CH113574A - Wirbelstromtachometer. - Google Patents

Wirbelstromtachometer.

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CH113574A
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eddy current
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Vorm Deutsche Tach Deuta-Werke
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Deuta Werke Gmbh
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  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description


      Wirbelstromtachometer.       Bei     Wirbelstro-mt.achometern    ist die spe  zifische Wirkung des Magnetes. das heisst  das auf den Anker ausgeübte Drehmoment  dividiert durch das Magnetgewicht, dann am  günstigsten,     wenn    das gesamte oder nahezu  das gesamte     Kraftlinienfeld    zwischen den  Magnetpolen nur in einer Richtung und in  einem einzigen Luftspalt. den     Anker    durch  setzt, wenn also die Magnetpole zu beiden  Seiten des Ankers liegen. Instrumente dieser  Art sind bekannt, und zwar solche mit     glok-          hen-    oder trommelförmigem     Anker,    wie     a.ucli     solche mit Scheibenanker.

   Im ersten Fall  verlangt die     Gloekenforem    des Ankers     ;ils     solche eine entsprechende Bauhöhe;     ab(,r     auch bei     scheibenförmigem    Anker sind bisher  nur Magnetsätze bekannt geworden,     tlie    aus  einer Anzahl von     Einzelmagneten    zusam  mengesetzt sind und die in der     Achsenrich-          tung    an Raum ein beträchtliches     Vielfaches     der Stärke des     Ankers    in Anspruch nehmen.  



  Ist allgemein bei Tachometern eine  in     öglichst    niedrige Bauhöhe erwünscht, so         iiisonderheit    bei     Instrumenten,    in die zusätz  liche Zählwerke oder Kilometerzähler, wie  beispielsweise bei     Autornobil.geschwindig-          keitsmessern,    einzubauen sind;

   in diesem  Fall also ist bei     Wirbelstromtachonmetern    ein  der Höhe nach besonders gedrungener Mag  net von besonderem.     Vorteil.    Ein     Wirbel-          stromtacho#meter    mit einem derartigen Mag  neten, bei dem die Kraftlinien den Anker in  einem einzigen Luftspalt     durchdrinben,    und  zwar einen bequem herzustellenden und aus  zubalancierenden Scheibenanker, bildet den  Gegenstand der vorliegenden Erfindung.

   Ein  derartiger Magnet kann so ausgebildet wer  den, dass er in einfachster Weise,, etwa durch  Stanzen, angefertigt werden kann,     da.ss    er  trotzdem auch bei hohen     Umlaufsgeschwin-          digkeiten    durch Fliehkräfte praktisch keine       Formenänderung    erleidet, und dass sich -fer  ner sein wirksames     Kraftlinienfeld,.    zum  Zwecke der Eichung des Tachometers, in sehr  weiten Grenzen durch einfache     Mittel.        ;in-          dern    lässt.

        Die     beiliegende        Zeichnung        bezieht    sich  auf mehrere     Ausführungsbeispiele    des     Er-          fin        tlungsgegenstandes.     



       Abb.    1     zeigt    im     Aufriss    die     Messvorrieh-          tung    des     Wirbelstromtachonmeters    in einen  aufgeschnittenen Gehäuse,     Abb.    2 die Drauf  sieht unter     Weglassung    von Zeiger und Ge  genfeder.  



  1 ist der     Mahnet,        der.scheibena.rtir;    flach       gestaltet    und von welchem der eine Schenkel  mit dem Polschuh 2 versehen ist. Zwischen  diesem und dem Ende     ä    des     a.nd        ern        flachen          Schenkels    verläuft das     wirksam(,        Kra.ft-          linienfeld,    das     den        scheibenffiimigeri    Anker  4 durchdringt.

   Der letztere ist mit seiner       Achce    5 zwischen     Sopitzen        gelagert.    Der  Magnet 1 ist mit seiner     Antriebswelle    6     fest     verbunden unter     Vermittlung    des     Magnetträ-          gers    7, der so, geformt ist, dass er     gleieliz--i-          tig    zum Massenausgleich des     Magnetes    1  dient.

   Wird dieser     durch        Antrieb    seiner  Welle 6 in     Umdrehung    versetzt, so     erzeugf@n          clie    den     Anker    4 durchsetzenden Kraftlinien  darin     -Wirbelströme,    durch deren     Riiekwir-          hung    bekanntermassen ein Drehmoment     auf     den Anker     entgegen    der Feder 8 ausgeübt  wird:

   der Ausschlag des Ankers ist verhält  nisgleich zur Drehzahl des Magnetes und  kann in     üblicher        \reise    mittelst des     Zeigers    9  über einer Teilung     abgelesen        werden.     



  Wie ersichtlich, lässt sich ein so     gefor.n-          ter    Magnet leicht und billig aus     handelsübli-          chem        Magnetstahlblech    durch Stanzen     Her-          stellen;    die bei der     Umdrehung    auftretende n  Fliehkräfte werden vom grössten Wider  standsmoment seines Querschnittes     aufge-          nommen,    das bei der flachen Form so     be-          träelitlich    ist, dass praktisch     keine        For;

  n-          änderunb        eintritt.     



  Bei der Eichung kann das     Kra,fEinien-          feld    zwischen den Polen 2 und 3 mittelst der  Stellschraube 10 verändert werden, die mit       Gewinde    in einem über den Rand des An  kers     I    vorstehenden     Lappen    11 des     @agzi:t-          trägers    7 sitzt.

   Verdreht. man den: Kopf der  Stellschraube 10, so, nähert. sich der obere  Polschuh 2 dem     Magnetpol    3 oder     entferat     sich von ihm, wobei der Magnet., dank seiner    flachen     Vorm,        federnd        na < ,lizugeli"n        verm:cg.     Es tritt bei     der    Eichung in     dieser        ZVeise        111,11   <B>-</B>  eine ganz     geringfügige        teihv@@is;@        Vprsclüp-          bung    von Masse in der     Ach-srichtung    ein.

    w     iiliren[l    die     Aiis-%viielrtung    -des     Magnetkörpers     bezüglich :einer Drehachse     unverändert          b1    erbt.  



  Die     Stellschraube    10 kann     aueli    im     Be-          reici    des     'Polschuhe;    ? mit: einem zweiten     Ge-          winde        versehen    sein, damit beide Polenden  stets     starr    miteinander verbunden bleiben:

    dabei kann das obere Gewinde     entgegen-          gesetzte        Steigungsrichtung    zum untern haben,  oder auch gleiche     Steigungsrichtung    bei v     er-          seh.iedener        Steigungshöhe,    um eine besonders  feine Einstellung zu erzielen.  



  Die Form des     Hagnetes        gestattet        jedoch,     anstatt der eben beschriebenen     Eicheinrieli-          tunb.    auch das     sogenannte        @i        ebenschlussver-          fahren    '     aiizu.iv        eiideii,    bei dem bekanntlich       einem        Stückehen    Weicheisen verschiedene  Stellung zu     den    Polen     gegeben    wird, wobei  es mehr oder     weniger    Kraftlinien dem wirk  samen,

   den Anker durchsetzenden     Feld    ent  zieht.  



  Das     Aufsetzen    eines zusätzlichen     Pol-          schulielässt    sieh vermeiden, renn nach       Abb.    3     (Aufriss)    und 4 (Grundriss) der Mag  net 12 im Bereich der Stelle 13 hoch- und     um     den (nicht gezeichneten) Scheibenanker     her-          umgekröpft    wird. so dass sein Pol 14 ober  halb des letzteren zu liegen kommt,     -egen-          über    dem Pol 15.  



       Abb.    4 zeigt ferner einen nach der     Dreh-          aelis.e    zu einspringenden Ansatz 16 des     Mac-          netes    12 mit Bohrung 17, mittelst dessen er  unmittelbar auf seiner Antriebswelle be  festigt werden kann, wodurch sich. ein beson  derer     Magnetträger,    wie Teil 7 in     Al@h.    1 und       \?,        erübrigt.     



  Im Rahmen des     Erfindungsgedaailzens     bleibt ferner eine Magnetform nach     Abb.    5  (Aufriss) und     Abb.    6 (Grundriss). Der in der       Hauptsache        wie    ein flacher geschlossener       Ring    gestaltete Magnet 18 hat einen in der       Richtung    des Durchmessers verlaufenden  Steg 19, dessen.

   Ende bei 20 den unterhalb  des Scheibenankers     liegenden    Pol bildet, wäh-           i-eiid    der oberhalb     Befindliche    Pol bei 21  durch ein     Aufkröpfen    der     Magnetringscheibe          an    den Stellen     ?ä    in eine passende Lage ge  langt. Mit der     Mittelpunktsbohrung    23     iin     Steg 19     lässt    sich der Magnet 18 auf seiner  Antriebswelle befestigen.  



  Die     Magnetringscheibe    kann .durchaus  eben, das heisst ohne die     Kröpfung,    bleiben;  wenn nach     Abb.    7 gegenüber dem     Ende    des  Steges     2.1    auf den     Magneten    ein     Polsehuh    25  gesetzt wird, der um den Rand     .des    Scheiben  ankers greift.  



  Die Änderung .des wirksamen Feldes zwi  schen den Polen bei der Eichung kann bei  den     Magnetformen    nach     Abb.    3 bis 7 in der  gleichen Weise vorgenommen werden, wie es  weiter oben beschrieben ist.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCH Wirbelstromtachometer mit scheibenför migem Anker. dadurch .gekennzeichnet, dass der Magnet scheibenartig flach gestaltet ist, und da.ss seine Pole beiderseits des Ankers lieben, so dass die Kraftlinien den Anker in einem einzigen Luftspalt durchdringen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Wirbelstromta.chometer nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der scheibenartige Magnet im wesentlichen kreisförmig ist, seine Polenden jedoch nach der Drehachse zu eingezogen sind. 2. Wirbelstromtachometer nach Unteran spruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass .der Über dem Anker liegende Pol durch einen aufgesetzten Polschuh gebildet wird.
    3. Wirbelstramtachometer nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, @dass der über dem Anker liegende Pol durch eine iröpfung & s einen Magnetschenkels uin den Anker herum gebildet wird.
    .1. Wirbelstromtacllometer nach Unteran- apruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der scheibenartige Magnet einen nach seinem Mittelpunkt<B>zu</B> einspringenden Ansatz hat, mittelst dessen er auf seiner Antriebs welle befestigt ,wird. 5. Wirbelstromtachometer nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet eine geschlossene ringförmige Scheibe bildet, die in der Richtung des Durchmessers einen Steg besitzt, dessen freies Ende den einen Magnetpol bildet.
    6. Wirbelstromtachoineter nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeielinet, dass der andere Magnetpol durch eine teilweise Aufkröpfung des Magnetringes in die passende Lage gebracht ist. 7. Wirbelstromtachometer nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber :dem den einen Pol bildenden Ende des Quersteges auf den ebenen Hauptteil des Magnetes ein P.olscliuh ge setzt ist, der nun den Rand des Ankers herumgreift.
    B. Wirbelstromtac .hometer nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass um bei der Eichung die wirksame Kraftlinien- zahl einstellen zu können, Mittel vorge sehen sind, wodurch die Entfernung der Polenden voneinander geändert werden kann. unter federndem Nachgeben des fla chen scheibenartigen Magnetes.
CH113574D 1924-03-29 1925-02-28 Wirbelstromtachometer. CH113574A (de)

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