CH113560A - Führung für Violinbogen. - Google Patents
Führung für Violinbogen.Info
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Führung für Violinbogen. Gegenstand der Erfindung ist eine Führung für Violinbogen. Bekanntermassen ist es für den Anfänger sehr schwer, beim Spielen auf einer Violine, einer Viola oder einem Cello den geraden Strich mit dem Bo gen zu. erlernen. In den meisten Fäller4 wird ein Überstreichen des Steges nach unten oder ein Überstreichen der Saiten bis über das Griffbrett eintreten. Für ein gutes Spielen ist es aber unbedingt erforderlich, dass ein mal nicht nur die erwähnten äussern Gren zen überschritten werden, sondern dass zum andern auch der Bogen vollkommen gerade geführt wird, das heisst in senkrechter Rich tung zu den Saiten.
Es sind bereits Füh rungen für Violinbogen bekannt, welche aus einem am Griffbrett befestigten Bügel be stehen. Dieser Bügel, vermeidet aber nur ein Überstreichen der Saiten bis über das Griff brett hinaus. Mit der Führung gemäss der Erfindung wird auch das Ausweichen des Bogens über den Steg hin vermieden. Letz teres wird dadurch erreicht, dass über das untere Ende des Saitenhalters eine Hülle ge legt und durch eine Schlaufe an ihm be festigt ist. Diese Hülle schwebt frei über dem Steg.
Ausserdem ist über das untere Ende des Griffbrettes der bekannte Biigel geschoben, so dass der Spieler immer ge zwungen ist, mit seinem Bogen innerhalb der Hülle und des Bügels zu verbleiben. Beim Auftreffen des Bogens auf die Hülle oder an den Bügel wird der Bogen sicher gerade geführt werden.
In der beigefügten Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel :des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrich tung an einer Violine, und Fig. 2 eine Ansicht von oben; Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie a-b in Fig. 1, von c aus gesehen; Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie b--d, in Fig. 2, von e aus gesehen;
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht der über dem Saitenhalter zu befestigenden Hülle.
1 ist die Violine mit dem Stege 2, dem Saitenhalter 3 und dem Griffbrett 4. 5 sind die in bekannter Weise angeordneten Saiten. Über das Griffbrett 4 ist ein im Querschnitt U-förmig gestalteter Bügel 6, geschoben. Mit seinen innern Kanten 7 legt sich der Bügel 6 nur an dem Griffbrett 4 an, so dass ein freier Durehgangsraum 8 für die Saiten 5 verbleibt. 9 ist die Hülle, welche eine Schlaufe 10 be sitzt, die mit einem Druckknopf 11 ver schlossen werden kann.
Die Hülle 9 wird auf den Saitenhalter aufgelegt, die Schlaufe 10 um diesen herumgelegt und dann der Druckknopf zugedrückt. Damit ist,die Hülle 9 an dem Saitenhalter, befestigt. Dabei steht die Hülle 9 nur bei der Befestigungsschlaufe 10 mit. dem Saitenhalter in Verbindung. Iin übrigen schwebt das vordere, noch etwas ver steifte Endei 12 frei über den: Saiten 5 und ragt: etwas über den Steg hinaus.
Die Saiten werden also weder von dem Bügel 6, noch von der Hülle 9 berührt. Das Spiel wird daher in keiner Weise beeinflusst. Anderseits aber bietet die Hülle 9 auf der einen Seite und der Bügel 6 auf der andern Seite eine sichere Führung -für den Bogen. Der Bogen muss unbedingt -seitens des Spielers gerade geführt werden. Ein Überschreiten des Steges 2 nach unten hin oder ein Spielen auf den Saiten über dem Griffbrett 4 kann nicht eintreten. Im übrigen ist die Wirkungs- weise aus dem bisher Gesagten deutlich zu erkennen.
Die Hülle 9 ist vorzugsweise aus Zellu loid. Leder oder einem andern steifen 31a- terial hergestellt. Der Bügel 6 und die Hülle 9 können auch durch Stege oder dergleichen miteinander direkt verbunden werden, so dass sie ein einziges Stiich bilden. Der Bügel 6 schwebt dann frei über dem Griffbrett 4.
Die Führung kann auch Anwendung fin den bei andern Streiehinstrumenten und muss in ihrer Grösse nur dem jeweiligen Verweii- dungsgegenstand angepa.sst werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Führung für Violinbogen, gekeiiiizeieliiiet durch eine am untern Ende des Saitenhalters gelagerte und durch eine Schlaufe an ihm befestigte, frei über dem Steg schwebende Hülle einerseits und einen über das untere Ende des Griffbrettes geschobenen Bügel anderseits.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH113560T | 1925-03-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH113560A true CH113560A (de) | 1926-01-16 |
Family
ID=4372695
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH113560D CH113560A (de) | 1925-03-25 | 1925-03-25 | Führung für Violinbogen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH113560A (de) |
-
1925
- 1925-03-25 CH CH113560D patent/CH113560A/de unknown
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