CH113648A - Empfangsanlage für elektrische Signale. - Google Patents

Empfangsanlage für elektrische Signale.

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CH113648A
CH113648A CH113648DA CH113648A CH 113648 A CH113648 A CH 113648A CH 113648D A CH113648D A CH 113648DA CH 113648 A CH113648 A CH 113648A
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capacitor
telephone
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William Hale George
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William Hale George
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Description


  Empfangsanlage für elektrische Signale.    Die Erfindung betrifft eine Empfangsan  lage für elektrische Signale und ist verwend  bar zum Empfang sowohl von     radio-telegra.          phischen    oder     -telephonischen    Signalen aller  Art, als auch von Signalen, die durch     Lei-          tungstelephon-    und Telegraphenanlagen über  mittelt werden.

   Mit der Anlage können auf  genannte Art übertragene Signale in     '.]Cele-          phoninstrumenten    oder in aufzeichnenden Vor  richtungen empfangen werden ohne mit die  sen Instrumenten durch Draht verbunden zu  sein, so dass eine Mehrzahl von Personen die  Signale empfangen kann, die sich an belie  bigem Ort innerhalb der Reichweite des Ap  parates befinden, wobei die Personen ruhen  oder umhergehen können.  



  Die Anlage erreicht dies dadurch, dass sie  die empfangenen elektrischen Ströme     mit-          telst    Röhrenverstärker verstärkt und dann in  einen     Konduktor    (Leiter), z. B. in Form ei  nes Gitters oder Netzwerkes, geleitet werden,  um. ein elektrostatisches Feld zu erzeugen,  das sich wie die empfangenen Ströme ver  ändert. Auf diese eise     können    dann, ent  sprechend den     empfangenen    Signalen, im ei  nen     Anzeigeinstrument,    z. B. in     einem    14Iag-         nettelephon,    das sich im Feld befindet, Strö  me erzeugt werden, welche genügen, um das  Instrument zur Wirkung zu bringen.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungen der Erfindung beispielsweise darge  stellt, und zwar ist:       Fig.    1 ein Schaltungsschema einer gemäss  der Erfindung gestalteten Anlage,       Fig.    2 eine abgeänderte Schaltung,       Fig.    3 ein Aufriss (zum Teil im Schnitt),  der den Kopfhörer gemäss     Fig.    1 in grösserem       11lassstabe    wiedergibt;       Fig.    4 ist eine schaubildliche Darstellung,       Fig.5    ein Grundriss einer abgeänderten  Hörerausführung, die insbesondere für Damen  bestimmt ist;       Fig.    6 ist ein Schaltungsschema mit ei  ner anderen Ausführungsform eines Verstär  kers;

         Fig.    7 ist ein Schema eines - Teils einer  anderen Ausführung mit einem Autotrans  formator und zwei verteilenden Netzen;       Fig.    8 ein ähnliches Schema einer wei  teren -Ausführung,           Fig.    9 ein Schaltungsschema, welches ei  nige Stufen in anderer Ausführungsform der  Empfängereinrichtung wiedergibt;       Fig.    10 ist ein Schnitt nach Linie     X-X     in     Fig.    11;

         Fig.    11 ist ein Schnitt nach Linie     XI-XI     in     Fig.    10 und zeigt eine vorzugsweise ange  wendete Ausgestaltung eines, eine hohe Im  pedanz aufweisenden Hörers, der in Verbin  dung mit der Erfindung Benutzung     findet;          Fig.    12 ist eine Darstellung ähnlich     Fig.     3 eines     Kopfhörerpaares,    bei welchem ein  Kristallgleichrichter benutzt wird.  



  Die Antenne 1 in     Fig.    1 ist an eine Ab  zweigstelle der     Induktanz    2 angeschlossen,  die induktiv mit der Sekundärspule 3 im       Uitterkreise    der     Hochfrequenzverstärkerröhre    4  gekoppelt ist. Der Gitterkreis wird durch  den Kondensator 5     abgestimmt.    Der Ano  denkreis der Röhre 4 ist auf die ankommen  den Signale durch die     Induktanzspule    6 und  den veränderlichen Kondensator 7 abgestimmt,  und ist mit der zweiten Röhre 8 durch den       SchaWi-    9 und den Kondensator 10, und  durch den hohen Widerstand 11, der auch  als     Gitternebenschluss    dient, verbunden.

   Der  Schalter 9 verbindet in der untern Stellung  die     Induktanz    3 und den Kondensator 5 rin  mittelbar mit dem Gitter der zweiten Röhre  8, wodurch nach Wunsch die     Hochfrequenz-          verstärkerröhre    4     ausgeschaltet    werden kann.  Von der Anode der Röhre 8 führt eine Ver  bindungsleitung 12 zur     Induktanz    2, welche ei  nen Regelkondensator 13 enthält und somit eine  veränderliche     kapazitive    Rückkoppelung zwi  schen Anode der Rühre 8 und Gitter der Röhre 4  schafft, oder falls diese aus dem Stromkreise  ausgeschaltet ist, zum Gitter der Röhre B.

   In  dem Anodenkreise der Röhre 8 befindet sich  eine     Hochfrequenzdrosselspule    14, welche da  für sorgt, dass die     Hochfrequenzschwingungen     durch die Verteilungsleitung 12     hindurchge-          hen.    Die Koppelung zwischen der Röhre 8  und der dritten Röhre 15 erfolgt     mittelst     eines     Niederfrequenztransforinators    16, das  Gitter der Röhre 15 ist mit     (äitterbatterie    17  ausgestattet.

   ,rede der folgenden Niederfre-         quenz-Verstär#hungsrüliren    18 und 19 ist mit  der vorhergehenden Röhre durch     Niederfre-          quenztransformatoren    20 und 21 gekoppelt,  und jede weist eine Gitterbatterie, 22, 23,  auf.

   Es ist ersichtlich, dass die     Sekundär-          wicklung    des     Niederfrequenztransformators    21  an ihrem     oberen    Ende an das Gitter der  Rühre     1')    angeschlossen ist, während das un  tere Ende durch einen     lZondensator    24 an  die Anode der Röhre 18 angeschlossen ist,  d. h. an das     Hochpotentialende    der Primär  wicklung des Transformators 21. Ein     Gitter-          nebenschlusswiderstand    25 hilft dazu, das Git  ter der Röhre 19 auf einem geeigneten ne  gativen Potential gegenüber dem Faden der  Röhre 19 zu halten.

   Infolge dieser Verbin  dung durch den Kondensator 24 ist das     Hi;r-          frequenzpotential,    das an das Gitter der     Rüliru     19 angelegt wird, die Summe des Hochpoten  tials von     Hörfrequenz    am     Punkt    26 und     des     elektromagnetisch     induzierten    Potential\ in  der     Sekundärwicklung    des Transformators 21.

    Das Potential     ain    Punkt     ,'36    sollte in jedem  Augenblick in Phase     niit    dem sein. welches  am Ende der     Sekundärwicklung    erzielt wird,  an welches der Punkt durch den     Kondensa-          tor    24 angeschlossen ist.  



  Ein zweiter     Aufwärtstransfurmator    27 ist  in den     .Anodenkreis    der Rühre 19 gelegt und  in gleichartiger Weise angeordnet, d. h. das  untere Ende seiner     Sekundärwicklung    ist  durch einen Kondensator 28 an die Anode  der Rühre 19     angeschkssen.    Die     Seli:

  undä.r-          wicklung    des     Transformators   <B>2</B>7 weist Ab  zweigungen auf, die mit den     Knüpfen    eines  Drehschalters 29 in     Verbindung    sind, statt  dessen     können    andere Mittel Anwendung     fin-          den,    um das     Verhältnis    der     Sekundär-    und       1'riniärwicl.:

  lungen    des     Transformators        zii        s-ur-          ändern.    Die     -#N'irkung    der beiden     Rühren    18  und 19 besteht in einer Verstärkung der  Energie, die     aus        den        ankommenden    Signalen       herrührt,    und in der     Anlegung    eines Hoch  potentials,     welches        >ich        bei    Hörfrequenz än  dert,

   an ein aus     Draht        bestehendes        Netzwerk     oder ein oder     mehrere    Gitter 30,     welche        mit     der Sekundärwicklung des     Transformators    27  durch den     Schalter    29 in     Verbindung        stehen.         Der Punkt, an welchem das Netz 30 an die  Sekundärwicklung angeschlossen ist, richtet  sich nach der Fläche des benutzten Netzes.

    Dieses kann aus einem fein gezogenen Draht  in Gestalt eines Netzes bestehen und zwi  schen Gummiblättern oder Schichten von fe  stem Papier angebracht sein, welche mit  einander verklebt sind, und die unter Tep  pichen verborgen oder unter der Decke des       Raumes    angehängt sein können. Das Netz  kann aber auch aus in die Teppiche einge  webten oder unmittelbar an den Fussboden  angebrachten Drähten bestehen, oder kann  in sonst geeigneter Weise in den Räumen  untergebracht sein, in welchen die Signale  vernehmbar gemacht werden sollen.

   Der  Aufwärtstransformator 27 ist zwar in     Fig.    1  nahe bei der     Röhre    gezeichnet, er kann aber  örtlich nahe dem Punkt sitzen, an welchem  die Signale verteilt werden sollen, wie dies  in     Fig.    2 veranschaulicht wird.  



  Ein     Abwärtstransformator    77 liegt hier  zwischen der Röhre 19 und den Leitern 78,  so dass diese, welche den Transformator 77  und die Primärwicklung des Transformators  27 verbinden, verhältnismässig niedere Poten  tiale aufzunehmen haben und deshalb in ei  nem Bleikabel geführt werden können. Die  eine     Lieferungsklemme.    des Empfängers be  steht in dem Arm des Schalters 29, die  zweite Klemme 31, welche geerdet ist, ist  in     Fig.    1 als durch einen     Zweigweg-Konden-          sator    32 mit dein unteren Ende, d.     1r.    mit  dem     Niederpotentialer)de    der     Primärwicklung     des Transformators 27 verbunden, dargestellt.

    Die     Klemme    31 kann auch unmittelbar an  die Fadenbatterie 33 .des Verstärkers ange  schlossen sein. In     Fig.    2 ist eine Klemme  der Sekundärwicklung des Transformators 27  durch Rückverbindungen 79, 80 geerdet, statt  örtlich geerdet     zrr    sein.  



  Der Zweck der Benutzung von Kapazitäts  gittern oder Netzen, wie 30, ist die Erzeu  gung eines elektrostatischen Feldes, welches       rnit        Hörfrequenzen    schwingt, und welches       elektrostatische        Ladung    beträchtlicher     Gröläe     in     jedem    beliebigen isolierten leitenden Kör  per induziert, welche in dein elektrostatischen         Kraftlinienfelde    vorhanden sind.

   Diese indu  zierten Ladungen werden einen gleichartigen       Hörfrequenz-Charakter    aufweisen, wie die elek  trostatischen Ladungen, welche dem Drahtnetz  30 zugeführt werden.<B>Es</B> wurde bereits er  wähnt, dass um diesen zu einer möglichst  hohen Spannung zu bringen, das Überset  zungsverhältnis des Transformators 27     mit-          telst    des Schalters 29 geändert werden kann.

    Das durch das Netzwerk 30 erzeugte elek  trostatische Feld sucht elektrostatische La  dungen zu induzieren, und wenn ein paar  isolierter und leitender Körper in dem Feld  angeordnet wird, so kann eine Potentialdif  ferenz zwischen ihnen erzeugt werden, die  fähig ist,     Telephonströme    hervorzurufen, wenn  sie elektrisch leitend über die Spulen eines  Hörers 34 verbunden werden. Somit kann  eine Person, die     telephonischen    oder     telegr-a-          phischen    Nachrichten hören, ohne dass irgend  eine materielle Verbindung zu dem Radio  empfänger besteht.  



  Wie in den Zeichnungen, insbesondere in       Fig.3    dargestellt ist, bestehen die beiden  Körper verschiedener Kapazität gegen Erde  aus dem Kopfband 35 des Telephons und  der     Oberfläche    des Körpers der den Kopfhö  rer benutzenden Person. In dem Beispiel nach       Fig.    1 und 3 wird die Verbindung mit dem  Körper des Benutzers durch die metallische  Hörmuschel 36 hergestellt, während die an  dere Hörmuschel 36a aus isolierenden Stof  fen besteht. Die     Muscheln    36 und 36 a sind  auf die Kapseln der beiden Hörer aufge  schraubt, und der Körper 37 ist mittelst ei  nes Verbindungsdrahtes an das eine Ende der  Hörspule 39 angeschlossen.

   Die Spulen 39  und 40 sind in Reihe geschaltet und mit  Hilfe eines Leiters 4.1, der rings um das       Kopfband    35, jedoch von ihm isoliert, herum  führt, und in Reihe     rnit    den Spulen 42, 43  des andern Hörers geschaltet. Die Spule 43  steht in Verbindung mit dein Gehäuse der       anderen    Hörmuschel 44, welche unmittelbar  reit dein     Kopfband    35 verbunden ist.

   Das  Kopfband ist isoliert vorn Körper des einen  Hörers 37 durch eine Isolierbüchse 45, somit  liegen alle vier     Teleplronspulen    in Serie zwi-      sehen dem Kopfband 35 einerseits und dem  Körper des Benutzers durch die Muschel 36       anderseits.    Infolge der verschiedenen Ka  pazität des menschlichen Körpers und des  Kopfbandes 35 wird ein Strom von einem  zum andern Teil durch die Wicklungen 39,  40, 42, 43 fliessen, sofern sich die Telephone  in dem veränderlichen elektrostatischen Felde       befinden,    welches durch das Netzwerk 30 er  zeugt wird.

   Diese Ströme werden die gleiche  Frequenz aufweisen wie .das elektrostatische  Feld und werden demnach in dem Kopfhö  rer 34 die Signale wiedergeben, mögen sie  nun ein Telegramm, ein Gespräch oder Mu  sik sein, welche an der Antenne     1.    eingehen.  



  Es hat sich herausgestellt, dass bei einer       solchen    Verbindung eine beträchtliche Nei  <B>gung</B>     zur    Entstehung von Verzerrungen vor  liegt, wenn     telephonische    Nachrichten emp  fangen werden, und es wird angenommen,  dass das aus der vergleichsweise niedrigem  Impedanz der     resultierenden    Kapazität der  leitenden Körper für das induzierte Poten  tial verhältnismässig hoher Hörfrequenz her  rührt, während die Impedanz verhältnismässig  sehr gross für niedere Hörfrequenzen ist. Das  Ergebnis ist beispielsweise, dass die Wirkung,  die bei Frequenzen von beispielsweise 5000  entsteht, verhältnismässig gross ist gegenüber  der Wirkung, die bei einer Frequenz von 200  entsteht.

   Infolgedessen ist das Ansprechen  der Telephone 34 keineswegs proportional den  Schwankungen im elektrostatischen Felde,  wenn nicht Schritte unternommen werden,  um diese Verzerrung auszugleichen. Bei der  Ausführung bei     Fig.    1-3 ist, zwecks Be  richtigung dieser Verzerrung ein Kondensator  46 vorgesehen, dessen eines Ende     mittelst     des Leiters 4 7 mit dem Kopfbügel 35 ver  bunden ist, während das andere an dein Kör  per     3,7    des einen     Kopftelepbons    und infolge  dessen über die Muschel 36 mit dem Körper  des Benutzers in Verbindung steht.

   Das Er  gebnis ist, dass der Kondensator in eisern       Nebenschluss        zrr    den Wicklungen 39, 40, 42,       -13    zwischen den leitenden Körpern gelegt ist,  die ihrerseits aus dein Kopfbügel und dein       Ii;;r-per    bestehen. Infolge dieser Anordnung    wird ein gleichförmigeres     Ansprechen    der Te  lephone 34 über einen grösseren Frequenz  bereich hin erzielt, als es ohne Kondensator  möglich wäre.

   Ist der Kondensator 46 von  geeigneter Kapazität ausgewählt worden, so  bietet er eine kleine Impedanz für Ströme  hoher Hörfrequenz, aber eine hohe Impedanz  für Ströme niederer Frequenzen, und infolge  dessen finden Ströme höherer Hörfrequenz ei  nen verhältnismässig leichten Durchgang durch  den Kondensator 46 und ihre Einwirkung auf  die Telephone wird beträchtlich herabgedrückt.  Die Ströme niederer Frequenz finden dage  gen keinen leichten Durchgang durch den  Kondensator 46 und müssen durch die     Tele-          phonspulen    hindurchfliessen.

   Das Gesamter  gebnis ist ein allgemeines Ausgleichen in  dem Ansprechen über einen grossen Bereich  von     Frequenzen.    Weiter wirkt die Anwen  dung eines derartigen Kondensators auf diese  Herabsetzung der natürlichen Frequenz der       Telephonwicklungen    39, 40, 42, 43, so dass  auch ans diesem Grunde ein stärkeres An  sprechen bei niederen Frequenzen erreicht  wird. Der Kondensator 46 ist schematisch  als in einem der     Telephonkopfstüeke    enthal  ten dargestellt; findet sich aber kein Platz  für einen Kondensator der erforderlichen Ka  pazität innerhalb des     (lehäuses,    so kann er  auch auf dein Kopfbügel 35 oder sonst an  passender Stelle angebracht werden.

   Selbst  verständlich     muss    der Kopfbügel 35 gegen den  Leiter 41. und gegen den Kopf des Trägers  isoliert werden, er ist deshalb zweckmässig  in einer isolierenden Hülle aus Gummi, Le  der oder sonstigen     biegsamen    Isolierstoffen  eingekapselt.  



  Die Erfindung kann auch für die     Über-          rrrittlung        voll        Mitteilungen    in Zügen und       Schiffen    benutzt     werden.    Die Gitterwerke  oder Netzwerke 30 können z. B. bei Zügen  an den Wagendecken angebracht sein, oder  unter den Sitzen, oder hinter den Rücken  lehnen, wie es sich gerade als zweckmässig  ergibt.

   Vorrichtungen, wie sie in     Fig.    1 dar  gestellt sind,     können    auch in     I@isenbahnsta-          tionen    oder in Signalzellen untergebracht sehr,       wobei    die     Verteilungsleitung    oder     -Leitungen              'entsprechend    dem Gitterwerk 30, welche mit  dem Verstärker verbunden sind, auf Masten  angebracht oder auf Isolatoren abgestützt  werden, die längs der Strecke angeordnet  sind.

   Die Energie in diesen Verteilungslei  tungen kann in bekannter Weise elektrosta  tische Induktionen auf einen Draht übertra  gen, der längs des Zuges läuft, und wel  cher seinerseits dann mit den Gittern oder  den Netzen verbunden ist, die entsprechend  dem Gebilde 30 sich im Zuge     vorfinden.     



  Die Erfindung kann auch in Verbindung  mit einem gewöhnlichen     Leitungstelephon-          kreise    verwendet werden, in welchem Falle  die Leitungsströme verstärkt werden, ehe sie  dem Netzwerk 30 zugeführt werden, und zwar  in ähnlicher Weise, wie es in Verbindung  mit     Fig.    1 erläutert ist.  



       Fig.    4 und 5 geben eine abgeänderte Aus  führung des Telephons nach     Fig.    3 wieder.  Das Telephon besteht hier aus einer einzigen       Telephonkapsel49,    die an einem     Handgriff     50 sitzt. Der Körper, der durch den Kopf  bügel 35 in     Fig.    3 geliefert wurde, ist durch  einen Fächer 51 ersetzt, der aus Seide be  stehen kann und eine Anzahl von strahlen  förmig angeordneten Drähten 52 aufweist,  oder der auch irgend ein Muster in Flitter  werk oder irgend einen metallischen Stoff  aufweisen kann. Der Fächer kann in eine  Vertiefung 53 im Griff 50 eingeklappt werden.

    Wie dargestellt, ist eine Verbindung zu den  Drähten 52 durch den     Acbsbolzen    54 mit ei  nem Ende der     Telephonspulen    hergestellt  worden. Das andere Ende der Spule ist mit  dem metallischen Teil 55 des Handgriffs 50  verbunden, der von dein Benutzer fest erfasst  werden muss, um die notwendige- Verbindung  zum Körper des Benutzers herzustellen. Der  Kondensator 46 ist in diesem Falle als in  eine Vertiefung des Handgriffs 50 eingelassen  dargestellt. Es ist einerseits mit dem me  tallischen Teile 55 und von hier aus mit dem  Körper des Benutzers verbunden, und ander  seits durch einen Leiter 56, durch den Zap  fen 54 mit den Drähten 52, so dass die elek  trischen Verbindungen genau denen entspre  chen, die in     Fig.    3 dargestellt wurden.

   Na-         türlich    können auch, um die     Änorclnung    ei  nes zweiten Drahtes 57 in Griff unnötig zu  machen, Kondensator 46 und metallischer  Teil 55 des Handgriffs mit den Drähten 52  am unteren Ende des Fächers 51 verbunden  werden. Ferner kann, um eine Benutzung  des Telephons     beispielsweise    von Damen zu  ermöglichen, die Handschuhe tragen, die eine  Isolierung der metallischen Teile 55 herbei  zuführen suchen. würden, eine zweite Verbin  dung am einen Ende der     Telephonwicklung     zum Körper des Benutzers durch die Hör  muschel 36 geschaffen werden, die dann lei  tend gemacht werden würde.

   Es ist nicht  unbedingt notwendig, weder bei der Anord  nung bei     Fig.    3 noch bei     Fig.    5, dass die  ganze Fläche der Hörmuschel leitend ist. Sie  kann einen dünnen Überzug eines isolierenden  Firnisses erhalten, der in diesem Falle als       Dielektrikum    dienen würde, so dass der Strom,  der vom Kopfband 35 oder Fächer 51 zum  Körper des Benutzers fliesst, ein     Kapazitäts-          Strom    sein würde.  



  In     Fig.    6 ist ein Verstärker dargestellt,  in welchem der     Niederfrequenzstrom    eines  Radioempfängers oder sonstigen Quelle be  nutzt wird, um die Schwingungen in einem       Hochfrequenz-Generatorkreise    zu steuern. In       Fig.    6 werden     Hörfrequenzsignale    der Primär  wicklung eines     Niederfrequenz-Transformators     58 zugeführt, dessen Sekundärwicklung durch  einen     Gitternebenschluss-Widerstand    59 mit  dem Gitter der Schwingungsröhre 60 verbun  den ist. Die Anode der Röhre 60 wird ge  speist durch Strom aus der Hochspannungs  batterie 61 durch     Hochfrequenzdrosselspule    62.

    Ein     Zweigweg-Kondensator    63 verhindert, dass  die Hochspannung das Gitter der Gleich  richterröhre 64 erreicht. Das Gitter der Röhre  60 hat einen     Zweigleitungskreis,    der einen  Kondensator 65 und eine Spule 66 enthält.  Diese ist mit der Anodenspule 67 gekoppelt,  und zwar zum Zwecke der Rückkoppelung,  um die Schwingungen, in der Röhre 60 zu  erzeugen. Diese Schwingungen werden durch  die Röhre 64 gleichgerichtet, deren Gitter  durch die Batterie 68 auf geeignetem Poten  tial gehalten wird.

   Niederfrequenzverände-           rungen    im Potential des Gitters der Röhre  60 modulieren die erzeugten     Hochfrequenz-          schwingungen,    welche dann nach Gleichrich  tung durch die Röhre 64 dein     Hochspannungs-          lieferungs-Transformator    27 zugeführt werden,  der genau dem Transformator 27 nach     Fig.    1  entspricht. Man kann auch die Verteilungs  netzwerke an die Enden der Sekundärwick  lung des Transformators 27 anschlichen, wäh  rend der Mittelpunkt der     Sekundärwicklung     geerdet ist.

   In diesem Falle können die bei  den Netze unter Fussböden     übereinandergela-          gert    angebracht werden. Weiter noch     kamt     nach     Fig.    7 ein Autotransformator 27a an  statt des Transformators 27 Benutzung fin  den. Der mittlere Teil der Wicklung des  Autotransformators 27a dient als     Priinärwiek-          lung,    während die äusseren Teile die Sekun  därwicklung bilden.

   In diesem Falle sind  Kondensatoren 81, 82 in einem Stromkreis mit  der Wicklung des     Transformators    27a und  die Verteilungsgitter 30a, 30b und Erde ge  legt, um zu verhindern, dass die Hochspan  nungsgleichströme, die der Anode der Röhre  19 von der Batterie 83 zugeführt werden, ei  nen anderen Weg finden, als durch den mitt  leren oder Primärteil der Wicklung des Trans  formators 27a. In     Fig.    8 ist ein Autotrans  formator 27a in einem System mit einem ein  fachen Netzwerk dargestellt.

   Ein Konden  sator 81 ist für den gleichen Zweck wie in       Fig.    7 vorgesehen, im übrigen ist das Sy  stem das gleiche, wie es anhand der     Fig.     1 beschrieben wurde und bedarf keiner wei  teren Beschreibung. ,  Die Verzerrung, die entstehen kann, wenn  der Kondensator 46 nach     Fig.    3 weggelassen  ist, kann teilweise oder ganz in den Vakuum  röhrenverstärker selbst korrigiert werden.  Beispielsweise ist in     Fig.    9 der Verstärker  so dargestellt, dass er geeignet ist, eine     (xe-          genverzerrung    zu der zu erzeugen, die aus  dem Kapazitätsstrom in dem Telephon her  rührt, d. h. der Verstärker ist so angeordnet,  dass er die Impulse von hoher Hörfrequenz  vermindert.

   In     Fig.    9 ist ein Teil eines Ver  stärkers mit drei Vakuumröhren 4, 8 und 15  veranschaulicht. Die Koppelung zwischen der         Gleichrichterröhre    8 und der     Niederfrequenz-          röhre    15 geschieht durch eine Drosselspule 14.  Ein Kondensator 69 ist in Brücke zur Dros  selspule 14 gelegt, er hat eine solche Kapa  zität, dass er einen ziemlich leichten Durch  weg für Impulse von hoher Hörfrequenz er  gibt.

   Das Ergebnis ist, dass die     Hochfrequenz-          Impulse,    geschwächt zur nächsten Rühre 15  herüber gelangen, mit     dein    Ergebnis, dass  die schliesslich dem Netzwerk 30 zugeführten  Impulse entgegengesetzt zu der Verzerrung,  welche durch die Kapazitätsströme zwischen  dem Kopfbügel der Telephone und dem Kör  per des     Benutzers    herbeigeführt wird, ver  zerrt sind. Das     Schluhergebnis,    ist. dass die  eine Verzerrung die andere aufhebt, und es  wird eine verhältnismässig     verzerrungsfreie    Ge  sprächswiedergabe gehört.

   Die übrigen Tei  le in     Fig.    9 entsprechen dem allgemein ein  geführten     (-x'ebi-aiieh    und bedürfen keiner Ein  zelbeschreibung.  



  Infolge der     Geringfügigkeit    der elektro  statischen Kapazität des Kopfbügels 35 in       Fig.    3 oder der     Drä        fite    52 in     Fig.    4 wird man  vorzugsweise     Telephonhörer    von aussergewöhn  lich hoher Impedanz verwenden und solche,  die so gebaut sind, dass sie die     Anwendung     einer     Wicklung    von grösseren Ausdehnungen  gestatten, als es bei der gewöhnlich üblichen  Hörerform möglich ist. Ein solches Instru  inent hoher Impedanz ist in     Fig.    10 und 11  wiedergegeben.

   Ein     Alittelkern    70 besteht aus  einem Hohlzylinder, und ein Aussenkern 71  besteht aus einem Hohlzylinder von etwa dem  dreifachen Durchmesser des Innenzylinders 70.  Der Raum zwischen den beiden Zylindern  ist vollkommen durch die     Telephonwicklung     72 angefüllt. Die Röhren 70 und 71 bilden  die     Polfortsätze    eines     Ringteil-Dauermagnetes     73. Die Gesamtlage des Magnetsystems ge  genüber der Membrane 74 ist durch eine  Schraube 75 einstellbar. Die Membran 74 ist  in geringem     Abstande    von dem Ende des  Mittelkerns 70 und des -äusseren Zylinders 71  angebracht, die     vorzugsweise    die gleiche Höhe  aufweisen.

   Die     Endet)    der Wicklung 72 sind  zu einem     Klemmenpaar    geführt, welche ent  weder auf dem     Telephongehäuse    oder in sei-           nem    Innern angebracht sein können. Der  Dauermagnet 73 erhält den Mittelkern 70 und  den Aussenzylinder 71 auf entgegengesetzter  Polarität, so dass ein dauernder Zug auf die  Membrane 74 ausgeübt wird. Die Telephon  ströme erzeugen Schwankungen, in der Aus  übung der Zugkraft auf die Membrane und  verursachen Schwingungen darin, welche den  Schwankungen des     Telephonstromes    entspre  chen.

   Bei dieser Gestalt des Hörers ist der  magnetische Zug in der Mitte der Membrane  lokalisiert, woraus sich eine grössere Emp  findlichkeit ergibt, weil die Kräfte an Punk  ten angreifen, welche am leichtesten in Be  wegung zu setzen sind. Bei den gewöhnli  chen     Telephonhörern    ist das nicht der Fall,  weil hier der magnetische Zug auf zwei  Punkte gegenüber der     Membranmitte    ein  wirkt. Die Wirksamkeit des magnetischen  Kreises wird dadurch verstärkt, dass die Wick  lung 72 durch den Aussenzylinder 71 um  schlossen wird, so dass sowohl das innere wie  das äussere magnetische Feld nutzbar gemacht  werden, die durch die Ströme in der Wick  lung 72 erzeugt werden.

   Innen- und Aussen  zylinder sind längs ihrer Seiten eingeschnit  ten, um das     Kreisen    von Wirbelströmen zu  verhüten. Wenn ein Körper gemäss     Fig.    10  und 11 mit einem System gemäss     Fig.    1 be  nutzt wird, so würde gleichfalls ein Konden  sator 46 wie bei     Fig.    4 erforderlich werden.

    Bei einem System aber, wie es bei     Fig.    9  wiedergegeben ist, ist kein Kondensator in  dem Hörer notwendig, wenn der Kondensator  69 die gesamte notwendige     Korrektion    lie  fert.     Schafft    der Kondensator 69 aber nur  einen Teil Korrektur der Verzerrung, so würde  auch hier bei dem Telephon bei     Fig.    10 und  11 ein Kondensator Anwendung finden.  



  Naturgemäss können Telephone niederer  Impedanz mit einem     Telephontransformator     in bekannter Ausgestaltung zusammen mit  irgend einem der dargestellten Ausführungs  beispiele Benutzung finden.  



  Eine weitere Ausgestaltung eines geeig  neten Kopfhörers zur Anwendung bei der  Erfindung ist in     Fig.    12 wiedergegeben. Diese  Instrumentenform dient zur Verwendung mit    einem Verstärker, der keinen     Gleichrichter     einschliesst, so dass das elektrostatische Feld,  das vom Netzwerk 30 erzeugt wird, dann zum  Beispiel mit der Frequenz des Schwingungs  trägers für die Hörfrequenz eines Telephons  schwingen kann. In Einzelausführungen ist  die Ausgestaltung nach     Fig.    12 die gleiche  wie nach     Fig.    3 und es sind infolgedessen  auch     übereinstimmende        Bezugsziffern    ver  wendet. Dazu ist aber noch ein Kristallde  tektor 76 bei der.

   Anordnung nach     Fig.    12  vorgesehen, und ersichtlich liegt dieser in  der Verbindung 38, welche die Hörerspule 39  und den Kondensator 46 an das Gehäuse des       Telephonhörers    und weiter an den Körper  des Benutzers anschliesst. Das Ergebnis ist,  dass der     Kristalldetektor    in den Kreis der       Hochfrequenzströme    eingeschaltet ist, welche  zwischen dem Körper des Benutzers und dem       Kopfbiigel    oder den Drähten 52 in     Fig.    4  fliessen. Hierdurch wird eine Gleichrichtung  in den Telephonen selbst statt im Verstärker  herbeigeführt. Der Kristall<B>76</B> ist nach der  Darstellung in die Kapsel des einen Kopf  hörers hineingelegt.

   Er kann gleich gut in  einen kleinen Behälter gesetzt werden, der  an dem Kopfbügel oder sonst geeigneter  Stelle befestigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Empfangsanlage für elektrische Signale, gekennzeichnet durch einen die empfangenen Signalströme verstärkenden Röhrenverstärker, aus dem sie in einen Konduktor geleitet wer den, so dass sie ein veränderliches elektro statisches Feld erzeugen, in dem Anzeige instrumente erregt werden. UNTERANSPRttCHE 1. Empfangsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Signal energie gleichgerichtet wird, bevor sie dem Konduktor zufliesst, wodurch die Verände rungen des elektrostatischen Feldes bei Hörfrequenz herbeigeführt werden. 3.
    Empfangsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Röhren verstärker eine Anzahl von Röhren auf- weist, die durch Niederfrequenz-Transfor- inatoren gekoppelt sind, und dass je das eine Ende der Sekundärwicklung dieser Transformatoren mit denn Gitter der näch sten Röhre der Reihe bezw, iiiit dem Kon duktor verbunden ist, während das andere Ende durch einen Kondensator finit dem Hochpotentialende seiner Primärwicklung in Verbindung steht. 3.
    Empfangsanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen vielstufigen Röh renverstärker, worin der Niederfrequenz- Signalstrom die Schwingungen moduliert, die durch eine Hochfrequenz-Schwingungs- röhre erzeugt werden.
    -1. Empfangsanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Anzeigevorrich tung aus einem eine hohe Impedanz auf weisenden Telephon mit einem Magnet system, welches ein mittleres Polstück und ein zweites konzentrisch. dazu liegendes röh renartiges Polstück aufweist, welche beide durch ein bogenförmig gestaltetes Magnet- joch verbunden sind.
    @.-Enipfangsanl@i"e nach Patentanspruch, "C- kennzeichnet durch einen Kondensator, der in Brücke zu den Wicklungen des Tele- phoninstrumentes gelegt ist. so dass ei- als Verzweigung für die Ströme hoher Hör frequenz dient, und eine Verzerrung <B>in)</B> 'l.'eleplion vermieden wird.
    h. Empfangsanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Kondensator, der in den Rührenvei @tärlzerhi-eis eingeschaltet ist, so dass er als Verzweigung für die Ströme hoher Höi frequenz dient und eine Verzerrung firn Telephon vermieden wird. 7.
    Empfangsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das elektrosta- tisel.e Feld, welches durch den Konduktor eschaffen wird, mit Radiofrequenz ver ändert wird, wonach die erzeugten Hoch frequenzschwingungen durch einen Gleich richter gleichgerichtet werden, der in dem Telephoninstrument enthalten ist.
CH113648D 1924-10-23 1924-10-23 Empfangsanlage für elektrische Signale. CH113648A (de)

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