CH113511A - Verfahren zur Herstellung hochfeuerfester Magnesiamassen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochfeuerfester Magnesiamassen.

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CH113511A
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Engelhorn Co G Dynamidon-Werk
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Dynamidon Werk Engelhorn & Co
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  Verfahren zur     Herstellunb    hochfeuerfester     Magnesiamassen.       Zur Herstellung feuerfester     brassen    ver  wendete man bisher     Magnesite,    die infolge  ihres Gehaltes an     Flussmitteln,    insbesondere  an Eisenoxyd, bei den in technischen Ofen  erreichbaren Temperaturen gesintert werden  können.     Flussmittelarme        Magnesite    reicherte  man zu diesem Zweck mit Eisenoxyd an.

    Ein Nachteil der so erhältlichen Massen be  steht darin, dass sie bei hohen Temperaturen  nur geringe Standfestigkeit besitzen und unter  Belastung     enveichen.    Ferner sind sie gegen       Temperaturscbwankungen    sehr empfindlich.  



  Es wurde nun gefunden, dass man hoch  feuerfeste, raumbeständige, bei hohen Tempe  raturen standfeste und gegen Temperatur  schwankungen unempfindliche     Magnesiamas-          sen    erhält, wenn man gebrannte     flussmittel-          arme    Magnesia in fein verteilten Zustand  überführt, mittelst dem Produkt Formlinge  presst und diese bei Temperaturen unterhalb  <B>1700'</B> dicht sintert, zerkleinert, formt und  nochmals brennt. Die nach dem Verfahren  erhältlichen Produkte zeigen eine bemerkens  werte chemische Widerstandsfähigkeit.

      Die Ausführung des     Verfahrens    geschieht  beispielsweise folgendermassen       Flussmittelarme    gebrannte Magnesia, die  durch     kaustisches    Brennen von     flussmittel-          armem        Magnesit    hergestellt werden kann,  wird so fein gemahlen, dass auf dem Maschen  sieb 5000 ein geringer Rückstand verbleibt.  Eine übertriebene     Feinmahlung    ist unter Um  ständen ungünstig. Das so erhaltene Pulver  wird durch Pressung brikettiert und bei etwa       1500-160W1    zur     Sinterung    gebracht.

   Die       Pressstücke    erhalten hierdurch ein völlig festes  und dichtes Korn, das geschmolzener Magnesia  sehr ähnlich ist.  



  Anstatt die Magnesia trocken zu mahlen,  kann man sie auch auf nassem Wege auf  bereiten. Es ist in diesem Falle     zweckmässig,     die zu verarbeitende Magnesia vorher so       kaustisch    zu brennen, dass sie nach dem  Brennen ein Maximum der Wasseraufnahme  fähigkeit     aufweist.    .Eine solche Magnesia  wird mit etwas mehr Wasser als zum Ab  binden erforderlich ist, wie oben bis zur  Feinheit des Maschensiebes 5000 gemahlen.      Wenn man die Paste kurze Zeit     erwärmt,     tritt unter Wärmeentwicklung ein Versteifen  der Masse ein. Die Masse wird darauf briket  tiert und bei 1500-1600 0 dicht gesintert.  



  Das auf den vorstehenden Wegen erhaltene  Material wird zerkleinert, gekörnt, gemahlen  und gesiebt und unter Zusatz von     abgesiebtem     feinem Pulver (Maschensieb 5000) als Binde  mittel     geformt    oder gepresst und nochmals  gebrannt.  



  Bei der Verarbeitung der     Sintermasse    kann  man 5-10     0!o        kaustisch    gebrannte Magnesia  oder hydratisierte Magnesia als Bindemittel  zumischen. Ein Zusatz von wenigen Prozenten  Ton oder andern Bindemitteln erleichtert ge  gebenenfalls die Formgebung, ohne die Feuer  festigkeit wesentlich     herabzu",etzeri.    Bei der  Verformung     kann    man unter     Umständen    auch  verbrennbare Bindemittel wie Stärke, Teer  oder dergleichen verwenden.

Claims (1)

  1. EMI0002.0010 PAT <SEP> <B>E</B>NTANSPRUCII <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> hochfeuerfes <SEP> 2r <tb> Magnesianrassen, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> d^ <tb> man <SEP> gebrannte, <SEP> flussmittelarme <SEP> Magnesia <tb> fein <SEP> verteilten <SEP> Zustand <SEP> überführt, <SEP> mitte. <SEP> t <tb> dem <SEP> Produkt <SEP> Formlinge <SEP> presst <SEP> und <SEP> diese <SEP> 1 <SEP> -i <tb> Temperaturen <SEP> unterhalb <SEP> <B>1700</B> <SEP> 0 <SEP> sintert., <SEP> worai <SEP> f <tb> nach <SEP> Zerkleinerung <SEP> und <SEP> Verformung <SEP> nochma <tb> Brennen <SEP> folgt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die flussmittelarme Magnesia in Gegenwart von Wasser in den fein verteilten Zustand übergeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da?) bei der Verarbeitung der gesinterten Magnesia feingemahlene gesinterte Hagnesia als Bindemittel ver wendet wird.
CH113511D 1923-09-14 1924-09-08 Verfahren zur Herstellung hochfeuerfester Magnesiamassen. CH113511A (de)

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