CH114010A - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

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CH114010A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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      Schaltungsanordnung    für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.    Die Erfindung betrifft eine Schaltungs  anordnung für Fernsprechanlagen mit Wäh  lerbetrieb und Trennen einer ganz oder teil  weise hergestellten Verbindung nach Ablauf  einer bestimmten Zeit.  



  Sie besteht darin, dass den über Vorwahl  organe erreichten Verbindungseinrichtungen  Schaltmittel zugeordnet sind, welche von       Zeitschalteinrichtungen    beherrscht werden  und unter gewissen Voraussetzungen Um  schaltungen an einem der im Verbindungs  aufbau vorgeordneten     Vorwahlorgane    (z. B.  Weiterschaltung des     II.VW),    herbeiführen,  durch welche die belegte Verbindungsein  richtung freigegeben wird.  



  Auf den Zeichnungen sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele unter     Fortlassung    aller für  das     Verständnis    der Erfindung nicht in Be  tracht kommenden Teile dargestellt.  



  In der     Abb.    1 sind zwei in Reihe lie  gende     Vorwähler,    sowie das abgehende Ende  einer von der Untervermittlungsstelle zur  Hauptvermittlungsstelle führenden Verbin  dungsleitung dargestellt. Bei Freigabe der.    Verbindungsleitung wird der zweite Vor  wähler bei diesem Ausführungsbeispiel in  eine besondere Signalstellung weitergeschal  tet.  



  Bei dem in der     Abb.    2 veranschaulichten  Ausführungsbeispiel sind ebenfalls zwei in  Reihe liegende     Vorwähler,    sowie die Schalt  einrichtung am abgehenden Ende einer zur  Hauptvermittlungsstelle führenden Verbin  dungsleitung dargestellt. Der zweite Vor  wähler     ILVW        wird    beim zur     Wirkungkom-          men    der, die Freigabe der belegten Verbin  dungsleitung herbeiführenden Schalteinrich  tungen auf eine zu einer internen Verbin  dungseinrichtung führende Verbindungslei  tung weitergeschaltet.  



  Es sei zunächst die Wirkungsweise der  auf der     Abb.    1 dargestellten Schaltung nä  her beschrieben.     T7z    ist der Teilnehmer einer  Vermittlungsstelle     .mit    Wählerbetrieb, der  über Wähler<I>I.</I> und     II.VW,        Übertrager        Z7e     und nicht dargestellten     Nummernstromstoss-          empfänger    Verbindungen mit Teilnehmern  verschiedener Zonen herstellen kann, A und      B sind die Brückenrelais des anrufenden  Teilnehmers und     B,.    das vom nicht darge  stellten gerufenen Teilnehmer beherrschte  Brückenrelais.

   MS ist ein     Mitlaufschaltwerlz,     welches durch die vom rufenden Teilnehmer  zur Einstellung der     Nummernstromstoss-          empfänger    abgegebenen Stromstösse gleichzei  tig mit diesen auf die die gewählte Ver  bindung enthaltende Verkehrszone<I>I, 11</I> oder       III    eingestellt wird.     ZE    ist ein     Zeitschalt-          werk,    welches nach einer bestimmten Zeit  einheit, z. B. alle drei Minuten, um einen  Kontakt weitergeschaltet wird.     AbS    ist ein  Schaltwerk, welches nach Ablauf einer be  stimmten Zeiteinheit in Verbindung mit dem  Relais ZR die Zählung der gewählten Ver  bindungen bewirkt.

   Der Drehmagnet     D,2ns     ist dem Schaltwerk     MS,    der Drehmagnet       D3abs    dem Schaltwerk     AbS    zugeordnet. Das  Relais G bewirkt die Abtrennung der Ver  bindung zum gerufenen Teilnehmer und die       Inbewegungsetzung    des Schaltwerkes     AbS.     Die Relais     TR    und<I>HR</I> bewirken bei einer  gewaltsamen Trennung einer Verbindung in  Verbindung mit einem Hilfsrelais H die Um  schaltung des Prüfstromkreises der Vor  wähler und Trennung des Prüfstromkreises  für den     II.VW,

      wodurch     gleichzeitig    die       Wideranschaltung    des Drehmagnetes D die  ses     Vorwählers    erfolgt und dieser auf einen  bestimmten Kontakt 58 weitergeschaltet  wird. In dieser Stellung des zweiten Vor  wählers erhält der anrufende Teilnehmer  von dem     Summer        BSu    ein Signal, welches  ihn veranlassen soll, seinen Hörer aufzu  legen, um die Auslösung des belegt gehal  tenen zweiten     Vorwählers    und seines ihm  vorgeordneten     Vorwählers        I.VW    zu veran  lassen.

   Dasselbe Signal erhält der anru  fende Teilnehmer, wenn er mit der Aussen  dung der die Einstellung der Nummern  stromstossempfänger veranlassenden Strom  stösse zu lange zögert, nur dass in diesem  Falle die Umschaltung des     ILVW    über einen  Kontakt eines Magnetes AK einer Zeit  schalteinrichtung erfolgt.  



  Die Betriebsweise ist folgende: Beim  Abnehmen des Hörers seitens des Teilneh-         mers        Tra        erfolgt    in an sich bekannter Weise  die Einstellung der beiden     Vorwähler        I.Vlh     und     II.VW,    wodurch folgender Stromkreis  geschlossen wird:

   Erde, Batterie, Kontakt  1r, Wicklung     1I    des Relais<I>T</I> und Wicklung  des parallel hierzu liegenden Relais Z,  Schaltarm     \?,Kontakt    3, Relais     R1,   <I>T,,</I> Ruhe  liontakt<I>537r.,</I> Schaltarm 4, Kontakt 5, Kon  takt     61a-,        MTicl@lung   <I>I</I> des Relais C, Kontakt       7ms,    Erde. Parallel zur Wicklung I von  C liegen die Widerstände 8, 9. Die Relais  T und T, werden erregt und schalten durch  Schliessen ihrer Kontakte 10t, 11t, 12t, und       13t1    die Sprechadern durch. Der rufende  Teilnehmer     Tra    ist jetzt mit den Speiserelais  A und B verbunden.

   Der Zähler Z kann in  dem beschriebenen Stromkreis nicht erregt  werden. Das Relais C im Übertrager     Ue     wurde ebenfalls im genannten     Stromkreis     erregt und schliesst über seinen Kontakt 14e  einen Haltestromkreis für seine zweite     Wiclz-          lung    Il. der nach     Erregung    des Relais<I>A</I>  und Öffnen des Kontaktes 15a und Schlie  ssen des Kontaktes     16a    über die Wicklung 1  des Relais V verläuft. In diesem Stromkreis  kommt dann auch das Relais V zum An  sprechen. Der rufende Teilnehmer gibt jetzt  die für die Herstellung der gewünschten  Verbindung benötigten Stromstösse ab.

   Bei       jedesmaligem    Abfall des Relais A im Über  trager kommt ein Stromkreis für den Dreh  magneten     D,2i2.s    des     Mitlaufschaltwerkes   <I>MS</I>  zustande: Erde, Ruhekontakt     17a,    Arbeits  kontakt 182>, Kopfkontakt     19kins,    Wicklung  U, Wicklung des Drehmagnetes     D,nas,    Bat  terie, Erde. Das Relais V,, welches in dem  die Relais V und C (Wicklung 11) enthal  tenden Stromkreis bei Schliessung des Kon  taktes     15a    erregt wurde, bleibt während der  Dauer der Stromstösse erregt.

   Gleichzeitig  mit dem     Mitlaufschaltwerk        NS    wurden auch  die andern     Nummernstromstossempfänger    im  Amt eingestellt, indem die abgehenden Strom  stösse über Erde, Kontakt     21a,    Kontakt 22e  und über die abgehende Leitung nach einem       Stromstossempfangsrelais    eines nächsten       Nummernstromstossempfängers    weitergegeben  wurden.

   Nach jeder     Stromstossreihe    wird      über den Widerstand TV und über die Kon  takte     23v,.    und     37g    durch Unterbrechen des  Kontaktes     23v,    über die untere Sprechader  der Steuerstromstoss     übertragen.    Es sei an  genommen, dass die vom anrufenden Teil  nehmer     gewünschte    Verbindung in der drit  ten Verkehrszone liegt, so dass der Kontakt  arm     kms    des     Mitlaufschaltwerkes        MS    nach  Beendigung der     Stromstösse    auf den Kon  takt     3ms    zu     stehen    kommt.

   Der gewünschte  Teilnehmer wird nun in bekannter Weise  angerufen. Meldet er sich, so spricht das  Relais     B,    an.     B,,    schliesst dann folgenden  Stromkreis für das Relais     V,:    Erde, Ar  beitskontakt<I>24b1,</I> Wicklung von     V2,    Bat  terie, Erde. Durch Schliessen seines Kontak  tes 26v2 stellt es über den bereits geschlos  senen Kontakt 25v des Relais V einen Halte  stromkreis für sich her.

   Das Relais     B,    berei  tet ausserdem einen Stromkreis für den Mag  net     Deze    der     Zeitschalteinrichtung        ZE    vor,  der geschlossen wird, sobald der zum Bei  spiel von einem Uhrwerk abhängige Zeitkon  takt     27uk    geschlossen wird, welches bei  spielsweise alle drei Minuten erfolgt: Erde,  Drehmagnet     D,ze,    Kontakt<B>29e,</B> Kontakt       30b,,    Kontakt 31     tr,    Kontakt     27uk,    Batterie,  Erde.

   Bei     jedesmaligem    Ablauf einer     Ge-          sprächszeiteinheit,    also alle drei Minuten,  werden die Schaltarme der     Zeitschaltein-          richtung        ZE    um einen     Kuntakt    weiterbe  wegt, so dass, wenn diese     Fortschaltung    zwei  mal geschehen ist, sein Schaltarm 46 auf  den Kontakt     38ze    zu stehen kommt. Beim  Auftreffen auf diesen Kontakt sei angenom  men, dass hiermit die Grenze der     Belegungs-          zeit    der benutzten Verbindungsleitungen er  reicht ist.

   In der jetzt eingenommenen Stel  lung der     Zeitschalteinrichtung        ZE    kommt  folgender Stromkreis für das Relais     TR   <I>zu-</I>  stande: Erde, Arbeitskontakt     33v,    Wider  stand     w1,    Schaltarm     knas,    Kontakt     _        3nzs,     Schaltarm 46, Kontakt     38ze,    Kontakt 45,  Kontakt     32hr,    Wicklung     TR,    Batterie, Erde.

    Das Relais     TRI    spricht an, schaltet durch  Öffnen seines Kontaktes     31tr    den Dreh  magneten     Deze    der     Zeitschalteinriehtung        ZE     ab und schliesst den Kontakt 34t, so dass nach    Ablauf der     Gesprächszeiteinheit    über Zeit  kontakt     27uk    folgenden Stromkreis für das  Relais G geschlossen wird: Erde, Wicklung  von G, Arbeitskontakt     34tr,    Kontakt     27uk,     Batterie, Erde.  



  Das Relais G gelangt in dem angeführ  ten Stromkreis zum Ansprechen und stellt  über seinen Kontakt 35g folgenden Halte  stromkreis für sich her: Erde, Wicklung  von G, Arbeitskontakt 35g, Arbeitskontakt       36v,    Batterie, Erde. Das Relais G bewirkt  durch Öffnen seines Kontaktes 37g die Un  terbrechung der Verbindung; während am  Kontakt     38g    ein über die Induktionswick  lungen der Relais<I>A</I> und<I>B</I> verlaufenden       Summerstromkreis    geschlossen     wird.    Der       Summerstrom    wird auf die Relaiswicklun  gen von A und B übertragen und gelangt  über die Sprechleitungen zum Hörer des an  rufenden Teilnehmers.

   Ausserdem     bewirkt     das Relais G durch Schliessen seines Kon  taktes 39g die Herstellung folgenden Strom  kreises für den Drehmagnet     D3abs    des Ab  greifschalters     Abs:    Erde, Arbeitskontakt 39g,  Arbeitskontakt     40v2,    Ruhekontakt 46f,  Wicklung von     D3abs,    Ruhekontakt     42zr,     Batterie, Erde. Durch     D3abs    wird folgen  der Stromkreis für das Relais ZR herge  stellt: Erde, Arbeitskontakt 43d3, Wicklung  von ZR, Batterie, Erde.

   Hierdurch wird,  sobald der     Abgleifschalter    einen Schritt  fortbewegt wird, sofort wieder der Dreh  magnet     D3abs    durch Öffnen des Kontaktes       42zr    abgeschaltet und dieser     Stromkreis    wie  der hergestellt, sobald ZR durch Öffnen des  Kontaktes     43d3    abgefallen ist. Dieses ab  wechselnde Spiel setzt sich so lange fort,  bis der Schaltarm des     Abgreifschaltwerkes          Abs    den letzten Kontakt 45 seiner Kontakt  reihe erreicht hat.

   Hierauf wird folgender       Stromkreis    gebildet: Erde, Kontakt 33v,  Widerstand     W,,    Schaltarm     kms,    Kontakt       3ms,    Schaltarm 46, Kontakt     38ze,    Kontakt  45,     ,Schaltarm    44, Wicklung des Relais F,  Batterie, Erde.

   Das Relais ZR hatte bei je  desmaligem Ansprechen über seinen Kon  takt 51     zr    den Widerstand 9 kurzgeschlos  sen, wodurch der über die Schaltarme 2 und      4 der     Vorwähler    fliessende Strom derart ver  stärkt wurde, dass der Zähler Z zum     Aiispre-          ehen    kommt, und zwar so oft, wie der Ab  greifsehalter     Ab8        fortgeschaltet    worden ist.  Das Relais F spricht im angeführten Strom  kreis an und schaltet durch Öffnen seines  Kontaktes 46f des Drehmagnetes     D3abs    ab.

    Das Relais F schliesst weiter über seinen  Kontakt 47f folgenden Stromkreis für das  Relais<I>HR:</I> Erde, Arbeitskontakt<I>47f,</I> Ar  beitskontakt     48g,    Wicklung von<I>HR,</I> Bat  terie, Erde. Das Relais<I>HR</I> spricht an,  schliesst über seinen Kontakt     49h1    und den be  reits vorher geschlossenen Kontakt     501-r    einen  Stromkreis für die Wicklung 1 des Hilfsrelais       1I:

      Erde Widerstand     w--,        Arbeitskontakt        51b,     Arbeitskontakt     4911.r,    Arbeitskontakt     50t1,     Schaltarm 5 7 des     II.V        TI',    Wicklung I von H,  Arbeitskontakt     52r1,    Wicklung von<I>D,</I> Bat  terie, Erde. Das Relais H wird erregt und  schaltet durch Öffnen seines Kontaktes     531t     und Schliessen seines Kontaktes     62h,    den  Haltestromkreis für die beiden     Vorwä,hler     um.

   Das Relais<I>HR</I> unterbricht ferner durch  Offnen seines Kontaktes     32h1    den Strom  kreis für das Relais     TR.        TR    öffnet nach  einer Weile seinen Kontakt     50t1-    und unter  bricht hierdurch den Prüfstromkreis für den  Wähler     II.VW,    wodurch     T,    zum Abfallen  gebracht wird und seinen Kontakt<B>5611</B>       schliesst.    Hierdurch wird der     Unterbrecher     erneut an den Drehmagneten D des Wäh  lers     II.VIV    angeschaltet,

   worauf dieser seine  Schaltarme     weiterschaltet.    Das Relais H  hatte über seine     Doppelarbeitskontakte        541b     einen Stromkreis für seine zweite Wicklung  hergestellt, wodurch der     Haltestromkreis    für  den Wähler     I.VIV    aufrecht erhalten bleibt.  Sobald der Schaltarm 57 des     II.VIV    den  letzten Kontakt 58 erreicht hat; wird     T1    über  den Widerstand TV, erneut erregt und be  wirkt durch Offnen seines Kontaktes     561,1     die Abschaltung des Unterbrechers     RU    von  dem Stromkreis des Drehmagnetes D, wo  durch der Wähler stillgesetzt und gehalten  wird.

   Da das Relais<I>H</I> (Wicklung<I>I)</I> sich  über den     hocliohmigen    Widerstand     Wp,    nicht  halten kann, wird es über seine dritte Wick-         lung        III    erregt gehalten, fall; der Teilnehmer  bis 7,11 diesem Zeitpunkt noch nicht seinen  Hörer aufgelegt hat. Dann wird über die       Induktionsspule    und die dritte Wicklung  von     II    ein     Su        mmer        BSrc    an die Leitung an  geschaltet, um den     Teilnehmer        ztt    veranlas  sen, seinen Hörer aufzulegen.

   Sowie die Kon  taktarme des     ILVIV    beim Weiterdrehen die  für die     Sprechverbindung    eingenommene       Koiitali:tstellung    verlasen haben, fallen die  Relais A und     B        ab.    Das Relais A bewirkt  durch Schliessen seines Kontaktes     15a    eine  dauernde Kurzschliessung des Relais C  (Wicklung     I1),    wodurch diese und bei Un  terbrechung des Kontaktes 14c auch die Re  lais V und     V1    abfallen.

   Durch den Abfall von  V wird dessen Kontakt 631, geschlossen und       hierdurch    der Drehmagnet     Dlrrrs    des     llit-          laufschaltwerkes        1IS    in folgenden Strom  kreis eingeschaltet: Erde, Ruhekontakt     63r,          Kopfkontakt        64kw.s,        Unterbrecherkontakt          65d,    Wicklung von     Dlins,    Batterie, Erde,  worauf das     Mitla.uf:chaltwerh        11s    in seine  Ruhestellung     zurüclzgebraclit    wird.

   Durch  den Abfall von C wurde auch über seinen  Kontakt     66c    folgender     Auslösestromkreis     für das     Zeitschaltwerk        ZE    hergestellt: Erde,  Wicklung von     D-#._e,    Kontakt<B>66e,</B> Unter  brecherkontakt     67d".    Kopfkontakt     68kze,     Ruhekontakt     69z1,    Batterie,

   Erde und da  durch     dieses    in seine     Ruhestellung        zurückge-          braelit.    Nach Abfall von     V.    durch Öffnen       des        Kontaktes        ?5r    wird der     Auslösestrom-          kreis    für den     Abgreifschalter        ABS    herge  stellt: Erde, Kopfkontakt     70kabs,    Unter  brecherkontakt 711, Kontakt     72v.    Wicklung  von     D;abs,    Kontakt     4?zr,    Batterie, Erde.

   Der       Abgreifschalter    geht hierauf in die Ruhe  stellung     zuriiclz.    Nachdem jetzt auch die  Relais V<I>"</I>     FG    und     IIR    abgefallen sind, sind  sämtliche belegten Apparate wieder in ihre  Normalstellung     zurückgebracht.     



  Sollte es der Fall sein, dass der gerufene  Teilnehmer eher seinen Hörer auflegt, als bis  der     Abgreifschalter    und der Zähler in Tä  tigkeit getreten sind, so wird über den Ruhe  kontakt     60b,,    da     B,    abgefallen ist, folgender  Stromkreis für das Relais G hergestellt:      Erde,     Wicklung    von     G,        Ruhekontakt    70g,  Arbeitskontakt     61v:,    Ruhekontakt     601z.1,     Ruhekontakt     59f,    Batterie, Erde.

   Das Re  lais G schaltet jetzt in der beschriebenen  Weise den Drehmagneten     D3abs    des     Abgreif-          schalters        ABS    ein und stellt ferner den  Stromkreis für das Relais     ZR    her. Hierauf  erfolgt,     wie    vorher angeführt, die Kurz  schliessung des Widerstandes 9, worauf der  Zähler Z in Tätigkeit gesetzt wird.

      Wenn der anrufende Teilnehmer bei Her  stellung einer Verbindung mit der Abgabe  der die Wähler einstellenden Stromstösse zu  lange wartet, so wird, um eine     unnötige    Be  legung von Wählern und Verbindungslei  tungen zu verhindern, nach einer     bestimmten     Zeit über den Kopfkontakt     60kms    des Mit  laufschaltwerkes     MS    ein beliebiges Zeit  schaltwerk in folgendem Stromkreis einge  schaltet: Erde, Arbeitskontakt     71e,    Kopf  kontakt     60kms,        Wicklung    des     Magnetes        AK,          Batterie,    Erde.

   Durch dieses     Zeitschaltwerk          wird,    falls der Stromkreis nicht schon vor  her durch Öffnen des Kopfkontaktes     601cms     bei der     Inbewegungsetzung    des     Mitlauf-          schaltwerkes        MS    unterbrochen worden     ist,     über den Kontakt     61ak    ein Stromkreis für  das Relais     H    gebildet,

   und     dieses        Relais    be  wirkt     dang    in der schon beschriebenen Weise  eine Unterbrechung des     Stromkreises    für das  Relais     T1    und demzufolge die     Inbewegung-          setzung    des     II.VW.        .Sobald    dessen Schalt  arm 57 den Kontakt 58 erreicht hat, wird,  der     Summer        BSu    an die Leitung angeschal  tet und der rufende Teilnehmer davon in  Kenntnis gesetzt,

   dass er mit der Abgabe  der zu einer beabsichtigten Verbindung be  nötigten     Stromstösse    zu lange gezögert habe  und darum seinen Hörer auflegen möge.  



  Die     Abb.    2 zeigt als weiteres Ausfüh  rungsbeispiel die Anwendung der Erfindung  auf Anlagen mit Haupt- und Untervermitt  lungsstellen.  



  Bei     diesen    Anlagen befinden sich die durch  die ersten     Stromstossreihen    einzustellenden       Nummernstromstossempfänger    sämtlich in der  Hauptvermittlungsstelle, so dass bei Ein-    leiturig einer Verbindung     immer    eine     Ver-          bindungsleitung    zur.     Hauptvermittlungsstelle     belegt wird.

   Am abgehenden Ende dieser  Verbindungsleitung ist ein     Mitlaufschaltwerk     vorgesehen, welches bei Verbindungen in die  eigene Vermittlungsstelle eine Umschaltung  auf eine freie     interne        Z'erbindungseinrich-          tungvornimmt    und die     Verbindungsleitung     zur     Hauptvermittlungsstelle    freigibt, um ein  unnötiges Belegen dieser hochwertigen Lei  tung zu vermeiden.  



  Da     die    Umschaltung auf eine interne  Verbindungsleitung aber erst nach Einstel  lung eines oder mehrerer     Nummernström-          stossempfänger        erfolgt,    sind     Anordnungen    ge  troffen, welche     verhindern,    dass eine der       hochwertigen,    zur Hauptvermittlungsstelle       führenden    Verbindungsleitungen dadurch dem  Verkehr entzogen werden, dass ein Teilneh  mer der Untervermittlungsstelle seinen Hö  rer abhebt, ohne jedoch eine     Verbindung    her  zustellen, oder die Sprechleitungen durch  irgendeine Störung kurzgeschlossen werden.  



  Zwecks Beschreibung der Wirkungsweise  dieser     Anordnungen    sei nun anhand der       Abb.    2 zunächst der Fall betrachtet, dass  der Teilnehmer     TN2    seinen Hörer abhebt,  ohne Nummernstromstösse auszusenden. So  bald die     Teilnehmerschleife.    über einen  Kontakt des     Hakenumschalters    geschlossen  wird, spricht das     Relais    R des ersten Vor  wählers an.

   Dieses schliesst in bekannter  Weise den Stromkreis des     Drehmagnetes,     welcher die Schaltarme schrittweise über die  Kontakte, an welche die Verbindungsleitun  gen zu dem nachgeordneten zweiten     Vorwäh-          ler        ILV        f'    angeschlossen sind, hinbewegt,     bis     ein freier     ILVW    gefunden worden ist.

       Dann     spricht das Relais     T,2    über den Kontakt 73r2,  seine Wicklungen<I>I</I> und     II,    den Kontakt     74t3     und über die Wicklung des Relais     Rg    an  und unterbricht den Drehkreis des ersten       Vorwählers.        An    den Kontakten 754 und       76t2    werden die     Sprechleitungen        auf    den       II.VW        durchgeschaltet,

      und am Kontakt  774 wird durch Kurzschliessen der     hoch-          ohmigen    Wicklung<I>I</I> von     TZ    der     Besetztzu-          stand    für den belegten     ILVW    hergestellt.

        Das Relais     I13    schliesst an seinem Kontakt       78r-3    über die Kontakte     79,1c.,,    80d4 und 81t  den Stromkreis des Drehmagnetes     D4,    wel  cher die Schaltarme<I>a, b, c, d,</I>     e    des zweiten  V     orwählers    schrittweise     fortschaltet,    bis ein  freier Übertrager     Ue,    gefunden worden ist.

    Jetzt spricht das Relais     T3    über den Kon  takt     82y3,    seine Wicklung 1 und     II,    Kontakt       83a,,    Prüfarm c, Prüfleitung     cl,    Kontakt     .18s     und über die Wicklung I des Relais     C,    und  den Kontakt     85v3    an.

   Das Relais     T3    schaltet  an seinen Kontakten     86t3    und     87t3    die an  kommende Sprechleitung über die Schalt  arme     ca    und<I>b</I> auf die Verbindungsleitungen       ct,,        b,    zum Übertrager     Ue,    durch. Hier spre  chen die Relais     A"    und<I>Ba</I> an.

   Das über den       Prüfstromkreis    eingeschaltete Relais     C,     schliesst an seinem Kontakt 88c, einen Halte  stromkreis für seine Wicklung     1I,    welcher  sieh von Batterie über die Kontakte 89s und       88c,,        Wicklung        Il    von     C,,    Kontakt     90a2     und über die     Wicklung    des Relais     V3    zur  Erde erstreckt.

   Das Relais     V3    spricht an,  während das Relais     V4    durch den     Kontakt          90a2    kurzgeschlossen ist. Über den Arbeits  kontakt     91v3,    den Ruhekontakt     92v4    und den  Schaltarm     ins,    des     Mitlaufschaltwerkes    wird  der Drehmagnet     Ds    erregt, welcher den Schalt  arm von     IIIS,    mit dem Kontakt<I>I</I> in Berüh  rung     bringt.    Der Schaltarm des     Mitlaufschalt-          werkes        111S,

      schliesst jetzt über die Kon  takte     91-z-3    und     9?t@4    einen Stromkreis für  das Relais<I>AL,</I> welches an seinem Kontakt       93c,    das     Anlassrelais    In des Zeitschalters       ZS    betätigt. Am Kontakt     94,1n    wird der  Drehmagnet     D,    von     ZS    über den Langsam  unterbrecher     Uli    eingeschaltet, welcher den  Schaltarm des Zeitschalters     ZS    schrittweise  über die     Anschlusskontakte    der Umschalt  relais hinwegbewegt.

   Sobald der Kontakt 3  erreicht ist, wird der über den Kontakt     95 ,     vorbereitete     Stromkreis    für das Relais     Usn,     geschlossen. Dieses Relais schliesst an seinem  Kontakt 9611111,<I>,</I> einen Haltestromkreis für  sich selbst und bereitet am Kontakt 97,11111,  den     Stromkreis    des Umschaltrelais     U7112    vor.  Sobald der Schaltarm von     ZS    fast eine volle  Umdrehung gemacht hat, wird der Strom-    kreis für das Relais     Urrr-    über den Kontakt 2  des Zeitschalters geschlossen.

   Das Relais<I>Um=</I>  spricht an, schliesst über seinen Kontakt       98mu@    einen     Haltestromkreis    für sich selbst  und erregt über den Kontakt     99aarrz2    das Re  lais Ur, welches über die Kontakte<B>88e,</B> und  89s mit     Batterie    in Verbindung steht.

   Am       Kontakt        101irr        wird    ein Stromkreis für das  Umschaltrelais     U,    des zweiten     Vorwähler          geschlossen,    welcher sich von Erde über den  Kontakt     10?arna@,    die     Wicklung    des Relais S,  die Kontakte     103h,    und     10-1f,    Leitung d,  Schaltarm d des     Vorwäblers    und über die  Wicklung 1 des Relais U, nach Batterie und  Erde erstreckt.

       Das    Relais     L',    unterbricht an  seinem Kontakt     83rr,    den     Sperrstromkreis     für den Übertrager     L7e,,    so dass das Relais       T3    im zweiten     Vorwähler    abfällt.

   Die Kon  takte 86t-, und 87t:, unterbrechen den Strom  kreis fürdie Relais     _L    und     B3    im Übertra  ger, während am Ruhekontakt     74t3    das Re  lais     B3    über die Wicklung     1I    von     T,    und den  Kontakt     77t2    von neuem eingeschaltet     wird.     Im Übertrager     L%c,    wird beim     Ansprechen    des  Relais S der Sperrstromkreis am Kontakt     .18s     geöffnet und am Kontakt 89s der Halte  stromkreis für die Relais     C,    und     V3    unter  brochen.

   Gleichzeitig fällt das Relais UR, in  folge der Öffnung seines     Stromlzrü#ises    am  Kontakt 89s ab. Durch den Kontakt 91     i#G     wird das Relais<B>AL</B> zum Abfallen gebracht,  welches seinerseits das Relais     -In-        aberregt,     während letzteres den     Drehkreis    des Zeit  schalters     ZS    unterbricht. Am Kontakt     95a,     wird der     Haltestromkreis    des Relais     U>n,     geöffnet, welches abfällt und den Halte  stromkreis des     Relais,    Um. am Kontakt 9711111,  unterbricht.

   Das     Mitlaufsehaltwerk        1115    wird  in bekannter Weise in die Ruhelage zurück  geführt. Jetzt sind alle Schalteinrichtungen  des Übertragers in die Ruhelage zurückge  kehrt, so dass     derselbe    für den weiteren Ver  kehr freigegeben ist.  



  Es sei noch erwähnt, dass die     Zeitschalt-          einrichtung        ZS    für sämtliche oder für je  eine Gruppe von abgehenden Verbindungs  leitungen vorgesehen ist. An den weiteren       Kontakten    4, 5 usw. des Zeitschalters     ZS         sind daher die     Umschaltrelais    anderer Über  trager angeschlossen.     Gleichfalls    kann das       Anlassrelais    An über die Kontakte weiterer  Relais     AL,    von denen einer bei     105a,.        gezeigt     ist, eingeschaltet werden.  



  Im zweiten     Vorwähler    wurde nach An  sprechen des Relais U, und Abfallen des Re  lais     T3    der Drehmagnet     D,    über den Kontakt       1062s,    eingeschaltet, dessen Stromkreis. gleich  zeitig als Haltestromkreis für die Wicklung       II    von U, dient. Der zweite     Vorwähler    wird  nun so lange weitergeschaltet, bis eine freie,  zu den internen Verbindungseinrichtungen  (Gruppen- oder Leitungswähler) führende       Verbindungsleitung    gefunden wird. In die  sem Fall spricht das Relais     T3    in     Reihe    mit  der Wicklung     III    des Relais<I>U,</I> an.

   Dieser  Stromkreis verläuft von Batterie über den  Kontakt     82r3,    die Wicklungen I und     Il    des  Relais     T3,_    Kontakt     107u,.,    Wicklung     III    des  Relais U" Schaltarm e und über die Prüf  leitung     c2    der nachgeordneten internen     Ver-          bindungseinrichtung    nach Erde. An den  Kontakten     86t3    und     87t3    werden die Sprech  leitungen über die Schaltarme a und b zu  den internen Verbindungsleitungen     a2    und     b2     durchgeschaltet.  



  Durch diese Umschaltung wird ein un  nötiges Belegen hochwertiger Verbindungs  leitungen, das sind für den Fall des ange  führten Beispiels Verbindungsleitungen zur  Hauptvermittlungsstelle, verhindert. An den  internen Verbindungseinrichtungen, welche  nun belegt worden sind, können Schaltein  richtungen vorgesehen sein, welche ein  Alarmzeichen nach einer     bestimmten    Zeit  einschalten, wenn innerhalb dieser keine  Nummernstromstösse ausgesandt worden sind.  



  Sind die     Anschlussleitungen    einer Teil  nehmerstelle durch irgendeine Störung kurz  geschlossen oder hat die     a-Leitung        Erd-          schluss,    so treten, wie-aus der vorangegange  nen Beschreibung leicht zu ersehen ist, die  selben Vorgänge ein. Diese sollen, da sie in  genau derselben Weise wie     oben    beschrieben,  vor sich gehen, nicht näher erläutert werden.  



  Es sei nun kurz die Wirkungsweise der  dargestellten Anordnung für den Fall einer    normalen     Verbindung        beschrieben.    Die  Schaltvorgänge bis zur Einschaltung des Re  lais     ALL    und der     Fortschaltung    des     1M'tlauf-          schaltwerkes        BIS",    auf den ersten Kontakt  sind die gleichen wie in der vorangegan  genen Beschreibung. Sobald nun der an  rufende Teilnehmer Nummernstromstösse  aussendet, fallen     die    Relais     A2    und     BZ    bei  jedem Stromstoss ab.

   Am Kontakt     108a2     werden die     aufgenommenen        Stromstösse    über  den Kontakt     109c,.    und die Verbindungslei  tung<I>Va</I> zu dem ersten Nummernstromstoss  empfänger der Hauptvermittlungsstelle über  tragen, während am Kontakt     90a2    der Kurz  schluss     für    die     Wicklung    des     Relais        V4    auf  gehoben wird; so dass dieses anspricht.

   Am  Kontakt     9'v,    wird der Stromkreis für das  Relais<I>AL</I> unterbrochen, welches das Relais  <I>An</I>     aberregt.    Dieses unterbricht den Dreh  kreis des Zeitschalters     ZS,    welcher darauf  hin stillgesetzt wird.

   Gleichzeitig unter  bricht der Kontakt     95a1    den Haltestrom  kreis des Relais     Uryra,,    falls dieses bereits  angesprochen     haben    sollte, Die vom Re  lais     A2        aufgenommenen    und am Kontakt       108a2    an die     Nummernstromstossempfänger     der Hauptvermittlungsstelle weitergeleiteten  Stromstösse werden gleichzeitig am Kontakt       110a2    auf den     Drehmagneten        DS    des     1Mit-          laufschaltwerkes        iUS,    übertragen.

   Dieses er  hält also dieselbe     Anzahl    .Stromstösse wie  der erste Gruppenwähler in der Hauptver  mittlungsstelle. Die weiteren Schaltvorgänge       hängen    nun von der Anzahl der Stromstösse  in den einzelnen     Stromstossreihen    ab. Wird  beispielsweise das     Mitlaufschaltwerk        US,     durch die erste     Stromstossreihe    auf einen der  Kontakte n eingestellt, so wird nach Be  endigung dieser     Stromstossreihe    und nach  dem Abfallen des Relais     V4    das Relais F er  regt.

   Der Stromkreis für dieses Relais ver  läuft von Erde über den Arbeitskontakt     91.v3,     Ruhekontakt 92v,,     :Schaltarm    von     NS,,    Kon  takt n und über die Wicklung des Relais F  nach     Batterie    und Erde. Das Relais F öff  net an seinem Kontakt     104f    die zum zwei  ten     Vorwähler    führende Umschaltader d"  so dass keine Umschaltung auf internen Ver-      kehr mehr erfolgen kann. Gleichzeitig wird  am Kontakt     111f    ein Haltestromkreis für  das Relais     I'    geschlossen.  



  Wurde das     Mitlaufschaltwerk    jedoch  durch die erste     .Stromstossreihe    auf den Kon  takt     ra,    eingestellt, so wird nach Beendigung  der     Stromstossreihe    das Relais<I>UR</I> auf fol  gendem Wege erregt: Erde, 91v3, 92v4,  Schaltarm von     JIS"        n"   <I>UR,</I>     88c,,    89s, Bat  terie und Erde. Das Relais UR bereitet an  seinem Kontakt     1012a7    den     Umschaltestrom-          lueis    vor, während am Kontakt     112ur    der  Haltestromkreis geschlossen wird.

   Erfolgt  nun durch die nächste     .Stromstossreihe    die  Einstellung des     Mitlaufschaltwerkes    auf den  Kontakt     7a2,    so wird das Umschaltrelais U,  des zweiten     Vorwählers    auf folgendem Wege  erregt: Erde,     91v3,        92v4,        Schaltarm    von     11151,          o"   <I>s,</I>     l0lzcr,        1031a-.,    104f,     d"   <I>d,</I> 1 von<I>U"</I>  Batterie und Erde.

   Der weitere Verlauf der  Umschaltung ist der gleiche wie für den       eisten    Fall des unnötigen     Belegens    einer     hoch-          jvertigen    Verbindungsleitung beschrieben und  soll daher nicht weiter betrachtet werden.  



  Wird das     Mitlaufschaltwerk    durch die  zweite     Stromstossreihe    von der Stellung     7a1     auf eine andere als     n,    eingestellt, so erfolgt  zwar eine Vorbereitung der Umschaltung am  Kontakt     l0lur,    aber das Umschaltrelais U,  des zweiten     Vorwählers    kann nicht erregt   erden, da. für dasselbe kein Stromkreis über  den Schaltarm von     MS,    zustande kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für Fernsprechan lagen mit Wählerbetrieb und Trennen einer ganz oder teilweise hergestellten Verbindung nach Ablauf einer bestimmten Zeit, dadurch gekennzeichnet, dass der über Vorwahlorgane erreichten Verbindungseinrichtung Schaltmit tel (TR, HR, <I>AK</I> oder<I>AL,</I> UlVI, U,) zuge ordnet sind, welche von Zeitschalteinrichtun- gen <I>(AK,</I> ZS) beherrscht werden und unter gewissen Voraussetzungen Umschaltungen an einem der im Verbindungsaufbau vorge ordneten Vorwahlorgane (z. B.
    Weiterschal tung des II.VW) herbeiführen, durch welche die belegte Verbindungseinrichtung freige geben wird. UNTERANSPRACHE: 1. Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss ein Vorwähler (II.VW) in eine beson dere Kontaktstellung (Kontakt 58) wei tergeschaltet wird, in welcher die rufende Stelle ein Signal erhält.
    ?. Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch für Anlagen, bei welchen eine Zählung verschiedenwertiger Verbindun gen bei Beendigung des Gespräches er folgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel wenigstens teilweise in Ab hängigkeit von der Zählerfortschaltein- richtung (AbS) stehen und den vorge ordneten Vorwähler (II.V TV) erst nach erfolgter Zählung beeinflussen. 3.
    Schaltungsanordnung nach dem Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreis zur Beeinflussung des vorgeordneten Vorwählers (II.V U') bei Trennung der Verbindung (zwangs weise Trennung nach Ablauf der Ge sprächszeit oder Schlusszeichengabe der angerufenen Stelle) vorbereitet (durch Erregen von TR) und geschlossen wird, durch Erregen von ( UR'), wenn durch die, Zählerstromstösse hervorrufenden Schalt einrichtungen (_1bS) der Zähler der an rufenden Stelle entsprechend dem Werte der getrennten Verbindung beeinflusst worden ist. 4.
    Schaltungsanordnung nach dem Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach Belegen der Verbindungseinrichtung der vorgeordnete Vorwähler (II.VW) durch die Schaltmittel (AK) in die be sondere Stellung (Kontakt 58) weiter geschaltet wird, wenn die rufende Stelle nicht innerhalb einer bestimmten Zeit Stromstösse zur Einstellung von 1'um- mernstromstossempfängern aussendet. 5.
    Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen, dadurch gekennzeichnet, dass beim Be legen einer zur Hauptvermittlungsstelle führenden Verbindungsleitung (Va, Vb) dieser zugeordnete Schalteinrichtungen (ZS) in der Untervermittlungsstelle in Wirkung gesetzt werden, welche die an rufende Leitung unter Freigabe der be legten Verbindungsleitung auf Verbin dungseinrichtungen der eigenen Vermitt lungsstelle umschalten, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit keine Nummern stromstösse ausgesandt worden sind. 6.
    Schaltungsanordnung nach dem Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass für sämtliche oder für jede Gruppe der zur Hauptvermittlungsstelle führenden Verbindungsleitungen nur eine Zeit schalteinrichtung (ZS) vorgesehen ist. 7. Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitschalteinrichtung über einen Kontakt eines der belegten Verbindungs leitung zugeordneten Mitlaufschaltwerkes (NIS) eingeschaltet wird. B.
    Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Anreiz zur Umschaltung geben den .Schalteinrichtungen aus zwei Relais <I>(Um" Um,)</I> bestehen, welche an zwei aufeinanderfolgende Kontakte des Zeit schalters (Z8) angeschlossen sind. 9. Schaltungsanordnung nach dem Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass während eines Arbeitsganges der Zeitschalteinrichtung (z.
    B. während eines Umlaufes) ein. Umschaltrelais (U7nl) zur Wirkung gebracht wird, welches die Umschaltung durch Anschalten des zwei ten Umschaltrelais (Um,) vorbereitet, das während eines zweiten Arbeitsganges der Zeitschalteinrichtung betätigt wird und die zur Umlegung der Verbindung auf interne Verbindungseinrichtungen erforderlichen Schaltvorgänge ausführt. 10.
    Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Vorwähler (II.VW) ein Hilfsschalt- mittel (Hilfsrelais H oder U1) zugeord net ist, welches den Prüfstromkreis des Vorwählers (IITW) derart beeinflusst, dass dieser beim Erreichen bestimmter Kontakte (Besetztsignalkontakt 58 oder Kontakte, an die für internen Verkehr zu benutzende Verbindungseinrichtungen angeschlossen sind) geschlossen werden kann. 11.
    Schaltungsanordnung nach dem Unter anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsschaltmittel (H, U,) über einen besonderen Schaltarm des Vorwählers (II.VW) erregt wird, sich selbst in einem von der Verbindungseinrichtung unab hängigen Haltestromkreis einschaltet und das Prüfrelais (T1, T3) auf diesen be sonderen Schaltarm umschaltet. 12.
    Schaltungsanordnung nach dem Unter anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (I1) nach Einstel lung des Vorwählers (II.VW) in die Signalstellung unter den Einfluss der anrufenden Stelle gebracht wird und die Auslösung sämtlicher eingestellten Wäh ler beherrscht. 13. Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Schaltmittel veranlasste Weiterschaltung des Vorwählers durch einen von den Schaltmitteln der Verbin dungseinrichtung hervorgerufenen Strom stoss eingeleitet wird.
CH114010D 1924-10-17 1925-01-14 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. CH114010A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE762330C (de) * 1939-02-10 1954-01-04 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Zaehlstromstoessen ueber die Teilnehmeranschlussleitung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE762330C (de) * 1939-02-10 1954-01-04 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Zaehlstromstoessen ueber die Teilnehmeranschlussleitung

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