CH114157A - Pleuelstangenlager für schnellaufende Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Pleuelstangenlager für schnellaufende Verbrennungskraftmaschinen.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C9/00—Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
- F16C9/04—Connecting-rod bearings; Attachments thereof
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Description
Pleuelstangenlager für schnellaufende Verbrennungskraftmaschinen. Bei den schnellaufenden Verbrennungs kraftmaschinen, insbesondere bei Automobil motoren, treten so grosse Zentrifugalkräfte auf, dass infolge der hohen Lagerpressungen des Kurbelzapfen- und des Kolbenzapfenlagers an den Totpunkten bei Gleitlagern das Öl nicht im Lager bleibt, was ein Heisslaufen zur Folge hat. Aus diesem Grunde sind Gleitlager nur bis zu einer bestimmten Tou renzahl zulässig. Kugellager mit Käfigen und Rollenlager mit Körben können nicht in Frage kommen, weil die auftretenden bedeu tenden Massen-Zentrifugalkräfte Korb und Käfig nach kurzer Zeit zerstören; denn durch die Pendelbewegung der Pleuelstange müssen die Kugeln mit dem Käfig beziehungsweise die Rollen mit dem Korb abwechselnd be schleunigt und abgebremst werden.
Ausser dem fallen deren Abmessungen zu gross aus.
Das Lager gemäss der Erfindung besitzt nun Stifte, die beim Lauf eine sich frei um den Zapfen drehende Gleitlagerschale bilden und von denen nur bei Überlastung einige rollen.
Die Zeichnung betrifft ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes und zeigt eine Pleuelstange in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 zum Teil in Seitenansicht, zum Teil im Querschnitt; Fig. 3 und 4 zeigen je einen Stift von den beiden Lagern. Der geteilte Kopf d der Pleuelstange a hat eine Bohrung, die bis auf einen schmalen ring förmigen Rand e an jeder Seite grösser ist, als dem Durchmesser des Kurbelzapfens f entspricht. Zwischen beiden Rändern e ist somit eine Eindrehung b, in die zum Bei spiel aus Klaviersaitendraht, Silberstahldraht oder aus Konstruktionsstahl hergestellte, gehärtete und geschliffene Stifte g eingelegt sind, die gerade zwischen die Ränder e passen.
Diese Stifte g schliessen sich infolge ihres im Vergleich zu ihrer Länge sehr geringen Durchmessers (2 bis 5 mm je nach dem Zapfen durchmesser) innig aneinander, rufen so eine bremsende Reibung beim Lauf hervor, die erfahrungsgemäss so gross ist, dass bei gewöhn lichem Lagerdruck die Stifte ein geschlossenes Ganzes, eine sich frei um den Achszapfen f drehende Gleitlagerschale bilden. Nur bei Überlastungen, etwa während der Explosion können einzelne Stifte die gerade vom Druck getroffen werden, von der Pleuelstange d mit- genommen werden, so dass sie dann eine Ei gendrehung ausführen, also rollen.
Bei Tauchschmierung wird in die Eindre hung b durch den Stutzen o Öl eingeführt. Bei Pressschmierung wird das Öl durch den Kanal k im Kurbelzapfen f in die Eindre hung b gedrückt. Jedenfalls ist der Ring raum b mit Öl gefüllt und dieses kann in folge der Ränder e nicht herausgeschleudert werden und wird auch bei stillstehendem Motor im Ringraum aufbewahrt, so dass der Zapfen stets ausreichend geschmiert ist.
In der gleichen Weise ist der Kolbenzapfen p des Kolbens r von Stiften g1 (Fig. 4) in der Art einer Gleitlagerschale umschlossen, die in eine Eindrehung b1 des Pleuelstangen kopfes d1 zwischen zwei Rändern e eingebracht sind. Auch hier bildet die Eindrehung einen Vorratsraum für das Öl.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Pleuelstangenlager für schnellaufende Verbrennungskraftmaschinen, gekennzeichnet durch Stifte, die eine sich frei um den Zapfen drehende Gleitlagerschale bilden und von denen nur bei Überlastung einige rollen. UNTERANSPRUCH: Pleuelstangenlager nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte in einer Eindrehung zwischen bis an den Zapfen vorspringenden Rändern der Pleuelstange untergebracht sind, welche Eindrehung im Betrieb mit Ö1 gefüllt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH114157T | 1925-03-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH114157A true CH114157A (de) | 1926-03-16 |
Family
ID=4373276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH114157D CH114157A (de) | 1925-03-12 | 1925-03-12 | Pleuelstangenlager für schnellaufende Verbrennungskraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH114157A (de) |
-
1925
- 1925-03-12 CH CH114157D patent/CH114157A/de unknown
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