CH113666A - Druckausgleichvorrichtung mit Freilaufventilen an Heissdampflokomotiven. - Google Patents
Druckausgleichvorrichtung mit Freilaufventilen an Heissdampflokomotiven.Info
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Description
Druckausgleichvorrichtung mit Freilaufventilen an Heissdampflokomotiven. Beim Leerlauf der Heissdampflokomotiven werden die beiden Zylinderseiten miteinander verbunden. Diese Verbindung wird neuer dings durch selbsttätige Freilaufventile, auch Druckausgleichvorrichtungen genannt, her gestellt, damit ein ruhiger Auslauf der Loko motive erzielt wird.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Druckausgleichvorrichtung mit Frei laufventilen "in Heissdampflokomotiven der jenigen Art, bei welcher an den Zylinder enden vorgesehene und durch einen Umlauf kanal verbundene Freilaufventile sich auf fest gelagerten Kolben führen ,und die unter dem Einfluss des Dampfes, der Aussenluft oder der Druckluft stehenden Kammern zu beiden Seiten des Bodens jedes Freilauf ventils voneinander getrennt sind und gegen- über der bekannten.
Bauart .den wesentlichen Vorteil haben, dassi die Stangen der zur Füh rung der Absperrorgane dienenden Kolben zwischen den beiden Sitzen der Freilauf ventile im Verbindungsrohr befestigt sind. Die Gefahr, da.ss ein Versagen ,der.
Ventile durch Überströmen von Dampf durch nicht vollständig zu dichtende Führungen oder Kolbenringe in die Luftleitung eintreten kann, wird bei dem Erfindungsgegenstand vermieden. Der Dampf würde dort konden sieren und die Luftleitung bei:
grosser Kälte einfrieren, wenn nicht schon das Wasser selbst eine Starung hervorruft. Eine offen sichtlich bedeutende Verbesserung wird fer ner gemäss der Erfindung dadurch erreicht, ,dass das neue Freilaufventil ohne besondere Führung hergestellt wird, wodurch mehrere Dichtungsstellen fortfallen. Die Ausführung wird hierdurch in hohem Masse vereinfacht und die Beschaffungskosten bedeutend ver ringert.
Die Unterhaltungskosten dieser nach der Erfindung hergestellten Freilaufventile sind' infolgedessen kaum nennenswert und beinahe gleich Null.
Die Zeichnung stellt den. Erfindungs gegenstand in einem Ausführungsbeispiel im Längsschnitt dar.
Das Ventilgehäuse a besitzt einen Stut zen b zum Anschluss an den Schieberkasten oder an ein Zylinderende und einen Stutzen c zum Anschluss des Verbindungsrohres, wel- ches auf der andern Seite das zugehörige Freilaufventil aufnimmt: Im Gehäuse a einerseits und auf dem Kolben f anderseits führt. sich das Freilauf- ventil d, .das am Sitz c abdichtet.
Der im Freilaufventil <I>d</I> befindliche Kolben<I>f</I> ist durch die mit ihm verbundene Stange f' im Umlaufkanal c in dem Teil c fest ge lagert. Die Kolbenstange f' ist mit. einer Bohrung i, versehen, welche mit. der Boh rung i' des Gehäuses und dadurch mit der Aussenluft in Verbindung steht.
Wird der Regler geöffnet, dann drückt der aus dem Schieberkasten durch den Ka nal fit. zutretende Dampf das Absperrorgan d auf seinen Sitz e und unterbricht die Ver bindung der beiden Zylinderseiten.
Wird der Regler geschlossen, läuft die Lokomotive also leer, dann bewirken einer seits die Kompressionsdrücke auf den Zy linderenden gegen den Ansatz w, des Absperr- organes d und anderseits der gegenüber .den auftretenden Unterdrücken im Raum l über- wiegende Atmosphärendruck im Raum k, das Öffnen; des Absperrorganes d und damit die Freigabe des Drucl@ausgleiches der bei den Zylinderseiten über den Umlaufweg b' c'.
Sowohl beim Öffnen, wie beim Schliessen des Absperrorganes d dienen die in den Hohlräumen 1;. und I enthaltene Luft. Gase oder Dämpfe als Polster, die das starke Auf schlagen verhüten: und die ruhige Lage beim Leerlauf sichern.
Wird die hohle Kolbenstange f', anstatt nur mit der Aussenluft in Verbindung zu stehen, an eine Frischdampf- oder Druckluft- leitung angeschlossen, so hat. e s der Führer in der Hand, das Absperrorgan d.
besonders zum Anw#irmen der Zylinder vor Indienst stellung der Lokomotive, auf beiden .Seiten gleichzeitig offen zu halten oder auch beide Absperrorgane dann schnell zu öffnen, wenn er aus irgendwelchen Gründen die Arbeits leistung der Zylinder plötzlich ausschalten will, ohne den Re-- er schliessen zu müssen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Druckausgleichvorrichtung mit Freilauf <B>t'</B> an Ileissdzitnpflolcomotiven, bei wel cher an den Zylindf#renden vorgesehene und durch einen Umlaufkanal verbundene Frei laufventile sich auf fest gelagerten Kolben führen und die unter dem Einfluss des Dampfes, der Aussenluft oder der Druckluft stehenden Kammern zu beiden Seiten des Bodens jedes Freilaufventils voneinander ge trennt sind, dadurch gekennzeichnet,dass die Stangen der zur Führung der Freila.uf- ventile dienenden Kolben zwischen den bei den Sitzen der Frc=ilaufventile im Verbin dungsrohr befestigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE113666X | 1924-10-15 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH113666A true CH113666A (de) | 1926-02-01 |
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ID=5653476
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH113666D CH113666A (de) | 1924-10-15 | 1925-04-18 | Druckausgleichvorrichtung mit Freilaufventilen an Heissdampflokomotiven. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH113666A (de) |
-
1925
- 1925-04-18 CH CH113666D patent/CH113666A/de unknown
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