CH113796A - Pumpe. - Google Patents

Pumpe.

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CH113796A
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Justus Braun
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Justus Braun
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  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description


  Pumpe.    In den     verschiedensten        Ausführungsformen     sind Pumpen bekannt mit einem von einem  Exzenter bewegten Kolben, der sich zufolge  seiner Verbindung mit einer den Arbeitsraum  der Pumpe in Saug- und Druckraum unter  teilenden, am Pumpengehäuse geführten       Trennwand    an der Innenwandung des Ge  häuses gleitend abwälzt. Keine der bekann  ten Pumpen dieser Art hat. sich jedoch bis  her als praktisch brauchbar erwiesen, weil  nicht die richtige Abdichtung an der jewei  ligen     Berührungsstelle    zwischen Kolben und  Gehäusewand gefunden werden konnte.  



  Dieser Missstand wird durch vorliegende  Erfindung vollkommen     beseitigt        und    dadurch  eine praktisch brauchbare Pumpe geschaffen,  welche nicht nur als Niederdruckpumpe, son  dern auch als Hochdruckpumpe für Flüssig  keiten und Gase verwendet werden kann.  Gemäss der Erfindung wird nämlich an der  jeweiligen Abdichtungsstelle zwischen Kol  ben und Gehäusewand ein minimaler,  dauernd gleich erhaltener Abstand dadurch  erreicht, dass einerseits der Kolben und an  '     derseits    die Kurbelwelle unmittelbar als    Lenkteile für zwischen beide Teile einge  schaltete Rollkörper ausgebildet     sind.     



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in drei Ausführungsbeispielen  dargestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen     Querschnitt    und       Achsialschnitt    der ersten     Ausführungsform;          Fig.    3 und 4 veranschaulichen zwei weitere  Ausführungsformen im Querschnitt.  



  Das Pumpengehäuse besteht aus dem mit  einer Bohrung 1 versehenen Mittelstück 2  und den beiden, mit diesem     Mittelstück    fest  verbundenen     .Seitenwangen    3. Zwischen den  Seitenwangen 3 und dem Mittelstück 2 sind  gehärtete Stahlscheiben 4 eingeschaltet. Mit  telstück und Stahlscheiben bilden einen zy  lindrischen Hohlraum, in     welchsm    der mit der  üblichen Trennwand 5 verbundene und mit  einer     Achsialbohrung    6 versehene Kolben 7  umläuft.

   In den Seitenwangen 3 ist unter  Zwischenschaltung von Kugellagern 8 die       Kurbelwelle    9 gelagert, deren Kurbel 10 in  der     Mitte    eine Ringnut 11 als     Laufrinno    für  die Kugeln 12 enthält, welche unmittelbar  zwischen Kurbel und Kolben eingeschaltet      sind.     Einla.ss    und     Auslass,    sowie die     Kteue-          rung    sind als unwesentlich für die Erfin  dung nicht dargestellt.  



       Durch    -die Einschaltung der Kugeln oder  Rollen     unmittelbar    zwischen Kolben und  Kurbel     bezw.    Exzenter ohne die üblichen  Laufringe     wird    die Verwendung grosser Ku  geln     bezw.    Rollen bei kleiner Pumpenabmes  sung, sowie eine erhöhte Lebensdauer der  Pumpe erreicht. Bei dieser Ausführung wird  eine übermässige Belastung     der    Kugeln     bezw.     Rollen und eine vorzeitige Abnutzung von  Kolben und Kurbeln     bezw.        Exzenter    ver  mieden.  



  Infolge des Fortfalles der Kugellauf  rinne im Kolben 7 kann der Kolben sich  sowohl in     achsialer    Richtung     verschieben,     als auch um eine, die Achse der     Kurbel     senkrecht kreuzende Achse     ausschwingen,     das heisst, er kann sich innerhalb seine:     Cre-          häuses    unabhängig von etwaigen Ungenauig  keiten der Bearbeitung freispielend einstel  len, so dass     jegliche    unnötige Reibung und  jede dadurch bedingte übermässige Erwär  mung und     Abnutzung    ausgeschaltet ist.

   An  statt der Kurbelwelle kann naturgemäss auch  der übliche Exzenter verwendet werden, der  dann ebenfalls eine Laufrinne für die Ku  geln :enthält. Die Verwendung einer Kurbel  -welle ist jedoch zweckmässiger, weil bei die  ser die exzentrisch umlaufenden Massen we  sentlich geringer sind als bei einem Exzen  ter. Die Kurbelwelle ist derart geformt,     da.ss     sich über sie ein Kugelkäfig schieben lässt.  



  Durch die Einschaltung der Kugeln,     wel-          ehe    naturgemäss auch durch Rollen ersetzt  werden können, ist jedes Spiel zwischen  der Kurbelwelle und ihrem Lager einerseits  und zwischen der Kurbel und dem     Kolben    an  derseits ausgeschaltet. Der Kolben und die  zylindrische Innenwandung seines Gehäuses  sind derart bemessen, dass an der jeweiligen  Berührungsstelle zwischen Kolben und Ge  häuse ein ganz geringer Abstand vorhanden  ist, der durch die erwähnte Kugellagerung  dauernd aufrecht erhalten wird. Die Grösse  des     Abstandes    richtet. sich nach     dein    Durch  messer der Bohrung 1.

   Ist diese zum Bei-    spiel<B>86</B> mm, so muss der Abstand     11@"    bis       1"o    mm betragen.  



  Zwischen den Stirnflächen des     Kolbens     und den seitlichen Kapselwänden ist ein Tu  ringer Abstand vorhanden. Dadurch     1311     einerseits jedes     Fressen    zwischen Kolben  und     Gehäu.sewand.ung    und anderseits je  des Übertreten des     Fördermittels        vom     Druckraum in den     Saugraum    der Pumpe  in praktisch brauchbaren Grenzen verhindert.

    Zwischen Kolben     und    Gehäuse stellt sich eine  Ölschicht gleicher Stärke ein, welche zur Ab  dichtung von Druck- und Saugraum gerade  ausreicht, während bei einem grösseren Ab  stand zwischen Kolben und Gehäuse eine grö  ssere Ölmenge in das Gehäuse eingeführt wer  den     muss,    um die Pumpe überhaupt nur eini  germassen sui Leistung zu bringen.  



  Besonders zweckmässig ist die Verwen  dung von gehärtetem Stahl als Baustoff für  den Kolben und von     Rotguss    oder Gusseisen  als Baustoff für das Gehäuse oder aber von  gehärtetem Stahl als Baustoff für Pumpe und  Gehäuse, wie     Versuche    ergeben haben, weil  andere Baustoffe aufeinander fressen.  



  Die schematisch dargestellte Pumpe der       Fig.    3 und 4 besteht aus dem Pumpengehäuse  1.     reit    dem zylindrischen Arbeitsraum 2, dem  Exzenter     bezw.    der Kurbelwelle 3, dem. auf  dem Exzenter     bezw.    der Kurbelwelle drehbar  sitzenden .Ringkolben 4 mit der Trennwand  5, dem Einlass 6 und dem     Auslass    7,     sowie     dem im     Pumpengehäuse    1 drehbar angeord  neten     Führungsstück    8, welches gleichzeitig  als Schieber für den     Auslass    7 ausgebildet ist  und in     welchem        .die,

      Trennwand 5     verscbieb-          bar    geführt ist. Ringkolben 4 und Welle 3  sind in gleicher Weise wie bei der Ausfüh  rungsform der     Fig.    1 und 2 auf     Rollkörpern     gelagert.  



  Die Trennwand     J    ist im Gegensatz zu der  Ausführungsform der     Fig.    1 und 2 nicht  eben, sondern gekrümmt, und zwar ist die  Krümmung bei der Ausführungsform der       Fig.    3 mit ihrer konvexen Fläche und bei der       Ausführungsform    der     Fig.        -1    mit ihrer kon  kaven Fläche dem     Auslass    7 zugekehrt.      Durch die besondere Ausbildung der       Trennwand    ,wird das     Schieberdiagramm,    das  heisst die     COffnungsdauer    des     Schiebers    beein  flusst.

   Bei der Ausführungsform der     Fig.    3  erhält man     das        Schieberdiagramm   <I>A, B. C,</I>  und bei der Ausführungsform der     Fig.    4 das       Schieberdiagramm   <I>D, E, F.</I> Der     Auslass    wird  im ersteren Falle bereits geöffnet, bevor der  Kolben seine untere     Hittellage    erreicht hat,  während der     Auslass    sich im zweiten Falle  erst nach Überschreiten dieser     14Tittellage     durch den Kolben öffnet.

   Infolgedessen ent  steht bei der zweiten Ausführungsform eine  höhere     Vorkompression,    also eine stärkere  Verdichtung des Fördermittels als bei der  ersten Ausführungsform.  



  Durch entsprechende Krümmung der  Trennwand gegenüber dem Kolben kann man  jede gewünschte     Vorkompressien    des Förder  mittels, naturgemäss innerhalb     praktisch    zu  lässiger Grenzen, erzielen und dadurch die  Pumpe den verschiedensten Zwecken anpas  sen.

   Die Trennwand braucht nicht     gekrümmt     zu sein, es genügt in vielen Fällen auch eine  einfache Neigung der     Trennwand    gegenüber  der Radialen seiner Verbindungsstelle mit  dem Kolben:  Die Pumpe gemäss der Erfindung, welche  auch als Motor verwendbar ist, läuft, wie  Versuche erwiesen haben, mit einem äusserst  hohen     volumetrischen    Wirkungsgrad und ist  trotz ihrer geringen Abmessungen für hohe  Drücke und     Fördermittel    aller Art, sowohl  für Flüssigkeiten, als auch für Gase brauch  bar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pumpe mit einem von einem Exzenter bewegten Kolben, der sich, zufolge seiner Verbindung mit einer den Arbeitsraum der Pumpe in Saug- und Druckraum unterteilen den, im Pumpengehäuse geführten Trenn- wand an der Innenwandung des Gehäuses gleitend abwälzt, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits der Kolben und anderseits die Kurbelwelle unmittelbar als Laufteile für zwischen beide Teile eingeschaltete Rollkör per ausgebildet sind, so dass an der jeweiligen Abdichtungsstelle zwischen Kolben und Ge häusewandung ein minimal und dauernd gleich erhaltener Abstand gebildet ist und die Pumpe nicht nur als Niederdruckpumpe, sondern auch als Hochdruckpumpe für Flüs sigkeiten und Gase verwendet werden kann.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Pumpe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Kurbelwelle mit einer Laufrinne für die Rollkörper ausgebildet ist. 2. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Kolben und Gehäuse aus verschiedenen Baustoffen hergestellt sind. B. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Kolben und Gehäuse aus demselben Brennstoff hergestellt sind. 4. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Trennwand nicht radial zum Kolben gerichtet ist, sondern der Radialen gegenüber geneigt ist. 5.
    Pumpe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Trennwand nicht radial zum Kolben gerichtet, sondern der Radialen gegenüber nach einer gekrümm ten Linie verläuft. 6. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Trennwand nicht radial zum Kolben gerichtet ist, sondern in einer der Radialen gegenüber geneigten. gekrümmten Linie verläuft.
CH113796D 1924-02-13 1925-02-07 Pumpe. CH113796A (de)

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