CH113666A - Druckausgleichvorrichtung mit Freilaufventilen an Heissdampflokomotiven. - Google Patents

Druckausgleichvorrichtung mit Freilaufventilen an Heissdampflokomotiven.

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CH113666A
CH113666A CH113666DA CH113666A CH 113666 A CH113666 A CH 113666A CH 113666D A CH113666D A CH 113666DA CH 113666 A CH113666 A CH 113666A
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Franz Mueller
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Franz Mueller
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      Druckausgleichvorrichtung    mit     Freilaufventilen    an Heissdampflokomotiven.    Beim Leerlauf der Heissdampflokomotiven  werden die beiden Zylinderseiten miteinander  verbunden. Diese Verbindung wird neuer  dings durch     selbsttätige        Freilaufventile,    auch       Druckausgleichvorrichtungen    genannt, her  gestellt, damit ein ruhiger Auslauf der Loko  motive erzielt wird.  



  Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine     Druckausgleichvorrichtung    mit Frei  laufventilen     "in    Heissdampflokomotiven der  jenigen Art, bei welcher an den Zylinder  enden vorgesehene und durch einen Umlauf  kanal verbundene     Freilaufventile    sich auf  fest gelagerten Kolben führen ,und die unter  dem Einfluss des Dampfes, der Aussenluft  oder der Druckluft stehenden Kammern zu  beiden Seiten des Bodens jedes Freilauf  ventils voneinander getrennt sind und     gegen-          über    der bekannten.

   Bauart .den wesentlichen  Vorteil haben,     dassi    die Stangen der zur Füh  rung der Absperrorgane dienenden Kolben  zwischen den beiden Sitzen der Freilauf  ventile im Verbindungsrohr befestigt sind.  Die Gefahr,     da.ss    ein Versagen ,der.

   Ventile  durch     Überströmen    von Dampf durch nicht    vollständig zu dichtende Führungen oder       Kolbenringe    in die Luftleitung eintreten  kann, wird bei dem Erfindungsgegenstand       vermieden.    Der Dampf     würde    dort konden  sieren und die     Luftleitung        bei:

      grosser Kälte  einfrieren,     wenn    nicht schon das Wasser  selbst eine     Starung        hervorruft.    Eine offen  sichtlich bedeutende Verbesserung wird fer  ner gemäss der Erfindung dadurch erreicht,       ,dass    das neue     Freilaufventil    ohne besondere  Führung hergestellt     wird,    wodurch mehrere  Dichtungsstellen     fortfallen.    Die Ausführung  wird     hierdurch    in hohem Masse vereinfacht  und die     Beschaffungskosten    bedeutend ver  ringert.

   Die Unterhaltungskosten dieser nach  der Erfindung hergestellten     Freilaufventile     sind' infolgedessen kaum nennenswert und  beinahe gleich Null.  



  Die Zeichnung stellt     den.    Erfindungs  gegenstand in einem     Ausführungsbeispiel    im       Längsschnitt    dar.  



  Das Ventilgehäuse     a    besitzt einen Stut  zen b zum     Anschluss    an den     Schieberkasten     oder an ein Zylinderende und einen     Stutzen    c  zum Anschluss des Verbindungsrohres, wel-           ches    auf der andern Seite das zugehörige       Freilaufventil    aufnimmt:  Im Gehäuse a einerseits und auf dem  Kolben f anderseits führt. sich das     Freilauf-          ventil    d, .das am Sitz c abdichtet.

   Der im       Freilaufventil   <I>d</I> befindliche Kolben<I>f</I> ist  durch die mit ihm     verbundene    Stange     f'     im Umlaufkanal c in dem Teil c fest ge  lagert. Die Kolbenstange f' ist mit. einer  Bohrung     i,    versehen,     welche    mit. der Boh  rung     i'    des Gehäuses und dadurch mit der  Aussenluft in     Verbindung    steht.  



  Wird der Regler geöffnet, dann drückt  der aus dem     Schieberkasten    durch den Ka  nal     fit.    zutretende Dampf das     Absperrorgan    d  auf seinen Sitz e und unterbricht die Ver  bindung der beiden Zylinderseiten.  



  Wird der Regler geschlossen, läuft die  Lokomotive also leer, dann     bewirken    einer  seits die     Kompressionsdrücke    auf den Zy  linderenden gegen den Ansatz w, des     Absperr-          organes    d und anderseits der gegenüber .den  auftretenden     Unterdrücken    im Raum     l        über-          wiegende        Atmosphärendruck    im Raum     k,     das Öffnen; des     Absperrorganes    d und damit  die Freigabe des     Drucl@ausgleiches    der bei  den Zylinderseiten über den     Umlaufweg    b' c'.

    



  Sowohl beim Öffnen,     wie    beim Schliessen  des Absperrorganes d dienen die in den  Hohlräumen     1;.    und I enthaltene Luft. Gase  oder Dämpfe als Polster, die das starke Auf  schlagen verhüten: und die ruhige Lage beim  Leerlauf sichern.

      Wird die hohle     Kolbenstange        f',        anstatt     nur mit der Aussenluft in     Verbindung    zu  stehen, an     eine    Frischdampf- oder     Druckluft-          leitung    angeschlossen, so     hat.    e s der Führer  in der Hand, das Absperrorgan d.

   besonders  zum     Anw#irmen    der Zylinder vor Indienst  stellung der Lokomotive, auf beiden .Seiten  gleichzeitig offen zu halten oder auch beide  Absperrorgane dann     schnell    zu öffnen, wenn  er aus     irgendwelchen    Gründen die Arbeits  leistung der Zylinder plötzlich ausschalten  will, ohne den     Re--    er schliessen zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckausgleichvorrichtung mit Freilauf <B>t'</B> an Ileissdzitnpflolcomotiven, bei wel cher an den Zylindf#renden vorgesehene und durch einen Umlaufkanal verbundene Frei laufventile sich auf fest gelagerten Kolben führen und die unter dem Einfluss des Dampfes, der Aussenluft oder der Druckluft stehenden Kammern zu beiden Seiten des Bodens jedes Freilaufventils voneinander ge trennt sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Stangen der zur Führung der Freila.uf- ventile dienenden Kolben zwischen den bei den Sitzen der Frc=ilaufventile im Verbin dungsrohr befestigt sind.
CH113666D 1924-10-15 1925-04-18 Druckausgleichvorrichtung mit Freilaufventilen an Heissdampflokomotiven. CH113666A (de)

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