CH113886A - Staubsauge- und Fussbodenbürstmaschine. - Google Patents

Staubsauge- und Fussbodenbürstmaschine.

Info

Publication number
CH113886A
CH113886A CH113886DA CH113886A CH 113886 A CH113886 A CH 113886A CH 113886D A CH113886D A CH 113886DA CH 113886 A CH113886 A CH 113886A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
vacuum cleaner
brushes
floor
brush
motor
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alois Wolf
Original Assignee
Alois Wolf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alois Wolf filed Critical Alois Wolf
Publication of CH113886A publication Critical patent/CH113886A/de

Links

Landscapes

  • Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)

Description


  Staubsauge- und     Fassbodenbürstmaschine.       Die     Erfindung    betrifft eine Staubsauge  und     Fussbodenbürstmaschine    mit einer in  bezug auf die Bewegungsrichtung der arbei  tenden Maschine vordern Walzenbürste und  zwei     Scheibenbürsten,    welche durch einen       darüberliegenden    Motor angetrieben werden,  der gleichzeitig an seinem obern Wellenstum  mel     den    Ventilator für den Staubsauger an  treibt.  



  Erfindungsgemäss sind Bürsten in bezug  auf die     Bewegungsriehtung    .der arbeitenden       Maschine        hinter        der        lotrechten     angebracht, das Ganze derart, dass die Ma  schine während der Arbeit ausschliesslich  auf den Bürsten aufruht.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise       :@usführungsform    des Erfindungsgegenstan  des in     Fig.    1 im Längsschnitt, in     Fig.    2 im  Querschnitt durch den Bürstenantrieb dar  gestellt.  



  Der in bekannter Weise am Vorderteil  des Gehäuses 1", das heisst zu einer Seite  der lotrechten Schwerachse der ganzen     Ma-          scliine    angeordnete Bürstensatz besteht hier  bei aus der um eine wageechte Welle 2 um-    laufenden     Vorwalzbürste        \'3    und aus den bei  den um die lotrechten Wellen 4 umlaufenden  Scheibenbürsten 5,     @cleren    gemeinsamer     An-          trieb    durch eine Welle 6 erfolgt, welche die  lotrechten     )Vellen    4 mittelst der Schrauben  räder 7 und die Walzbürste mittelst des  Kettenrades 8 antreibt.

   Auf der gegenüber  liegenden Seite der lotrechten     Schwerachse     der ganzen Maschine ist eine der     Vorbürst-          walze    3 ähnliche     Bürstenwälze    9 angeordnet,  deren Antrieb in ähnlicher     -9Teise    durch ein  am     andern    Ende der Welle 6 befindliches  Kettenrad 10 erfolgt. Bei abgehobenen Lauf  rädern ruht das gesamte Gewicht     der    Ma  schine ausschliesslich auf den Bürsten, deren  Wirkung hierdurch wesentlich erhöht wird.

    Um die Maschine über Teppiche,     Bodenstufen     oder dergleichen zu führen, ist ein aus den  drei Rädern 11, 12     und,    12' bestehender Rä  dersatz     angeordnet,    welcher durch geeignete  Hebelverbindung zwangsläufig höheneinstell  bar ist und durch Neigen der     Führungsstange     13 auf den Boden aufgesetzt werden kann.  während er durch Federwirkung beim     Zu-          rückschwenken    der Führungsstange selbst-      tätig aufgezogen wird.

   Die Führungsstange  13 ist hierbei um einen im     Geliiiuse    feste n  Zapfen 14 drehbar und drückt mit:     ihrem     freien Ende 15 auf einen     gekrümmten    gabel  förmigen Gelenkhebel 16, der um die feste       .\clise    17     verdrehbar    ist und an     den    Gabel  enden die beiden Räder 1? und 12 trägt,  während er über     seinen    Drehpunkt hinaus  bei 18 in einen Zapfen ausläuft, der in eine       Noeke    19     eingreift,

          welche    die     Höhnnverstel-          lung    des Rades 11 im     Gehäuse:    1" in Abhän  gigkeit von der Stellung des     Gelenkhebels     16     einstellt.    Durch eine Feder 20  erden die  Laufräder dauernd vom Boden abgezogen,  wobei der     Anpressdruck    der Bürsten an den  Boden dadurch erhöht werden kann, dass die  Führungsstange 13 an den ihre     Drehbewe-          Icung    begrenzenden elastischen Puffer 91 an  gedrückt wird, wobei ein Drehmoment ent  steht,

   das die ganze Vorrichtung an den Bo  den     anpresst.    Ein ähnlicher Puffer 22 be  grenzt die Drehbewegung der     Führungsstange     nach der andern Seite hin. Die bislang be  kannte     Anordnung    der Bürsten     nur    auf einer  Seite der lotrechten Schwerachse hatte     den     Nachteil,     da.ss    hierbei nur ein Teil des Ge  wichtes der ganzen     Vorrichtung    auf     den     Bürsten ruhte, diese sonach nur mit     verhält-          nismässig    geringem Druck auf den Boden  einwirkten.

   Ausserdem hinterliess das dahinter  liegende Laufrad auf dem bereits     geglätteten     Boden eine Spur, die erst     wieder        durch    N ach  behandlung des Bodens verwischt werden       konnte.     



  Für den Antrieb der Bürstenwellen ist  ein Motor 30 mit lotrechter Welle 31 derart  <B>.</B>     ,tun     geordnet, dass die an den beiden Wellen  stummeln angeordneten Kupplungen 32 und  33 entweder den Antrieb der Bürsten oder  aber der auf einer Hohlwelle 34     aufgekeilten     Laufräder 35 eines Ventilators 36 ermög  lichen, wobei der mit der Luft angesaugte  Staub durch ein Saugstück 37 und den  Schlauch 38 in den Staubsack 39 eintritt,  während die Luft     durch    den Sack und ent  sprechende Öffnungen 40 in der Gehäuse  wand in den Ventilator eintritt, welcher bei  spielsweise als Turbokompressor die Luft    dem darunter befindlichen Motor als     Külil-          luft    zuführt..  



  Der Antrieb     ii.intlicher    Bürsten erfolgt  hierbei durch ein auf der Welle 6 sitzendes       Schneckenrad    11 und eine Schnecke 42 der  Motorwelle 31. Hierbei ist; die eine Kupp  lungshälfte der     Kupplung    :32 auf Drehung  mit der Motorwelle<B>31</B>     gekuppelt    und mittelst  eines     Stellbügels    43 längsverschiebbar, wäh  rend die auf der Schnecke 42 angeordnete  zweite     Kupplungshälfte    der     Kupplung    32  frei drehbar die     -Velle    31 umgibt.  



  Der bekannte Antrieb der beiden Glanz  bürsten 5     mittelst        Kette    hat den Nachteil,       class    wegen des     geringen        I.?inspannungsbogens     die Abnützung der     Kettenräder    eine sehr  grosse ist und ausserdem hierdurch das     Ge-          räuseli    erheblich vergrössert     wird.    Zudem  werden die beiden Bürsten hierbei im     glei-          ehen    Drehsinn angetrieben, woraus eine Ab  lenkung der ganzen Maschine beim Bürsten  erfolgt, welche die Lenkung erschwert.

   Der       Antrieb    der beiden lotrechten Glanzbürsten  wellen 4 erfolgt daher mittelst der beiden  Schraubenrüder 7, welche     mit    dem     Schnek-          kenrad    41 über die Welle 6     starr    verbunden  sind und gegeneinander verkehrten     Win-          dungsinn    der treibenden     Spiralziihne    besit  zen. Durch die -Umdrehung der beiden       Schraubenräder    i in der     gleichen.    Drehrich  tung mit verschiedenem     Windungssinn    der  Schraubenzähne werden die beiden Wellen 4  in entgegengesetztem Drehsinn angetrieben.

    Durch die Anordnung dieser zylindrischen       Schraubenrinder    ist der Antrieb einheitlich       vbn    der     Schnecke        42?    für sämtliche Bürsten        < ibäeleitet    und einerseits die Herstellung der  Maschine und deren Aufbau vereinfacht und       anderseits    der Gang derselben fast geräusch  los und     überdies    der     gegenldiufige    Drehsinn  der beiden Glanzbürsten in einfachster Weise  erzielt, deren Wellenanordnung in bekannter  Weise entweder zentrisch oder exzentrisch  sein kann.

   -Das Gehäuse 1 schliesst hierbei  die ganze Vorrichtung einschliesslich     des          Antriebes        für    die Bürsten vollkommen dicht  ab, so dass einerseits der Eintritt von Staub  und damit die     Verunreinigung    des Getriebe      und des     l1otors    vermieden ist und     anderseits     auch das für die Schmierung     nötige        Fett          nicbt    auf den Boden abtropfen kann.

   Die        -abhveie        Einsehaltung    von     Bürstensatz    und       Ventilator    wird durch die beiden auf der       JTotorwelle    31     1ä        ngsversehieblichen,    jedoch       ;

  iul'    Drehung     gekuppelten    Kupplungshälften  32     und    33 derart bewirkt, dass der     Stellbügel          1-3        an    seinen beiden Enden gabelförmig in  Eindrehungen der Kupplungshälften     ein-          "reift    und mittelst des     Knopfes    44 in die  drei Stellungen a, b, c gebracht werden kann,       Nvobei    in der Stellung a der Motor mit dem  Ventilator verbunden, in der Stellung b im  Leerlauf und in der Stellung c mit dem  Bürstenantrieb verbunden ist.

   Die Zahnform  der Kupplung     ist    hierbei derart gewählt,  dass der Antrieb     d'er        Bürsten    nur in. einer       (>inzigen    Drehrichtung des,     Motors    möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Staubsauge- und Fussbodenbürstmaschine mit einer in bezug auf die Bewegungsrich- tung der arbeitenden Maschine vordern Wal zenbürste und zwei Scheibenbürsten, welche durch einen Barüberliegenden Motor ange trieben werden, der gleichzeitig an seinem obern Wellenstummel den.
    Ventilator für den Staubsauger antreibt, gekennzeichnet durch in Bezug auf die Bewegungsrichtung der ar beitenden Maschine hinter der lotrechten Schwerachse angeordnete Bürsten, .da.si Ganze derart, dass die Maschine während der Arbeit ausschliesslich auf den Bürsten aufruht. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Staubsauge- und Fussbodenbürstmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen höhenverstellbaren Rädersatz, der mittelst Gelenkhebel durch Neigen einer um einen festen Zapfen drehbaren Füh rungsstange gemeinsam auf den Boden aufgesetzt wird und dadurch alle Bürsten von diesem abhebt. 2. Staubsauge- und Fussbodenbürstmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lot rechten Wellen der Scheibenbürsten in einander entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben werden. 3.
    Staubsauge- und Fussbodenbürstmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch mit einem Siehneckenrad verbundene Schraubenräder, wobei das Schneckenrad mit dem Motor in Wirkungsverbindung steht und die Schraubenräder zum Antrieb der lotrech ten Bürstenwellen vorgesehen sind. 4.
    Staubsauge- und Fussbodenbürstmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch ä, dadurch gekennzeichnet, dass für die wahlweise Einschaltung von Ventilator, Bürstenantrieb bezw. Leerlauf des Motors ein Stellbügel vorgesehen ist, dessen beide Enden je eine mit der Motorwelle auf Drehung gekuppelte, jedoch längsver- schiebliche Kupplungshälfte ufmassen.
CH113886D 1924-01-05 1925-01-05 Staubsauge- und Fussbodenbürstmaschine. CH113886A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE113886X 1924-01-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH113886A true CH113886A (de) 1926-02-16

Family

ID=5653561

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH113886D CH113886A (de) 1924-01-05 1925-01-05 Staubsauge- und Fussbodenbürstmaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH113886A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2499330A (en) * 1944-08-12 1950-02-28 Gen Motors Corp Vacuum cleaner
US2558864A (en) * 1942-03-25 1951-07-03 Raymond Torin Vacuum cleaner with selective nozzles and brushes
US3381335A (en) * 1965-01-23 1968-05-07 Bosch Gmbh Robert Portable power driven servicing apparatus especially for automotive vehicles

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2558864A (en) * 1942-03-25 1951-07-03 Raymond Torin Vacuum cleaner with selective nozzles and brushes
US2499330A (en) * 1944-08-12 1950-02-28 Gen Motors Corp Vacuum cleaner
US3381335A (en) * 1965-01-23 1968-05-07 Bosch Gmbh Robert Portable power driven servicing apparatus especially for automotive vehicles

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE823187C (de) Bohnerapparat
DE3028663A1 (de) Fahrbares bodenbehandlungsgeraet mit einer kupplung zwischen motor und raedern
EP0017646A1 (de) Reinigungs-Handgerät
DE202020103768U1 (de) Breiter Rasenmäher mit Doppelmessern
DE930704C (de) Bohnermaschine mit Staubsaugeeinrichtung
CH113886A (de) Staubsauge- und Fussbodenbürstmaschine.
DE944265C (de) Elektrisch angetriebene Bohnermaschine mit Staubsaugeeinrichtung
DE752342C (de) Reinigungsvorrichtung fuer Filter von Staubsaugern
DE2502763A1 (de) Kehrgeraet, insbesondere teppichkehrgeraet
DE10325180A1 (de) Pflegegerät zur Unterhaltung und/oder Bearbeitung von im Wesentlichen ebenen Flächen, wie befestigte Flächen, Grünflächen und dgl.
CH103622A (de) Fussbodenbearbeitungsmaschine.
DE102016103436A1 (de) Bürstenkopf für ein Bodenreinigungsgerät
AT50535B (de) Federnreinigungsmaschine.
DE550784C (de) Bodenspaenmaschine unter Verwendung von Stahlspaenen
DE102007001637B3 (de) Kehrgerät
DE495519C (de) Steuervorrichtung fuer Maschinen zur Herstellung von Geflecht aus Drahtschrauben
DE527643C (de) Schuhputzmaschine
DE10256030A1 (de) Reinigungswerkzeug mit einem rotierend angetriebenen Arbeitswerkzeug
DE228866C (de)
DE1510720B1 (de) Antriebsvorrichtung fuer Wanderblaeser an Textilmaschinen
DE673039C (de) Motorrasenmaeher mit Handfuehrung
CH211103A (de) Fussbodenbearbeitungsmaschine.
DE644604C (de) Motorantrieb
DE2003604A1 (de) Schuhputzgeraet
EP0667114A1 (de) Vorrichtung zum Entfernen von Schmutzwasser aus Reinigungstextilien