig.    3 zu     ersehen    ist, in besonderen     Füh-          rUngs,#tücken    14     geführt,    die     mittelst    Achs  lagerstellkeilen 13 nachgestellt werden     kiin-          nen.    Die Führungsstücke 14 und     Aclislager-          stellkeile    13 sind mit der in bekannter Weise  ausgeführten     Achslageraugführung        1\3    verbun  den.

       .Bei    den während der Fahrt auftreten  den senkrechten Stössen wird sich das Achs  lagergehäuse 15 infolge der bogenförmigen  Führung kreisförmig uni die Achse des An  triebsmotors bewegen und bleibt die Achs  distanz zwischen     Triebradachse    und Motor  achse immer konstant, wodurch auch immer  ein     präziser        Eingriff    der Zahnräder gewähr  leistet ist.  



  Die Führungsflächen des     Achslagergehäuses     müssen nicht immer Zylinderform aufweisen,  sondern können auch andere Form annehmen.  



  Vermittelst dieser Erfindung kann der  Motor vollständig fest im     Rahmen    gelagert  werden, und es ist im Gegensatz zu den     bis-          berigpri    Ausführungsformen seine ganze Masse  abgefedert. Die     Vertikalstöfäe    wirken nur  noch indirekt über die Tragfedern des Fahr  zeuges auf den Motor.  



  Die zulässige Höchstgeschwindigkeit von  Fahrzeugen mit beschriebenem Antrieb kann  gegenüber derjenigen bekannter Ausführun  gen bedeutend erhöht werden. Weitere Vor  teile gemäss der Erfindung ergeben sich durch      den vereinfachten Einbau des     Motors    im Rah  men, den Fortfall der umständlichen und  teuren federnden     Aufhängungsvorrichtung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motoranordnung bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit Zahnradantrieb, dadurch ge kennzeichnet, dass der Antriebsmotor im Rah men festgelagert ist und die Achslagergehäuse der Triebachse wenigstens auf einem kleinen Bereich senkrecht zu der durch die Motor- und Triebachse gelegten Ebene verschiebbar sind, derart, dass die Achsdistanz zwischen Triebachse und Motorachse konstant oder nahezu konstant bleibt und somit ein richtiger Zahneingriff gewährleistet ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Motoranordnung nach Patentan-pruch, da durch gekennzeichnet, dass die Beweglich keit der Triebachslager relativ zum Jlotor- gehäuse und zur Motorwelle durch ein elastisches Zwischenglied zwischen Rahmen und Triebradachse in vertikaler Richtung begrenzt ist. 2. Motoranordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung der Triehachslager in das 1llotorgehäuse eingebaut ist. 3.
    Motoranordnung nach Patentanspruch und Unteianspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsflächen des Triebachs lagers derart ausgeführt sind, dass eine konstante Achsdistanz zwischen Triebrad achse und Motorwellenachse gewährleistet ist. 4. Motoranordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Zahnräder derart kugelig gelagert ist, dass bei jeder Stellung der Zahnräder zu einander ein richtiger Zahneingriff dersel ben gewährleistet ist. 5.
    Motoranordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Zahnrade der Triebachse und dem Motor ritzel ein im äiotorgehäuse gelagertes Trans portzahnrad eingeschaltet ist.
CH113094D 1924-01-29 1925-01-19 Motoranordnung bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit Zahnradantrieb. CH113094A (de)

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