CH113874A - Bienenwohnung. - Google Patents

Bienenwohnung.

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CH113874A
CH113874A CH113874DA CH113874A CH 113874 A CH113874 A CH 113874A CH 113874D A CH113874D A CH 113874DA CH 113874 A CH113874 A CH 113874A
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CH
Switzerland
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apiary
dependent
room
beehive
entrance hole
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Inventor
Otto Rohde
Original Assignee
Otto Rohde
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Publication date
Application filed by Otto Rohde filed Critical Otto Rohde
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


  



     Bionenwobnung.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Bienenwohnung, deren Gesamtraum durch be  wegliche,    in einen Kasten eingeschobene Zwischenwände in drei Einzelräume geteilt ist, von denen der eine soviel zur Aufnahme von Wabenrahmen dienende Schlitten enthält, als die beiden anderen Räume zusammen.



   Die   beiliegende    Zeichnung betrifft zwei Ausführungsbeispiele des   Erfindungsgegen-    standes. Es zeigt :
Fig.   1    einen senkrechten Längsschnitt durch die leere, nur durch Zwischenwände geteilte Bienenwohnung des einen   Ausfüh-      rungsbeispiels,     
Fig.   2    eine Rückansicht der mit auf   Schlit-    ten   ruhenden Wabenrahmen besetzten Woh-    nung, deren    R#ckwand    teilweise weggebrochen ist, desselben Ausfiihrungsbeispiels,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig.   1    von links gesehen,
Fig.

   4 einen Querschnitt, welcher die Seitenansicht eines mit Wabenrahmen besetzten Schlittens in Ruhestellung veranschaulicht, des anderen    Ausf#hrungsbeispiels,   
Fig.   5    eine Ansicht nach Fig. 4 mit gesenktem, zum Ausfahren bereiten Schlitten und
Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung des Schlittens allein mit einem Rahmen.



   Die dargestellten Bienenwohnungen besitzen einen Kasten ; der an der   Rüclsseite    durch einen in Fig. 2 zur Vereinfachung weggelassenen Klappdeckel 2 verschliessbar ist.



  Hinter diesem sind mit Drahtgaze versehene Fenster 3 angeordnet. Der Gesamtraum ist durch die ein Gitter bildende vertikale Zwischenwand 4 und durch die eine Platte bildende vertikale Zwischenwand 5 in drei Räume A, B, C unterteilt. Deren grösster C enthält zwei in Fig.   1    bis 3 nur schematisch angedeutete Schlitten 6 mit je fünf Wabenrahmen 7. Die beiden anderen Räume A und B nehmen nur einen Schlitten   6    auf.



   Zu den einzelnen Räumen   führen Flug-       l#cher    8, 9, 10, 11 und   12.    Die Löcher 9 und 10 liegen beiderseits unmittelbar neben der Zwischenwand   5.    Das Flugloch 11 ist senkrecht 5 cm über dem Loch 10 angeordnet.



  Das Loch 12 ist für   gewöhnlieh    durch einen Hartholzstopsel verschlossen und wird durch Einsetzen einer    au#en    abgeschrägten Rohre zu einer   Bienenflucht    ausgebildet. Die Zwischenwände 4 und 5 führen sich mit Nuten auf durch sie verdeckte Schienen 13 und werden durch Riegel 14 festgehalten. Zwischen den Wänden sind die Fenster 3 derart eingesetzt, dass ein genügend breiter Rand 5', (Fig. 3) zum Erfassen der Zwischenwände zwecks Auswechslung hervorsteht. Die Fenster werden oben zwischen Stiften 15, unten durch Riegel 16 gehalten. Seitlich passen sie    m#g-    lichst genau an die Zwisehenwände 4,   5.   



   Jeder Schlitten 6 besitzt ein rahmenartiges Querträger 17 aufweisendes   Gestell 18,    das an der Vorderseite zwei gezahnte Schienen 19 besitzt, in die die Wabenrahmen 7   einge-    schoben werden. An den hinteren Enden der    L#ngstr#ger    des Schlittens ist nun je eine Ausnehmung 7'vorgesehen, in denen je ein   Racher    Winkelhebel 20 aus Metall auf einem Zapfen 21 drehbar gelagert ist.

   Diese Hebel dienen als Träger für das hintere Ende des Schlittens und sind derart angeordnet, dass sie in der in Fig. 5 und 6 gezeigten Lage mit dem abgerundeten, als   Lagerful3    dienenden Ende nur wenig über den Schlittenrahmen hervorstehen, während sie in der Stellung   gernäss    Fig. 4 das hintere Ende des Schlittens in die für die Ruhestellung erforderliche hohe Lage anheben. In dieser Stellung befindet sich der Auflagepunkt der Hebel hinter ihrem Drehpunkt, so dass der Schlitten in dieser Stellung selbsttätig gehalten wird.



   Zur Bewegung der Hebel 20 dient ein Bügel 26, der mit je einer Bohrung 22 über die freien Hebelenden gesteckt und nach erfolgter Einstellung abgezogen wird.



   Um auch die Schlitten und Rahmen an der vorderen Kante nach dem Einschieben noch etwas anheben zu können, ist auf dem Boden der Bienenwohnung an deren vorderem Ende eine abgeschrägte Leiste 23 vorgesehen, auf die der Schlitten mit Füsschen 24 aufläuft. Um mehrere nebeneinander angeordnete Schlitten in dem erforderlichen Abstand voneinander und von der Aussen-oder der Zwischenwand zu halten, sind an den Rahmenteilen Krampen   25    oder sonstige Vorsprünge etwa von 6 mm Hohe vorgesehen.



   Das mit der dargestellten Bienenwohnung ausgeübte Betriebsverfahren ist folgendes : Ein gutes Volk mit junger   Königin    wird im Mai den ganzen, mit zehn Waben besetzten, durch die Zwischenwand 5 abgesperrten Raum C   belagern.    Zu der jetzt erforderlichen Ab  sperrung der liönigill    werden die Schlitten 6 mit den Wabenrahmen aus den kleinen Räumen A und B genommen. Dann wird das Fenster 3 des grossen Raumes C entfernt ; der eine Schlitten 6 nach dem Raum   A      über-    führt und dieser durch sein Fenster   verschlos-    sen.

   Darauf wird der zweite Schlitten von C nach dem Raum B verbracht und dieser verschlossen und schliesslich der Raum C mit den leeren Waben aus den Räumen   iL    und   B besetzt    und geschlossen. Es wird dann das vorher geschlossene Flugloch 9 halb ge öffnet und das vorher allein benutzte Flugloch 10 halb geschlossen. Die Konigin ist nun auf fünf Waben abgesperrt, die nunmehr als Brutraum dienen. Nach 8 bis 10 Tagen sieht man nach, wo sich die   Konigin    befindet. Sollte diese sich auf den im Raum A enthaltenen Waben vorfinden, so werden die Schlitten in   A    und B gegeneinander ausgewechselt, da der Raum B als   Brutraum    dienen soll.

   Es dient nun der   Raum 21 als    kleiner Honigraum, während C als Hauptraum voll Honig getragen wird.   Uni    den Honig aus den Räumen A oder   C    zu schleudern, wird das anliegende Gitter 4 durch eine Platte 5 ersetzt und bei dem Raum A das Flugloch 8 mit einer Bienenflucht versehen. Bei dem Raum C werden die Fluglocher 10 und 11 verschlossen und dafür die Bienenflucht   12    in Tätigkeit gesetzt, indem an Stelle des   Verschlussstöpsels einBienenflucht-      rohrchen    eingesetzt wird. Die nunmehr weisellosen Bienen verlassen den betreffenden Raum, dessen Waben nachher nach Herausziehen der Schlitten leicht geschleudert werden können.



  Nach Einsetzen leerer Waben wird der Stock wieder in der vorhergehenden Weise einge  stelit.   



   Um von einem Volke   Nachzucht    zu haben, schiebt man, ehe die in dem Hauptraume C enthaltenen Schlitten nach den Räumen.   A    und B überführt werden, eine Platte 5   zwi-    schen A und B ein und besetzt dann diese  Räume mit den aus C entnommenen Schlitten. Auch werden die Fluglöcher 8 und 9 geöffnet. Einer der beiden getrennten Teile des Volkes fühlt sich nun weisellos und setzt   Weisel-oder      Nachsohaffungszellen    an. Es ist darauf zu achten, dass die   Konigin    sich im Raum B befindet, andernfalls müssen die Rahmen zwischen A und B durch Schlittenwechsel ausgetauscht werden.

   Da der Rahmen   A    fast noch keine Flugbienen aufweist, muss in ihm von Anfang an getränkt werden und sämtliche    #berfl#ssigen    Weiselzellen werden von den Bienen beseitigt, so dass nur eine junge   Königin    schliesslich   ausschliipft.   



   Will man aber möglichst viele junge Weisel erzielen, so belässt man die aus   C    überführte   Königin    in dem Raum. A oder bringt sie ebenfalls durch   Schlittenwechsel    dorthin. Nach Verwendung der Weiselzellen wird die alte   Konigin    mitsamt den besetzten Schlitten aus dem Raum A wieder nach B versetzt.



   Für das Überwintern dient in der Hauptsache der   Raum C.    Da nun das in der    #b-    lichen Weise am Bodenbrett befindliche Flugloch 10 im Winter leicht durch tote Bienen verstopft wird, so dass die überlebenden Bienen Schaden erleiden, ist etwas über diesem Flugloch das zweite Flugloch, 11, angeordnet, das in jedem Falle gebrauchsbereit bleibt und die nötige Luftzufuhr ermöglicht.



   Um beim Quellen des Fensterholzes ein Festklemmen   desFensterrahmenszuvermeiden,    kann ein   geölter      Lederstreifen    zwischen Fenster und Zwischenwände mit etwa 3 mm Überstand an der Stirnwand des Fensterrahmens befestigt werden. Ebenso kann zum Festhalten der
Wabenrahmen zum Beispiel beim Transport, ein   Lederstreifen    oben innerhalb des Fensters mit etwa 11 mm Abstand bis zu den Stiften der Wabenrahmen vorgesehen sein, der auf den Stiften des Wabenrahmens dann aufliegt.



   Die   durch die dargestellte Bienenwohn ung    erzielten Vorteile gegenüber anderen sind folgende :
1. kann die   Konigin    durch das Umsetzen der
Schlitten von   0    nach A und B äusserst einfach, sicher, ohne Beunruhigung der Bienen und vor allen Dingen auch ohne den Imker   derStichgefahrauszusetzen, abgesperrtwerden    ;
2.    Die Zucht einer jungen 'K#nigin    ist durch Verwendung einer Platte 5 zwischen den   Räumea A und B    in einfacher Weise zu ermöglichen ;
3.   Ungefahrliche    Möglichkeit der Honigentnahme, nachdem durch Einschieben einer Platte 5 der betreffende Raum weisellos gemacht worden ist ;
4. Einfache und übersichtliche   Konstruk-    tion der einzelnen Teile der Bienenwohnung ;
5.

   Schutz des Brutnestes beim Umziehen (Umhängen) gegen Zerreissen ;
6. Dunkle   gefahrlose Überwinterung    bei geöffnetem Ersatzflugloch 11 und   geschlos-    sener   Sommer-AnSugklappe    ; Halbkalt-und Warmbau im Überwinterungsraum ;    7.    Durch   eigenartige    Anlage der Fluglöcher und deren Verschlussmoglichkeit Beherrschung der Flugbienen und der   Königin.   



  Dementsprechend auch Möglichkeit der   Schwarmverhinderung ;       8.    Infolge der Tiefstellung der Rahmen ist bei der Bewegung ein bequemes, reibungs   loses Einschieben oder Hervorziehen des Schlit-    tens gewährleistet ;
9. Durch die für das Herausziehen zunächst erfolgende Senkung der hinteren Rahmenteile wird kein   ruckartiges,    sondern ein allmähliches Ablösen der Rahmen an der Decke erzielt ;

      10.    ist auch das Einschieben und Ausziehen der gebräuchlichen   Asphaltpappe    im Herbst und   Frühjahr    in einfacher Weise er  möglicht,    da die Stellhebel an der Aussenseite der Schlitten liegen und somit den unter dem Schlitten vorhandenen Raum   mög-      lichst wenig vermindern. Schliesslich    ist auch noch die Verwendung eines lösbaren   Stell-    bügels von Vorteil, der nach'dem Abziehen in keiner Weise im Wege ist und für    s#mt-    liche Schlitten einer Bienenwohnung oder aller   Wohnungen    verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Bienenwohnung, dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtraum durch bewegliche in einen Kasten eingeschobene Zwischenwände in drei Einzelr#ume geteilt ist, von denen der eine soviel zur Aufnahme von Wabenrahmen dienende Schlitten enthält, als die beiden anderen R#ume zusammen.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Bienenwohnung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, da# die Zwischen- wände mit Nuten auf Schienen geführt und in der eingeschobenen Stellung ver riegelbar und die Fenster, durch Anschläge und Riegel gehalten, dazwischen genau passend eingesetzt sind.
    2. Bienenwohnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer verschliessbaren Bienen- fluchtoffnung 12 in dem grossen Raum C und eines mit einer Bienen$ucht verseh baren Flugloches 8 in dem äussersten kleinen Raum A.
    3. Bienenwohnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, da# in dem gro#en Raum C 5 cm #ber dem Flugloch 10 im Vorderbrett des Kastens ein zusätzliches Flug- loch 11 angeordnet ist.
    Bienenwohnung nach Patentampruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, gekenn- zeichnet durch am hinteren Ende der Seitenteile der die Wabenrahmen tragenden Schlitten 6 drehbar angeordnete Hebel 20.
    Bienenwohnung nach Patentanspruch und den Uuteranspriiclien 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel an der #u- sseren Seite des Schlittenrahmens in Ausnehmungen 7 gelagert sind.
    Bienenwohung nach Patentanspruch 1 und den Unteransprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Stellbügel 26.
    Bienenwohnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderseite der Bienenwohnung eine schräge Leiste 23 vor- gesehen ist.
    Bienenwohnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen l bis 7, dadurch gekennzeichnet, daf) an den Seitenteilen jedes Schlittens Krampen 25 angeordnet sind.
CH113874D 1925-02-19 1925-02-19 Bienenwohnung. CH113874A (de)

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CH113874T 1925-02-19

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CH113874A true CH113874A (de) 1926-02-16

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ID=4373021

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CH113874D CH113874A (de) 1925-02-19 1925-02-19 Bienenwohnung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0671122A1 (de) * 1994-03-11 1995-09-13 Luisa Rebizzi Bienenkasten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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