CH113667A - An jedem Zylinderende eingebautes Druckausgleichventil bei Dampflokomotiven. - Google Patents

An jedem Zylinderende eingebautes Druckausgleichventil bei Dampflokomotiven.

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CH113667A
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Franz Mueller
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      .An    jedem Zylinderende eingebautes     Druckausgleichventil    bei     Dampflokomotiven.    .    Es ist bei Dampflokomotiven und der  gleichen bereits -vorgeschlagen worden. in  einem die beiden Zylinderenden miteinander  verbindenden Umlaufkanal ein     einfaehes          Abschlussorgan        einzubauen;    doch     haben    der  artige Organe den grossen     -Nachteil.    dass ein  Flattern des Ventils     während    des Betriebes  nicht verhindert     we-den    kann.

   Durch die  Anordnung eines Ventils mit Gegenkolben  kann dieser     -Nachteil    beseitigt werden; doch  ist hier wieder der Übelstand vorhanden,  dass in geöffnetem Zustande die feste Lage  des     Ausgleichorganes    nicht unbedingt ge  sichert ist, wie dies bei     bekannten        Druck-          ausgleiehventilen    der Fall ist, bei denen die  Minenachsen der Organe im rechten Winkel  zur Minenachse des Zylinders stehen, wo  durch wiederum grosse     Abmessungen    des       -Ventils    bedingt werden und die     Anbringung     solcher Ventile infolge des,

   sehr     knapp    be  messenen Raumes zur Unterbringung häufig  unmöglich gemacht wird.  



  Der Zweck der Erfindung ist nun, alle  diese Nachteile zu beseitigen, und zwar da  durch, dass bei     einem    an einer Dampflokomo-         tive    auf jedem. Zylinderende eingebauten       Druckausgleichventil,    bei     jvelchem    die     Mit-          tenachse    des     Ausgleichorganes    und des im  Umlaufkanal liegenden Gegenkolbens parallel  zur     Mittenachse    des Zylinders angeordnet ist,

    das Gehäuse des auf der einen Seite durch  Druckmittel und auf der andern Seite durch  die beim Leerlauf entstehenden wechselnden  Drücke     beaufschlagten    Gegenkolbens zwi  schen den beiden     Sitzflächen    der     Druckaus-          gleichventile    im Umlaufkanal     gelagert    ist.  



  Durch die zusätzliche Druckfläche wer  den die beim Leerlauf entstehenden wechseln  den     Drücke        (Über-    und Unterdruck) auf  genommen, wodurch wiederum die feste Lage  des     Ausgleichorganes    in geöffnetem Zustand  vollkommen     gesichert    wird. Es wird ferner  durch die     bekannte        kolbenförmige    Ausbil  dung des     Ausgleichorganes    hinter diesem  ein grosser Teil des schädlichen Raumes be  seitigt.  



  Die Zeichnung stellt eine beispielsweise  Ausführungsform im Längsschnitt dar.  



  An jedem     Zylinderende    ist das Gehäuse a  mit seinem Flansch b angeschlossen. An dem      andern Flansch c schliesst sich das, nicht  gezeichnete Umlaufrohr an, dessen jeweiliges  Ende im     Kanal    c     mündet..    Im Gehäuse a  führt sich das     Ausgleichorgan    c, das auf  seiner Rückseite als Schliesskolben     i.'    mit der  Druckfläche e     ausgebildet    ist. Der Schliess  kolben     t    führt sich in der     Geliäusebüehse    a'.

    Der Hohlraum<I>da</I> steht durch eine     Leitung    d  in Verbindung mit dem Kessel- oder     Schie-          berkastendruck,    während der Raum hinter  der Führung des     Ausgleichorganes        e    mit der       Aussenluft    durch die Bohrung     1c"    in Verbin  dung steht.  



  Beim Öffnen des Reglers schliessen sich  die     Ausgleichorgane    e auf beiden Enden des  Zylinders unter der Wirkung des durch die  Leitung d eintretenden Dampfdruckes. der  auf den Kolben     i.'    wirkt. Falls während des  Betriebes ein zwangsweises Öffnen der Aus  gleichorgane e erwünscht ist, zum Beispiel  beim Befahren einer Lokomotive auf eine       Drehscheibe    oder beim Anfahren an einen  bereitstehenden Eisenbahnzug, bei welcher       CTelegerilieit    die Lokomotive plötzlich auf       f,iner    bestimmten Stelle stehen bleiben soll,

    wird Pressluft oder dergleichen durch die  Leitung<I>k'</I> in den Raum     7a'    des     Gehäuses        (r."     für den Gegenkolben f eingeführt, um den  noch jeweils auf     deT    einen Seite der Zy-    linder befindlichen Dampf unwirksam     zii     machen.  



  Wird der Regler     geschlossen,    so öffnet  sich das     Ausgleiehorgan    c=     selbsttätig    durch  ,den auf den Schliesskolben     i.'    wirkenden Un  terdruck und den in dem Hohlraum     1r.'    des  Gegenkolbens f wirkenden Aussendruck oder  der an dieser Stelle eingelassenen Pressluft.  Hierdurch     werden    die     Durchlasswege        i.    und  somit die beiden     Zylinderenden    miteinander  verbunden, so dass ein vollkommener Druck  ausgleich beim     Leerlauf    stattfinden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An ,jedem Zylinderende eingebautes Drucka.usgleichventil bei. Dampflokomotiven, bei welchem diu -Mittenaelise des kolben- förmigen Ausgleiehorganeund eines in einem Umlaufkanal liegenden Gegenkolben parallel zur Mittenachse des Zylinders an geordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gehäuse des auf der einen Seite durch Druckmittel und auf der andern Seite durch die beim Leerlauf entstehenden wechselnden Drücke beaufsclilagten Gegenkolbens zwi schen den beiden Sitzflächen der Druckaus- gleichventile im Umlaufkanal gelagert ist.
CH113667D 1924-04-22 1925-04-20 An jedem Zylinderende eingebautes Druckausgleichventil bei Dampflokomotiven. CH113667A (de)

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