CH114035A - Abwerfeinrichtung an Vorlegebremsschuhen. - Google Patents

Abwerfeinrichtung an Vorlegebremsschuhen.

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CH114035A
CH114035A CH114035DA CH114035A CH 114035 A CH114035 A CH 114035A CH 114035D A CH114035D A CH 114035DA CH 114035 A CH114035 A CH 114035A
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Jonas Schmidt
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Jonas Schmidt
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      Abwerfeinrichtung    an     Vorlegebremsschuhen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ab  werfeinrichtung an Vorlegebremsschuhen, bei  der eine mit einem Kopfstück durch die Brems  schuhsohle hindurchtretende Feder in Verbin  dung mit einem als Hebel ausgebildeten und  als     Federwiderlager    dienenden Auflaufstück  wirkt, das bei Belastung durch das auffah  rende Fahrzeug unter Spannung der Feder  niedergedrückt und in dieser Stellung durch  einen hebelförmigen     Handgriff    verriegelt wird,  so dass die gespannt gehaltene Feder bei Ent  lastung des Auflaufstückes, durch die Sohle  hindurchtretend, den Bremsschuh von der  Schiene abhebt und zur Seite wirft.  



  Diese Anordnung hat sich im Gebrauch  als äusserst wirksam erwiesen, besitzt jedoch  den Nachteil, dass die Seite der Schiene, nach  der der Bremsschuh ausgeworfen wird, un  bestimmt ist.  



  Um diesen Missstand zu beseitigen, kann  man, wie es bei einem andersartigen Brems  schuh bekannt geworden ist, die     Abwerfvor-          richtung        unsymmetrisch    lagern, so dass der  Bremsschuh nach einer bestimmten Seite ab  geworfen wird.    Ein wesentlicher Nachteil dieser früheren  Anordnung ist die unsymmetrische Bauart  des     Gussstückes,    die sich nicht vermeiden lässt.  Ausserdem kommt es weniger darauf an, dass  der Bremsschuh überhaupt     nur    nach irgend  einer Seite, sondern dass er jedesmal nach  aussen, das heisst ausserhalb des Schienen  stranges, abgeworfen wird. Dies ist bei der  früheren Anordnung mit jedem Bremsschuh  nur nach der einen Seite möglich.

   Man kann  also einen etwa links abwerfenden Bremsschuh  auf der rechten Seite des     Geleises    nicht be  nutzen. Hierfür muss man einen rechtsseitigen       Bremsschuh    haben, der aber ein anders ge  bautes Gehäuse besitzen muss.  



  Bei dem Erfindungsgegenstand dagegen  ist das durch die Bremsschuhsohle hindurch  tretende Kopfstück mit einem seitlichen Nocken  versehen, der nach aussen vorsteht. Hier kann  man also einen links abwerfenden Bremsschuh  in einen rechts abwerfenden dadurch verwan  deln, dass man das Kopfstück um<B>180</B>   um  die Federachse dreht. Es ist also für rechts  und links abwerfende Bremsschuhe genau das  gleiche Modell herzustellen, und man kann      sehr leicht den Schuh so     konstruieren,    dass  sich das     Kopfstück    von Hand um<B>1800</B> dre  hen     lässt,    so dass der gleiche Schuh sowohl  für Rechts= als auch für     Linksabwurf    benutzt  werden kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,  die den Bremsschuh in seinen     Hauptstellungen     zeigt, nämlich in     Fig.    1 im Längsschnitt in  Bereitschaftsstellung,     Fig.    2 im Längsschnitt  in der Bremsstellung,     Fig.    3 in der     Abwerf-          stellung    kurz vor seinem Abspringen von der  Schiene, und zwar im Längsschnitt nach der  Linie     III-HI    der     Fig.    5,

       Fig.    4 im     Quer-          schnitt    nach der Linie     IV-IV    der     Fig.    1 und  in     Fig.    5 nach der Linie     V-V    der     Fig.    3.  



  Am Gehäuse 1 des     Vorlegebremsschuhes     ist die Sohle 2 angenietet, die zu beiden Seiten  von Planken 3 des Gehäuses überragt wird.  



  Eine     Durchbrechung    der     Auflaufseite    des  Gehäuses 1, das ist der Stirnseite, auf die  das Wagenrad aufläuft, wird von dem     Auf-          laufstück    4 durchsetzt, das am Bolzen 5 dreh  bar gelagert ist.  



  An dein Auflaufstück 4 liegt eine Druck  feder 6 an, die sich anderseits an den Boden  des im Fuss des Gehäuses 1 und in der Sohle  2 auf und ab beweglich geführten Stückes 7  (hier stets mit     "Kopfstück"    bezeichnet) legt.  



  Ein am Bolzen 8 des Gehäuses 1     ange-          lenkter        Gewichtshebel    9, der als     Hand-          griff    ausgebildet ist, liegt, ehe er in die     Ver-          riegelungslage    kommt, an der Nase 10 des  Auflaufstückes 4 an     (Fig.    1), fällt aber, wenn  4 in seine untere Stellung gelangt, über die  Nase 10 und wirkt dann als     Sperrklinke          (Fig.    2 und 3).  



  Das     Kopfstück    7 hat seitlich einen Nocken  11 und ist so in den Schuh eingesetzt, dass  dieser Nocken an der Innenseite der Schiene  liegt.  



  Der Bremsschuh wird mit seiner Sohle 2  auf die Schiene gesetzt     (Fig.    1 und 4). Das    auflaufende Fahrzeug drückt das     Auflaufstüek     4 nieder, wodurch die Feder G gespannt wird       (Fig.    Z). Zugleich fällt der     Handgriff    9 durch  sein Eigengewicht nach unten und verriegelt  das     Auflaufstück    4.  



  Sobald der Wagen nach erfolgter Bremsung  wieder von dem Bremsschuh abrollt,     drückt     die Feder 6, die infolge der Sperrung des Auf  laufstückes 4 nicht nach oben entweichen kann,  das     Kopfstück    7 durch die in der Sohle be  findliche     Durehbrechung    hindurch, so dass der  Schuh gehobern wird     (Fig.    3) und infolge des  einseitigen     Aufsitzens    des     Nockens    auf der  Schiene nach der dem Nocken entgegenge  setzten Seite von der Schiene herabfällt.  



  Wie     Fig.    1 zeigt, kann der Handgriff 9  durch     Vorstecken    eines Bolzens 12 ausgerückt  erhalten werden, so     dafi    die     Abwerfvorrichtung     nicht in     Tätigkeit    tritt und der Vorlegebrems  schuh in einen     gewöhnlichen    Bremsschuh ver  wandelt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abwerfeinrichtun anorlegebremsschuhen, bei der eine mit einem Kopfstück durch die Brecnsschulisohle hindurchtretende Feder in Verbindung mit einem als Hebel ausgebildeten und als Federwiderlager dienenden Auflauf stück wirkt, das bei Belastung durch das auf fahrende Fahrzeug unter Spannung der Feder niedergedrückt und in dieser Stellung durch einen hebelförmigen Handgriff verriegelt wird, so dass die gespannt gehaltene Feder bei Ent lastung des Auflaufstückes, durch die Sohle hindurchtretend, den Bremsschuh von der Schiene abhebt und zur Seite wirft, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kopfstüeli:
    an einer Seite einen nach aussen vorstehenden Nocken hat.
CH114035D 1924-01-30 1925-01-30 Abwerfeinrichtung an Vorlegebremsschuhen. CH114035A (de)

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CH114035D CH114035A (de) 1924-01-30 1925-01-30 Abwerfeinrichtung an Vorlegebremsschuhen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4721044A (en) * 1986-09-16 1988-01-26 Hall Sr Meryl M Rail car skid insertion device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4721044A (en) * 1986-09-16 1988-01-26 Hall Sr Meryl M Rail car skid insertion device

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