CH113595A - Einrichtung zum Spannen von zur Verankerung dienenden Zugorganen. - Google Patents
Einrichtung zum Spannen von zur Verankerung dienenden Zugorganen.Info
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Description
Einrichtung zum Spannen von zur Verankerung dienenden Zugorganen. Gegenstand der Erfindung ist eine Ein- ri(-httin.g zum Spannen von zur Venuikerung dienenden Zugorganen, wie Seilen ete. Die Einrichtung kann ein Spannwerkzeug um fassen.
Die Verankerung der Träger von Fern sprechanlagen und der Luftleitungen von elektrischen Strassenbahnen erfolgt mittelst Stahldrahtseils (oder stangenförmiger Ket tenglieder) und ist zwecks Sicherung der er forderlichen Spannung eine Spannvorricli- tung am Seilende vorgesehen, .die bei den be kannten Ausführungen aus zwei Schrauben spindeln und einer .diese zusammenfassenden, finit zwei entgegengesetzten Schraubengewin den verfielienen,
besonders ausgebildeten Schraubenmutter besteht. Diese Spannvor- riclitung, sowie deren Anlzitp,plungeri sind kompliziert, die Herstellung ist eine kost spielige, auch entspricht -die Vorrichtung öfters nicht im Gebrauch. indem die Span nung in einigen Monaten nach dem Einbau zufolge Verrostens der aussen gebliebenen Teile der Schraubenspindeln nicht geregelt werden kann und die ineinaiiderverschraubten Teile infolge der Wassersickerung derart zugrunde gehen, dass die Spindeln aus der Mutter schraube herausgezogen werden können, so dass die ganze Verankerung illusorisch wird.
Die den Gegenstand der Erfindung bil- dende Spanneinrichtung bezweckt die Ver meidung solcher Nachteile; sie ist von ein facher Konstruktion,-haltbar und kann billig hergestellt werden. Beim Aufmontieren kann das Aufspannen oder Nachspannen mittelst einer besonderen Vorrichtung bezw. eines Spannwerkzeuges erfolgen. das nach Beendi gung .der Arbeit abgenommen werden kann.
Die den Gegenstand .der Erfindung bil dende Spanneinrichtung ist .durch teils am zu verankernden Gegenstand, teils am Zug organ befestigte, gegeneinander in der Spann richtung bewegliche und in der gespannten Lage. mittelst Verschraubung aneinander festgelegte. mit aus zusammenarbeitenden Löchern bestehenden Lochreihen versehene Einstellorgane gekennzeichnet,
bei welchen der Teilungsabstand der Löcher des am zu verankernden Gegenstand befestigten Ein- stellorganes von dem Teilungsabstand der Löcher des am Zugorgan befestigten Einstell- organes abweicht.
Die den Gegenstand der<B>E</B> rfindung bil dende Spanneinrichtnng kann ferner ein von den Einstellorganen unabhängiges, mit den- >elben ausschliesslich während der Spannung oder Nachspannung zu kuppelndes Spann- werkzeug umfassen,
das einander nä herbare. liezw. voneinander entfern.bare Spannglieder und eine diese Spannglieder verbindende, drehbare Spindel besitzt, wobei diese Spann glieder mit die Einstellorgane bildenden Stangen verkuppelba.r sind, .an denen der zu verankernde Gegenstand bezw. das Zugorgan befestigt ist.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Spanneinrich tung und eines zugehörigen Spannwerkzeuges in Verwendung bei Fernsprechanlagen dar, und zwar zeigt: Fig. 1 ,die Spanneinrichtung in Seiten- ansieht, Fig. ? einen Längsschnitt.
nach der Linie II-11 der Fig. 1, bezw. die Oberansicht, Fig. 3 einen vergrösserten Querschnitt niicli der Linie III-III der Fig. n, bezw. Ansicht hierzu:
Fi-. 4 und 5 zeigen das Spann@i-erkzeug in Seiten- und Oberansicht, während Fig. 6 und 7 Querschnitte nach den Li nien VI-VI bezw. VII-V'11 der Fig. 4 ver- ansehaulichen.
Der dem Träger zii gelegene Teil der ge- zeiehneten Spanneinrichtung besteht. aus der flachen Stange B und aus den am Ende der- sf-lben befestigten Bügeln A1, A,.
während der .rlein Seile zu gelegene Teil aus den die Stange B beiderseits umfassenden flachen Stangen oder Platten Cl. (7.besteht. Die an den Enden der vollkommen gleichmässig aus gebildeten Stangen C,, C, vorgesehenen Boh rungen, sowie die zentralen Bohrungen der zwischen den Stangen Cl, C., angebrachten Scheibe G, des Ringes h' und der Scheibe G, durchsetzt. eine Schraubenspindel H,
die mittelst der Schraubenmutter Ii in ihrer Lage festgehalten wird.
In den Stangen. Cl, C:. sind in gleich- isiä,ssigein Abstand Bohrungen oder Löcher L, bezw. L, angebracht. Die zusainmenge- hörigen Bohrungen L1, L, liegen genau ein ander gegenüber.
In der Stange B befinden sich Bohrungen II, deren 1)ui#elimesser gleich dem der Boh rungen L, und L, ist, .jedoch weicht der Tei- lungsabstand der Bohrungen 1I von dem Tei lungsabstand der Bohrungen L,. L, ab (Fig. 1 und ?).
Zufolge der Verschiedenheit der Teilungsabstiinde wird in einer bestiminlen gegenseitigen Lage der Stangen Cl. G und der Stange B je nur eine Bohrung L, bezw. L, genau das eine Loch <B>31</B> decken. Bei mini malster Verschiebung der Stange B gegen über den Stangen Cl. C., kommen immer an dere Löcher, L,. T-, 1l, zur Deckung.
Die Stange B wird in ihrer jeweilig eingestellten Lage zu den Stangen Cl, C, mittelst der Ver schraubung N gesichert.
Zur Einstellung der Stange B den Stau gen Cl, C.@ gegenüber, also zur eigentlichen Spannung, dient .das in den Fig. 4 bis 7 dar gestellte Spannwerkzeug, mit der Stange oder Spindel 0 und den mit Ösen versehenen Spanngliedern P, R. Das Spannglied P ist.
als Schraubenmutter ausgebildet, die durch den als Schraubenspindel ausgebildeten Teil 0, .der Stange 0 durchsetzt wird, während das Spannglied R auf das schra.ubengangfreie Ende der Stange 0 aufgeschoben und durch eine auf den mit. Schraubengewinde versehe- nen Ansatz 0, der Stange 0 geschraubte Mutter<B>8</B> und gegebenenfalls durch einen Splint gegen achsiale Verschiebung gesichert ist. Die Schraubengewinde auf 0, und 0, be sitzen entgegengesetzte Steigungen.
Die Öse P, des Spanngliedes P wird in der Höhe .der Bohrungen <I>T,. T,</I> von oben zwi schen die Stangen Cl, C@ eingesetzt und mit- telst einer durch die Bohrung T,, die<B>Öse</B> P, und die Bohrung T'@ hindurchgesteckte Schraubenspindel in ihrer Lage gesichert. Die Schulterteile P.;, P:: des Spanngliedes P rie- hen. auf den Stangen Cl, C.,.
Das Spannglied R ist. mit zwei Ösen R,. B., versehen, die auf die Stange<I>B</I> geschoben. diese in der Höhe der Bolirung U umfassen. Die die (Öse R,, die Bohrung U und die Öse B, durchsetzende Schraubenspindel legt das Spannglied B an der Stange B fest.
Die Stange O wird .auf .beliebige Weise, zum Beispiel mittelst eine" durch die Ver stärkung Ohindurchgeschobenen Armes V verdreht und hierdurch die Stange B gegen über den Stangen Cl, C2 verschoben. Der Schulterteil B, des Spanngliedes B liegt auf der Stange B.
Das -Spannwerkzeug wird nach Beendi gung der Festspannung und nach Festlegung der Verschraubung N gelöst und von den eingestellten Stangen entfernt.
Bei Beginn der Montage sind die Bügel _1x, _d2 lose drehbar lauf das Ende .der Stange B befestigt, und .die Verschraubung K, <I>H</I> hält die Stangen Cl, Q, sowie die Scheiben G1, G... und den Ring F zusammen.
Anstatt zwei Stangen Cl, C, kann, ohne an dem Wesen der Erfindung zu ändern, eine einzige Stange U-förmigen Querschnittes Verwendung finden, und kann die Verdre hung der Spindel des Spannwerkzeuges, so wie die lösbare Kupplung ,desselben mit den Stangen in einer von der dargestellten ab weichenden Weise erfolgen, zum Beispiel mittelst hakenförmig einhängbaren Binde elementen; anstatt einer Schraubenspindel können zwei solche und anstatt des Armes V ein Ratseher angewendet werden.
Durch ge eignete Wahl des Verhältnisses des Teilungs abstandes der Löcher 32 bezw. Lx, L:; ist. die .'Möglichkeit gegeben, .die Spannung zwischen feinen Grenzen einzustellen. Wenn zum Bei spiel die Anzahl der auf einer bestimmten Länge der Stangen Cl, C2 in gleichem<B>Ab-</B> stand vorgesehenen Löcher neun und auf der selben Länge der Stange B zehn beträgt, dann werden die Spannungsstufen durch die Verschiebung mit dem 911.0 Lochabstand be stimmt.
Bei einer weiteren, in den Zeichnungen nicht veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung nimmt der Abstand der Lö cher M und L, L_. in der Nähe der freien Enden der Stangen B und Cl, C2 allmählich ab, d. h. die Löcher sind näher zueinander angeordnet. Die .den Gegenstand der Erfindung bil dende Spanneinrichtung kann nicht nur bei Trägern von Fernsprechanlagen und bei Luft leitungen von elektrischen Strassenbahnen., sondern auch bei den Masten der Antennen der drahtlosen Telegraphie, bei Drahtseil bahnen -und im allgemeinen bei allerlei Ver ankerungen Anwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Spannen von zur Ver ankerung dienenden Zugorganen, gekenn zeichnet durch teils :am zu verankernden Ge genstand, teils am Zugorgan befestigte, ge geneinander in der Spannrichtung bewegliche und in der gespannten Lage mittelst Ver schraubung aneinander.festgelegte., mit aus zusammenarbeitenden Löchern bestehenden Lochreihen versehene Einstellorgane, bei welchen .der Teilungsabstand der Löcher des am zu verankernden Gegenstand befestigten Einstellorganes vom Teilungsabstand der Löcher des am Zugorgan befestigten Ein- stellorganes abweicht. UNTERANSPRüCHE: 1.Spanneinrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der freien Enden .der zusammen- arbeitenden Einstellorgane der Teilungs abstand der Löcher allmählich abnimmt. 2.Spanneinrichtung nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1, gekennzeich net durch ein von den Einstellorganen un abhängiges, mit denselben ausschliesslich während der Spannung oder Nachspan nung zu kuppelndes Spannwerkzeug, das einander näherbare bezw. voneinander entfernbare Spannglieder und eine diese Spannglieder verbindende, drehbare Spin <I>del (O</I><B>)</B> besitzt, wobei diese Spannglieder mit den die Einstellorgane bildenden Stan gen (B, C, CZ) verkuppelbar sind, an denen der zu verankernde Gegenstand,bezw. das Zugorgan befestigt ist. 3. Spanneinrichtung nach dem Patentan spruch und Unteransprüehen 1 und \?. da durch gekennzeichnet, dass das eine Spann- glied als Schraubenmutter (P) ausgebildet ist, die während der Montage mit ihrer Öse (P,) zwischen die Stangen (C,, C2) eingesetzt und in dieser Lage mittelst einer die Bohrungen (T,, T.) und .die Öse (P,) durchsetzenden Sehraubenspindel festge legt ist,-während das andere Spannglied aus einer am glatten Ende der Spindel (0) aufliegenden Hülse (R) besteht, .deren Ösen (R,, R2) die Stange (B) in der Höhe der Bohrung (U) umfassen und mittelst einer Verschraubung an der Stange be festigt sind.1. Spanneinrichtung nach dem Patentan- sprueli, für Fernspreclianla,gen; gekenn- zeichnet durch am Ende der als Einstell organ dienenden Stange (R) befestigte, eine @1.'rägerstan:,@e umfassende Bügel (A,, h. Spanneinriehtun.g nach dem Patentan- sprueli, für Fernsprechanlagen, gekenn zeichnet durch zum Hontieren eines Seil endes dienende Scheiben (G,, G_) und eine den Ring<I>(I'),</I> die Seheiben (G,, <I>G.,)</I> und die das eine Einstellorgan bildenden Stan gen (C,. C2)zusammenhaltende Ver- sehraubting (h, <I>H).</I>
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