CH113765A - Triebsystem für Induktionszähler. - Google Patents
Triebsystem für Induktionszähler.Info
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Description
Triebsystem für Induktionszähler. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Triebsystem für Induktionszähler mit einem dreischenkligen Stromeisen, und einer Gegen polanordnung zum Spannungseisen.
Gemäss der Erfindung sind die Enden des C-förmig gestalteten Spannungseisens bis auf die Belassung eines Luftspaltes in der Längs mittellinie des Triebsystems einander ge nähert, weisen je einen in seiner Ausdehnung ungefähr dem Zwischenraum zwischen dem gegenüberliegenden Endschenkel und dem Mittelschenkel des Stromeisens entsprechen den Pol auf und das Spannungseisen trägt auf dem den Enden gegenüberliegenden Schenkel die Spule.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes, sowie zwei Detailvarianten, wobei Fig.1 das Ausführungs beispiel in Ansicht und Fig.2 dasselbe im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1 zeigt. Die Fig. 3 veranschaulicht die eine und Fig.4 die andere Detailvariante. Fig. 5 . \ellt per spektivisch eine Einzelheit dar.
1 ist das Stromeisen, welches drei Schenkel 2, 3, 4 aufweist, auf deren mittlerem die Stromspule 5 sitzt. Zwischen den Schenkeln 2, 3, 4 sind in bekannter Weise Gegenpole 2' zu dem Spannungseisen 6, 7 angeordnet.
Das Spannungseisen 6; 7 ist C-förmig, und die Enden 8, 9 desselben, die dem Strom eisen 1 zugekehrt sind, sind einander bis auf die Belassung eines schmalen, in der Längs mittellinie des Triebsystems liegenden Luft spaltes 10 genähert. Diese Enden 8, 9 weisen je einen Pol 11 bezw. 12 auf, welche Pole in ihrer Ausdehnung je ungefähr dem Zwi schenraum zwischen dem gegenüberliegenden Endschenkel 2 bezw. 4 und dem Mittel schenkel 3 des Stromeisens entsprechen.
Auf dem den Enden 8, 9 gegenüberlie genden Schenkel des Spannungseisens 6, 7 ist die Spannungsspule 13 vorgesehen. Um diese Spule leicht aufbringen zu können, sind 6 und 7 Teile für sich, die bei 14 ineinan- dergezapft sind.
15, 16 sind zur Phasenabgleichung die nende Mittel, und zwar ist dasjenige 15 durch eine brillenartige Kupferlasche gebildet, welche über die Pole 11, 12 geschoben ist und Lap pen 17 aufweist, Fig. 5. Mittelst dieser Lap pen 17 kann die Lasche 15 durch Schrauben 18 am Spannungseisen 6, 7 festgestellt werden. Das Abgleichmittel 16 ist ein Kupfer winkel, dessen einer Teil in dem Luftspalt zwischen den Enden des Spannungseisens 6, 7 liegt. Durch den andern Teil dieses Kupferwinkels ist mit einem Gewindeteil 19 ein Bolzen 20 geschraubt. Der Bolzen 20 ragt durch eine Bohrung des Spannungseisens und ist mittelst eines Stellringes 21 gegen Verschiebung in demselben gesichert.
Der Bolzen<B>20</B> trägt einen Schraubenkopf 22, welcher zur Verstellung des Kupferwinkels 16 in dein Luftspalt des Spannungseisens 6, 7 dient.
Als weitere Abgleichmittel können nach F ig: 4 Flügel 24 dienen. Hierbei ist ange nommen, dass ein Träger<B>25</B> vorgesehen ist, an dem das Spannungseisen 6, 7, sowie das Stromeisen befestigt sind und mit dem die Gegenpole ans einem Stück gebildet sein können. Das Spannungseisen ist mittelst nicht ferromagnetischer Laschen<B>26</B> an dem Träger 25 befestigt. Ein Teil 27 des Trä gers 25 liegt, die Spannungsspule 13 um greifend, vor letzterer und trägt das Zähl werk des Zählers (auf der Zeichnung nicht gezeigt).
An diesem Teil 27 ist vor den beiden Schenkeln 6, 7 je einer der aus Ei sen bestehenden Flügel 24 mittelst einer Schraube 28, die durch einen Längsschlitz des Flügels hindurch geht, verstellbar be festigt.
Mittelst der Flügel 24 kann der magne tische Widerstand des Nebenschlussweges zum Spannungseisen, der sich durch den Träger schliesst; reguliert werden, so dass die Sym metrie der Kraftflüsse, die durch die An ordnung des Luftspaltes 10 in der Längs mittellinie des Triebsystems, also gegenüber der Mitte der Spannungsspule erzielt wird, gestört und dadurch der Vor- bezw. Nach trieb der Triebscheibe verändert werden kann.
An Stelle von zwei solchen Flügeln 24 könnte auch nur einer vorgesehen werden, in welchem Falle dann allerdings entweder nur der Vor- oder nur der Nachtrieb der Triebscheibe regulierbar wäre. Auch könnte an Stelle eines Flügels 24 eine Schraube am Trägerteil 27 angeordnet sein, welche eine Feinregulierung ermöglichen würde.
Gemäss der Detailvariante nach Fig. 3 ist der Querschnitt der Enden 8, 9 des Span nungseisens nahe dem Luftspalt 10 bei 23 stark verringert, zum Zweck eine Sättigung des Eisens an dieser Stelle zu erhalten und dadurch die Spannungsabhängigkeit zu ver bessern.
Durch die beschriebene Ausgestaltung des Spannungseisens wird ein möglichst gedräng ter und symmetrischer Aufbau des ganzen Triebsystems ermöglicht, was wesentlich zur Verkleinerung in der Dimensionierung des ganzen Zählers beiträgt.
Die beschriebenen Abgleichmittel gestatten die, denkbar günstigste Regulierung zu er zielen, wobei. der Winkel 16 im besonderen zur Feinregulierung dient. Dieser Winkel 16 könnte auch von der dargestellten Ausfüh rungsform abweichen, indem der Schrauben bolzen 20 auch im Spannungseisen verschraub bar und mit dein Winkel unverschiebbar ver bunden sein könnte, so dass sich der Winkel durch Verdrehen des Schraubenbolzens mit diesem gegenüber dem Spannungseisen ver schieben würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Triebsystem für Induktionszähler finit einem dreischenkligen Stromeisen, einem C- förmig gestalteten Spannungseisen und einer Gegenpolanordnung zu letzterem, dadurch ge kennzeichnet, dass die Enden des Spannungs eisens bis auf die Belassung eines Luftspaltes in der Längsmittellinie des Triebsystems einander genähert sind,je einen in seiner Ausdehnung ungefähr dem Zwischenraum zwischen dem gegenüberliegenden Endschenkel und dem 11littelsehenkel des Stromeisens ent sprechenden Pol aufweisen, und das Span nungseisen auf dem seinen Enden gegenüber liegenden Schenkel eine einzige Spule trägt. UNTERANSPRüCHE 1. Triebsystem nach dem Pateiltanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der nur durch den Luftspalt getrennten Enden des Spannungseisens nahe dem Luft spalt stark verringert ist. 2.Triebsystem nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sowohl an den Polen des Spannungseisens, als auch in dem Luftspalt desselben zur Regulierung dienende Mittel vorgesehen sind. 3. Triebsystem nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein aus einer Lasche gebildetes, brillen artiges Abgleichmittel, welches über die Pole des Spannungseisens geschoben ist und Lappen aufweist, mittelst denen es am Spannungseisen verstellbar ist. 4.Triebsystem nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das in dem Luftspalt angeordnete Abgleichmittel ein Winkel stück ist, mit welchem ein im Spannungs eisen angeordneter Bolzen verbunden ist, so dass sich durch Drehen"', des Bolzens das Winkelstück im Luftspaltzverschiebt. 5.Triebsystem nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Regulierung des Vor- bezw. Nachtriebes der Trieb scheibe wenigstens ein im Bereich des Spannungseisens liegendes Mittel vorge sehen ist, das durch Verstellen gegenüber dem Spannungseisen den magnetischen Widerstand eines Nebenschlussweges zum Spannungseisen zu regulieren gestattet. 6. Triebsystem nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 5, 'dadurch gekenn zeichnet, dass das Mittel an einem Teil eines Trägers angeordnet ist, an welchem Träger durch nicht ferromagnetische Zwi schenstücke das Spannungseisen distan ziert befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH113765A true CH113765A (de) | 1926-02-01 |
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|---|---|---|---|
| CH113765D CH113765A (de) | 1927-04-25 | 1925-03-11 | Triebsystem für Induktionszähler. |
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| CH (1) | CH113765A (de) |
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1925
- 1925-03-11 CH CH113765D patent/CH113765A/de unknown
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