CH113147A - Webstuhl mit in das Fach eintretenden Führungen für Schützen, Ruten usw. - Google Patents

Webstuhl mit in das Fach eintretenden Führungen für Schützen, Ruten usw.

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CH113147A
CH113147A CH113147DA CH113147A CH 113147 A CH113147 A CH 113147A CH 113147D A CH113147D A CH 113147DA CH 113147 A CH113147 A CH 113147A
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Fritz Giehler
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Fritz Giehler
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      _    - Webstuhl mit in das Fach eintretenden Führungen für Schützen, Ruten. usw.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Webstuhl, bei welchem die zum Weben ge  brauchten Werkzeuge, wie Schützen, Ruten       usw.    auf ihrem Lauf durch das Fach von       Teilen:    geführt werden, welche an der Lade  gelagert sind und für die Zeit des     Schützen-          usw.    Laufes in das     Fach    eintreten.  



  Um das Eintreten dieser Führungsteile  in das Fach zu ermöglichen und einer schäd  lichen Beeinflussung der Fettfäden durch die  Teile nach     Möglichkeit    vorzubeugen, hat man  an,- der Lade Vorsprünge in der Form recht  winkliger     Dreiecke        angebracht,    welche zwi  schen die Fäden des Ober- und Unterfaches  vor Erreichung der gegenseitigen grössten       Entfernung    eindringen und diese so verteil  ten, dass an der einen Seite jedes Dreiecks ein  fadenfreier Raum entstand, durch den hin  durch der Führungsteil in das Fach eintrat.

    Diese Einrichtungen waren ziemlich ver  wickelt, und es ergab sich durch- die erwähn  ten .dreieckigen, auf die     Kettfäden        einwir-          keri,den.    Vorsprünge -der Lade -eine ungleich  mässige und nicht     unbedenkliche        Beanspru-          chung.:der..Kettfäden..-:._:.@..       Bei dem Webstuhl mit in das Fach ein  tretenden Führungen für Schützen, Ruten.

    usw. sitzen     erfindungsgemäss        die    Führungs  körper an     seitlich    hin- und herbewegten     Trä=     gern, deren Bewegung so abgestimmt ist,     -da.ss     die- Führungskörper bei den Ladenschwin  gungen den sich bei der Fachbildung     auf-          und        abbewegenden        Kettfäden        ausweichen.     



  Auf .der Zeichnung ist     ein    Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt eine     teilweise    Vorderansicht,       Fig.    2 einen entsprechenden Grundriss;       Fig.    3 zeigt in einer     Quersahnittsdarstel-          lung    drei charakteristische Ladenstellungen.  An der Lade ist ein Winkeleisen 1 be  festigt. An dem senkrechten     Flansche        sind     einzelne Platten 3 gelagert.. Sie greifen mit       Schlitzen        4_    über je zwei an .der -Lade sit  zende Schrauben 5, so dass. sie     sich-mit    ihren  Schlitzen     aüf'    diesen hin- und herschieben  können.

   Die     Grösse'-.der    im vorliegenden       Falle.        angeweiideteri    Hin- und     Herbewegung     ist durch das     bei-,a    in     Fig.    1 angedeutete       11a &         gegeben;   <B>--</B> - Die     Einzelplatten-        _:3    sind,     un-.              tereinander    durch     Kuppelglieder    7 verbun  den. Eine Stange 8, die mit irgend einem  bewegten Teil des Webstuhls verbunden ist.  schiebt die gekuppelte Platte 3 um die     Grösse     a hin und her.

   An jeder Platte ist eine  Schlittenführung 10 angeordnet,. in welcher  ein entsprechender     Profilstab    11 ruht, der an  seinem obern Ende gemäss     Fig.    1 in die stift  artige Führung 12 für Schützen usw. über  geht; Schlittenführung und damit Stift 12  stehen in einem Winkel von ungefähr 45    zur     Wagrechten,    jeder Stift 12 ist oben ab  geflacht, so     dass    sich eine Kante bei 13 bil  det, die das Eindringen zwischen die     Kett-          fäden    des Unterfaches erleichtert. - Darge  stellt ist die Einrichtung nur für das     Unter-          faeh,    sie tritt selbstverständlich für das Ober  fach in derselben Weise, .

   natürlich umge  kehrt gerichtet, auch auf.  



  An dem     Führungsteil    11 jedes Führungs  stiftes- 12 greift an einem Zapfen 15 eine  kurze Schubstange 16 an, die an dem Zap  fen 17 einer bei 18 an der     Platte    3 drehbar  gelagerten Kurbel 19 sitzt. Die Kurbelzap  fen<B>17</B> aller Platten 3     sind    durch eine ge  meinsame Stange 20 miteinander gekuppelt.  Die Stange 20 wird in ähnlicher Weise wie  die Stange 8 durch irgend ein Mittel bewegt.  



  Geht die Stange 20 im Sinne der     Fig.    1  nach rechts, so     schwingen    die sämtlichen  Kurbeln 19 in Uhrzeigerrichtung aus und  ihre Schubstangen 16 bewegen die Führungs  stifte 11, 12     aus-der-    strichpunktierten Teil  stellung b bis an die ausgezogene Höchst  stellung c     und    führen sie bei der umgekehr  ten Schwingung der Kurbel 19 wieder in die  Stellung b zurück.

   Durch die Bewegung der  Stange 8 werden die die Führungsstifte 11,  12 tragenden Grundplatten 3, die auch zu  mehreren zusammengefügt werden können,  um die Grösse a hin- und herbewegt, so dass  die Führungsstifte 12 zwischen den Stellun  gen c und c hin- und     herwandern,    sofern  sie während der Bewegung der Platte 3 in der  gezeichneten Höchststellung     verbleiben.     



  Nun bewegt sich die Lade bei der Fach  bildung hin und her, wobei in     Fig.    3 B eine  Mittelstellung, A und<B>0</B> dagegen die Endstel-         lungen    zeigen. Während der Ladenbewegung  von     A-C    stehen die     Kettfäden        k1    und     k'     naturgemäss still, da sie ja ständig die zur       1'achbildung    erforderliche Bewegung aus  schwingen lassen.

   Hat in der Ladenstellung  A das Blatt p angeschlagen, so müssen beim       Nachlinksschwingen    der Lade die Führungen  12 zwischen die     Kettfäden    treten, um etwa  in der Stellung C, bei der grössten Fachbil  dung als Führung für den Schützen zu die  nen. Die     Keafäden    der beiden Fache bewe  gen sich während der Ladenschwingung auf  wärts oder abwärts, und um nun bei dieser  Bewegung nicht durch die schrägen Stifte 12  behindert zu werden, auch nicht an ihnen zu  reiben, erfolgt ausser der auf- und abgehen  den Bewegung der Stifte 12 die hin- und  hergehende Bewegung der die Stifte tragen  den Platten 3 mit den oben erläuterten Mit  teln.

   Wenn bei der Fachöffnung die     Kett-          fäden        k2    abwärts gehen, dann würden die in       Fig.    1     rechts    bei     k3    angedeuteten Fäden gegen  den dort in das Fach eingeführten Führungs  stift 12     antreffen,    und sie würden an seiner  linken Schrägfläche abwärts gleiten, das  heisst, sie würden au: ihren senkrechten Be  wegungsbahnen nach links abgelenkt werden.

    Das wird durch die erläuterte Einrichtung  dadurch verhindert, dass gleichzeitig die Trag  platte 3 des Stiftes 12 sich nach rechts hin  bewegt, so dass die linken schrägen Seiten  flächen des Stiftes 12 immer genau so weit  nach rechts ausweichen, dass die abwärts ge  henden Fäden bei     k3    unbehindert sich bewe  gen können. Dabei schiebt sich der schräge  Stift 12 mit seiner rechten Seite gewisser  massen über die dort befindlichen     Kettfäden          k4,    ohne dass er sie ungünstig beeinflussen  könnte.

   Haben dann die zuvor in der Stel  lung     k3    befindlichen     Kettfäden    im Laufe der  Fachöffnung die gleichfalls eingezeichnet>  Stellung     k3'    erreicht, dann ist der Führungs  stift 12 in die gestrichelte Lage übergegan  gen; beim Richtungswechsel der     Kettbewe-          gung        tritt    dann auch der Richtungswechsel  in der Bewegung der Platte 3 auf, so dass  der dem jeweiligen Führungsstift 12 zu  nächstliegende     Kettfaden    wiederum unmittel-      bar neben der Schrägseite des Führungsstif  tes verbleibt, ohne dass störende Reibung usw.  auftreten kann.  



  Für die erläuterte Führungseinrichtung  ist es nicht Bedingung, dass die Führungen  12 aus geraden Körpern bestehen. Sie könn  ten auch kurvenförmig verlaufen, es müsste  dann die Hin- und     Herbewegung    ihrer Trä  ger 3 so abgestimmt werden, dass die Führun  gen bei der Fachbildung und bei     ihrer    Bewe  gung innerhalb der     Keafäden    die letzteren  in ihrer     Bewegung    nicht     stören.    Die Durch  bildung der Bewegungsmechanismen wird  naturgemäss aber einfacher bei gerader Aus  bildung der Führungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webstuhl mit in das Fach eintretenden Führungen für Schützen, Ruten usw., da- durch gekennzeichnet, dass die Führungskör per an seitlich hin- und herbewegten Trägern sitzen, deren Bewegung so abgestimmt ist, dass die Führungskörper bei den Laden schwingungen den bei der Fachbildung sich auf- und abbewegenden Bettfäden auswei chen.
    UNTERANSPRUCH Webstuhl nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungen für den Schützen, die Ruten usw. aus gerad linigen, stiftartigen Körpern (12) bestehen, die in schräger Stellung mit Schlittenführun gen (10, 11) an ihren Tragplatten (ä) ge lagert sind und durch untereinander gekup- pelte Kurbeltriebe (16, 19) in ihren Führun- gen hin- und herbewegt werden.
CH113147D 1924-08-26 1925-02-17 Webstuhl mit in das Fach eintretenden Führungen für Schützen, Ruten usw. CH113147A (de)

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