CH113593A - Rasierhobel. - Google Patents

Rasierhobel.

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CH113593A
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Alfred Schluessler
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  Rasierhobel.    Die Erfindung     betrifft    einen Rasierhobel  mit sich beim Einspannen biegender Klinge.  Die     Erfindung    besteht im wesentlichen da  rin, dass wenigstens bei     einer    Längskante  der Deckplatte an der Unterseite eine äu  ssere und eine innere Auflagestelle für die  Klinge vorgesehen ist, in der     Weise;    dass bei  schart angezogener Deckplatte die Klinge  frei von der äusseren Kante absteht und so  nach oben ausfedern kann, während bei we  niger scharfer Anspannung die Klinge an der  äusseren Kante abgestützt wird.  



  Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes dar, und es zeigt:       Fig.    1 einen Rasierhobel bei fest ange  zogener, oberer Deckplatte, teils in Ansicht,  teils im Schnitt  Bei     Fig.    2 ist die Deckplatte weniger fest  angezogen;       Fig.    3 zeigt eine besondere Ausführungs  form der Deckplatte, und       Fig.    4 eine weitere Ausführungsform.  



  In den     Fig.    1 und 2 wird die Deckplatte 1  in üblicher Weise auf die Kammplatte 9 zu  gedrückt. Die Flächen der Klemmplatten sind    in bekannter Weise nach einem Kreisbogen  gekrümmt, so dass die -Klinge 4 ebenfalls  kreisförmig gebogen wird. 3 ist die äussere  Kante der Deckplatte, und in     einem gewissen     Abstand hiervon befindet sich je eine Kante  2, so dass der Teil 3, 2 in Gestalt einer  Aussparung in bezug auf die untere Fläche  der Deckplatte 1 erscheint.  



  Zieht man die Deckplatte 1 gemäss     Fig.    1  scharf an, so wird die Klinge 4 ganz durch  gebogen, die äusserste Belastungskante ist  2, während die Klinge von der Kante 3 in  folge der Krümmung absteht. Hierbei liegt  also die Eigenschaft der Klinge vor, sich  etwas nach oben durchbiegen zu können, was  man beim     Vorrasieren    vornimmt.  



  In der Kammplatte 9 kann bei der Aus  führung der rechten Seite in     Fig.    1 eine Längs  aussparung 6 vorgesehen sein, die bis zu dem  Punkte 5 reicht. Die Schneide der Klinge  4 ragt aber über diesen Punkt 5 herüber,  so dass also die     Aussparung    6 vollkommen  von der Klinge überdeckt ist. Gegenüber  der links dargestellten Ausführungsform hat  dies den Vorteil, dass die abgeschabten Bart-           Haare    sich nicht zwischen die Klinge 4 und  die Kammstege 7 legen können, so     daf,)    also  die federnde     Durchbiegung*    unter allen Um  ständen gewahrt ist.  



  Bei der Einstellung nach     Fig.    2 legt sich  die weniger gebogene     Klinge    4 an die Kante       :@    an. Dadurch wird ihr     Vermögen,    sich nach  oben ausbiegen zu können, aufgehoben, und  man hat die für das     Nachrasieren    günstige  Einstellung.  



  In     Fig.    3 entstehen die Kanten 2 dadurch,  dass man unter die Deckplatte 1 ein Blech  S legt. Auf diese Weise kann man bestehende       Rasierhobel    in das neue System umwandeln.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 hat  die Deckplatte noch eine Aussparung 1''.  Die Kammplatte hat eine grössere     Aussparung     14, so dass also die eigentlichen Auflagekanten  als Buckel 10 auftreten. Diesen Buckeln  gegenüber liegen die ebenen oder etwas kreis  förmig gebogenen Flächen 2-15. Die Wir  kung beim Einspannen ist hierbei dieselbe. Die  Klinge kann nicht abbrechen, weil die Druck  punkte 10 die Klinge 4 auf die Flächen       2---11;    drücken.

   In der Stellung der     Fig.        .1     kann sich die Klinge 4 noch mehr durchbie  gen, als dies bei     Fig.    1 der Fall ist, da sich  die     Durchbiegung    infolge der Aussparung 12  auf den     mittleren        Klingenteil    übertragen kann.  Auch hier liegen die     Schneidkanten    der Klinge  erheblich vor dem Punkt 5, welcher die End  kante der Aussparung 6 bildet, überdecken  also den Kanal 6 vollkommen.

   Dies ist wich  tig, damit Unebenheiten der Haut, zum Bei  spiel Pickel oder Runzeln, nicht abgeschnitten  werden, was eintreten kann, wenn     dieSchneide     der Klinge innerhalb des Kanals, also inner  halb der Punkte     ä    und 10 der     Fig.    4 liegt.  



  Die Kammführung zeigt bei dieser Figur  eine besondere Ausgestaltung. Die Ausfräsung  ist nämlich so vorgenommen, wie aus der  schrägen Linie 11 ersichtlich ist, dass sich  bei 13 eine Kante aus vollem Material be  findet. Diese hat die Eigenschaft, den über  flüssigen, reinen Seifenschaum abzustreifen.  Ausserdem bewirkt diese schräg liegende     Fräs-          kante    11, dass der übrige Seifenschaum und  die     abgeschnittenen    Barthaare leichter in die    Höhlung 14 der     Kammplatte    hineingelangen.  Den abgestreiften, reinen Seifenschaum kann  man wieder zum Einseifen verwenden.  



  Man wird gewöhnlich beide Kanten     der     Deckplatte 1.     iii    der beschriebenen Weise aus  bilden; doch     l;iinntu        niau    für gewisse Fälle  auch die eine Kante in normaler Weise aus  führen.  



  Es ist     nicht    unbedingt     erforderlich.        dah     die Kante 2 nach unten vorspringt. Sie kann  als einfache     Schnittkante    zwischen der Kreis  krümmung der Deckplatte 1 und einer ebenen  beziehungsweise     gekrümmten    Fläche erschei  nen und gegebenenfalls auch etwas abgerun  det sein. Die Längsleiste 2-15 in     Fig.    1  könnte auch aus einem Anzahl von Buckeln  bestehen,     ähnlich    wie die Buckel 10.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rasierhobel mit sich beim Einspannen bie gender Klinge, dadurch gekennzeichnet, daf; wenigstens bei einer Längskante der Deck platte au der Unterseite eine äussere und eine innere Auflagestelle für die Klinge vorgesehen ist, in der Weise, dass bei scharf angezogener Deckplatte die Klinge frei von der äusseren Kante absteht und so nach oben ausfedern kann, während bei weniger scharfer Anspan- nung die Klinge an der äusseren Kante ab gestützt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Rasierhobel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausbildung von buckelartigen Abstützflächen (10) auf der Kammplatte die Deckplatte mit Flächen (2-15) versehen ist, welche diesen Buckeln gegenüber stehen. (Fig. 4). 2. Rasierhobel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch vor den Buckeln angeordnete, durchgehende Längsrillen (6) an der Kammplatte, deren äussere Kante etwa um die Breite der Schleifflächen der Klinge oder mehr von letzterer überdeckt werden.
    :l. Rasierhobel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Auflage- stelle der Deckplatte durch Unterlegen eines Bleches (8) erzeugt ist. 4. Rasierhobel nach Patentanspruch und<B>Un-</B> teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet; dass die Deckplatte (1) eine Aus sparung (12) hat, um die Federung der Klinge in ihrer scharf angespannten Lage zii unterstützen. 5.
    Rasierhobel nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich- net, dass unterhalb der ganzen Länge der Kammzähne eine volle Kante (13) zum Abschaben des Seifenschaumes gebildet ist, die von der iSIittelachse des Rasierhobels denselben oder annähernd denselben Ab stand hat, wie die äusserste Konturenfläche des Kammes.
CH113593D 1924-03-22 1925-03-14 Rasierhobel. CH113593A (de)

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