CH113207A - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Gegenständen aus dünnem Material in Formen durch Fluidumsdruck. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Gegenständen aus dünnem Material in Formen durch Fluidumsdruck.

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CH113207A
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Gegenständen aus dünnem Material  in Formen durch     Fluidumsdruck.       Diese Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren und eine Vorrichtung zum Her  stellen von Gegenständen aus dünnem Ma       terial,    wie zum Beispiel Metall, Leder, plasti  schen, faserigen oder sonst formbaren Sub  stanzen, vermittelst     Fluidumsdruck,    welcher  das Material in einer Form drückt. Diese  Form kann eine Vertiefung oder Aushöhlung  haben, welcher der dem Material zu geben  den Gestalt entspricht.

   Sie kann auch .ein  zusammengesetzter Körper sein oder ein Rah  men oder eine nach oben offene Konstruktion  mit einem ringartig oder .anders geformten  Halter zum     elastischen    Fassen des     Materials,     wobei der     Druck    in der Form radial und  gleichmässig nach .aussen     wirken    kann.

   Das  unbearbeitete Material kann flach oder von       U-förmigem    Querschnitt sein, oder irgend  eine natürliche Biegung aufweisen, wenn es       zwischen    Flächen, welche     seinen.    Rand hal  ten, eingelegt wird, und die zum Halten die  nenden Flächen können auch entsprechend  den     natürlichen    Biegungen des Materials ge  wellt oder gerippt .sein, das heisst sie können       Biegungen    jeder Form haben, die kein Fal  ten des Materials bewirken.

      Beim Verfahren nach vorliegender Erfin  dung lässt man den     Fluidums    druck (unter       welchem        Ausdruck    durch ein Gas, Dampf  oder durch Wasser, Öl, Quecksilber, Teer,  Spirituosen, Flüssigkeitsmischungen oder  durch flüssigen Zement verursachter Drück  inbegriffen ist), direkt auf     eine    Seite     des    zu  formenden Materials     einwirken        und    hält letz  teres lose zwischen Teilen der Form, so dass  ,der Rand des Materials unter Wirkung des  Druckes nach innen zu gleiten kann,

   und fer  ner verhindert man ein Entweichen des Flui  dums durch Vorsehen einer     Packung    aus       flexiblem    Material, in einer Nut eines Teils  der Form eingesetzt.  



  Die Form kann     einen    mit einer     Kammer     versehenen Block     aufweisen,    und es kann .ein  biegsamer Sack oder eine sonstige Einlage       verwendet    werden. Die Packung kann bei  spielsweise ein geschlossener,     .aus    Gummirohr  bestehender Ring sein oder in manchen Fäl  len ein aus Leder oder sonstigem flexiblem       Material        hergestelltes        .Stück,    das .im Schnitt       U-Form    hat,     und!    ,dessen offene Seite nach in  nen: gekehrt ist.

   Die Packung     wird    durch  den     Fluidumsdruck        zweckmässig    gegen eine      obere Fläche des zu     formenden        Materials    und  die benachbarte     Fläohe    des Blockes so ge  drückt, dass ein Entweichen von Flüssigkeit  zwischen dieser Fläche des Blockes und des  Materials vermieden wird.

   Im Block ist       zweckmässigerweise    eine Kammer gebildet,  welche mit einem     Zufuhrventil    für Druck  fluidum und einer mit     Ventil    versehenen Aus  trittsröhre in Verbindung steht; die Kammer  kann auch wegbelassen werden, nämlich  dann, wenn der Block nahe der Unterseite  des zu formenden Materials sich     befindet,    wo  bei der Druck beim Einlassen sofort denjeni  gen Teil des zu formenden Materials empor  hebt, welcher der     Einlassöffnung    gegenüber  liegt, so     d,ass    alsdann der Druck gleichmässig  auf die Unterseite des zu formenden Mate  rials sich verteilt.  



  Die zum Beispiel aus Matrize und Block  bestehenden Teile der Form sind vorteilhaft  derart beweglich zueinander angeordnet, dass  das zu formende     Material    eingesetzt und der  fertige Gegenstand weggeschafft werden  kann. Es können Mittel zum Bewegen eines  der Teile der Form und zum Halten der Teile  in der richtigen Arbeitslage zueinander vor  gesehen werden. Solche Mittel müssen je  doch stark genug sein, um dem Flüssigkeits  druck Widerstand leisten zu können.

   Die sich  gegenüberliegenden, zwischen     Matrize    und  Block befindlichen Halteflächen, welche auch       Plätteflächen    genannt werden können, oder  eine dieser Flächen, sollte derart getragen  werden. dass das zu formende Material zwi  schen ihnen genügend fest gehalten werden  kann, aber dem Rand des Materials bei An  wendung des     Druckes    doch die Möglichkeit  gegeben ist, statt dünner gezogen zu werden  (wodurch die Gleichmässigkeit der Dicke das  Gegenstandes     beeinträchtigt    würde), nach       einwärts    gleiten zu können, ohne jedoch da  bei gefaltet zu werden.  



  Ein     Ausführungsbeispiel        des    Erfindungs  gegenstandes ist auf beiliegender Zeichnung  dargestellt, in welcher       Fig.    1 einen Block und eine Matrize im  Schnitt darstellt mit einem eingesetzten dün-         nen    Material, welches zum Pressen bereit  liegt;       Fig.        12    zeigt die gleichen Teile im Schnitt,  wobei das Material entsprechend der Form  der     Matrize        gepress't    ist.  



  Mit     A.    ist der Block bezeichnet. Er be  sitzt eine     Druckkammer    B, um welche eine  Rinne C läuft. Eine im Block befindliche       C>ffnung    D steht     irr    Verbindung mit einer  nicht gezeigten Röhre, welche mit einem Be  hälter für     Druclzfluidum    verbunden ist. Die  Röhre kann     verzweigt    sein und auf einer Ab  zweigung ein Ventil haben, um den Zulass  .des unter Druck Gehenden Fluidums zu über  wachen, sowie ein Ventil auf einer andern  Verzweigung, welches, wenn geöffnet, das  erwähnte Fluidum entweichen lässt; ein pas  sender     Luftauslass    ist auch vorgesehen. Mit  E ist die Matrize bezeichnet.

   Sie ist mit  einem     Luftauslasskanal    F versehen. Mit     G     ist das gerade unter     Druck.    befindliche Ma  terial bezeichnet. Eine aus biegsamem Mate  rial, beispielsweise     aus    einer geschlossenen  Gummiröhre hergestellte Packung, wie     R.inb          II,    ist in die Rinne C     eingepasst.    Das zu  pressende Material wird an seiner Unterseite  dem     Fluidumsdruck    ausgesetzt. Die     Stärke     des Druckes und die Zeit     seiner    Anwendung  variieren natürlich je nach     Beschaffenheit    des  Materials.

   Es kommen     dab-i    Stärkt.     Diekc#     und     physikalische    Eigenschaften des     31ate-          rzals    in Frage. Die Packung     ändert        während     des Druckverfahrens ihre Form, wie in     Fig.          \?        ersichtlielr    ist.  



  Das Verfahren lässt da, wo eine Matrize  angewendet wird,     deutlielr    die Wirkung des  Druckes auf das zu formende Material er  kennen. Ist die Matrize durch einen nach  oben offenen Rahmen ersetzt, so bewirkt der  Druck entweder ein Zusammenpressen oder  ein Dehnen gewisser Teile des Materials.  



       Werden    die Teile     .ss    und E vermittelst  einer Schraube oder durch sonstige zur Vor  richtung gehörende Mittel gegeneinander be  wegt, so wird zweckmässig diese annähernde  Bewegung derart begrenzt,     da.ss    zwischen den  Teilen ein Spielraum von ungefähr der Dicke  des dünnen Materials bleibt, so dass die Kau-           ten    des Materials ohne     Faltenbildung    nach  innen gleiten können.

   Sollte sich jedoch diese  Regulierung infolge .des hohen angewendeten  Druckes, welcher die Teile A und E ausein  ander zu bringen sucht, .als ungenügend er  weisen, so dass ein Falten des Randes des  Materials eintreten würde, so kann eine  elastische Substanz, z.     B.    Gummi, aussen an  den     genannten    Teilen angeordnet werden,  das heisst über dem Teil E oder     unter    dem  Teil A, wodurch ein elastisches Fassen des  Materials herbeigeführt und die notwendige       Gleitmöglichkeit    geschaffen ist.  



  Wenn auch das Material als über dem  Block befindlich dargestellt ist, da. diese  Lage die geeignetste ist, so ist die gegensei  tige Anordnung von     Matrize    und Block von       nebensächlicher    Bedeutung. Die zum Plätten  dienenden Flächen der Matrize können zum  Beispiel vertikal sein, das heisst sie könnten  sich statt oben auf dem Block, auch an den  Seiten desselben befinden.  



  . Die Erfindung eignet sich für die Her  stellung einer Menge von     Artikeln,    z. B. von       Pfannendeckeln,    Filzhüten,     Fibre-Koffern,          Motorwagenkörpern    und Schutzblechen, ge  triebenen Lederartikeln,     Zimmerdecken-Ver-          zierungen,    getriebenen     Papp-Plakaten,    Stra  ssenschildern, Nummernblechen für Motor  fahrzeuge. Bei Anwendung für die Herstel  lung der letztgenannten     Artikel    kann die  Matrize aus verschiedenen Teilen bestehen,  welche auswechselbar und einstellbar zuein  ander sind, um die     Anordnung    der Drucker  typen zu erleichtern.

   Die Matrize kann ent  weder hohl, konvex oder gerippt und so ge  schaffen sein,     d:ass    in dem zu     formenden    Ma-         terial        Verstärkungs-    oder     Verzierungs=Sub-          stanzen    mit eingegliedert werden .können,     wie     bei der Herstellung von verstärkten Zement  blöcken, von Filzhüten mit Seidenzusatz oder  für die Verstärkung von Gebissen durch  steife Einlagen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Gegen ständen aus dünnem Material in Formen vermittelst Fluidumsdruck, dadurch ge kennzeichnet, dass man diesen Fluidums- druck direkt' auf eine Seite des dünnen Materials einwirken lässt .und letzteres an seinem Rand lose zwischen Teilen der Form hält, so dass der Rand des Ma terials unter Wirkung des Druckes nach innen zu gleiten kann, und ferner durch Vorsehen einer Packung aus flexiblem Material, in einer Nut des einen Teils der Form eingesetzt,
    ein Entweichen des Fluidums verhindert.' II. Vorrichtung zur Ausführung,des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Form derart ausge bildet ist, dass das dünne Material mit seinem Rand lose gleitbar zwischen Tei len der Form einsetzbar ist und die Form mit Mitteln versehen ist, um -den Flui- dumsdruck direkt auf eine Seite des ein gesetzten Hateriäls wirken zu lassen und ferner eine Packung aus flexiblem Ma terial, in einer Nut des einen Teils der Form eingesetzt, vorgesehen ist.
CH113207D 1925-04-01 1925-04-01 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Gegenständen aus dünnem Material in Formen durch Fluidumsdruck. CH113207A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011239B (de) * 1952-07-01 1957-06-27 Distillers Co Yeast Ltd Verfahren zur Herstellung von kuppelfoermigen, zerbrechbaren Diaphragmen und Vakuumstuetzen als UEberdrucksicherung fuer Druckgefaesse
DE1473632B1 (de) * 1964-07-03 1970-10-22 Texas Instruments Inc Monostabiler Schnappmembranschalter und Verfahren zu seiner Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1011239B (de) * 1952-07-01 1957-06-27 Distillers Co Yeast Ltd Verfahren zur Herstellung von kuppelfoermigen, zerbrechbaren Diaphragmen und Vakuumstuetzen als UEberdrucksicherung fuer Druckgefaesse
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