CH113237A - Kommutatormaschine mit Umschaltvorrichtung für die Rotorwicklung. - Google Patents
Kommutatormaschine mit Umschaltvorrichtung für die Rotorwicklung.Info
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- CH113237A CH113237A CH113237DA CH113237A CH 113237 A CH113237 A CH 113237A CH 113237D A CH113237D A CH 113237DA CH 113237 A CH113237 A CH 113237A
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/66—Structural association with auxiliary electric devices influencing the characteristic of, or controlling, the machine, e.g. with impedances or switches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
Kommutatormaschine mit Umschaltvorrichtung für die Rotorwicklung. Es ist bekannt, um ein und denselben Ro tor eines Motors oder Generators für bei spielsweise zwei verschiedene Spannungen bezw. Stromarten zu verwenden, am Rotor zwei Wicklungen und zwei Kollektoren an zubringen. Diese Anordnung kann aus wirt schaftlichen Gründen keine Verwendung fin den, da Abnützung und Kraftbedarf der bei den Kollektoren zu gross sind und anderseits die Maschine zu lang wird. Die vorlie gende Erfindung soll den Zweck haben, diese Nachteile zu beseitigen. Zu diesem Zwecke ist an der Maschine eine Schaltvorrichtung angebracht, um den Rotor auf die ge wünschte Spannung bezw. Stromart einstel len zu können, indem mittelst derselben die Verbindung zwischen Kollektor und Rotor wicklung derart umgeschaltet werden kann, dass die eingebauten Spulen entweder in Reihe geschaltet oder gruppenweise in Paral lelschaltung gebracht werden. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes bei einem Rotor mit Schleifenwicklung veran schaulicht. Es zeigen: Fig. 1 bis 3 drei verschiedene Schaltun gen der Rotorwicklung; Fig. 4 zeigt die Schaltvorrichtung in An sicht, von der Kollektorseite gesehen; Fig. 5 ist ein Axialschnitt durch dieselbe. 1 (Fig. 4 und 5) ist ein Ring aus Isola tionsmaterial, auf dem Kontaktfedern 2 be festigt sind, welche ihrerseits auf den Rand 3 des Kollektors 4 greifen und elektrische Verbindung mit je einem Segment desselben herstellen. Der Ring besitzt so viele Kon taktfedern wie der Kollektor Segmente hat. Mit jeder Kontaktfeder ist ein Verbindungs draht 11 verlötet, der sie mit dem Ende einer Spule der Rotorwicklung verbindet. Der An fang jeder Rotorspule ist durch die Verbin dung 14 mit einem Kollektorsegment ver bunden. Der Ring ist einerseits durch die Kontaktfedern, anderseits durch eine Platte 5, die mittelst einer Schraube 10 an ihm be festigt ist, an einer feststehenden Scheibe 6 drehbar gehalten. Die Platte 5 dient zugleich als Anzeigevorrichtung für die Stellung des Ringes in bezug auf die Scheibe 6, in dem sie ein Schauloch 9 ,aufweist, durch das die auf der Scheibe angebrachten Einstellnum mern 15 ersichtlich sind. 7 und 8 sind An schlagstifte, um die Drehbewegung des Rin ges zu begrenzen. Die Kontaktfedern sind durch Nieten 12 am Ring befestigt. Fig. 1 zeigt schematisch die Schaltung bei Stellung "1" der Schaltvorrichtung, in welcher die Verbindungen derart sind, dass das Ende jeder Spule mit dem Anfang der nächsten elektrisch verbunden ist, wobei also wie gewöhnlich die sämtlichen Spulen in Reihe geschaltet sind. Verdreht man nun den Ring 1 auf Stellung "2", wobei das auf dem Kollektor aufliegende Ende der Kontaktfeder um ein Kollektorsegment weiter rückt, so sind durch diese Drehung die Enden der Spulen nicht mehr mit dem Anfang der näch sten, sondern der zweitnächsten Spule ver bunden (Fig. 2). Es entsteht dadurch eine Wicklung mit zwei Gruppen, deren Spulen unter sich in Reihe, die selbst aber parallel geschaltet sind. Wird die Schaltvorrichtung auf Stellung "3" verdreht, also die Kontakt federn um zwei Segmente verschoben, so ent stehen drei Gruppen von parallel geschalte ten Reihen. Die Dicke der Bürsten 16 (Fig. 1) wird entsprechend dieser dritten Stellung so genommen, dass der Strom durch alle drei Reihen gleichzeitig fliessen kann, der Quer schnitt ist dabei bei Stellung "2" auf das Zweifache, bei Stellung "3" auf das Drei fache erhöht, der Ohmsche Widerstand um das Zwei- bezw. Dreifache verringert und die Rotorspannung ebenfalls um annähernd die sen Wert gesunken. Die Zahl der Kollektorsegmente wird zweckmässig, so gewählt, dass sie sich durch sämtliche Ordnungszahlen der Reihe der ver schiedenen vorkommenden Schaltungen ohne Bruch teilen lässt; dass sie sich also, wenn zum Beispiel eine Reihe von vier verschie denen Schaltungen möglich sein soll, durch 2, 3 oder 4 ohne Bruch teilen lässt, also bei spielsweise 12, 24, 36, 48 usw. Zweckmässig wird auf dem Stator einer derart mit Rotorumschaltung versehenen Ma schine eine Wicklung mit Anzapfungen ver- wendet, um das Statorfeld dem Rotorfeld anzupassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kommutatormaschine, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung, mittelst welcher die Verbindung zwischen Kollektor und Rotor wicklung derart umgeschaltet werden kann, dass die eingebauten Spulen entweder in Reihe geschaltet oder gruppenweise in Pa rallelschaltung gebracht werden, um die Ge- gen-E. M. K. bezw. E. M. K., den Querschnitt und den Ohmschen Widerstand der Wick lung verändern zu können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kommutatormaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende jeder Spule mit dem Kollektor, das andere Ende mit der Schaltvorrichtung elektrisch verbunden ist. 3.Kommutatormaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt vorrichtung einen drehbaren Ring auf weist, welcher mit Kontaktstücken ver sehen ist, die einerseits je mit einem Kol lektorsegment, anderseits mit einem Ende einer Rotorspule elektrisch verbunden sind, deren anderes Ende seinerseits mit einem Kollektorsegment elektrisch verbun den ist. 3. Kommutatormaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand der Kollektorsegmente als Kontaktfläche für die Kontaktstücke des Ringes der Schaltvorrichtung dient. 4. Kommutalormaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kon taktstücke Federn verwendet sind. 5. Kommutatormaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt vorrichtung mit einer Anzeigevorrichtung versehen ist, welche die jeweilige Stellung der Schaltung anzeigt.6. Kommutatormaschiiie nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass_ die Seg- mentzahl sich durch sämtliche Ordnungs zahlen der Reihe der möglichen Schaltun gen ohne Bruch teilen lässt. 7. Kommutatormaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Sta- tor eine Wicklung mit Anzapfungen ver wendet ist, um das Statorfeld dem Rotor feld anzupassen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH113237T | 1926-03-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH113237A true CH113237A (de) | 1926-06-16 |
Family
ID=4372370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH113237D CH113237A (de) | 1926-03-12 | 1924-11-07 | Kommutatormaschine mit Umschaltvorrichtung für die Rotorwicklung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH113237A (de) |
-
1924
- 1924-11-07 CH CH113237D patent/CH113237A/de unknown
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