CH113621A - Kältemaschine. - Google Patents

Kältemaschine.

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CH113621A
CH113621A CH113621DA CH113621A CH 113621 A CH113621 A CH 113621A CH 113621D A CH113621D A CH 113621DA CH 113621 A CH113621 A CH 113621A
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CH
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liquid
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Klein Dr Albert
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Klein Dr Albert
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


      Kältemaschine.       Die     Erfindung        bezieht    sich auf eine       Kältemaschine    mit mehrstufigem Kreisel  verdichter     und    bezweckt Verbesserung sol  cher     Anlagen    in bezug auf Wirksamkeit und  Wirtschaftlichkeit.  



  Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeich  nungen dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht der     Kä        ltemaschi-          nenaillage;          Fig.    2 ist ein     Grundriss    eines bei der  Anlage vorgesehenen Sparers     und    Reinigers,       Fig.    3 ein     wagrechter    Schnitt nach der  Linie 15-15 der     Fig.    4;

         Fig.        -1    ist ein senkrechter Schnitt nach       der    Linie 1.6-l6 der     Fig.    2, und       Fig.    5 ein senkrechter     Querschnitt    nach  der Linie 17-17 der     Fig.    4,       Fig.-    6 ein Schnitt nach der Linie 7-7  der     Fig.    2.  



  A ist. der Verdampfer. in welchem da:  Kältemittel verdampft, wodurch die Tempe  ratur des zu kühlenden Mediums verringert       wird.    B ist der     Rauptkondensator    für die       Kältemitteldämpfe.    C ist der mehrstufige       Schleuderverdichter,    der das verdampfte    Kältemittel dem Verdampfer entnimmt und  es mit höherer Spannung dem Kondensator B       zuführt.    Wie üblich, wird das     flüssigeKälle-          mittel    vom Kondensator wieder entnommen,  um erneut verdampft, verdichtet und kon  densiert zu werden.

   Der Verdichter wird  durch     'einen    geeigneten, nicht gezeichneten  Motor. vorzugsweise durch einen unmittel  bar mit der     Verdichterwelle    gekuppelten und  mit im wesentlichen konstanter Drehzahl  laufenden Elektromotor oder Dampfturbine,  angetrieben. Der Verdichter     entnimmfi    die       Iiältemitteldämp@fe    dem Verdampfer durch  ein Verbindungsstück D und drückt den ver  dichteten Dampf in den     Kondeü.sator    durch  einen     Ausla.ss    E.  



  Beim Rücklauf vom Kondensator B .zum  Verdampfer     _4    durchläuft das flüssige Kälte  mittel eine     Vorrichtung    F     (Fig.    2 bis 6),  die     "Sparer"        genannt    werden soll und mit  dem Verdichter C derart zusammenwirkt,  dass derjenige Teil des Kältemittels, welcher       schon    verdampft ist, bevor er die Kühlröhren  des Verdampfers erreicht, nicht alle Stufen  des Verdichters zu     durehlaufen-hat,    so dass           dies;

  .r        Sparer    den Verdichter entlastet und       die        Wirksamkeit    der     Anlage    erhöht.  



  Der Sparer umfasst mehrere, zum Bei  spiel vier, Kammern 60, 61, 62 und 63, die  mit     einer    entsprechenden Anzahl von     \'er-          dicliterstufen    unmittelbar in Verbindung     ste-          lien    durch Kanäle     64-,    die aus dem     obern     Raum jeder Kammer in die     entsprechende          Verdicliterstufe    führen.

   Das flüssige Kälte  mittel tritt aus dem Hauptkondensator durch  ein selbsttätiges, von einem     Schwimmer        be-          herrschtes    Regulierventil 65 und ein Rohr  66 in die erste Kammer 60 des Sparers ein  und     gelangt    jeweils von der einen Kammer  zur andern durch Durchlässe 67, 68 und 69;  das Rohr 66 mündet zweckmässig in eine       Abteilun--    70 unterhalb der ersten Kammer  60 des Sparers, aus welcher Abteilung das  Kältemittel in die:     Kammer    60 durch ein       Püclzsclilagventil    71 eintritt.

   Die     Durchlässe     <B>(47</B> bis 69 werden von Ventilen 72     beherrscht,          die    ihrerseits durch Schwimmer     7)a    in den  Kammern     60bis62        gesteuert    werden, so dass,       v-enn    die Flüssigkeit in der ersten Kammer       (:()    den durch den Schwimmer darin     be-          slimmten    Stand erreicht hat, das erste     Ven-          ;

  il    öffnet und die Flüssigkeit in die     nächste          liarnmer    61     eintreten    lässt, von wo sie in       derselben        Weise    zur nächsten und     über-          i;iichsten    Kammer gelangen kann.

   Ins der       lt,tzten    Kammer 63 des Sparers fliesst die       Flüssigkeit    durch einen nach unten gerich  teten Kanal 73 und ein Rohr     7.1    in den     un-          lern    Teil des     Verdampfergehäuses.    Das Rohr  7-1 erstreckt sich mit seiner Mündung so weit  in     das        Verdampfergehä        use,        dass    die     Flüssig-          t'    aus dem Rohr ruhig über den     obern     Rand er Mündung in den     Verdampfer          strömt,

          und    zugleich     bildet    das Rohr 74 einen       l?lüssigkeitsabschluss,    der verhindert,     dass    der  Dampf aus dem Verdampfer     durch    das Rohr       und    den     Sparer    in den Verdichter gelangt.  



       Zweckmässig    ist der Sparer mit     einem          Kanal    7 5 in seinem untern Teil ausgestattet,  der sich unterhalb der Kammern 61 bis 63  von der     Abteilung    70 bis zum     Auslass    73  erstreckt und     zweckmässig    mit den Kammern       G1    und 62 durch kleine Löcher 76 am     Boden       dieser Kammern in     Verbindung    steht.

       Der          Auslass    dieses     Kanals    75 ist für     gewöhnlich     durch ein     Handvenlil    7 7     verschlossen,    das  den Übertritt von     Fliis.sigkeit    aus dem     Kanal     75 in     den        Auslal3    7     verhindert.     



       Wenn    das     flüs.:i@@e        Kältemittel    aus     dein          Kondensator    B in die erste Kammer 60     des          Sparers        eintritt,        verdampft    ein Teil dieser  Flüssigkeit in ,jener Kammer, und der ent  standene Dampf gelangt durch die erste der  Verbindungen     6-1    in die zugehörige     Ver-          dichterstufe,

      so     ckss    er nur in der     entspre-          clicnden        Stufe-    und     den    etwa darauf     folgen-          den    Stufen     verdit-htet    wird,

   also die     vorher-          gehenden        Verdichtcrstufen    nicht zu durch  laufen     braucht.        Wenn    das flüssige Kälte  mittel aus     der        ersten        Kammer    611     dureli        das     Schwimmerventil derselben zur nächsten  Kammer 61     gelangt,    tritt wieder eine     @ge-          wisse    Verdampfung ein, und der Dampf ge  langt aus dieser     Kammer    61 in die zu  gehörige     Verdichterstufe,

      um nur in den  letzten zwei     Verdichterstufen,        gegi#benenfall@     in noch darauf     folgenden    Stufen,     nicht    aber  in den vorhergehenden Stufen     verdichtet        zii          -werden.    In gleicher -Weise wird der     beirii     ferneren Durchlauf der Flüssigkeit     durch     den Sparer entwickelte Dampf entsprechen  den     Verdichtergtufen        zugeführt.     



  Die erste     Sparerkammer    60 ist somit     der     letzten oder den letzten     Kompressorstufr#n     zugeordnet und     clie    letzte     Sparerkammer        (i          der    ersten oder den ersten     Kompressorstufen.     Der     9Teg,    den die Flüssigkeit im     Sparer          nimmt,    ist also     entgegengesetzt        gerichtet        dein     Weg, den das<B>Gas</B> am Kompressor nimmt,

    Da in jeder der     8-parerkammern        je        uin     'feil der     Flüssigkeit    verdampft     wird.        v.-o-          durch    jeweils die Temperatur der Flüssig  keit etwas erniedrigt wird.

   tritt nur noch  eine ganz geringe     Verdampfung    ein,     wenn     die Flüssigkeit in den     Verdampfer        .1     langt, bevor sie mit den     Verdampferröhre    n  in Berührung kommt, so     dass    die     Verdamp-          fung    eine um so     liriiftigere        Erniedrigung    der  Temperatur des     zti    kühlenden Mediums her  vorbringt.

   So ist. der Anteil an Dampf, der      im Verdampfer ausserhalb der Berührungs  stellen mit den     Verdampferröhren    erzeugt  wird und der nur geringe     Kühlwirkung    her  vorzubringen vermag, aber gleichwohl im       Verdiehter        wieder    verdichtet werden muss,  wesentlich verringert und die     '\Ä'irl,-saml-,eit     der Anlage bei entsprechender Ersparnis an  Energieverbrauch vergrössert,  Die     Sparerdurchlässe    67, 68 und 69 sind  zweckmässig höher, als für den     Durchfluss     der Flüssigkeit erforderlich, und stehen oben  mit den Kammern 61 bis 68     (Fig.    6) in  Verbindung,

   sowie durch die ventilbeherrsch  ten Flüssigkeitsdurchlässe in ihren untern  Teilen. Die obern Verbindungen bilden Um  lenk- oder     Expansionskammern,    welche ver  hindern, dass die Flüssigkeit beim Übertritt  von der einen Kammer in die nächste  schwankt und den Schwimmer in der auf  nehmenden Kammer beunruhigt. Diese Aus  führungsform     trägt    auch zur     Abscheidung     des Dampfes von der Flüssigkeit bei. Letz  tere     sinkt    herab und fliesst am Boden weg.  während der Dampf das- Bestreben hat, zu  steigen und oben aus den Kammern Weg  zuströmen.

   Bei einer     Kältema.schinenanlage     von einer Grösse, wie sie in der Praxis etwa       gebaut.    wird, strömen mehrere Liter Kälte  mittelflüssigkeit in der -Minute durch den  Sparer, wobei mehrere Kubikmeter Dampf  in jeder Kammer des Sparers     ausgeschieden      -erden.

   Dieser Dampf muss von der Flüssig  keit getrennt werden, so dass letztere     zuriick-          bleibt    und nur der Dampf in den Ver  dichter     gelangt.    Jede Kammer des Sparers  bildet sowohl einen     Abscheider,    als auch       einen        Ablass,    in erster Linie einen     Abseheider,     in zweiter Linie einen     Ablass.     



  Das flüssige Kältemittel kann aus dein  Sparer entnommen werden, wenn das Hand  venlil 77 und     eiii        Ablasshahn    78     (Fig.    1)  am Rohr     7-1    geöffnet wird.  



  Auch in den Kammern 60 bis 62 des  Sparers sind zweckmässig     Ablenkwände    zwi  schen den Flüssigkeitseinlässen und den  Dampfauslässen angeordnet, um die mit dem  Dampf mitgerissene Flüssigkeit abzuscheiden    und zu verhüten, dass     Flüssigkeit    in den  Verdichter gelangt.

   Gemäss     Fig.    6 werden  die     Ablenkwä.nde    in jeder der Kammern  durch eine geneigte Platte 79 unterhalb des  Dampfauslasses 64 gebildet, über welcher  eine abgebogene Platte 79a überhängt, und  eine     zwischen    der Platte     79a    und dem Aus  lass 64 herabhängende Wand     79b.    Diese  Einrichtung     lenkt    den Dampf ab und fängt  die mitgeführte Flüssigkeit auf. Letztere  läuft der geneigten Platte 79 entlang in den       Flüssigkeitssammelraum    der Kammer zu  rück.  



  Unten ist die geneigte Platte mit Zwi  schenraum gegenüber der Rückwand der  Kammer befestigt, um dort den Durchtritt  von flüssigem Kältemittel zu gestatten.  Auch eine beliebige andere Einrichtung zur       Abscheidung    der Flüssigkeit könnte     an-          --ewendet        -werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kältemaschine mit mehrstufigem Kreisel verdichter, dadurch gekennzeichnet.. dass in den Weg des flüssigen Kältemittels vom Kondensator zum Verdampfer ein Sparer eingefügt ist, welcher mehrere vom flüssigen Kältemittel der Reihe nach durchlaufene Kammern besitzt, die in verschiedene Stufen des Verdichters münden und die bis dahin entwickelten oder mitgeführten Kältemittel- dämpfe. unmittelbar, das heisst, ohne sie den Umweg über den Verdampfer machen zu lasen, in den Verdichter leiten.
    UNTERAN SPRü CHE 1. Kältemaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass die Kammern des Sparers in .der Weise Verdichterstufen zugeordnet sind, .dass die Richtung, in der das flüssige Kältemittel die Kammern durchströmt, derjenigen des verdampften Kältemittels im Verdichter entgegen gesetzt ist. 2.
    Kältemaschine nach dem .Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssig keitsräume der Kammern des Sparers durch in Abhängigkeit von der Flüssig- EMI0004.0001 keitshölie <SEP> in <SEP> clen <SEP> Kammern <SEP> gesteuerte <tb> Durchlässe <SEP> miteinander <SEP> -verbunden <SEP> sind. <tb> .'3. <SEP> Kältemaschine <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Patentanspruch, <tb> gekennzeichnet <SEP> durch <SEP> Ableiikwände <SEP> ini <tb> Sparer, <SEP> zwischen <SEP> Flüssigkeitseinlass <SEP> uncl <tb> Dampfauslass, <SEP> zur <SEP> Abscheidung <SEP> mitgeris sener <SEP> Flüssigkeit.
    EMI0004.0002 l_. <SEP> liälteuiasehine <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Patentanspruch, <tb> dadureli <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> zur <SEP> Regelung <tb> des <SEP> Zufluses <SEP> de# <SEP> flüssigen <SEP> Kältemittels <tb> zum <SEP> Sparer <SEP> ein <SEP> selbsttiitib <SEP> wirkendes. <tb> schwimnierbeeinflusstes <SEP> Ventil <SEP> vorgesehen <tb> ist.
CH113621D 1923-08-07 1924-08-02 Kältemaschine. CH113621A (de)

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