CH113241A - Einrichtung mit mindestens einer Ringspule, vorwiegend zur gleichzeitigen Belastung des Stamm- und Viererstromkreises mindestens einer zur Viererschaltung bestimmten Doppelleitung. - Google Patents

Einrichtung mit mindestens einer Ringspule, vorwiegend zur gleichzeitigen Belastung des Stamm- und Viererstromkreises mindestens einer zur Viererschaltung bestimmten Doppelleitung.

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CH113241A
CH113241A CH113241DA CH113241A CH 113241 A CH113241 A CH 113241A CH 113241D A CH113241D A CH 113241DA CH 113241 A CH113241 A CH 113241A
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coil
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Einrichtung mit mindestens einer Ringspule, vorwiegend zur gleichzeitigen Belastung  des     Stamm-    und     Viererstromkreises    mindestens einer zur Viererschaltung bestimmten  Doppelleitung.    Zur Belastung von gewöhnlichen Fern  sprechdoppelleitungen verwendet man haupt  sächlich Einrichtungen mit Doppelspulen,  die aus zwei über einen ringförmigen Kern  verteilten Wicklungshälften bestehen, von       denen,    jede in einem der Leitungszweige  lieg. Für Fernsprechleitungen in     Duplex-          (Vierer-)    Schaltung besitzen diese Spulen  bei den gebräuchlichen Wicklungsarten keine  Selbstinduktion, da sich die beiden Wick  lungshälften in ihrer Wirkung aufheben.

         ,wenn    die Stromrichtung in beiden Zweigen  gleich ist. Man könnte zwar die beiden  Wicklungen getrennt voneinander auf je eine  Hälfte des Ringes     wickeln.    Dann würden in  Duplexschaltung     Streufelder    eintreten, die  dann eine gewisse     In.duktivität    für die  Duplexleitung ergeben. Solche Spulen sind  aber nicht verwendbar, da die Streufelder die  Nachbarspulen stören. Daher sind für die  Kombinationsleitungen besondere Spulen  sätze erforderlich, durch die jedoch für die       Sfromkreise,    deren     Induktivität    sie nicht er-    höhen, ein schädlicher Widerstandszuwachs       bedingt    ist.

   Man kann in jede Doppelleitung  je eine Spule legen oder wenigstens, um eine  dieser zusätzlichen Spulen zu sparen, eine       Kombinationsspule    zur Belastung der Duplex  leitung verwenden. Da bei Kombinations  spulen beide Stammleitungen um     einen    Kern  geführt sind, ist es bei Verwendung einer  gemeinsamen Viererspule sehr schwer, ge  nügende Unabhängigkeit der drei Stromkreise  voneinander zu erhalten.  



  Man hat     allerdings    auch schon versucht,  die bei der     Trennung    der Wicklungshälften  entstehenden Streufelder zur Belastung der       Viererleitung    zu benutzen. Den störenden       Einfluss    der aus der Spule heraustretenden  Streuflüsse hat man dann dadurch zu be  seitigen versucht, dass man die beiden zu  sammengehörigen Stammspulen zu einem  System vereinigt, bei dem in Viererschaltung  die     Streuflüsse    nach Möglichkeit von einer  Spule zur andern Spule verlaufen.

   Da' auch  dieses nur unvollkommen zutrifft,     muB    ein      solches System noch schwere     Schirme    er  halten, die die in den Aussenraum austreten  den erheblichen Teile des Streuflusses auf  nehmen.  



  Solche     Spulenpaaxe.    erfüllen dann wenig  stens als System die für die Belastungsspulen  in den meisten Fällen unerlässliche Bedin  gung,     dass        ausserhalb    des Systems wenig  stens keine wesentlichen Teile des Streu  feldes auftreten.  



  Die Erfindung geht von dem Gedanken  aus, den -für die Viererschaltung verwend  baren     Streufluss    der getrennten Wicklungs  hälften bei der einzelnen Ringspule auszu  nutzen.  



  Die Möglichkeit der Verwendung des  Streuflusses der einzelnen Spule ist an sich  bekannt. Es ist aber bisher noch keine zur  gleichzeitigen Belastung von Stamm- und  Viererleitung dienende Einzelspule     angegeben,     die die zweite wesentliche Bedingung für  eine Belastungsspule erfüllt, nämlich, dass  kein wesentlicher Teil des Streuflusses in  den Aussenraum     hinaustiitt.     



  Der Gedanke der Erfindung besteht also  darin, dass durch an sich bekannte Massnah  men dem     Streufluss    ein derartiger Verlauf  gegeben wird, dass er im wesentlichen im In  nern der ringförmig ausgebildeten Einzel  spule verläuft.  



       Abb.    1 zeigt zwei getrennte Wicklungs  hälften     n    und     a'    auf einem ringförmigen  Kern b, bei dem zur Unterstützung des  Streuflusses ein magnetischer Schluss zwi  schen den beiden Stossstellen der     Wicklungen     durch einen Steg c hergestellt ist. Trotz die  ser magnetischen Verbindung entsteht in       Viererschaltung    ein äusserer     Streufluss    s,  dessen Ursache aus der     Abb.    2 zu ersehen  ist, bei der die in     Abb.    1 dargestellte Spule  in zwei Teile d und d'     zerlegt    ist.

   Diese  beiden Teile entsprechen zwei nur     teil,,ccieise     bewickelten geschlossenen Kernen.     #    Der von  der Wicklung erzeugte     Induktionsfluss    wird  bei der für     Pupinspulen    in Frage kommen  den geringen     Permeabilität    des     magnetischen          @Iaterialc    nur teilweise durch das Eisen    fliessen, und es wird ein erheblicher Bruch  teil als     Streufluss    durch die Luft fliessen.  



  Gemäss der Erfindung werden verschie  dene Hilfsmittel     angewandt.        um    die Luft  streuung gering zu halten.  



  Man wird den Steg so dimensionieren.  dass zunächst ein     mi>glichst    grosser Teil des       Streuflusses    durch den Steg geht. Voll  ständig wird aber der magnetische     Schluss     durch den Steg erst dann erhalten, wenn  man auch den Steg mit zwei     Wicklungen    e  und     e1,    wie     Abb.    3 zeigt, versieht, von denen  jede mit einer Hälfte a,     a.'    der     Ringwicklung     in Reihe geschaltet wird, so dass sie in  Stammschaltung     unwirksam    und in Vierer  schaltung wirksam sind.

   Die Wirkungsweise  dieser Wicklungen erkennt man aus     Abb.    4,  bei der die Ringspule wieder in zwei  Hälften d und     dl    geteilt ist,     entsprechend          vier        Aufteilung    der Spule nach     Abb.    1 in       Abb.   <B>2.</B>  



  Da. bekanntlich ausserordentlich schwache  Streuflüsse bereits auf Nachbarspulen     stii-          rend    einwirken können, so wird man zur Be  seitigung des     Einflusses    etwa noch übrig  bleibender Spuren äusserer     Streufelder    be  nachbarten Spulen verschiedene     Orientieruno-          im    Raume geben, indem     man        beispielsweise     die     Stegriclitungeti    übereinander liegender  Spulen um 90       gegeneinander    verdreht.  



  Gegenüber den bisher verwendeten Syste  men der Belastung von Stamm- und Vierer  leitung ergeben sich durch die Einrichtung  gemäss der Erfindung erhebliche Vorteile.  Bei     Belastung    von Viererleitungen durch       ,gesonderte    Spulen      -erden    im ganzen für  jede Doppelleitung in jedem     Spulenpunkt          ärei    oder vier Spulen erforderlich. während  gemäss der Erfindung zwei Spulen ausreichen.  Gegenüber der Vereinigung zweier solcher  Spulen zu einem     System,    das durch die  Streufelder der Viererschaltung zusammen  hängt, bietet die Einrichtung gemäss der  Erfindung mit einer Ringspule den Vorteil.  der grösseren Einfachheit. der Herstellung.

    da die Vereinigung der beiden Spulen zu  einem System nun wieder einen     sorgfältigen          Abgleieh    zur Vermeidung der     gegenseitigen         Beeinflussung der drei     Sprechkreise    erfor  dert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung mit mindestens einer Ring spule, vorwiegend zur gleichzeitigen Be lastung des Stamm- und Viererkreises min destens einer zur Viererschaltung bestimm ten Doppelleitung, wobei zur Belastung in Viererschaltung der Streufluss der Wick lungshälften je einer Ringspule verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der bei der Parallelschaltung der Wicklungen ent stehende Streufluss durch die Anbringung und zweckmässige Dimensionierung eines Steges, sowie durch die Anordnung von zwei Wicklungen auf dem Stege, von denen jede mit je einer Hälfte der Ringwicklung in Reihe geschaltet ist,
    im wesentlichen auf das Innere der Spule zusammengedrängt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, mit mehreren benachbart angeordneten Ring spulen, dadurch gekennzeichnet, dass die benachbarten Spulen verschiedene Orien tierungen im Raume haben, zu dem Zwecke, den Einfluss äusserer Streufelder auf die einzelnen Spulen zu beseitigen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegrichtungen der benachbart übereinander liegenden Spulen um<B>90'</B> gegeneinander verdreht sind.
CH113241D 1923-12-01 1924-12-01 Einrichtung mit mindestens einer Ringspule, vorwiegend zur gleichzeitigen Belastung des Stamm- und Viererstromkreises mindestens einer zur Viererschaltung bestimmten Doppelleitung. CH113241A (de)

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CH113241D CH113241A (de) 1923-12-01 1924-12-01 Einrichtung mit mindestens einer Ringspule, vorwiegend zur gleichzeitigen Belastung des Stamm- und Viererstromkreises mindestens einer zur Viererschaltung bestimmten Doppelleitung.

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