CH113914A - Maschine zur Zubereitung von Strohhalmen für die Herstellung von Zigarettenmundstücken. - Google Patents

Maschine zur Zubereitung von Strohhalmen für die Herstellung von Zigarettenmundstücken.

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CH113914A
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Emil Fischl
Alfred Fischl
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Emil Fischl
Alfred Fischl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D3/00Tobacco smoke filters, e.g. filter tips or filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces of cigars or cigarettes
    • A24D3/18Mouthpieces of cigars or cigarettes; Manufacture thereof
    • A24D3/185Mouthpieces of cigars or cigarettes; Manufacture thereof with a straw-like insert, e.g. Virginia cigars

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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


      Maschine    zur Zubereitung von Strohhalmen für die Herstellung von Zigaretten  mundstücken.    Es ist bereits ein Verfahren zur maschi  nellen Zubereitung von Strohhalmen zur  Herstellung von Zigarettenmundstücken     vor-          geschlag    en worden, welches darin besteht,  dass die Halme auf einem     Widerlager    durch  ein hinsichtlich seines Abstandes vom Wider  lager genau einstellbares, nach Art eines       Fräsers    wirkendes Werkzeug unter Entfer  nung der innern oder Markschicht auf gleiche  Stärke der verbleibenden äussern oder Panzer  schicht gebracht werden.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Ma  schine zur Ausführung des oben angeführten  Verfahrens. Die Maschine ist dadurch ge  kennzeichnet, dass eine drehbare     Widerlags-          trommel    mit gesteuerten Greifern ausgerüstet  ist, welche die mit ihrem einen bereits ausge  breiteten Ende aus einer Spaltvorrichtung  vorragenden Halme erfassen und bei der  Trommeldrehung durch einen zwischen dem  Trommelmantel und Schleifscheibe gebildeten  regelbaren Zwischenraum hindurchführen,  derart, dass die Schleifscheibe auf die Mark  schichtseite der Halme wirkt.    Die beiliegende Zeichnung zeigt beispiels  weise eine Ausführungsart des Erfindungs  gegenstandes.  



       Fig.    1 ist eine Vorderansicht mit teilwei  sem senkrechten     Längsschnitt;          Fig.    2 ist eine Seitenansicht;       Fig.    3 ist eine Draufsicht.  



  Die Maschine weist ein tischförmiges Ge  stell auf, auf welchem in Lagern 2 eine mit  einer ihrer Seitenflächen der Vorderseite der  Maschine und der Bedienungsperson zuge  kehrte Zuführungstrommel A auf einer Welle  3 drehbar gelagert ist, welches Gestell ferner  eine Spalt- und     Flachbreitevorrichtung,    eine  gegenüber der andern Seitenfläche der Trom  mel A liegende     Widerlagstrommel    B auf  rechtwinklig zur Achse der Trommel A lie  gender Achse, ferner eine Schleifscheibe C  mit verstell- und regelbarer Lagerung, eine  Abnahme- und     Beschneidevorrichtung    D für  die Halme und eine     Abführungsvorrichtung     trägt.  



  Die Trommel A ist in an sich bekannter  Weise mit Führungen     zum        Einstecken    der      einzelnen (in     Fig.    1 durch strichpunktierte  Linien angedeuteten) Strohhalme 4 ausge  rüstet. Auf der Seite der Trommel     -l,    auf  welcher sich die     Widerlagstrommel    B befin  det, liegt eine kreisförmige Anschlagplatte 5  vom Durchmesser der Trommel A, gegen  welche die in diese letztere eingeführten  Strohhalme stossen.  



  Aus der     .Anschlagplatte    5 ist dort, wo die       Widerlagstrommel    B an die Zuführungs  trommel A herantritt, ein     Sektorstück    ausge  schnitten (auf der Zeichnung nicht dargestellt).  In diesem Ausschnitt werden von der     Wider-          la.gstrommel    B die Strohhalme 4     an    den durch  nicht dargestellte     bekannte    Mittel aufge  schlitzten und flach gebreiteten Enden 6 er  fasst und aus der Trommel A herausgezogen.  



  Die     Widerlagstrommel    B sitzt auf einer  Achse 7 fest, welche in Lagerböcken 8 und 9  drehbar ist und sie wird absatzweise um je  <B>180'</B> gedreht, was zum Beispiel von     dein     Hauptantrieb der Maschine aus geschehen  kann.  



  Die     Widerlagstrommel    B weist zwei ein  ander diametral gegenüberstehende     Mantel-          liiclzen    10 und 11 auf. Die neben den Lücken  befindlichen festen     Mantelflächenteile    12 und  13 sind bestimmt, den flachgebreiteten Hal  men als feste Unterlage bei der Bearbeitung  durch Schleifen zu dienen. Im Bereiche der  Lücken 10 und 11 sind Greifer angeordnet,  welche dazu bestimmt sind, die vorstehenden  Enden 6 einer Reihe von Halmen 4     (Fig.    2)  zu erfassen und bei der Bearbeitung festzu  halten. Es sind im Bereiche jeder     Lücke    so  viel Greifer vorhanden, als in einer Reihe der  Trommel A Löcher und folglich Halme vor  handen sind.  



  Die Trommel B besteht aus einem Körper  14 und einer Deckplatte 15. An diesen Kör  per     7..1    und der Deckplatte 15 sitzen aussen  vier Gleitlager 16 fest, in welchen die Stan  gen 17 verschiebbar sind. Auf den Stangen  17 sitzen in entsprechenden Aussparungen  der     Trommelseitenwände    bewegliche Schie  ber 18 fest. Diese Schieber haben die insbe  sondere aus der     Querschnittsdarstellung    der       untern    Trommelhälfte in     Fig.    1 ersichtliche    Form.

   Mit ihrem in eine Platte 19 auslaufen  den Teil 20 bilden sie eine einem ganzen  Greifersatz     gemeinsame    feste     Greiferbaeke.     Bei 21 sind an den Schiebern 18 die einzel  nen beweglichen     Greiferbacken    22     angelenkt.     In Aussparungen der Schieber 18 greifen  Rollen 23 ein, welche von Armen 24 eines  um die Achse 7 frei drehbaren     Nabenkörpers          ?5    getragen werden. Dieser     Nabenkörper    bil  det mit den rollentragenden Armen 24 einen  zweiarmigen Hebel.  



  Die. Bewegung der Greifer, infolge, deren       sie    aus dein Trommelmantel heraustreten,  wird durch einen     Steuerhebel    26 bewirkt,     wel-          cher    beim     Ausschwingen    mit einem Ende der  Stangen 17 in Berührung kommt. Hebel 26  sitzt auf einer Welle 2 7 und wird durch einen       Hebel    ?8. mit Hilfe     einer    Zugstange 29 ent  sprechend bewegt.  



  Den     Rückgang;    der Schieber 18 und     da-          init    die     Bewegung    der Greifer in das innere  der Trommel bewirken die Federn 30, welche,  ausserhalb der Trommel einerseits an den       Schiebern    18,     anderseits    an Bolzen an der       Trommel    angreifen.  



  Die     laewegliclif@n        Greiferbacken        ??        @verden     je für sich durch eine Feder 31 gegen die feste       Greiferbaeke    19 gezogen.  



  Zur Steuerung der Bewegungen der     Grei-          ferbacken    sind in der Trommel die     Achsen    3<B>2</B>  gelagert, welche innerhalb der Trommel kurze  Hebelarme 33 mit über die ganze Reihe der  beweglichen     Greiferbacken    reichenden Rollen  34 tragen.     Ausserlialli    der Trommel sitzen auf  den Achsen 32 die Hebelarme 35. Auf diese  letzten Hebelarme drücken in den Stillstands  perioden der     Widerlagstrommel    die Hebel 36  und 37.  



  Die Schleifscheibe C ist mit ihrer Achse  39 in einem Schwinggestell 40 gelagert, wel  ches um die unten in den Lagerböcken 8 und  9 gelagerte Achse 41 drehbar ist. Die Schleif  scheibe C wird von der Antriebswelle der Ma  schine aus in schnellen Lauf versetzt.  



  Parallel zur Drehachse der Trommel B liegt  eine Gradführung     4?,    welche ihrerseits von  einem von der Hohlachse 43 getragenen      Schwinggestell 44 um etwas weniger als<B>90'</B>  geschwungen werden kann, und zwar  schwingt die     Führunb    zwischen der in     Fig.    1  gezeichneten Stellung und einer annähernd       wagrechten    Stellung bis zu einem Förderband  48     hin,    und her. In der Führung 42 ist ein  Stab 45 beweglich, welcher auf der der Trom  mel B zugewendeten Seite so bearbeitet ist,  dass er sich dem Trommelumfang     anpasst.     Bei 46 ist ein winkelförmiger Klemmhebel  47 gelenkig am Schwinggestell angebracht.  



  Die Hin- und     Herbewegung    des Stabes 45  in der Führung 42 geschieht durch  den zweiarmigen Hebel 49. Dieser He  bel 49 greift mit seinem obern Ende       arn    Stab 45 an, während an seinem untern  Ende .ein Schlitz     vorgesehen    ist, in     Zvelchen     Stift 51     hineinragt,    welcher durch einen  Längsschlitz in der Hohlachse 43 hervortritt  und an dem in der Hohlachse verschiebbaren  Stab 52 sitzt.

   Dieser Stab wird in seiner  Längsrichtung durch nicht dargestellte Mittel  hin- und     herverschoben.    Die Achse 46 des  Klemmhebels 47 ist am Schwinggestell 44  gelagert und trägt unten einen Arm 53, auf  welchen eine Feder 54 im Sinne des Schlie  ssens des Hebels 47, d. h. seines     Anlegens     regen den Stab 45 wirkt.

   Bis nach dem Vor  t'       (rehen    der     Greiferbacken    19 und 22 wird aber  der Hebel 47 entgegen der Wirkung der Fe  der 54 durch den zweiarmigen Hebel 55, wel  cher auf dem     obern    Ende einer senkrecht ge  lagerten Stange 56 sitzt, auf deren unterem  Ende ein Hebel     5'l    befestigt ist, an welchem  die Zugstange 58 angreift, in der aus     Fig.    3  ersichtlichen Stellung gehalten.  



  Zum Beschneiden der Halme dient eine  Klinge 59, welche am scharfkantig bearbei  teten Stab 45 um ihren Achsstift 60 derart  drehbar angeordnet ist, dass sie mit ihm eine  Schere bildet. Auf dem Achsstift 60 sitzt  ein Arm     69-,    an welchem eine Feder 63 an  greift.  



  Die Feder zieht die Klinge 59 gegen einen  Anschlag<B>64</B> am Stab 45. Beim Nieder  schwingen des Gestelles 44 schliesst sich  die vorerwähnte Schere, indem ein am Arm  62 sitzendes Röllchen 65 mit einem Hebel 66    in Berührung kommt, welcher im geeigneten  Augenblick so ausgeschwungen     wird,.    dass -er  das Röllchen 65 berührt und dadurch die  Klinge 59 gegen den Stab 45 bewegt wird.  



  Damit die vom Klemmhebel ' 47 freigege  benen, durch die Klinge 59 beschnittenen  Halme nicht an der     Beschneidevorrichtung     hängen bleiben, sondern mit Sicherheit auf  das Förderband 48 abgelegt werden, ist ein  Drücker 67 vorgesehen, welcher den in     Fig.    1  angedeuteten Schwingungsweg macht und  sich im geeigneten Augenblick von oben her  auf die Halme 4 aufsetzt und sie auf das  obere     Trum    des Bandes 48 drückt. Nachdem  er diese Aufgabe .erfüllt hat, geht der     Drük-          ker    sofort wieder in die angehobene Stellung  zurück. Das Band 48 läuft über die.

   Scheibe  68 und eine zweite nicht gezeichnete     Scheibe     ausserhalb der eigentlichen Maschine und wird  im     Ablegebereiche    der Halme durch eine  Platte 69 unterstützt. Das Band erfährt eine  schrittweise Bewegung in der Pfeilrichtung       (Fig.    2).  



  Die Maschine arbeitet wie folgt:  Nachdem die Schleifscheibe C in bezug  auf die     Widerlagstrommel    B eingestellt     -,vor-          den    ist, führt die Bedienungsperson mit der  Hand     diel    Strohhalme 4 in die Führungen der  Trommel A ein, bis die Enden gegen die An  schlagplatte 5 stossen. Bei dem Vorschieben  der Strohhalme werden diese dann durch an  sich bekannte Mittel aufgeschlitzt und aus  gebreitet, so dass ihre Enden 6, wie aus     FLg.    1  und 3 ersichtlich, je in einer Ebene liegen,       wenn    sie gegen die Platte 5 stossen.

   Um das  Füllen jeder Reihe von Führungen zu erlau  ben wird die Trommel A in bestimmten Zeit  abschnitten um eine ihrer Teilungen weiter  geschaltet, was durch bekannte Mittel ge  schehen kann, z. B. durch Verwendung eines  auf der Trommelachse befestigten Scheiben  kranzes, auf     welchem    in regelmässigen Ab  ständen Löcher angeordnet sind, in die ein  Schalthebel     eingreift.     



  Das Schleifen auf der     Markschichtseite     der gespaltenen und zunächst durch ihre Ein  führung in die Trommel A nur am     Vorder-          ei-Lffle    6 ausgebreiteten, aber durch, das Heraus-      ziehen aus der Trommel     .r1    völlig aufgeschnit  tenen und ausgebreiteten Halme vollzieht sich  auf der     Widerlagstrommel    B. Jedesmal,  wenn die Trommel A um eine Teilung wei  tergerückt ist, werden die Greifer geöffnet  und treten aus dem Trommelumfang der  Trommel B hervor, was durch die Hebel     36,     35 und 36 bewirkt wird. In     Fig.    1 sind bei       cal    die Halme und Greifer strichpunktiert  eingezeichnet.

   Die     .Halme    sind     voll    Natur  aus verschieden dick, weshalb jeder von ihnen  für sich durch einen Greifer eingeklemmt  wird.  



  In der in     Fig.    1 dargestellten Stellung der  Trommel B müssen beide     Greifersätze    geöff  net werden, der untere,     um    die vorstehenden  Enden 6 der Halme 4 zu fassen, der obere,  um die geschliffenen Halme loszulassen.  



  Wenn der eine Greifersatz in die     untere     Stellung gelangt ist und wenn seine     Gxreifer     nach Zurückgehen des Hebels 36 geschlossen  und nach Zurückschwingen des Hebelarmes  A durch die Feder 30 in das Trommelinnere  hineingezogen sind, so werden bei der     nun     beginnenden Halbdrehung der Trommel b' die  Halme aus der Trommel A herausgezogen     lind     legen sie sich nach Massgabe der     fortschreit-ii-          den    Drehung der Trommel B auf deren Um  fangsteil 12     bezw.    13 auf.

   In dieser Weise  gehalten und     durelr    den Umfangsteil 1\?     bezw.     13 unterstützt, werden nunmehr die     Halrne     während einer halben     Drehung    der     Trommel     B der Bearbeitung durch die     .Schleifscheibe    C       ausgesetzt.     



  Nach einer halben Drehung der Wider  lagstrommel B ist die Situation, voll welcher  für die weitere Erklärung ausgegangen wer  den soll, die folgende:  Die Greifer, die vor der halben Drehung  bei     a        (vergl.        Fig.    1 obere Stellung) standen,  stehen jetzt bei     cal;    die Trommel stellt still.  Nun schwingt der Hebel 26 gegen die     T'roni-          mel    vor und schiebt durch die Stäbe 17 den  untern Greifersatz 19 zum Erfassen     Heuer     Halme gegen die Zuführungstrommel A vor.

    Durch     Aufwärtsbewegen    des Armes 36 gegen    den (untern) Hebelarm 35 wurde hierbei das       Greifermaul    geöffnet.     Die,    Bewegung der He  bel 24 hat das     Herausschieben    des untern  Greifersatzes     naeli        rechts,     < las     Herausschieben     des obern     Greifensatzes        nneh    links zur Folge.  Dieser     obere        Greifersatz    wird aber in ge  schlossenem     Zustande:    vorgeschoben, da Hebel  <B>87</B> bis jetzt nicht auf den (obern) Hebelarm  35 gedrückt hat.

   Die geschliffenen Halme  liegen an ihrem     vordern    Ende, durch die       Greifer    gehalten,     -,in        dein    Umfangsteil 12 der       \Viderlagstrommel    an.

   Durch die scharfe     An-          pressung    an den Trommelumfang     beine     Durchgang     zwischen    Trommel und Schleif  scheibe C ist die zwischen Trommelumfang  und Halm vorhanden     bewiesene    Luft so voll  ständig verdrängt worden,     dass    hinter der  Berührungsstelle zwischen Trommel und       Schleifscheibe    ein festes Anhaften der bear  beiteten Halme stattfindet. Sie sitzen sogar so  fest, dass die von Hand versuchte Lösung,  wenn sie     nicht    sehr     vorsichtig        geschieht,    oft  zum Zerreissen der Halme führt.

   Da nun das       Greifermaul    in geschlossenem Zustande     über     den Trommelumfang vortritt, so bewirkt es  ein von der     Einklemmungsstelle    aus fort  schreitendes Lösen oder Abheben der Halme,  wobei jeder Halm die in     Fig.    1     strielipurik-          tiert    angedeutete     Ktirve    bildet.

   Diese Er  scheinung wird zum     rriechanischeir        -#.bnehni(,ri     der Halme voll der     Mriderlagstromniel    be  nutzt, indem der     Stall    45 heim     Vordringen    in  der Gradführung 4?, welche bei der     Auf-          na.lirne    der     Halnie    sieh in der     Aufrechtstel-          lung    befindet, in.

   die     vorerwähnte,    von     den          Halmen        gebildete        Kurve    oder Schlinge     ein-          dringt    (Feg. 1), wobei er sieh also     zwischen     die Trommel und die gekrümmten Halme  einschiebt. Ist dies geschehen, so     legt    sielt  der an der Führung 42 bei 46 gelenkig all  gebrachte     Klemmliebe(    47 voll aussen gegen  die Halme, die also zwischen Stab 45 und  Klemmhebel 47 eingeklemmt werden.

   Diese  Stellung des Klemmhebels 47 ist in     Fig.    3       durch        strichpunktierte    Linien gezeichnet.  Die in dieser Weise erfassten Halme werden       durch        Niederschwingen    des Gestelles 44  über das Förderband 48 gebracht, und gleich-      zeitig werden durch die Klinge 59 die un  bearbeiteten Enden weggeschnitten.  



  Beim Niederschwingen des Gestelles 44  muss die vom Stab 45 im Verein mit dem  Klemmhebel 47 gebildete Zange geöffnet  werden, damit die Halme frei werden und  auf das Band 48 fallen können. Das     (Offnen     geschieht durch auf der Zeichnung nicht  mit, angegebenen Mittel,     -welche    auf den He  bel 53 des Klemmhebels 47 wirken.  



  Das Förderband 48 erfährt eine schritt  weise Bewegung, und die fertig bearbeiteten  Halme werden je     während    einer Stillstands  periode vom Drucker 67 auf das Band auf  gedrückt, um sie vollständig von der     Be-          schneidevorrichl.ung    zu lösen.

   Durch dieses       Förderband    werden die Halme einer Stelle       zugeführt,    wo sie von der Bedienungsperson  weggenommen     -werden.            Mittelst    der Zugstange 58 kann man den  Hebel 55 in die     Fig.    3 gezeigte Lage brin  gen, in     der    er den Klemmhebel 47 in der       Offenlage    festhält, weil er gegen das Ende       des    mit dem Klemmhebel 47 auf gleicher  Achse befestigten Armes 53 drückt.

   Sobald  aber die Zugstange 58 im Sinne der     Fig.    3  nach rechts verschoben wird, wird der Hebel  53 der Wirkung der Feder 54 überlassen,  also die von den in der Trommel B befind  lichen Greifern freigegebenen Enden der  Strohhalme von. dem Klemmhebel 47 erfasst  und festgelegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zur Zubereitung von Strohhal men für die Herstellung von Zigaretten mundstücken, dadurch gekennzeichnet, dass eine drehbare Widerlagstrommel mit ge steuerten Greifern ausgerüstet ist, welche die mit ihrem einen bereits ausgebreiteten Ende aus einer Spaltvorrichtung vorragenden Halme erfassen und bei der Trommeldrehung durch einen zwischen dem Trommelmantel und einer Schleifscheibe gebildeten regelbaren Zwischenraum hindurchführen, derart, dass die Schleifscheibe auf die Markschichtseite der Halme wirkt. ÜNTU UANSPUüCHl 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Aufschlitzen und Flachbreiten der Halme eine schrittweise gedrehte Zuführungs trommel aufweist, welcher eine dem Trom meldurchmesser entsprechende kreisför mige Anschlagscheibe vorgebaut ist, bis an welche die Halmenden herangeführt -werden, wobei in dieser :Scheibe ein Aus schnitt für den Durchtritt der Greifer der Widerlagstrommel vorgesehen ist. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gelzennzeichnet, dass die Widerlagstrom- mel aus einem absatzweise gedrehten Hohlzylinder besteht, in welchem zwei einander diametral gegenüberstehende Schlitten quer zur Trommelachse ver schiebbar entgegen dem Zuge von Federn gelagert sind, welche Schlitten die Grei fer tragen, wobei im Trommelmantel einander entsprechend diametral gegen überliegende Durchtrittsöffnungen für die Greifer vorgesehen sind. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer zangenartig ausgebildet sind, wobei der eine .Schenkel der Zange fest mit dem Schlitten vereinigt ist, während der andere Sehenkel federnd gegen den ersten Schenkel gezogen und durch einen schwingbar angeordneten Hebel geöffnet werden kann, wenn auf das freie Hebelende ein gesteuerter An schlag drückt, wobei eine auf einem an dern, auf gleicher Achse befestigten He bel sitzende Rolle das Abheben des Zan genschenkels besorgt. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Schlitten durch ein um die Trommelwelle schwingbares Steuerorgan gemeinsam, aber in ent gegengesetzter Richtung durch die Ver drehung des :Steuerorganes verschoben werden, wenn am einen der Schlitten ein Steuerhebel angreift, so dass der eine Grei fersatz in die zum Erfassen frischer Halme erforderliche Stellung gebracht wird, während der andere Greifersatz, welcher die Enden der geschälten Halme noch festhält, aus dem Trommelmantel heraustritt und dabei die Halmenden von dem Trommelmantel abhebt, wobei eine Schlinge gebildet wird, in welche ein parallel zur Trommelachse ver schiebbarer Stab eindringen kann,
    wel cher bei der weiteren Trommeldrehung die Halme vom Trommelumfang ablöst. 5. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der längsverschiebbar ge lagerte Stab mit einem gesteuerten Klemmhebel derart zusammenwirkt, dass nach dem Eindringen des .Stabes in die Halmschlingen der Hebel gegen den Stab gedrückt und dadurch die Halmenden eingeklemmt werden, wonach der die Halmenden bis dahin haltende Greifer mit Hilfe seines Doppelarmhebels durch den Steuerhebel geöffnet wird und die Halmenden freigibt.
    (i. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der längsverschiebbare Stab mit seinem Lager und dem Klemmhebel an einem schwingbaren Träger angeordnet ist. welcher um eine parallel zur Trom melachse gerichtete Achse schwingen kann und so gesteuert ist, dass nach dem Fest legen der Halmenden zwischen Stab und Klemmhebel eine Ausschwingung erfolgt, bei welcher die erfassten Halme vom Trommelmantel abgezogen und nach einer aus einem endlosen Bande bestehen den Fördervorrichtung geschafft werden, in deren Bereich der Klemmhebel die Halmenden freigibt,
    wobei ein aus schwingender Drücker die Halme auf das an der betreffenden Stelle über einen Tisch geführte obere Trum des endlosen Bandes niederdrückt. 7. Maschine nach Patentanspruch und 1_'n- teranspriichen 1 bis<B>6,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass an dem Stab, welcher mit seiner obern Begrenzung eine Selineid- kante bildet, ein Scherenblatt gelagert ist, welches durch eine Feder in der geöff neten Stellung festgehalten,
    aber durch einen Steuerhebel naeli dem Einklemmen der Halmenden durch den Klemmhebel bei der Aussehwingung des Trägers in die Selineidstellung überführt wird, so dass die über den Klemmhebel vorste henden Halmenden abgeschnitten werden.
CH113914D 1925-02-07 1925-02-07 Maschine zur Zubereitung von Strohhalmen für die Herstellung von Zigarettenmundstücken. CH113914A (de)

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