CH113733A - Verfahren zur Herstellung von lagerbeständigen Persalzen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von lagerbeständigen Persalzen.

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CH113733A
CH113733A CH113733DA CH113733A CH 113733 A CH113733 A CH 113733A CH 113733D A CH113733D A CH 113733DA CH 113733 A CH113733 A CH 113733A
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Noll Dr Friedrich
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Noll Dr Friedrich
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B15/00Peroxides; Peroxyhydrates; Peroxyacids or salts thereof; Superoxides; Ozonides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von lagerbeständigen     Persalzen.       Es ist eine bekannte     Erscheinung,    dass  sich die     Verbindungen    des Wasserstoffsuper  oxyds, wie     Natriumperkarbonat    usw., unter  Abspaltung ihres aktiven     Sauerstoffes    ohne  ersichtliche Ursache von selbst zersetzen oder  bei der Lagerung eine wenig gute Haltbar  keit zeigen. Am günstigsten liegen die Ver  hältnisse bei     Natriumperborat,    dagegen ist es  bisher noch nicht gelungen, andere Salze, wie  z. B. Natriumkarbonat,     rnit    Wasserstoffsuper  oxyd zu haltbaren     Persalzen    umzusetzen.

   Die       Urhache    dieser oft zu schweren Verluste füh  renden     Zersetzungen    hat man in der     Ein-          Wirkung    von katalytisch wirkenden Körpern,  insbesondere von     Metalloxyden,    erkannt,  die stets die unvermeidlichen Begleiter der  zur Herstellung der     genannten    Verbindungen  verwendeten Materialien sind. Man hat ver  sucht, die zersetzende Wirkung dieser Kataly  satoren dadurch aufzuheben, dass man in das       Persalz    Schutzstoffe, wie z.

   B.     Magnesium-          silikat,        3VTagriesiumcliloi-icl,        Alkalimonosilikat,     arabischen     Gummi,    hineinbrachte, indem man  diese Stoffe dem fertigen Präparat beifügte  oder die Umsetzung des Ausgangsmaterials,  beispielsweise Soda, mit dem Wasserstoff-         superoxyd    in Anwesenheit dieser Stoffe vor  nahm. Diese     Schutzstoffe    sollten als Anti  katalysatoren wirken und die     Persalze    vor  der katalytischen Wirkung der in das Prä  parat gelangenden Katalysatoren schützen.

    Dieser Zweck wird auch bis zu einem ge  wissen Grade erreicht, denn die so herge  stellten     Persalze    zeigen gegenüber den keine       Schutzstoffe    enthaltenden     Persalzen    eine       gröfaere    Lagerbeständigkeit, jedoch hat man  auf diesem Wege immer -noch nicht den ge  wünschten Grad der Haltbarkeit erreicht, so  dass es zum Beispiel noch nicht möglich war,       Perkarbonate    als Handelsartikel herzustellen.  



  Der Inhaber des Patentes hat nun er  kannt, dass es möglich ist, durch eine voll  kommene Entfernung der Katalysatoren aus  dem Ausgangsmaterial vor dessen Umsetzung  mit Wasserstoffsuperoxyd eine fast unbe  grenzte     Lagerbeständigkeit    der     Persalze    zu er  reichen. Nach seinen Versuchen ist es hier  zu erforderlich, dem Ausgangsmaterial, also  beispielsweise bei der Herstellung von Na  triumperkarbonat der Soda, bereits längere  Zeit, z. B. mehrere     Tage,    vor der Umsetzung       finit        Wasserstoffsuperoxyd,    ein     Alkalisilikat         zuzusetzen, das die Katalysatoren in unlös  liche     Verbindungen    überführt.

   Der Inhaber  des vorliegenden Patentes hat erkannt,     dah     die Reaktionsgeschwindigkeit bei der Einwir  kung des     Alkalisilikats    oder der sonstigen  schon früher zur Bindung der Katalysatoren       verwendeten    Stoffe bei ihrer Einwirkung auf  die wahrscheinlich in kolloidaler Lösung vor  handenen Metalloxyde eine sehr geringe ist.

    Wenn man das     Alkalisilikat    oder die ähn  lich wirkenden Stoffe in der bisherigen     Weise     während der Umsetzung des Ausgangsmate  rials mit     Wasserstoffsuperoxyd    dem Reaktions  gemisch oder nach der Umsetzung dem  trockenen     Persalz    beifügte, so war im ersteren  Falle die Zeit ihrer     Einwirkung    auf die Ka  talysatoren in der     Lösung    viel zu kurz, wäh  rend im letzteren Falle überhaupt keine  nennenswerte Einwirkung stattfand.

   Bei dem  Verfahren nach der Erfindung findet die Ein  wirkung , des     Alkalisilikats    auf die Kataly  satoren während einer genügend langen Zeit  statt, die ausreicht, die Katalysatoren voll  ständig in unlösliche Verbindungen überzu  führen und sie so unschädlich     z(i        inaehen.     Die unlöslichen Verbindungen der Kataly  satoren werden     zweckmässig        abfiltriert,    jedoch  ist es auch ohne Nachteil, wenn der Nieder  schlag in das fertige Präparat gelangt.

       Ein     in der Lösung und dein     fertigen        Persalz    ver  bleibender     -Cberschuss    des     Alkalisilikats    ist  ohne Bedeutung.  



  Das     Alkalisilikat    kann also     Mono-    oder  als     Disilikat    verwendet werden, jedoch soll  nach der     Erfindung    vorzugsweise das     Disili-          kat    zur Verwendung kommen. Bei der Her  stellung von     Natriumperkarbonat    werden die  entsprechenden     Natriumsilikate    verwendet,  von denen das Monosilikat die Formel       dar        Si    0,9     H20    hat.

   Das     Natriumdisilikat          Nag        Sie        0:        ist        nur        in        etwa        35        %iger        Lösung;     bekannt, die durch Zufügung der berechneten  Menge     kaustischer    Soda zur     gewöhnlichen       W     asserglaslösun    g     (etwa        Naa        Si,        0o)    erhalten  wird.  



  Nach der     Erfindung    wird, wenn es sich  zum Beispiel um die Herstellung von Natrium  perkarbonat handelt, der     Na:.,        G0:,-Lösung     ein     Alkalisilikat.    insbesondere     NTatriumdisili-          kat    längere Zeit. zum     Beispiel_mehrere    Tage  vor der Umsetzung mit Wasserstoffsuperoxyd,  zugesetzt und der sich     absetzende    Nieder  schlag zweckmässig     abfiltriert.     



  Bei     derartiger    Verwendung von     Natrium-          disilikat    als Füllungsmittel ergab sieh bei  den Versuchen, dass ein     Natriumperkarbonat          mit        12        %    0     in        zweieinhalb        Monaten        nur        0,2        0jn     verlor und im     Verlauf    eines weiteren Monats  stabil blieb, während bei der Verwendung  von     Natriummonosilili:

  at    unter den gleichen  Bedingungen ein Salz mit einem Anfangs  gehalt von 11,0 % 0 in zweieinhalb Monaten  1,40/n 0 und im Verlauf eines weiteren Mo  nats weitere     0,2';o    verlor.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von lager beständigen Persalzen durch Zusatz von Al kalisilikaten oder ähnlich wirkenden Körpern vor der Fertigstellung des Endproduktes, da durch gekennzeichnet, dass man das Alkali silikat oder ein ähnlich wirkendes Fällungs- mittel, das die -eine katalytische Wirkung zeigenden Körper in leicht zu entfernende Verbindungen überführt, der Lösung des Aus gangsmaterials bereits längere Zeit vor Be ginn der Umsetzung mit Wasserstoffsuper oxyd zusetzt.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Alkalidisilikat verwendet wird.
CH113733D 1924-10-30 1924-10-30 Verfahren zur Herstellung von lagerbeständigen Persalzen. CH113733A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE957566C (de) * 1952-08-15 1957-02-07 Kall Chemie Ag Verfahren zur Herstellung von Wasserstoffperoxyd
DE1016241B (de) * 1952-01-30 1957-09-26 Zampoli & Brogi Verfahren zur Verfestigung von Wasserstoffperoxyd

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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