CH113975A - Laufzapfenschmiervorrichtung. - Google Patents
Laufzapfenschmiervorrichtung.Info
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Description
Laufzapfensehmlervorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Laufzapfen schmiervorrichtung, welche einen federnd an den Laufzapfen angedrückten, drehbaren Schmiermittelförderer aufweist und dadurch gekennzeichnet ist, dass der Schmiermittel förderer um eine Achse drehbar in einem Hebel gelagert ist, der durch eine Feder mit änderbarem Angriffspunkt gestützt wird und in einem kastenförmigen Rahmen angeordnet ist, der an mindestens einer Sei tenwand als Sieb für das Schmiermittel aus gebildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Schmier vorrichtung ist auf der Zeichnung darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht der Schmier vorrichtung, hig. 2 einen Schnitt nach X-X der Fig.1; Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt nach der Linie A-B der Fig. 4, und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 3.
Wie aus Fig. I und 2 ersichtlich, ist die Rolle a in einem bügelförmigen Träger (He bel) b gelagert, der um die in dem kasten- förmigen Rahmen c gelagerte Achse d dreh bar angeordnet ist. Der kastenförmige Rah men c ist auf der. Grundplatte e befestigt, die sich gegen den Boden und die Seiten wände der Achsbüchse stützt.
Die Blattfeder f berührt in dem änderbaren Stützpunkt g der Feder den Boden des Rahmens c, oder aber, falls dieser keinen besonderen Boden hat, die Grundplatte e und presst unter Ver mittlung des Hebels<I>b</I> die Rolle<I>a</I> an die Un terseite des Laufzapfens h.. Da die Feder mit dem Boden des Rahmens c in gleitender Be rührung steht, kann der Anpressnngsdruck der Schmierrolle durch Verschiebung der Feder verändert werden.
Wenn der Lauf zapfen eine Abwärtsbewegung ausführt, so veranlasst er eine Abwärtsschwenkung des Hebels unter entsprechender Zunahme des Gegendruckes<I>i</I> der Feder<I>f ;</I> hierbei wird der Stützpunkt g der Feder infolge der Schwenkung der letzteren um die Achse d herum nach oben in der Zeichnung etwas nach rechts rücken, so dass die Entfernung zwi schen den vertikalen Mittelebenen des Stütz punktes der Feder und der Drehachse d des Hebels b verkleinert wird.
Bei der Auf wärtsbewegung des Zapfens lt und der Rolle a liegen die Verhältnisse umgekehrt, der Hebelarm, an welchem die Feder f befestigt ist, senkt sich, der Stützpunkt 9 wandert nach links, die Entfernung 7u, vergrössert sich.
Der untere Teil mindestens einer Längs- seitenwand des Rahmens c ist mit Sieb löchern l versehen, damit das ()1 von aussen in reinem Zustand zu der Rolle gelangen kann, -welche das Schmiermittel an den Laufzapfen befördert. Dieses Öl befindet sich in einem den Rahmen e aufnehmenden Kasten, welcher so weit mit<B>01</B> gefüllt ist, dass letzteres durch die Sieblöcher des Rah mens c eintreten kann.
Liegt der Laufzapfen in einer hermetisch geschlossenen Achs büchse, so kann sich das<B>01</B> in der Achs büchse oder, wie es bei deutschen Eisen- bahnwagen der Fall ist., in einem in der Arlisb.üchse vorhandi-nen t>lkasten befüicleil.
Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, ist der Rahmen r um die Zapfen n. drehbar, deren Lager o sich an der Gestellplatte e befinden. Durch volle Striche ist in Fig. 3 die Ar beitsstellung der Schmiervorrichtung ange geben, bei welcher die Rolle arbeitet, also (las Schmiermittel an die Achse werfen kann. In strichpunktierten Linien ist die Stellung des Rahmens c bei Einführung der Schmier vorrichtung in die Achsbüchse angegeben.
_@n den Rahmen c sind ferner die Zapfen 1) angebracht, an welche die Schubstangen q angelenkt sind. Beim Einführen der Schmier vorrichtung in die Achsbüchse in Richtung des Pfeils (Fig. 3)
erfolgt die selbsttätige Aufrichtung des Rahmens durch Anstossen der Stangen q an die Wandungen s der Achsbiicbse. Beim Einbringen der Vorrich tung in die Achsbüchse nimmt der Zapfen p (hie Lage p1 und die Schubstange q die Lage q1 relativ zu der mit .#' bezeichneten Achs- büehsenwand ein. Die ganze Vorrichtung wird zunächst so weit eingeführt, bis die Schubstange q an die Hinterwand der Achs büchse stösst.
Um dann den Rahmen c auf zurichten, damit letzterer die Rolle an den Achszapfen, also in die Arbeitsstellung bringt, muss ein Druck auf den Rahmen in Richtung des Pfeils ausgeübt werden. Ein Anschlag ir, dient zur Sicherung des Rah mens in der Arbeitsstellung. Erst wenn der Rahmen in der Arbeitsstellung ist, kann der Deckel der Aclisbiiclise geschlossen werden.
Als Widerlager beten Aufrichten des I;ah- mens kann rin Stelle der Hinterwand der Achsbüchse, wie oben beschrieben, bei ent sprechender Abünderung# des llechanismns, auch die recht,s@#i i igc Schulter z# des Achs- zapfens dienen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Laufza,pfensuhnüervrrrrichi-ung mit A dernd an den Zapfen riiigedriicl#.tem. dr(#li- barem Suhmiermittelförderer, dadurch M-e- hennzeichnet, dass der Schmiermittelförderer um eine Achse drehbar in einem Hebel ge lagert ist, der (lui-cli eine Feder mit änder- barem Angriff;spinikt gestützt wird, und in einem hastenftirmigen Rahmen angeordnet ist, der an mindestens einer Seitenwand als Sieb für (las Schmiermittel ausgebildet ist.UN TERANSPRüCHE 1. Laufzapfenschmiervorrichtung nach. Pa tentanspruch, für Fahrzeuge mit Achs büchsen, dadurch gekennzeichnet, dass der kastenförmige Rahmen umlegbar gelagert ist und bewegliche Anschlagstücke auf -weist, welch letztere am Rahmen so ange ordnet sind,dass sie beim Einführen der Scliniiervori iclii ung mit umgelegt ein Eah- men in die Achsbüchse mit letzterer zu sammenwirken und den Rahmen aufrich ten, Zoobei der Schmiermittelförderer an den Laufzapfen anzuliegen kommt.\?. Laufzapfenscliiniervorrichtung nach Pa- tentan sprucli und LTnteransprueh 1, da durch geli.en.izeieliiiet;, (lass die zum Auf richten des Rahmens dienenden Anschlag stücke als Schubstangen ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE113975X | 1924-05-24 | ||
| DE230624X | 1940-08-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH113975A true CH113975A (de) | 1926-02-16 |
Family
ID=25750623
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH113975D CH113975A (de) | 1924-05-24 | 1924-11-17 | Laufzapfenschmiervorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH113975A (de) |
-
1924
- 1924-11-17 CH CH113975D patent/CH113975A/de unknown
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