CH113612A - Elektrische Pumpe. - Google Patents
Elektrische Pumpe.Info
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Description
Elektrische Pumpe. Flüssigkeitspumpen, bei denen der Kolben körper den Magnetkern und das Pumpen gehäuse den Solenoidträger bildet und ausser den Zu- und Abflussöffnungen leinerlei Durch brechungen im Pumpengehäuse vorhanden sind, sind in den verschiedensten Ausführungen schon bekannt, ebenso wie viele Arten von Steuerungen, die für die Stromzuführung zur Anwendung kamen.
Bei all diesen elektromagnetisch betätigten Pumpen vollzog sich die Umsteuerung der Bewegung des Fördermittels schon vor Voll endung des Gesamthubes bezw. der vollen Ausnutzung des Pumpenraumes. Um nun die Umsteuerung erst am Ende des Hubes ein treten zu lassen, wirkt gemäss der Erfindung ein in einem als Doppelsolenoidträger aus gebildeten Pumpengehäuse sich bewegender Kolben am Ende seiner beiden Hübe elektro magnetisch auf die seiner in bezug auf die Bewegungsrichtung vordern Stirnseite jeweils zunächst liegende Abschlusswand ein,
wodurch -das Kraftlinierrfeld erst bei der am Ende der Hübe höchsten Konzentration abwechselnd einen Umschalter betätigt und durch diese Betätigung den Stromkreiswechsel für die beiden Pumpensolenoide herbeiführt.
Beispielsweise Ausführungsformen des Er findungsgegenstandes sind in beiliegender Zeicbrrung wiedergegeben, und zwar zeigt: Fig. 1 eine einfach wirkende elektrische Pumpe, deren Abschlusswände durch Mem branen gebildet sind, die die Schaltmittel tragen, Fig. 2 eine doppelwirkende elektrische Pumpe finit Ventilschieber, Fig. 3 einen Querschnitt 9.-A durch Fig. 2.
Die durch Fig. 1 wiedergegebene Aus führungsform zeigt das Solenoidgehäuse a, das den zwei Solenoiden b, b1 zum Lager dient. Nach dem Pumpeninnern a1 führt der Zufluss cc2, während an der entgegengesetzt liegenden Pumpenseite der Abfluss as sich befindet. Der Raum a1 wird seitlich durch die Metallmembranen c, cl abgeschlossen, die mit Schaltmitteln in Verbindung stehen, welche die Umschaltung der zu den Solenoiden führenden Stromkreise bewerkstelligen.
Im Raume a1 lagert frei beweglich der Kolben d, der einmal vom Solenoid b, das andere Mal vom Solenoid b1 beeinflusst, hin- und hergleitet. Kommt nun, wie dargestellt, die Kolben stirnwand d2 nahe an die Membran cl, so wird diese infolge der auftretenden elektro magnetischen Wirkung nach einwärts ge zogen.
Da sich auf der Membran cl ein An satz c' befindet; und dieser mit einem Schalt hebel e, der zur Umschaltung der Solenoid- stromkreise dient, gelenkig verbunden ist, so wird durch die vorerwähnte Membran- bewegung der Schalthebel e in die in Fig. 1 wiedergegebene Lage geschwenkt, und der elektrische Strom durchfliesst das Solenoid b. Dabei hat sich ein Sicherungshebel f' mit seiner Nase gegen das Endstück des Schalter hebels e gelegt.
Gleichzeitig wird der Kolben d durch die elektromagnetische Einwirkung des Solenoids b der Membran c zu bewegt, und zieht diese bei entsprechender Nahelage der Kolbenstirnseite b1 nach einwärts.
Da die Membran c einen Ansatz e' mit einer Bohrung besitzt, durch die ein Hebel g lose hindurch tritt, so wird dieser letztere in der Richtung zum Schalterhebel e zugeschwenkt. Da am obern Ende des Hebels g dieser mit einer in Lagern geführten horizontalverschiebbar angeordneten Stange h, gekuppelt ist, in dem das Ende des Hebels g bei der Schwenkung desselben in einer entsprechend gestalteten Bohrung des Endstückes der Stange Ir gleitet, so wird diese letztgenannte dem Schalter hebel e zu verschoben.
An der Stange<I>Ir</I> befindet sich, an dem der Verbindung mit Hebel g entgegengesetztliegenden Ende, eine Nase hl. An diese legt sich ein Stift, der sieh auf dem Sicherungshebel f befindet, an, der durch die vorerwähnte Verschiebung der Stange 1r. und damit der Nase hl derselben, den Stift an der letzteren zum Aufwärts gleiten veranlasst;
dadurch wird der Siche rungshebel f des Umschalters um sein Lager geschwenkt, und die Nase des Sicherungs hebels gleitet an dem Endteil des Schalter- liebels e solange entlang, bis er diesen frei gibt, und daher der Hebel e durch die Mein- bra.n cl und den Ansatz c= derselben nach @iusseii gepi esst wird, so dass ei- eine Schweiilziiiig um sein Lager ausführt, die den Kontaktteil des Schalthebels e in Verbindung zum andern Solenoidstromkreiskontakt e bringt;
es tritt also Stromschluss zu Solenoid b1, und damit die entgegengesetzte Bewegung des Kolbens d im Pumpengehäuse, ein.
Der Kolben ist mit einem mit Ventil ik versehenen Durehlass l für die Flüssigkeit ausgestattet; Anschläge begrenzen den Weg.
Die Fig. 2 zeigt eine doppelwirkende Pumpe; die sich insofern von der vorher gehend beschriebenen unterscheidet, a1.; bei derseits, in bekannter Weise. Zu- und Ab flusskanäle a', (1.3 sich befinden. Diese werden durch einen Veritilseliieber u, der in dem Pumpeninnern a1 gleitet, und in dein der Kolben d durch Solenoidwirkung hin- und herbewegt wird, geöffnet, bezw. geschlossen.
Als seitliche Al,schlussmittel e, cl für das Pumpengehäuse a sind nichtelastische Teile gewählt, durch die sich die verstärkten Kraft linien bei Annäherung der entsprechenden Kolbenstirnseite beinei-kbar machen und den zunächst liegenden Kontakt (Wagnerschen Hammer oder dergleichen) e, cl anziehen.
um den Wechsel der Solenoidstromkreise herbeizuführen. Gleichzeitig nimmt der Kol ben d kurz vor dieser Umschaltung den Schieber . mit, indem sich die Kolbenstirn seite gegen einen Ansatz 0 des letzteren legt, wodurch die Ventilumschaltung erfolgt.
Aus der Fig. 3 ist die Kanalanordnung o des Zu- und Abflusses ersichtlich, ebenso sind die Führungen p des Ventilschiebers und die versetzte Durchbrechung ja= deutlich erkennbar. Es ist selbstverständlich möglich, durch entsprechende Kombinationen vierfaeli wirkende Pumpen zur Tätigkeit zu bringen. Die Vereinigung der Zuflusskanäle wie auch der Abflusskanä 1e bei den mehrfach wirkenden Pumpen ist vorteilhaft.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Pumpe mit in einem Solenoid- gehäuse verschiebbaren, als Magnetkern aus gebildeten Kolben zur Förderung von Flüssig keiten, insbesondere des Brennstoffes bei Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass der in einem als Doppelsolenoidträger aus gebildeten Pumpengehäuse sich bewegende Kolben am Ende seiner Hübe elektromag netisch auf die seiner in bezug auf die Be wegungsrichtung vordern Stirnseite jeweils zunächst liegende Abschlusswand einwirkt,wodurch das Kraftlinienfeld erst bei der am Ende der Hübe höchsten Konzentration ab wechselnd einen Umschalter betätigt und durch die Betätigung den Stromkreiswechsel für die beiden Pumpensolenoide herbeiführt.UNTERANSPRUCH: Elektrische Pumpe nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der sich im Pumpengehäuse hin- und herbewegende Kolben bei dieser Bewegung mit der einen - seiner Stirnwände auf eine Membran so ein wirkt, dass diese entgegen ihrer Federkraft nach dem Pumpeninnern zu gezogen wird, wobei ein auf der Membran befindlicher An satz, der einem Schalthebel als Schublager dient, diesen Hebel verschwenkt, und ein an letzterem vorgesehener Kontaktteil dadurch mit einem Solenoidstromkreis-Kontakt in Ver bindung tritt, so dass ein Solenoidstromkreis geschlossen wird,worauf sich eine Nase eines Sicherungshebels sichernd vor das äussere, dem Schalterdrehpunkte gegenüberliegende Schalterhebelende legt, solange bis der Kolben durch seine durch den Stromkreis schluss bewirkte nunmehi stattfindende Be wegung in entgegengesetzter Richtung am Schlusse des Kolbenhubes mit seiner andern Stirnseite auf eine zweite Membran in gleicher Weise einwirkt, das heisst diese entgegen ihrer Federwirkung nach einwärts zieht und mittelst des Ansatzes an letzterer ein mit diesem verbundener Hebel um sein Drehlager geschwenkt wird, derart, dass dieser Hebel mit seinem d'em Drehpunkt entgegen gesetzten Ende;durch entsprechenden Verbund mit einem horizontalverschiebbaren Gestänge, letzteres so verschiebt, dass eine auf letzterem vorgesehene Nase auf einen Stift des Siche rungshebels im verschwenkenden Sinne ein wirkt, wobei die Nase des letzteren ausser Ein griff zum Schalterhebel gebracht wird, und die ser, durch die Federung der Membran, an wel cher er befestigt ist, zum andern Solenoidstrom- kreis-Kontakt mit seinem Kontaktteile ge schwenkt wird, wodurch ein anderer Solenoid-- stromkrcis sich schliesst und das entsprechende zugehörige Solenoid zur Wirksamkeit kommt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (4)
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