CH113208A - Verfahren zur Bearbeitung von Nichteisen-Metallen und deren Legierungen. - Google Patents

Verfahren zur Bearbeitung von Nichteisen-Metallen und deren Legierungen.

Info

Publication number
CH113208A
CH113208A CH113208DA CH113208A CH 113208 A CH113208 A CH 113208A CH 113208D A CH113208D A CH 113208DA CH 113208 A CH113208 A CH 113208A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cutting
alloys
kwi
power consumption
ferrous metals
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Salomon
Original Assignee
Carl Salomon
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Salomon filed Critical Carl Salomon
Publication of CH113208A publication Critical patent/CH113208A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B1/00Methods for turning or working essentially requiring the use of turning-machines; Use of auxiliary equipment in connection with such methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Bearbeitung von   Niehteisen-Metallen    und deren Legierungen.



   Die   Schnittgeschwindigkeit    der für die
Bearbeitung von Nichteisen-Metallen und deren
Legierungen erforderlichen Werkzeuge (Fräser,
Bohrer, Sägen und dergleichen) ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft durch die    jenige      Spantemperatur begrenzt, welche    eine
Umwandlung des Werkzeuggefüges hervor ruft. Durch diese Umwandlung verliert das
Werkzeug seine Schneidhaltigkeit, und die weitere Bearbeitung wird unterbunden.



   Versuche haben nun ergeben, dass über    dieser"thermisch kritischen Grenze"eine Ge-    schwindigkeitszone liegt, in der eine schneidende Bearbeitung des Werkstückes durch   Drehen, Fr#sen, Hobeln, S#gen,    Bohren, StoRen nicht   m#glich    ist. Überschreitet man jedoch diese kritische Zone, so tritt bei allen denjenigen Bearbeitungsarten, bei denen dem Werkzeug die Schnittgeschwindigkeit erteilt wird (zweekmässig bei freier Spanabführung), eine so erhebliche Senkung der Spantemperatur ein, dass dieselbe wieder unterhalb der Umwandlungstemperatur liegt. Es kann also hier wiederum eine schneidende Bearbeitung des Werkstückes durch das Werkzeug stattfindeu.



   Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, dass Schnittwerkzeugen eine    Schnittgeschwindigkeit    erteilt wird, die um die genannte kritische Zone über derjenigen liegt, welche bis jetzt für den betreffenden Werkstoff als oberste Leistungsgrenze der   Schnittgeschwindigkeit    galt, wobei der spezifische Kraftverbrauch für die Zerspanung   prak-    tisch bleibt.



   Einige   Ausfiihrungsformen der Erfindung    sind in folgenden Verfahrenbeispielen   erläu-    tert :
I. Material : Sandaluminium mit folgenden Eigenschaften :    Zerrei#festigkeit   : kz= 14, 6   kgímm2.   



   Längsdehnung :   = 1, 7  /o.   



   Brinellhärte : hbr = 93,0   kg/mm2.   



     Skleroskophärte    (nach Shore) :   hsh = 40  .   



   Bei den nachstehend angeführten Versuchsdaten bedeutet : b = Schnittbreite in mm, t Schnittiefe in mm, v   Schnittgeschwindigkeit    in   m/rnin    bezw.   m/sec.,    c   = Fräsvorschulj    in   mm/min,    cz = Fräsvorsohub in   mm/Zahn,   
D = Fräserdurchmesser in mm, n = Umdrehungen des Fräsers pro min.,    z    = Zähnezahl des   Fr#sers,    c = Steigungswinkel der Spirale.



  1. Schnittversuch zur   Darlegung    von :    z)    einer mittleren für die Erfindung spe zifischen   Schnittgeschwindigkeit    und b) eines mittleren   Fräsvorschubes    und   da-    mit einer mittleren Spanleistung ; b = 5 mm, t   = 8    mm, v = 2100 m/min-1 (35   mlsec.    c = 1100 mm/min-1, cz = 0,0117 mm,    n =    4700   min',   
D   142 min,    z = 20, cc   = 25 ,    b.t.c = 5.8.1100 mm3, Wi =   6,    16 kWi,
Wi = 6,16kW (indizierter Kraftverbrauch),
Nsi = 0, 0818 kWi/kg (spezifischer Kraft verbrauch) ;

      G,      i = 1,    222   kg/kWi    (spezifische Span leistung).



  2. Schnittversuch zur Darlegung von :    nul    einer niedrigsten Schnittgeschwindigkeit, b) eines stärkeren Fräsvorschubes und da mit einer spezifisch und absolut hohen    Spanleistung    (vergleiche obige   Bezeich-       nungen) ;    b   = 8    mm, t   = 8,    5 mm,    v      = 440 m/min-'    (7,32   m/sec.-'),    c   8000 mm/min    cz = 0,5 mm, n   2000 min-',   
D   = 70 mm,       z 8, a = 25#,    b.t.c = 8. 8, 5.8000 mm3, Wi = 10,28 kWi,
W1 = 6,60   kiwi,   
W2 = 3,68 kWi, W1 + W2 = Wi = 10, 28 kWi.



   Hierin ist
Wi = Kraftverbrauch des   Fr#sers,   
W2 = Kraftverbrauch des Vorschubes,
W1 + W2 = Wi = Gesamtkraftverbrauch,
N, ;   =    0,111 kWi/kg (spezifischer Kraft verbrauch),
Gsi = 9,07 kg/kWi (spezifische Span leistung).



  3. Schnittversuch zur Darlegung von : a) einer hohen Schnittgeschwindigkeit, b) eines hohen Fräsvorschubes und damit einer absolut hohen und spezifisch mitt leren   Spanleistung    : b = 3,5 mm, t   = 7,    4 mm, v = 16500 m/min-1 (275 m/sec.-1), c = 23750 mm/min-1, cz = 0,0845   mm/Zahn,    n   = 35000    pro min.,
D   = 150    mm,   
Z ==20", a = 20#,    b.t.c = 3,5.7,4.23750 mm3, Wi = 17,6 kWi,    Ni    i = 0, 1674 kWi/kg,
Gsi = 5,975 kg/kWi.



     II.    Material : Kupfer- und Deltametall,   R#belbronze,    Kupferlegierungen u. a.   m.   



  4. Schnittversuch : b = 1 bis   6    mm (variiert), t = 12 mm, v = 2840 m/min-1 (47,   m/sec.-'),    c   = 600    bis 10400 mm/min-1,   
D 200 mm, z 28, a = 30#.   



     Hierbei schwankte    die spezifische Spanleistung und der Kraftverbrauch zwischen :    7,    5 und 11,8   kg/kWi (spezifische Span-    leistung) bezw. 0,13333 und 0,08475 kWi/kg (spezifischer Kraftverbrauch).



   Wie aus den verschiedenen Beispielen hervorgeht, ist der spezifische Kraftverbrauch   f#r    die Zerspanung praktisch nicht höher als bisher. Hierbei soll unter spezifischem Kraftverbrauch diejenige Grosse verstanden werden, die angibt, welche Arbeit erforderlich ist, um   1    kg des Materials pro Stunde zu   zerspanen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur schneidenden Bearbeitung von Nichteisen-Metallen und deren Legierungen, dadurch gekennzeichnet, dass den Werkzeugen eine Schnittgeschwindigkeit erteilt wird, welche um einen Geschwindig- keitsbereich, das hei#t um die kritische Zone oberhalb derjenigen liegt, bei der die thermisch kritische Grenze f#r das betreffende Nichteisen-Metall oder die Legierung von solchen erreicht wird, bei praktisch gleichem spezifischem Eraftverbrauch für die Zerspa- nung.
CH113208D 1924-11-28 1924-11-28 Verfahren zur Bearbeitung von Nichteisen-Metallen und deren Legierungen. CH113208A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH113208T 1924-11-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH113208A true CH113208A (de) 1926-01-02

Family

ID=4372330

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH113208D CH113208A (de) 1924-11-28 1924-11-28 Verfahren zur Bearbeitung von Nichteisen-Metallen und deren Legierungen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH113208A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1477118C3 (de) Schneidwerkzeug für spanabhebende Bearbeitung
DE112010001763B4 (de) Schneidwerkzeug
DE2442146C2 (de) Rundschaftmeißel zum Abtragen von Mineralien und Verfahren zu seiner Herstellung
DE69001735T2 (de) Schneidewerkzeuge wie bohrer, reibahlen, schaftfraesen und dgl.
CH113208A (de) Verfahren zur Bearbeitung von Nichteisen-Metallen und deren Legierungen.
CH665790A5 (de) Bohrer.
DE3737315A1 (de) Werkzeug zum bohren und gewindeschneiden
DE602663C (de) Spiral- oder Spitzbohrer fuer Metall
DE102008059588A1 (de) Bohrwerkzeug mit spanbrechender Spanraumgeometrie
DE2343715C3 (de) Drehbohrkopf
DE606703C (de) Schraempicke mit eingesetztem Hartmetallkoerper
DE4012067A1 (de) Vorrichtung zum bohren und senken von werkstuecken
DE626057C (de) Schraempicke mit eingesetztem Hartmetallschneidentraeger
DE424340C (de) Scheibenfoermiges Bohrwerkzeug
DE671959C (de) Mit Hartmetallschneiden versehenes Werkzeug, insbesondere Gesteinsschlagbohrer
DE1608358C3 (de) Bohrer zum drehschlagenden Bohren
DE327215C (de) Bohrmaschine fuer Kohlstruenke
CH225828A (de) Werkzeug zum Nacharbeiten langer Bohrungen.
DE1477426C3 (de) Bohrkopf
DE310913C (de)
DE322268C (de) Bohrstange zum Ausbohren von Werkstuecken
DE2444208A1 (de) Schneidwerkzeug fuer die kontinuierliche spanabhebende bearbeitung von metallen und verfahren zum herstellen eines solchen werkzeugs
DE677361C (de) Vorrichtung zum Ausbohren von Hohlkoerpern
DE515986C (de) Verfahren und Messerkopf zum Abdrehen von Werkstuecken mittels gleichzeitig arbeitender Breitmesser
AT44828B (de) Fräsverfahren.