CH114131A - Tafelwage. - Google Patents
Tafelwage.Info
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Description
Tafelwage. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Tafelwage, bei welcher von den Seb.alenhaltern die vertikalen Glieder des Gelenkparallelogrammes bildende Druckstan gen nach unten reichen.
Nach der vorliegenden Erfindung sind die Schalenhalter, das Gelenkparallelogramm, sowie Gestellrahmen mit Ausnahme der Schneidenstangen des Wagbalkens und der Schneidenlager und die Gestellrahmen mit einander verbindender Verbindungsstangen aus Blech gestanzt, zum Zwecke, die Wage nach Möglichkeit auf maschinellem Wege und mit tunlichst geringem Gewicht unter Ausschluss von zerbrechlichem Material her stellen zu können.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Wage nach der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung im Aufriss, teilweise im Schnitt, und in Fig. in Stirnansicht dargestellt; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit der Wage in Stirnansicht, und Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV IV der Fig. 3; Fig. 5 zeigt die Unteransicht und Fig. 6 den Aufriss einer weiteren Einzel- heit der Wage; Fig. 7 zeigt die Mittel-.
schneiden, und Fig. 8 die Endschneiden des Wagbalkens im Aufriss und Stirnansicht; Fig. 9 zeigt eine weitere Einzelheit im Grundriss.
Das Gestell der Wage ist aus zwei ge- pressten und durch Hochprägung versteiften Eisenblechrahmenplatten 1 gebildet, welche durch Querstangen 2 zu einem starren Ge stell miteinander verbunden sind.
Auf der äussern Seite einer jeden Platte 1 ist in der Längsmitte derselben eine Stütz platte 3 nach oben vorstehend befestigt, und zwar oben durch eine Verbindungsstange 2, deren Enden an den Aussenseiten der Stütz platten 3 ,vernietet sind, und unten durch eine Verbindungsbrücke 21, deren äussere Enden gleichfalls vernietet sind; in Aus- nehmungen 4 der Stützplatten 3 können Firmenaufschriften, Schutzmarken oder son stige Aufschriften tragende Täfelchen ange bracht werden.
Die Stützplatten 3 sind über den Platten 1 und 2 auf der Innenseite mit je einer angenieteten Verstärkung 10 ver seben, in welchen die Pfannen 5 für die mittlere Schneidenstange 6 des aus einem Blechstück gebildeten Wagbalkens 7 be festigt sind. An beiden Enden des Balkens 7 sind die die Wagsehalenhalter tragenden Schneidenstangen 8 starr befestigt; die Schneidenstangen sind in Fig. 7 und 8 be sonders dargestellt.
Damit die Selineiden- stange 6 in ihrer Längsrichtung nicht ver schoben werden kann, ist an den Aussen seiten der Stützplatten 3 je eine Halteplatte 9 befestigt.
Die Schalenhalterteile 15 sind auf einem bügelförmigen Träger 11 befestigt, an deren nach abwärts gerichteten Schen keln Pfannen 12 befestigt sind, welche auf den Schneiden der Schneidenstangen 8 ruhen.
Eine Verschiebung der Schalenhalter läng der Schneidensta.ngen 8 ist verhindert, durch je eine Halteplatte 13, welche an die äussern Enden der Träger 11 befestigt sind. Unten an den Trägern 11 ist in deren Mitte' je eine aus einem bügelartig gebogenen Bleelistrei- fen angefertigte Druckstange 22. befestigt, Die Ebenen der beiden Schenkel dieser Druckstangen liegen parallel mit der Läii--s- riehtung des Wagbalkens, wodurch diese Druckstangen, trotzdem sie aus dünnem Blech gestanzt sind, genügend steif sind.
Die Druckstangen 22 bilden mit dem Wag balken 7 und einer Verbindungsstange 23 das bekannte Gelenkparallelogramm. Die Enden der Verbindungsstange 23 liegen in bekannter Weise auf an den Druckstangen '?\? angeordneten Schneiden 26, 27 auf, die an zwischen den beiden Armen der Druck stangen 22 aufeinander liegenden Platten 24, 25 gebildet sind, welch letztere mit: den Druckstangen 22 auch aus einem Stück be stehen könnten. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist die eine Schneide nach der einen, die andere nach der andern Seite hin abge schrägt, derart, dass die beiden Tragschnei den in einer Linie liegen.
Die Enden der Verbindungsstange 23 (Fig. 9) weisen je zwei Zinken 28, 29 auf, von welchen die eine bei 30 hakenförmig gestaltet ist, um eine Lösung der Verbindungsstange von den Platten 24 und 25 zu verhindern. Aus der Verbindungsbrücke 21 des Gestelles sind zwei Zungen 31 lierausgepresst und abge bogen (Fig. 5 und 6<B>)</B>, welche in Einschnitte 32 der Verbindungsstange 23 greifen und eine Verschiebung der Verbindungsstange in der Querrichtung verhindern.
Die bügelförmigen Träger 1l bilden mit den Teilen 15 die bekannten kreuzförmigen Schalenhalter. Um die Schalen in der Quer richtung der Wage zu sichern. sind die Halteplatten 13 nach oben verlängert und bilden mit den Trägern 11 zusammen die Querstangen des Schalenhalterkreuzes. Da der horizontale Teil der Träger 11 eine ge nügende Auflage für die Wagsehalen bildet, können die horizontalen Teile der Halte platten 13 etwas tiefer liegen als die Trä ger 11 (in der Zeichnung nicht dargestellt), so dass ein genaues Anpassen dieser Teile an die Schalen nicht nötig ist; selbstredend müssen aber die aufgebogenen Enden der Halteplatten 13 an den Schalen anliegen, um letztere festzuhalten.
Wie aus Vorstehendem ersichtlich, sind sämtliche Bestandteile der Wage, mit Aus nahme der Schneidenstangen 6 und 8, der Schneidenpfannen und der Verbindungs stangen 2, aus Eisen-, Stahl- oder aus einem andern Blechmaterial durch Pressen und Stanzen erzeugt, was die Massenfertigung der Wage in grossem Masse erleichtert bezw. verbilligt und ihr Gewicht auf ein Minimum vermindert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tafelwage, bei welcher von den Scha.len- lialtern die vertikalen Glieder des Gelenk- pa.rallelogrammes bildende Druckstangen nach abwärts reichen, dadurch gekennzeich net, dass die Schalenhalter, das Gelenk parallelogramm, sowie Gestellrahmen mit Ausnahme der Schneidenstangen des INag- balkens und der.Schneidenlager und die Gestenrahmen miteinander verbindender Verbindungsstangen aus Blech gestanzt sind, zum Zwecke, die Wage nach Möglichkeit auf maschinellem Wege und mit tunlichst geringem Gewicht unter Ausschluss von zer brechlichem Material herstellen zu können.UNTERANSPRüCHE: 1. Tafelwage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dung zwischen den Druckstangen und der mit dem Wagbalken parallelen Verbindungsstange 23 des Parallelo- grammes durch zwei mit ihren einander zugekehrten Flächen aufeinander liegende Platten 24, 25 gebildet wird, welche die zum Aufliegen der Verbindungsstange 28 dienenden Schneiden 26, 27 auf weisen.2. Tafelwage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die zum Aufliegen der Ver bindungsstange dienenden, in einer Linie liegenden Schneiden dadurch gebildet sind, dass eine liegende, quer zur Ver bindungsstange laufende Kante der einen Platte nach der einen und eine ebenfalls liegende, entgegengesetzt laufende Kante der andern Platte nach der andern Seite hin abgeschrägt ist. 3. Tafelwage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mit den Schalenhaltern verbundenen Druckstan gen aus bügelförmig gebogenen Blech streifen gebildet sind, deren Schenkel ebenen parallel zu der Längsrichtung des Wagbalkens liegen.4. Tafelwage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schalen halter aus die Pfannen der äussern Schneidenstangen des Wagbalkens tra genden Trägern und aus je einem Bandeisen bestehen. 5. Tafelwage nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass das seitliche Verschieben der Schalenhalter auf den äussern Schneiden stangen verhindernde Halteplatten einen Teil der Schalenhafter bilden.6. Tafelwage nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die horizontalen Teile der Halteplatten 13 etwas tiefer liegen als die horizontalen Teile der Träger 11, um ein genaues Anpassen der genannten Halteplattenteile an die Schalen ent behrlich zu machen. 7. Tafelwage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gestell blechrahmen durch die an dieselben bei den Lagerstellen des Wagbalkens be festigten Stützplatten verstärkt sind.B. Tafelwage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, @ dadurch gekennzeich net, dass in den Stützplatten der Gestell blechTahmen Ausnehmungen angeordnet sind, um in dieselben Aufschriftentafeln anbringen zu können. 9. Tafelwage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf den Ge- stellblechrahmen zwecks Aufnahme der Schneidenlager des Wagbalkens Ver stärkungen angebracht sind.10. Tafelwage nach Patentanepruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gestell blechrahmen der Wage durch eine Brücke 21 miteinander verbunden sind, deren Zungen 31 die untere Verbindungs stange 23 des Gelenkparallelogrammes der Wage führen.
Applications Claiming Priority (2)
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