CH114096A - Verfahren und Vorrichtung zur Zubereitung von Brandsohlen und Sohlen für gewendetes Schuhwerk. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Zubereitung von Brandsohlen und Sohlen für gewendetes Schuhwerk.

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CH114096A
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Jaroslav Benda
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00Footwear characterised by the assembling of the individual parts
    • A43B9/08Turned footwear

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Zubereitung von Brandsohlen und Sohlen  für gewendetes Schuhwerk.    Wie bekannt, werden Brandsohlen für  Rahmenarbeit und Sohlen für gewendete  Schuhe gerisst und auch mit einem Lein  wandüberzug versehen, was mit grossen  Schwierigkeiten verbunden ist. Die schlech  ten Folgen des unverlässlichen     Brandsohlen-          rissens    werden bis heutzutage durch das  Wegschneiden des sehr teueren Sohlenmate  rials korrigiert. Man hat auch verschieden  artig hergerichtete Nählippen, besonders aus  Gewebe, mittelst Annähens an die Brand  sohle zu befestigen versucht, wobei aber die  Brandsohle durchlocht und das fertige Pro  dukt minderwertig wurde.

   Nach dem Ein  stechen wird das lose Gelenkstück eingelegt,  welches nicht mit dem Oberteil verbunden  wird und sich zwischen der Brandsohle und  Sohle beständig bewegt, was für den Schuh  ein grosser Nachteil ist.  



  Die Erfindung betrifft nun ein Verfah  ren zur Zubereitung von Brandsohlen und  Sohlen für gewendetes Schuhwerk, bei dem  wenigstens ein Teil der Nählippe das Ge  lenkstück und keilartige Bestandteile zur  Bildung einer geneigten Sohlenrandfläche         mittelst    Lederkitt ohne Annähen, unter  Druck, auf die Lederschicht aufgekittet wer  den.  



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele einer nach diesem Verfahren  zubereiteten Sohle und ein Beispiel einer zur  Ausführung des Verfahrens dienenden Form  vorrichtung.  



  Fig. 1 zeigt die Ansicht einer gerissten  Brandsohle für Rahmenarbeit, bezw. Sohle  für Wendearbeit;  Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach A-A in  der     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt denselben Schnitt mit umge  legten angeklebten Nählippen;       Fig.    4     zeigt    einen Schnitt einer     gerissten     Brandsohle für Rahmenschuhe mit angekleb  ten äussern Nählippen     bezw.    einer Sohle für  gewendete Schuhe;       Fig.    5 zeigt eine Ansicht einer     gerissten     Brandsohle mit angeklebten Nählippen;

         Fig.    6 zeigt einen Schnitt nach     B-B    in  der     Fig.    5;      Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach C-C in  der Fig. 5 mit zwei aneinander geklebten  oder genähten Nählippen;  Fig. 8 zeigt einen ähnlichen Schnitt mit  rechtwinklig gebogener Nählippe;  Fig. 9 zeigt eine kombinierte Brandsohle  für Rahmenarbeit oder Sohle für Wende  arbeit mit einem Metallbeschlagr in der  Fersenpartie der Gelenkstückeinlage;  Fig. 10 zeigt einen Schnitt nach D-D in  der Fig. 9;  Fig. 11 zeigt einen Schnitt nach E-E in  der Fig. 9;  Fig. 12 zeigt eine kombinierte Brand  sohle bezw.

   Sohle mit angeklebter Nählippe,  deren Gelenkstückeinlage sieh zwischen den  Nählippen befindet;  Fig. 13 zeigt einen Schnitt nach F-F in  der Fig. 12;  Fig. 14 zeigt einen Schnitt nach G-G in  der Fing. 12;  Fig. 15 zeigt einen Schnitt der Sohle  gemäss Fig. 2 in definitiver Ausführung;  Fig. 16 bis 21 zeigen Schnitte der Brand  sohlen gemäss Fig. 3, 4, 7, 8, 10, 13 in     de-          rinitiver    Ausführungsform mit einer Keil  einlage;  Fig. 23 zeigt eine andere Brandsohle nebst  Keileinlagen;  Fig. 23 zeigt einen Schnitt nach H-H in  der Fig. 22;  Fig. 24 zeigt einen Schnitt nach J-J in  der Fis. 23;  Fig. 25 zeigt einen Schnitt einer Brand  sohle mit einer an den Rändern abgeschräg  ten Gelenkstückeinlage und an ihr ange  klebten Nählippen;

    Fig. 26 zeigt die Ansicht der Form zur  Pressung von Brandsohlen, Nählippen und  Gelenkstückeinlage;  Fig. 27 zeigt einen Schnitt nach K-K  in der Fig. 26;  Fig. 28 zeigt einen Schnitt nach L-L  in der Fig. 26;  Fig. 29 zeigt eine Ansicht auf die Ma  trize der Form;  Fig. 3(0) zeigt einen Schnitt nach M-M  in dwr Fig. 29.    In der Lederschicht 1 der Sohle gemäss  Fis. 1 bis 4 wird eine Risslippe 2 gebildet.  Diese Risslippe verstärkt. man auf die Weise,  dass man auf eine aufgerauhte Seite der  Schicht 1 mittelst eines Lederkittes, bei  spielsweise einer Zelluloidlösung oder eines  andern, ähnliche Eigenschaften aufweisen  den Kittes einen Nählippenteil ohne An  nähen an der äussern (Fig. 4) oder der     in-          nern    Seite der Risslippe (Fig. 2 und 3) be  festigt, was unter Druck geschieht.

   Der     Näh-          lippenteil    kann     aus    einem Natur- oder  Kunstleder, Gewebe oder ähnlichem     Mate-          rial    bestehen und     aus        einem    oder mehreren  Stücken 3 (Fig. l.) zusammengesetzt wer  den. Zwecks der Wasserdichtmachung der  Einstechnaht wird der von der innern Seite  der Risslippe angekittete Nählippenteil mit  Lederkitt bestrichen und über die     Einstech-          naht    nach einwärts gebogen (Tilg. 3).  



  Bei der Zurichtung von ungerissten  Brandsohlen weisen beispielsweise folgende  drei Ausführungsarten die meisten Vorteile  auf, und zwar:  1. Man nimmt zwei Streifen 5 aus Leder,  Gewebe oder sonstigem geeigneten Material,  welche man am Rande oder in der Mitte  ihrer Länge nach zusammennäht bezw. zu  sammenklebt und dieselben der Fig. 7 ge  mäss und nach erfolgtem Aufrauhen in der  nachfolgend beschriebenen Vorrichtung     mit-          telst    Zelluloidlösung oder andern Zellulose  derivaten auf die Leder- oder Gewebe  schicht in     beliebiger    Entfernung vom Rande  derselben unter Druck     aufkittet    und     sodann     trocknen lässt.  



  2. Man nimmt einen Streifen 6 aus Na  tur- oder Kunstleder und spaltet denselben  an einer Seite in entsprechender Tiefe, wo  nach man denselben auf die in vorhergehen  dem Falle beschriebene Weise auf die     Leder-          bczw.    Gewebeschicht befestigt (Fig. 5i  und 6).  



  3. Man nimmt, einen     Streifen    aus     Natur-          oder    Kunstleder,     Gewebe    usw..     biegt    densel  ben seiner ganzen     Länge    nach     reclitwinlzli,.;          und    befestigt ihn sodann     ;iiif        vorlic-r        1->e.@chri"_         bene Weise auf die Leder- bezw. Gewebe  schicht 1 fest (Fig. 8).  



  Solche Streifen können, wie die heu  tigen Lederrahmen, aus Leder oder Gewebe  fabrikmässig erzeugt werden.  



  Auf die Lederschicht 1 wird das Gelenk  stück 12 mittelst Lederkitt, z. B. Zelluloid  lösung, befestigt (Fig. 9, 11, 12, 14, 22, 24,  25). Jedes Gelenkstück wird mit einer huf  eisenförmigen Metalleinlage versehen, die auf  das Gelenkstück befestigt wird. Die Metall  einlage befindet sich zwischen der Leder  schicht 1 und dem Gelenkstück 12 und ver  hindert das Durchbohren der Brandsohlen  von der Innenseite (Fig. 9).  



  Das Gelenkstück 12 reicht bis an das  hintere Schuhende und nimmt dortselbst bei  spielsweise die ovale Form des Absatzes an.  Für Rahmen- und gewendetes Schuhwerk  wird das Gelenkstück 12 nach dem Ballen  hin bei 14 schmäler in dem Masse, wie eine  bekannte     Rahmenbrandsohle    gewöhnlich     ge-          risst    wird (Fig. 9, 11, 12, 14). Das Gelenk  stück kann mit dem nach innen zugekehrten  Risse 15 versehen sein, wobei die Risslippen  15 des     Gelenkstückes    die Fortsetzung der  eigentlichen Nählippe 7 bilden (Fig. 9, 11).  Es ist auch möglich, die Risslippe abzuschnei  den.

   Nach dem Einstechen des Schuhober  teils können die abgeschnittenen     Risslippen     mittelst Zelluloidlösung wieder aufgekittet  wverden, wodurch die Einstechnaht an dieser  Stelle vollkommen geschützt ist.  



  Eine andere Ausführungsform des Ge  lenkstückes zeigen die Fig. 12 und 14, wo  das Gelenkstück an seinen Rändern abge  schrägt und umgerisst ist und sich zwischen  den aufgekitteten Nählippen befindet.  



  Die     Nählippe    kann rund um die Leder  schicht 1 herum aufgekittet werden, wobei  das Gelenkstück sich zwischen den aufgekit  teten Nählippen befindet.  



  In ein aus starkem Leder verfertigtes  Gelenkstück werden von beiden äussern Rän  dern aus Einschnitte geführt, so dass sich die  nach aussen geöffneten Risse mit oberer Riss  lippe bilden, welch letztere weggeschnitten  werden, um das Einlegen des     Oberleders    in    die so entstandene, nach aussen sich öffnende  Ecke zu ermöglichen, wonach die innere Riss  lippe 15 ausgerisst und hochgestellt wird  (Fig. 22, 24). Die Lederschicht ist in be  kannter Weise mit Risslippen 11 versehen.  



  Eine andere Ausführung des Gelenk  stückes besteht darin, dass die G     elenkstück-          ränder    auf geeignete Weise, am vorteilhafte  sten von den äussern Seiten her, abgeschrägt  werden, wonach auf die derartig gebildeten  Schnittflächen 16 die Lippen 17 zum Be  festigen des Schuhoberteils mittelst Zellu  loidlösung unter Druck aufgekittet werden.  In diesen beiden Fällen ist das Gelenkstück  gleich breit wie die Lederschicht in ihrem  Gelenkteil (Fig. 25).  



  In den Fig. 1 bis 13 entsprechen die  Zeichnungen dem Zustande vor dem Aufkit  ten der keilartigen Bestandteile.  



  Auf den. Vorderteil der Lederschicht 1  kittet man     übereinstimmend    mit der rund um  die Brandsohle zu führenden     Einstechnaht     einen der jeweiligen Leistengrösse entspre  chend breiten keilartigen Streifen, der meh  rere Zwecke zugleich zu erfüllen hat     (Fig.    15  bis 21). Zunächst erzielt man dadurch die  definitive, schräge Randfläche der Brand  sohle und sichere     .Stützung    des Fusses, zwei  tens eine ebene     wagrechte    Aussensohle und  drittens eine weitere Sicherung der ange  klebten     Nählippen    mit der Brandsohle.  



  Für Rahmen und gewendetes Schuhwert,  wird der Keil auf zwei Arten verwendet.  Entweder befestigt man den keilartigen Strei  fen auf die     .Aasseite        (Fig.    15, 17 bis     \?1)    oder  Narbenseite     (Fig.    16) der Lederschicht 1.  



  Im ersten Falle wird die Umfangsfläche  der Lederschicht gehoben und gestützt, wo  bei der keilartige Streifen auf der innern  Seite der Nählippe mittelst Lederkitt be  festigt und dadurch eine ebene Fläche mit  der Aussensohle erzielt wird.  



  Im zweiten Falle befestigt man den Keil  10     (Fig.    16) auf die Narbenseite der Leder  schicht 1, wodurch die schräge Randfläche  erreicht wird.  



  Eine ändere Ausführung der Brandsohle,  namentlich für durchgenähte und holzgena-      gelte Schuhe, ist die, dass auf dem Vorder  teil der Brandsohle rechts- und linksseitig  zwei Längsstreifen 10 aus beliebigem Mate  rial entweder definitiv mittelst Zellu  loidlösung oder andern Zellulosederiva  ten vor dem Zwicken der Schuhe oder  provisorisch auch am Leisten angebracht  werden (Fig. 22 und 23). Die provisorisch  angebrachten Streifen können vor dem Durch  nähen oder Nageln aus den Schuhen entfernt  und nach dem Durchnähen wieder zwecks  Verdeckung der Durchnähnaht und zwecks  Erzielung der gekrümmten Form in die  Schuhe eingeschoben und mittelst Lederkittes  auf die Brandsohle definitiv befestigt wer  den. Dadurch gewinnt man auf der innern  Seite eine gekrümmte und auf der äussern  Seite eine ebene Bodenfläche der Brandsohle.

    Die definitiv angebrachten Längsstreifen 10  können entweder auf der Aas- oder Narben  seite vor dem Zwicken mittelst Zelluloid  lösung befestigt werden, wie beispielsweise  in der Fig. 23 veranschaulicht ist.  



  In gleicher Weise wie     Rahmenbrand-          sohlen    können auch Sohlen für gewendete  Schuhe hergestellt werden.  



  Um eine im     Gelenkteil,    am Ballen und an  der Spitze verschiedene Entfernung der     Näh-          lippe    bezw. des Gelenkstückes vom Rande der  Lederschicht zu erreichen, sowie auch zwecks  Aufkittens der Nählippe und des     Gelenk-          tiiclkes    12 an die Lederschicht 1 ist eine  Form 18 (Fig. 26 bis 30) vorgesehen. Der  matrizenartige Teil dieser Form besitzt eine  Höhlung zur Aufnahme der Sohle. In die  sem Teil befinden sich die Nuten 19, die in  beliebiger Entfernung vomn Rande präzis ein  gearbeitet sind und deren Dimensionen resp.  deren Tiefe und Breite annähernd der Höhe  und Stärke des hineinzulegenden Streifens  entsprechen.

   Eine weitere, in diesem Teile  ausgeführte Vertiefung 20 entspricht der  Form und Stärke des Gelenkstückes, das  man beim Pressen in diese tiefere Partie  legt und wo sich auch ähnliche Nuten für  Nählippen befinden können (Fig. 26 bis 28).  



  Die Fig. 29 und 30 veranschaulichen eine  Formvorrichtung, die nur mit einer Nute 19    zwecks Pressung     und    Formgebung von Näh  lippen versehen ist.  



  Um diese Form 18 für alle Weiten der  Brandsohle verwenden zu können, schneidet  man sie der Länge nach in der Mitte auf  und versieht dieselbe an beiden Enden mit  geeignetem Gewinde zum Verstellen. Die Form       kann    stets für je ein Paar Brandsohlen bei  derseitig ausgeführt werden. Die     Formvorrich-          tung    kann     aus    Holz, Leder,     Pappe,    Metall  bezw. Holz mit Metallbeschlag aus einem  oder mehreren Stücken ausgeführt bezw. zu  sammengesetzt werden. Die mit dem Leder  kitt in Berührung kommende Fläche, na  mentlich in nächster Umgebung der Nuten,  kann mit einem Metallbesehlag versehen wer  den.  



  In die Form bezw. in die Nuten 19 wer  den zuerst die Nählippen 3 oder 5 oder 6 oder  7 mit oder ohne     Gelenkstück    12 eingesetzt,  worauf man die gehörig vorbereitete Leder  schicht 1 bezw. Sohle einlegt und das Ganze  mnit Hilfe der patrizenartigen Deckelplatte 21  in einer kleinen Presse presst. Sodann kön  nen die keilartigen Streifen 8 oder 10 ange  bracht werden. Die schräge Bandfläche kann  eventuell später geformt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Zubereitung von Brand sohlen und Sohlen für gewendetes Schuh werk, dadurch gekcnnzeiclinet, da.ss we nigstens ein Teil der Nählippe, ein Ge lenkstück und keilartige Bestandteile zur Bildung einer geneigten Sohlenrand- fläclie mittelst Lederkitt ohne Annilien, unter Druck, auf die Lederschicht werden.
    l I. Sohle, zubereitet nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Schicht von Le derkitt zwischen der aufgekitteten Näh- lippe, dem Gelenkstück und dem Keil einerseits und der Lederschicht der Sohle anderseits aufgetragen ist.
    III. Formvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch T, da- durch gekennzeichnet:, dass in einem rna- trizenartigen Teil der Formvorrichtung eine zur Aufnahme der Nählippe die nende Nute, deren äussere Umlaufslinie vom Brandsohlenrand ungleich entfernt ist, und eine Höhlung für das Gelenk stück ausgearbeitet sind, und dass ein pa- trizenartiger Teil zwecks Pressung der Nählippe und des Gelenkstückes auf der Lederschicht vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, -da durch gekennzeichnet, dass die Nählippe, das Gelenkstück und die keilartigen Be standteile mittelst Zelluloidlösung ohne Annähen, unter Druck, auf die Leder schicht aufgekittet werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Nählippe, das Gelenkstück und die keilartigen Be standteile mittelst Zellulosederivate ohne Annähen, unter Druck, auf die Leder- sehicht aufgekittet werden. 3.
    Brandsohle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die an die Le derschicht gekittete Nählippe nur bis zum angekitteten Gelenkstück reicht und ihre Fortsetzung in Risslippen, die in dem Gelenkteile angeordnet sind, be steht, wobei das Gelenkstück vom absatz- förmigen Fersenteil bis zur Nählippe schmäler als die Sohle ist. 4. Brandsohle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die an die Lederschicht gekittete Nählippe nur bis zum angekitteten Gelenkstück reicht und ihre Fortsetzung in Nählippen, die auf das Gelenkstück aufgekittet sind, be steht, wobei das Gelenkstück an den Rändern abgeschrägt und gleich breit wie die Lederschicht der Sohle ist. 5.
    Brandsohle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die an die Le derschicht gekittete Nählippe bis zum Fersenteil des Gelenkstückes reicht, wo- bei das Gelenkstück an seinen seitlichen Rändern abgeschrägt und zwischen Näh- lippe und Sohle mittelst Zelluloidlösung befestigt ist. 6. Brandsohle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die an die Lederschicht gekittete Nählippe rund um die Lederschicht angeordnet ist, wo bei das Gelenkstück zwischen die Näh- lippe auf die Lederschicht gekittet ist. 7. Brandsohle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sich ein an die Lederschicht gekitteter Nählippenteil an eine Risslippe der Lederschicht anlehnt.
    Brandsohle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein an die Lederschicht gekitteter Nählippenteil an eine Risslippe der Lederschicht gekittet ist. Brandsohle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass an den Vor derteil der Lederschicht keilartige Strei fen mittelst Zelluloidlösung zwecks He bung der Brandsohlenrandfläche ange- kittet sind.
    <B>10.</B> Brandsohle nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass am Vorderteil der Leder schicht provisorisch befestigte Lederstrei fen zwecks Verdeckung der Sohlen befestigungsmittel bei Herstellung von Mac Kay-Schuhen angeordnet sind. 11. Brandsohle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwischen die Lederschicht und das Gelenkstück in dem Fersenteil eine hufeisenförmige Metall einlage eingelegt und auf dem Gelenk stück befestigt ist. 12. Brandsohle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die an die Lederschicht gekittete Nählippe aus meh reren Stücken zusammengesetzt ist.
CH114096D 1924-10-09 1924-10-09 Verfahren und Vorrichtung zur Zubereitung von Brandsohlen und Sohlen für gewendetes Schuhwerk. CH114096A (de)

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