CH113222A - Sicherheitswinde. - Google Patents

Sicherheitswinde.

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CH113222A
CH113222A CH113222DA CH113222A CH 113222 A CH113222 A CH 113222A CH 113222D A CH113222D A CH 113222DA CH 113222 A CH113222 A CH 113222A
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CH
Switzerland
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drum
load
clutch
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coupling
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English (en)
Inventor
Emil Kellenberger
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Emil Kellenberger
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/14Power transmissions between power sources and drums or barrels
    • B66D1/16Power transmissions between power sources and drums or barrels the drums or barrels being freely rotatable, e.g. having a clutch activated independently of a brake
    • B66D1/18Power transmissions between power sources and drums or barrels the drums or barrels being freely rotatable, e.g. having a clutch activated independently of a brake and the power being transmitted from a continuously operating and irreversible prime mover, i.e. an internal combustion engine, e.g. on a motor vehicle or a portable winch

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description


      Sicherbeitswinde.       Es sind Sicherheitswinden bekannt, bei  denen der stetig in einer Richtung sich dre  hende Antrieb zwei Zahnräder in entgegen  gesetzter Richtung antreibt, wobei das eine  für den     Lasthochgang    und das .andere zur  Regelung des Lastniederganges bestimmt ist.  Bei der Mittelstellung des Steuerhebels er  folgt die Verbindung ,der Trommel zum  Zwecke des Senkens mit .dem den Lastnieder  gang regulierenden Zahnrad vermittelst einer  Reibungskupplung, bei der .die Nabe des       Lastnie@dergangsregulierungsrades.    als Kegel  ausgebildet ist und sein Zwischenring einer  seits eine     Schraubenfläche    erhält und ander  seits als Hohlkegel ausgebildet ist.

   Wenn  die Trommel unter dem Einfluss der Last  sich schneller drehen will als der Bewegung  des Zahnrades zur Regelung des Lastnieder  ganges entspricht, wird durch den Einfluss  der Schraubenfläche des Zwischenringes eine  Bremskupplung gegen das     Windengestell    ge  presst.     Der    Überschuss an Reibung muss also  beim Lastniedergang durch die Antriebs  kraft überwunden werden. Durch diese Rei  bung wird im Schild der Winde örtliche  Wärme     erzeugt,    wodurch die Sicherheit der.    Winde ungünstig beeinflusst werden kann.  Diese bekannten Winden können ausserdem  nur für ganz kleine Lasten verwendet werden  und ist ihre Verwendungsmöglichkeit da  durch eine sehr beschränkte.  



  Die Erfindung bezweckt nun, eine Kon  struktion zu ermöglichen, die für alle Lasten  und für die verschiedensten Verwendungs  zwecke dienen kann.  



       Zweckmässigerweise    wird eine Reibungs  kupplung im Trommelinnern angeordnet,  welche Kupplung der jeweilig zu hebenden  Last proportional ausgebildet werden kann  und bei welcher das Schliessen und Öffnen  dieser genannten Reibungskupplung durch  den Einfluss der Last selbst erfolgt.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel der     Erfindung        idar,    und zwar zeigt:       Fig.    1 einen     Meridianeschnitt,    die einzel  nen     Windenteile    in der Lage zeigend, wenn  der Steuerhebel und damit die Winde auf  Heben eingestellt ist;       Fig.    2 zeigt einen teilweisen Meridian  schnitt und Lage der gezeichneten Winden  teile bei Einstellung des     Steuerheber    auf  Halt;

             Fig.    3 zeigt einen ebensolchen Schnitt  und Lage der gezeichneten     Windenteile    bei       Steuerhebelstellung    auf     Senken;          Fit-n.    4     zeigt    eine Vorderansicht der Winde  in kleinerem Massstab in der Pfeilrichtung A.  Auf der Antriebswelle a, die im linken  Lagerschild gelagert ist, ist auf der einen  Seite die     Riemenscheibe    b und auf der an  dern Seite vermittelst einem Gewinde mit gro  sser Steigung der Antriebskolben c und die       versplintete    Gegenmutter d befestigt.

   Der  Antriebskolben c treibt gleichzeitig und mit  entgegengesetzter Drehrichtung das Hubrad  e, welches mit Innenverzahnung versehen ist,  und das Senkrad f. Dieses letztere ist fest mit  ,der Trommel- und Steuerwelle     g    verkeilt,  das Hubrad sitzt lose und seitlich     unver-          schiebbar    auf dieser Welle. Auf dieser Welle  g sind weiter die Trommel und die Teile der  Senkkupplung in. und     u,    der Ringteller o für  die Druckfeder     ao,    der Führungsstift     v    des  Kupplungsteils     n,    und die Steuerhülse .x ge  lagert.

   Die Lagerung der Steuerwelle g er  folgt einerseits     direkt    in der Nabe des linken       Windenschildes    und anderseits unter Zwi  schenschaltung der Steuerhülse in der     hTabe     des rechten     )Vindenschildes.    Der Steuerhebel  g ist durch ein Gewinde mit grosser Steigung  mit der Steuerhülse verbunden, er liegt seit  lich     unverschieblich    zwischen der Nabe     .des          Windenschildes    und einer .Muffe z, die durch  eine Schraube mit Mutter fest mit der Steuer  welle verbunden ist.

   Durch einen in die     Win-          denschildnabe    eingeschraubten und in     einen     Schlitz in der Führungshülse hineinragenden       Stellstift    r wird die     Steuerhülse    am Drehen  verhindert, hingegen kann sie sich unter dem  Einfluss des Gewindes horizontal verschie  ben. Das hohle Trommelinnere wird durch  einen runden Teller. .der als Trommelnabe  ausgebildet ist und     .mit    welchem die Trom  mel fest verschraubt ist, abgeschlossen, so  dass das Trommelinnere einen öldichten  Raum bildet.     m    eine ringförmige Ausbuch  tung dieser Trommelnabe greift die Steuer  hülse.

   Ein vor der Hülse auf gebrachter Ring,  der mit der Nabe verschraubt ist, verbindet       Iie    Trommel derart mit der Steuerhülse.     d@ass       die Trommel die Horizontalbewegungen der  Steuerhülse zwangsläufig mitmachen muss.  Am     Hubra-d    ist der     Kupplungskonus    t und  am rechten     Windenschild    der Kupplungs  konus     u    angebracht.  



  Die Wirkungsweise ist durch .die     Fig.    1.  2 und 3 bildlich dargestellt und ist die fol  gende:  Die     Fig.    1 stellt die Winde dar, wenn der  Steuerhebel auf Heben eingestellt ist. Durch  ,die Bewegung des Steuerhebels in die in       Fig.    4 durch I angedeutete Lage wird die  Steuerhülse durch das steilgängige Gewinde  und da sie sieh nicht drehen kann, nach links  verschoben und mit ihr die Trommel, und  zwar     so    weit. bis sieh .die Trommel .mit dem       Kupplungskonus        t.    des Hubrades gekuppelt  hat.  



  Die     Trommel    muss sich nun im Sinne des  Heben: drehen, da sie aber entweder aus der  Halt- oder der Senkstellung     umgesteuert     worden ist, war sie. wie aus .den     Fig.    2 und 3  ersichtlich ist, vorher mit der Senkkupplung  verbunden.     Diese    Verbindung löst sich je  üoch sofort, wenn die Trommel auf Heben  gekuppelt ist, und zwar wird die Senkkupp  lung aus der in     Fig.    ? dargestellten Halt  e,     dadurch    gelöst.

   dass die Trommel und  mit ihr der     Kupplungsteil    in, nach links ver  schoben     -wird.    der Kupplungsteil     fa        folgt    die  ser Bewegung unter dem Einfluss der Druck  feder     in    jedoch nur so lange, bis der fest mit  diesem Kupplungsteil verbundene Stift     r     am Ende     des    Schlitzes in der Welle g     aa2e-          langt    ist. Die     Feder    ist in dieser Stellung  noch immer unter Druck, kann denselben  aber nicht auf die Kupplung zum     Ausdruck     bringen, er wird vom Stift     v    und dem.

   Feder  halter o auf die Welle     übertragen,'    d. h. das  Heben     erfolgt    bei     gelösterSenl,:kupplung,    und  die Steuerwelle dreht sich mit der Feder und  dem Kupplungsteil     xz    in entgegengesetzter  Richtung.  



  Nun wird von Heben     (Fig.    l.) auf Halt       (Fig.        -'         gesteuert.    Das wird durch Senken  des Steuerhebels in der Stellung     II        (Fig.        l)     erreicht. Durch diese Bewegung wird die      Steuerhülse und mit ihr die Trommel nach  rechts verschoben, und zwar so lange, bis sieh  die Trommel mit dem Kupplungskonus     i4    am       Windenschild    kuppelt.

   Durch dieses Verschie  ben nach rechts wird,     wie    aus     Fig.    2 ersicht  lich ist, auch der Kupplungsteil     7a    verschöben  und .die Druckfeder gespannt, der Stift     v     kommt     im    Führungsschlitz in die Mittellage.  Bei der     Steuerung    von Heben auf Halt  kommt die Trommel für kurze Zeit in die  Senklage (Zwischenlage     III,        Fig.    4, zwischen  Halt und Heben).

   Die Last will dann die  Trommel schneller drehen als das Senkrad       gestattet,        dadurch    wird der Kupplungsteil     in     aus der Trommelhülse herausgedreht, die  Kupplung geschlossen und die Last vor dem  Abstürzen gesichert; da die Trommel da  durch aber auch in drehende Bewegung  kommt, wird die Kupplung mit .dem Halte  konus     u    eine schnelle und vollständig stoss  freie.

   Der in -der Senkrichtung weiter dre  hende Kupplungsteil n schraubt dabei den  Kupplungsteil     in,    wieder in die Trommel  hülse, d. h. die Kupplung wird     teilweise    au  tomatisch gelöst, weil der     Teil        na    nach links  geschraubt wird, so dass sich die Feder etwas  entspannen     kann.    Die durch die Hebelver  schiebung erzeugte Federspannung bleibt be  stehen, da die Trommel durch die Steuer  hülse gehalten wird;     ,die    durch die bestehende  Federspannung zwischen den Kupplungs  teilen na und n erzeugte Reibung muss, wenn  nicht abgestellt wird, vom Antriebsmotor  überwunden werden;

   da sie .aber sehr gering  ist, bedingt sie einen ganz geringen Kraft  aufwand, und störende Wärme kann nicht  auftreten, da alle Kupplungsteile im Ölbad  laufen.  



  Um von Halt     (Fig.    2) auf     Senken        (Fig.    3)  zu steuern,     wird    der     Steuerhebel    in die Mit  tellage gebracht,     (Fig.    4, Stellung     III).    Die  Steuerhülse bewegt sich mit der Trommel  nach links, und die Trommel ist in der Mit  tellage und weder mit dem Hubkonus t, noch  mit dem Haltekonus     ic    gekuppelt.

   Sowie die  Trommel entkuppelt und frei wird, will sie  sich unter .dem Einfluss der Last drehen. und  zwar schneller, als es das Senkrad erlaubt;    .das kann aber nur für einen kurzen Moment  erfolgen, denn     sofort    schraubt die Trommel  den Kupplungsteil m aus ihrer Hülse und  schliesst automatisch und der Last propor  tional die Senkkupplung m, n und verbindet  dadurch die Trommel mit dem     Senkrad,    und  das Senken erfolgt zwangsläufig und mit re  gulierter Geschwindigkeit. Es kann ein neues  Kranspiel beginnen.  



  Sollte der Riemen reissen, so     würde    die  entgegengesetzte Drehrichtung der Trommel  den Antriebskolben c an den Bremsrand des  linken     Windenschil.d-es    drücken, und die  Last würde stehen     -?leiben.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitswinde, bei welcher der stetig in einer Richtung sich drehende Antrieb zwei Zahnräder in entgegengesetzter Richtung an treibt, von denen das eine für den Lasthoch gang 'und das andere zur Regelung .des Last niederganges bestimmt ist und bei welcher durch axiale Verschiebung eines Steuerteils mittelst eines Steuerhebels in zwei Grenz- lagen die Trommel entweder festgehalten oder mit dem Hubrad gekuppelt wird, da durch gekennzeichnet,
    dass bei der Mittellage des Steuerhebels eine Reibungskupplung un ter dem. Einfluss der Last durch Üie Trommel und unter Einwirkung einer Druckfeder be tätigt wird, die die Trommel mit einer Steuerwelle und durch diese mit einem Last niedergangsregulierungsrad kuppelt, und dass.
    wenn sich .die Trommel unter dem Einfluss der Lasst rascher drehen will, als der Bewe gung des Zahnrades zur Regelung des Last niederganges entspricht. die eine Hälfte der Reibungskupplung durch das Vorhandensein eines steilgängigen Gewindes den erforder lichen Anpressungsdruck selbsttätig und der Last proportional reguliert, und dadurch ge kennzeichnet, dass diese Kupplungshälfte beim Halten durch selbsttätiges Schrauben im Sinne einer Entlastung von der zweiten Kupplungshälfte .die Kupplung bis zu einem sewünschten Grad automatisch löst. UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherheitswinde nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, da,B die eine Hälfte der Seiltrommel mit einem steil gängigen Gewinde ausgerüstet ist, das da zu dient, die längsbewegliche, mit ent sprechendem Gewinde versehene Reibungs- kupplungshäl.fte aufzunehmen und ein selbsttätiges Öffnen und Schliessen der Kupplung zu sichern. 2. Sicherheitswinde nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannte Kupplungs hälfte mit einem steilgängigen Flachge winde versehen ist zum selbsttätigen Öff nen und Schliessen der Kupplung.
CH113222D 1925-12-23 1925-04-07 Sicherheitswinde. CH113222A (de)

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