CH113777A - Metallegierung für elektrische Kontakte usw. - Google Patents

Metallegierung für elektrische Kontakte usw.

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CH113777A
CH113777A CH113777DA CH113777A CH 113777 A CH113777 A CH 113777A CH 113777D A CH113777D A CH 113777DA CH 113777 A CH113777 A CH 113777A
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Co Bell Telephon Manufacturing
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Bell Telephone Mfg
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C5/00Alloys based on noble metals

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Description


      Metallegierung    für elektrische Kontakte     usw.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Metallegierung für elektrische Kontakte und  Teile, bei denen eine Oxydation vermieden  werden soll, welche aus Gold, Silber und  mindestens einem unedlen Metall     best.e'ht,    wo  bei der     Gelialt    an diesen Bestandteilen der  art bemessen ist-,     dass        einerseit    ein Mattwer  den verhindert und anderseits die Beständig  keit auf einen für die Verwendungszwecke  erforderlichen Grad gebracht wird.

   Ihr Vor  zug besteht darin,     ;dass    sie bei verhältnis  mässig geringen     Kusten    dennoch diejenigen  Eigenschaften besitzt, welche für die     Si-          clierheit    elektrischer     Stromsehliessung        uner-          lässlich    sind. Die Beimischung von Silber  zum Gold erfolgt hauptsächlich aus dem  Grunde, um den Goldaufwand und die     da,-          durch.    verursachten Kosten der Kontakte zu  vermindern.

   Das Verhältnis vom ersteren  zum letzteren darf jedoch nicht zu gross ge  wählt werden, weil sonst die an und für  sieh nicht oxydierende und glänzend blei  bende Oberfläche des reinen Goldes durch zu  grossen Silberzusatz Neigung zur Oxydation  und zum     Matt-,verden    der     Kontaktfläehen    er  hält und dadurch die Kontaktbildung un-    sicher wird.

   Der     Gold-Silberlegierung    wird  ferner auch noch. mindestens ein unedles Me  tall, wie zum Beispiel Nickel, Kobalt, Ei  sen, Kupfer, Zinn     usw.,    welche in besonderen  Fällen auch als Mischung beigegeben wer  den können, zugesetzt, und zwar in solcher  Menge,     dass    dadurch eine     geg6ii    mechanische  Abnützung durch Reibung und gegen elek  trische Funkenbildung     mögliohst    wider  standsfähige.

   Metallkomposition erreicht     eird.,     Immerhin darf     aueli    dieser Zusatz nicht zu  reichlich bemessen werden, da er sonst zur  Oxydation der     MetalloberfläcIlen    und zu     be-          träelltlieher    Vermehrung des elektrischen  Kontaktwiderstandes     Anlass    gibt.  



  Durch zahlreiche, Versuche wurde festge  stellt,     dass    die Möglichkeit unzulässiger     Oxy-          .dierung    :der     Konfaktiläehen    beginnt, sobald  in<B>100</B> Atomen der Legierung mehr als 12  Atome unedlen     Metalles    enthalten sind.

   Es  ist deshalb für diese Zwecke vorteilhaft,  wenn eine     Gold-Silberlegierung    verwendet  wird, welcher mindestens ein unedles Metall  zugesetzt wird, wobei jedoch der Gehalt an  unedlem Metall so zu bemessen ist,     dass    in       .100    Atomen der ganzen Legierung nicht-      mehr als<B>12</B> Atome unedlen     Meialles        eiltlial-          teil    sind. Ferner ergab sieh,     dass    die     glän-          7enden    Oberflächen der Legierung nicht     mati     werden, wenn beispielsweise in<B>100</B> Atomen  derselben nicht weniger als<B>37</B> Atome Gold.

    oder in<B>1.00</B> Gewichtsteilen der     Legierung-          mehr    als<B>50</B>     Gewielitsteile    reines Gold     eiii-          halten    sind.  



  Ganz vorzügliche und, haltbare elektri  sche Kontakte ergaben     --,ich    zum Beispiel mit  einer Metallegierung voll folgender     Zusani-          mensetzung:     <B>Gold 57,2</B> Atome  Silber     38,0    Atome  Unedles Metall 4,8 Atome  Als unedles Metall hat sich bei     alleii     Versuchen Nickel am besten bewährt. und  zwar bei einem     Gewichtsverhältilisse    voll     0..,5     bis<B>5 %</B> des Legierungsgewichtes.

   Dabei  hatte zum Beispiel     die    Metallegierung fol  gende Zusammensetzung:  <B><I>Gold</I> 7</B> 2,<B>0</B>       silber        26,2     Nicke]     1.811/13  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Netallegierung für elektrische Kontakte LI t' u,#w-, dadurch gekennzeiehnet, dass die D- 'Tierun,- aus Gold, Silber und iiiiiidesten#,' einem unedlen Metall besteht, wobei der Ge halt an diesen Bestandteilen derart bemessen <I>ist,</I> dass einerseits ein Mattwerden verbinderl und anderseits die Beständigkeit auf eilien für die Verwendungszwecke erforderlichen Grad gebracht wird.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> nach Patentansprueli. d-,i- durch ),elieiiiizeiehnet, dass in<B>1.00</B> A4o- inen der Le.,rierung, nicht mehr ah, 12 Atonie unedlen Mietalles, entbalten sind.
    <B><U>-2.</U></B> Metallegierung naell Patentanspruch. cl a- durch gekennzeichnet, dass in ihr<B>auf</B> <B>100</B> Atome nicht weniger al, <B>37</B> #X.toni(- tn Gold enthalten sind.
    <B>3.</B> Me-tallegierung nach Patentansprueli. da durch gekeni izeichnet, (lass in ihr auf <B>100</B> Aiom(- enthalten sind:
    <B>57,2</B> Atoine Cx'old. 38 Atoinf, Silber und 4.8 Atome uliedIes 4. i'4etillle.,ieruii",- durch gekennzeielliiet, dass mehr als<B>50</B> ihres C--uewielit(,s tu., Gold. ferner<B>0J5</B> bis <B>5 '/'0</B> aus Niehel lind dur Silbf#r bestehen.
    Hetallegierung wich l',itpiiiziiiprti(!li. da durch dass <B>72 %</B> ilir(#s Gi- wielites aus G'old, 26,2<B>%</B> aus Silber und <B>1.8</B> 'XG a-u., iNichel bestehen.
CH113777D 1924-08-14 1924-08-14 Metallegierung für elektrische Kontakte usw. CH113777A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078774B (de) * 1954-03-02 1960-03-31 Western Electric Co Elektrischer Kontakt

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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