CH113712A - Verfahren zur Herstellung einer Kupferoxydammoniakzelluloselösung zum Spinnen von Kunstseide nach dem Streckspinnverfahren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Kupferoxydammoniakzelluloselösung zum Spinnen von Kunstseide nach dem Streckspinnverfahren.

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CH113712A
CH113712A CH113712DA CH113712A CH 113712 A CH113712 A CH 113712A CH 113712D A CH113712D A CH 113712DA CH 113712 A CH113712 A CH 113712A
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copper oxide
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Aktien-Gesellschaft J Bemberg
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Bemberg Ag
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  Verfahren zur Herstellung einer     ltupferogydammoniakzelluloselösung    zum Spinnen  von Kunstseide nach dem     Streckspinnverfahren.       Bei der Herstellung     vo.n        Kupferoxyd-          ammGniakzelluloselösung    zum Spinnen von  Kunstseide nach dem     Streckspinnverfahren     geht aus wirtschaftlichen     Gründen    das Be  streben dahin, in bezug auf eine gegebene  Menge Kupfer möglichst viel. Zellulose zu  lösen.  



       Bei    .dem in der Praxis üblichen Verfah  ren, bei welchem basisches Kupfersulfat und  Ammoniak noch einen Zusatz von Natron  lauge erhalten, um das Maximum an Zellu  lose zu lösen, ist das Verhältnis der ange  wandten Kupfermenge zu der Menge ge  lösten Zellulose etwa. 1. : 2,3. Löst man da  gegen reines, trockenes und wärmebestän  diges     Kupferhydroxycl,    das nach bekanntem  Verfahren durch Behandeln von basischem  Sulfat mit Natronlauge hergestellt werden  kann, in Ammoniak, so kann sich darin die  Zellulose bis zum Verhältnis von 2,6 Teilen  auf     einen    Teil Kupfer auflösen, was bereits  früher in anderer Weise erreicht worden ist.

    Diese grössere Löslichkeit von Zellulose auf    eine gegebene Menge Kupfer beruht wahr  scheinlich. auf der Abwesenheit irgend wel  cher Salze, im besonderen Falle von     Natrium-          sulf        at.     



  Diese mit reinem     Kupferhyclroxyd    her  gestellten Lösungen erfordern zur Erzielung  weicher und bester Seide eine     verhäItnis-          mässig    hohe Temperatur des     Fällbades    beim  Spinnen. Es     ist    nun     gefunden    worden,     da.ss     gewisse Zusätze von Elektrolyten, insbeson  dere von Natriumsulfat, zur fertigen Spinn  lösung die zur Erzielung     bester    Seide erfor  derliche     Spinntemperatur    herabsetzen.

   Be  trug bei Verarbeitung einer aus reinem       Kupferhydroxyd    hergestellten     Kupferoxyd-          ammoniakzelluloselösung    die Spinntempera  tur beispielsweise 45  , so kann ohne Nach  teil für den Verlauf des     Spinnprozesses    und  die Erzielung bester Seide bei Zugabe von  Natriumsulfat zur     fertigen    Lösung :die Tem  peratur :

  des     Fällbades    .auf<B>30'</B>     und    noch we  niger herabgesetzt werden, je nach der     14lenge     des zugesetzten     Natriumsulfats.    Dieser nach-    
EMI0002.0001     
  
    trägliche <SEP> Zusatz <SEP> von <SEP> Ntitriuiiisitlfat <SEP> hat <SEP> kei  nerlei <SEP> Einflur <SEP> nielir <SEP> auf <SEP> das <SEP> einmal <SEP> 13?ae>  hende <SEP> Lösungsverhältnis <SEP> von <SEP> Kupfer <SEP> und
<tb>  7.ellulo.;e, <SEP> insbesondere <SEP> erfolgt <SEP> durch <SEP> ihn
<tb>  keine <SEP> Ausscheidung <SEP> der <SEP> infolge <SEP> der <SEP> Anwen  dung <SEP> reinen <SEP> Kupferhydroxyds <SEP> in <SEP> der <SEP> Spinn  lf>suno@ <SEP> mehr <SEP> gelösten <SEP> Zellulose.
<tb>  



  <I>Beispiel:</I>
<tb>  Man <SEP> setzt <SEP> zu <SEP> einer <SEP> aus <SEP> <B>100</B> <SEP> kg <SEP> Ba.uin  %volle, <SEP> 79 <SEP> kg <SEP> reinem <SEP> Kupferhyclroxyd <SEP> und
<tb>  Liter <SEP> Animoniah <SEP> hergestellten <SEP> Kupfer  czzydammoniakzelluleselösuno,je <SEP> naeh <SEP> der <SEP> ge  wünsehten <SEP> Temperaturerniedrigung <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 5
<tb>  <B><U>NI</U></B> <SEP> @SO, <SEP> in <SEP> Form <SEP> einer <SEP> 10 <SEP>  öigen <SEP> Lösung <SEP> zu.

Claims (1)

  1. EMI0002.0002 PATENTA:V <SEP> SPRUCI-I <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> cinrr <SEP> Ktipf('r uzydammoniahzelluloselösttng <SEP> zum <SEP> Spinnen <tb> von <SEP> Kunstseide <SEP> naeli <SEP> dem <SEP> Streelz2piniiverfah ren. <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> da <SEP> ss <SEP> man <SEP> behufs <tb> Ermöglichung <SEP> des <SEP> Herahsetzens <SEP> der <SEP> soitt <tb> zur <SEP> Erzielung <SEP> bester <SEP> Seide <SEP> erforderlichen <tb> Spinntemperatur, <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Zellulose <tb> in <SEP> reinem <SEP> Ktipferoxydammonial@ <SEP> imehträ.glieli <tb> einen <SEP> Elektrolyten <SEP> zusetzt. <tb> UNTERA\SPRUCH: <tb> Zerfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gel,-ennzeielinet. <SEP> dass <SEP> der <SEP> 1,#lel;ztrolyt <SEP> Natrium sulfat <SEP> ist.
CH113712D 1924-06-24 1925-01-08 Verfahren zur Herstellung einer Kupferoxydammoniakzelluloselösung zum Spinnen von Kunstseide nach dem Streckspinnverfahren. CH113712A (de)

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