CH113975A - Laufzapfenschmiervorrichtung. - Google Patents

Laufzapfenschmiervorrichtung.

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CH113975A
CH113975A CH113975DA CH113975A CH 113975 A CH113975 A CH 113975A CH 113975D A CH113975D A CH 113975DA CH 113975 A CH113975 A CH 113975A
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CH
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Inventor
Oelwerke Stern-Sonneborn A G
Georg Duffing
Original Assignee
Oelwerke Stern Sonneborn Ag
Georg Duffing
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Description


      Laufzapfensehmlervorrichtung.       Die Erfindung betrifft eine Laufzapfen  schmiervorrichtung, welche einen federnd an  den Laufzapfen angedrückten, drehbaren       Schmiermittelförderer    aufweist und dadurch  gekennzeichnet ist, dass der Schmiermittel  förderer um eine Achse drehbar in einem  Hebel gelagert ist, der durch eine Feder  mit     änderbarem    Angriffspunkt gestützt  wird und in einem kastenförmigen Rahmen  angeordnet ist, der an mindestens einer Sei  tenwand als Sieb für das Schmiermittel aus  gebildet ist.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der Schmier  vorrichtung ist auf der Zeichnung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Vorderansicht der Schmier  vorrichtung,       hig.    2 einen Schnitt nach     X-X    der     Fig.1;          Fig.    3 zeigt einen Längsschnitt nach der  Linie     A-B    der     Fig.    4, und       Fig.    4 einen     Querschnitt    nach der Linie       C-D    der     Fig.    3.  



  Wie aus     Fig.    I und 2 ersichtlich, ist die  Rolle     a    in einem     bügelförmigen    Träger (He  bel) b gelagert, der um die in dem kasten-         förmigen    Rahmen c gelagerte Achse d dreh  bar angeordnet ist. Der     kastenförmige    Rah  men c ist auf der. Grundplatte e befestigt,  die sich gegen den Boden und die Seiten  wände der Achsbüchse stützt.

   Die Blattfeder  f berührt in dem     änderbaren    Stützpunkt g  der Feder den Boden des Rahmens c, oder  aber, falls dieser keinen besonderen Boden  hat, die Grundplatte e und presst unter Ver  mittlung des Hebels<I>b</I> die Rolle<I>a</I> an die Un  terseite des Laufzapfens     h..    Da die Feder mit  dem Boden des Rahmens c in gleitender Be  rührung steht, kann der     Anpressnngsdruck     der Schmierrolle durch Verschiebung der  Feder verändert werden.

   Wenn der Lauf  zapfen eine Abwärtsbewegung ausführt,  so veranlasst er eine     Abwärtsschwenkung    des  Hebels unter entsprechender Zunahme des  Gegendruckes<I>i</I> der Feder<I>f ;</I> hierbei wird  der Stützpunkt g der Feder infolge der  Schwenkung der letzteren um die Achse d  herum nach oben in der Zeichnung etwas nach  rechts rücken, so dass die Entfernung zwi  schen den vertikalen     Mittelebenen    des Stütz  punktes der Feder und der Drehachse d des      Hebels     b    verkleinert wird.

   Bei der Auf  wärtsbewegung des Zapfens     lt    und der Rolle       a    liegen die     Verhältnisse    umgekehrt, der  Hebelarm, an welchem die     Feder        f    befestigt  ist, senkt sich, der     Stützpunkt    9 wandert  nach links, die Entfernung     7u,    vergrössert  sich.  



  Der untere Teil mindestens einer     Längs-          seitenwand    des Rahmens c ist mit Sieb  löchern l versehen, damit das     ()1    von aussen  in reinem Zustand zu der Rolle     gelangen     kann,     -welche    das Schmiermittel an den  Laufzapfen befördert. Dieses Öl befindet  sich in einem den Rahmen e aufnehmenden  Kasten, welcher so weit mit<B>01</B> gefüllt ist,  dass letzteres durch die Sieblöcher des Rah  mens c eintreten kann.

   Liegt der Laufzapfen  in einer hermetisch geschlossenen Achs  büchse, so     kann    sich das<B>01</B> in der Achs  büchse oder, wie es bei     deutschen        Eisen-          bahnwagen    der Fall ist., in einem in der       Arlisb.üchse        vorhandi-nen        t>lkasten        befüicleil.     



  Wie aus     Fig.    3 und 4 ersichtlich, ist der  Rahmen     r    um die Zapfen     n.    drehbar, deren  Lager o sich an der     Gestellplatte        e    befinden.  Durch volle Striche ist in     Fig.    3 die Ar  beitsstellung der Schmiervorrichtung ange  geben, bei welcher die Rolle arbeitet, also  (las     Schmiermittel    an die Achse werfen kann.  In strichpunktierten Linien ist die Stellung  des Rahmens c bei Einführung der Schmier  vorrichtung in die Achsbüchse angegeben.

         _@n    den Rahmen c sind ferner die Zapfen     1)          angebracht,    an welche die Schubstangen     q          angelenkt    sind. Beim Einführen der Schmier  vorrichtung in die Achsbüchse in Richtung  des Pfeils     (Fig.    3)

   erfolgt die selbsttätige  Aufrichtung des Rahmens durch Anstossen  der Stangen     q    an die Wandungen s der       Achsbiicbse.    Beim Einbringen der Vorrich  tung in die Achsbüchse nimmt der Zapfen p  (hie Lage     p1    und die Schubstange q die Lage       q1    relativ zu der mit     .#'    bezeichneten     Achs-          büehsenwand    ein. Die ganze Vorrichtung  wird zunächst so weit     eingeführt,    bis die  Schubstange     q    an die Hinterwand der Achs  büchse stösst.

   Um dann den Rahmen     c    auf  zurichten,     damit    letzterer die Rolle an den    Achszapfen, also in die Arbeitsstellung  bringt,     muss    ein Druck auf den Rahmen in  Richtung des Pfeils ausgeübt werden. Ein  Anschlag     ir,    dient zur Sicherung des Rah  mens in der Arbeitsstellung. Erst wenn der  Rahmen in der Arbeitsstellung ist, kann der  Deckel der     Aclisbiiclise    geschlossen werden.  



       Als        Widerlager        beten    Aufrichten des     I;ah-          mens    kann     rin    Stelle der Hinterwand der  Achsbüchse, wie oben     beschrieben,    bei ent  sprechender     Abünderung#    des     llechanismns,     auch die     recht,s@#i    i     igc    Schulter     z#    des     Achs-          zapfens        dienen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Laufza,pfensuhnüervrrrrichi-ung mit A dernd an den Zapfen riiigedriicl#.tem. dr(#li- barem Suhmiermittelförderer, dadurch M-e- hennzeichnet, dass der Schmiermittelförderer um eine Achse drehbar in einem Hebel ge lagert ist, der (lui-cli eine Feder mit änder- barem Angriff;
    spinikt gestützt wird, und in einem hastenftirmigen Rahmen angeordnet ist, der an mindestens einer Seitenwand als Sieb für (las Schmiermittel ausgebildet ist.
    UN TERANSPRüCHE 1. Laufzapfenschmiervorrichtung nach. Pa tentanspruch, für Fahrzeuge mit Achs büchsen, dadurch gekennzeichnet, dass der kastenförmige Rahmen umlegbar gelagert ist und bewegliche Anschlagstücke auf -weist, welch letztere am Rahmen so ange ordnet sind,
    dass sie beim Einführen der Scliniiervori iclii ung mit umgelegt ein Eah- men in die Achsbüchse mit letzterer zu sammenwirken und den Rahmen aufrich ten, Zoobei der Schmiermittelförderer an den Laufzapfen anzuliegen kommt.
    \?. Laufzapfenscliiniervorrichtung nach Pa- tentan sprucli und LTnteransprueh 1, da durch geli.en.izeieliiiet;, (lass die zum Auf richten des Rahmens dienenden Anschlag stücke als Schubstangen ausgebildet sind.
CH113975D 1924-05-24 1924-11-17 Laufzapfenschmiervorrichtung. CH113975A (de)

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