CH113474A - Schleusenkasten für Rohrpostanlagen. - Google Patents

Schleusenkasten für Rohrpostanlagen.

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CH113474A
CH113474A CH113474DA CH113474A CH 113474 A CH113474 A CH 113474A CH 113474D A CH113474D A CH 113474DA CH 113474 A CH113474 A CH 113474A
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CH
Switzerland
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pneumatic tube
lock box
shut
tube systems
propellant
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English (en)
Inventor
Telephon Kommanditgesellschaft
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Zwietusch E & Co Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/08Controlling or conditioning the operating medium
    • B65G51/10Controlling or conditioning the operating medium at section junctions of pneumatic systems
    • B65G51/12Pneumatic gates

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Description


  Schleusenkasten für Rohrpostanlagen.    Bei wahlweisem Verkehr aller Rohrpost  stellen einer Anlage untereinander war es  bisher nötig, jede Sendestelle mit jeder Emp  fangsstelle durch eine besondere Rohrleitung  zu verbinden, wodurch bei umfangreicheren  Rohrpostanlagen ein erheblicher Aufwand von  Rohrleitungen nötig wurde. Um diesen Ma  terialaufwand einzuschränken, ist man dazu       übergegangen,    mehrere Rohrpoststellen in  eine Ringrohrleitung einzuschalten und die  Empfangsstellen     finit    Weichen auszurüsten, die  das Ausschleusen der Büchsen in     derjeweils    ge  wünschten Stelle verursachen.

   Da, wie bekannt,  an der     Abflussstelle    des Treibmittels durch den  an dieser Stelle herrschenden Druckunterschied  die Patrone am Weiterfahren gehindert wird,  ist erfindungsgemäss an dieser Stelle, um ein  sicheres Durchschleusen zu ermöglichen, eine  Schleusenkammer eingeschaltet, welche den  Druckunterschied durch     Beiseiteschieben    einer  Absperrvorrichtung durch die fahrende Pa  trone zum Ausgleich bringt. Die Schleusen  kammer ist so durchgebildet, dass ihre Wir  kungsweise     unbeein$usst    bleibt von der senk  rechten, wagerechten oder schrägen Lage,    welche durch die von Fall zu Fall verschie  den verlegten Rohrleitungen bedingt ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Gegenstandes der Erfindung  gezeigt. Die Figur zeigt eine Seitenansicht  des Schleusenkastens im Schnitt.  



  Das unterteilte Fahrrohr a,     a'    mündet in  eine Kammer b, in welcher es einmal als  ein mit     saugkopfartiger    Wirkung ausgebil  detes Rohrende c und anderseits als ein  trichterförmiges Rohrstück<I>d,</I> im gasten<I>b</I>  endet. Die Rohrenden c und d sind von  einander mittelst Klappe e, welche die Kammer  in zwei Teile teilt, getrennt. Die Klappe e  dichtet auf einem Flansch f, den das Rohr  ende c bergenden Teil der Kammer<B>b,'</B> in  welchem auch der     Saugstutzen        lt    mündet,  gegen die durch die Eintrittsöffnungen g der  andern Kammerhälfte nachströmenden Luft  ab.

   Die     Saugöffnungen    i am Rohrende c sind  auf der dem Saugstutzen h abgewandten  Seite eingeschnitten, um ein Ansaugen der  durchzuschleusenden Patrone zu verhindern.  



  Die Arbeitsweise des     Schleusenkastens     ist folgende: Soll zum Beispiel eine Rohr-      Postpatrone von einer Rohrpoststelle nach  einer andern Rohrpoststelle des Leitungs  ringes, zwischen denen die     Schleusenkammer     eingeschaltet ist, verschickt werden, so wird  die Patrone nach ihrer Einführung in den  Sender der     erstgenannten    Stelle durch die  im Rohre     a,        a'    herrschende Saugwirkung irr  eine gewisse Geschwindigkeit versetzt, die  sie das Rohrende     c    erreichend, und infolge  des Beharrungsvermögens die Klappe e bei  Seite stossend, in das Rohrstück d gelangen  lässt, wo sie, da das Rohr     a',

          a    eine Ring  leitung bildet, wieder abgesaugt wird und  so die gewünschte Stelle erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleusenkasten für Rohrpostanlagen, ge kennzeichnet durch ein zwischen der Zu- und Abflussstelle des Treibmittels von einer Absperrvorrichtung unterteiltes Fahrrohr, in welchem der zu beiden Seiten der Absperr vorrichtung herrschende Druckunterschied durch Beiseiteschieben der Absperrvorrichtung durch die fahrende Rohrpostbüchse zum Aus gleich gebracht wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Schleusenkasten für Rohrpostanlagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden<I>(c, d)</I> des unter teilten Fahrrohre (rr, r,') von einem Cle- häuse (b) eingeschlossen werden, welches durch die zwischen den freien Enden<I>(c, d)</I> angeordnete Absperrvorrichtung (e, <I>f)</I> in zwei Kammern (Zu- und Abflusskammer) unterteilt wird. 2.
    Schleusenkasten für Rohrpostanlagen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Treibmittel bei Einleitung der Öffnungsbewegung der Absperrvorrichtung (e) seitlich der fah renden Rohrpostbüchse aus der Zufluss- in die Abflusskammer eintreten kann. 3. Schleusenkasten für Rohrpostanlagen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Abflusskamrner ragende Teil des Fahrrohres (c) mit Durchtrittsöffnungen (i) für das Treibmittel versehen ist.
    4. Schleusenkasten für Rohrpostanlagen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Abflussstelle (h) des Treibmittels zugekehrte Wandung des Rohrendes (c) keine Durchtrittsöffnungen besitzt.
CH113474D 1925-03-05 1925-03-05 Schleusenkasten für Rohrpostanlagen. CH113474A (de)

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