CH114157A - Pleuelstangenlager für schnellaufende Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Pleuelstangenlager für schnellaufende Verbrennungskraftmaschinen.

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CH114157A
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connecting rod
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combustion engines
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Georg Hoffmann
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Georg Hoffmann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C9/00Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
    • F16C9/04Connecting-rod bearings; Attachments thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description


  Pleuelstangenlager für schnellaufende Verbrennungskraftmaschinen.    Bei den schnellaufenden Verbrennungs  kraftmaschinen, insbesondere bei Automobil  motoren, treten so grosse Zentrifugalkräfte  auf, dass infolge der hohen Lagerpressungen  des Kurbelzapfen- und des Kolbenzapfenlagers  an den Totpunkten bei Gleitlagern das Öl  nicht im Lager bleibt, was ein Heisslaufen  zur Folge hat. Aus diesem Grunde sind  Gleitlager nur bis zu einer bestimmten Tou  renzahl zulässig. Kugellager mit Käfigen  und Rollenlager mit Körben können nicht in  Frage kommen, weil die auftretenden bedeu  tenden Massen-Zentrifugalkräfte Korb und  Käfig nach kurzer Zeit zerstören; denn durch  die Pendelbewegung der Pleuelstange müssen  die Kugeln mit dem Käfig beziehungsweise  die Rollen mit dem Korb abwechselnd be  schleunigt und abgebremst werden.

   Ausser  dem fallen deren Abmessungen zu gross aus.  



  Das Lager gemäss der Erfindung besitzt  nun Stifte, die beim Lauf eine sich frei um  den Zapfen drehende Gleitlagerschale bilden  und von denen nur bei Überlastung einige  rollen.  



  Die Zeichnung betrifft ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes und zeigt    eine Pleuelstange in Fig. 1 im Längsschnitt  und in Fig. 2 zum Teil in Seitenansicht, zum  Teil im Querschnitt; Fig. 3 und 4 zeigen  je einen Stift von den beiden Lagern. Der  geteilte Kopf d der Pleuelstange a hat eine  Bohrung, die bis auf einen schmalen ring  förmigen Rand e an jeder Seite grösser ist,  als dem Durchmesser des Kurbelzapfens f  entspricht. Zwischen beiden Rändern e ist  somit eine Eindrehung b, in die zum Bei  spiel aus Klaviersaitendraht, Silberstahldraht  oder aus Konstruktionsstahl hergestellte,  gehärtete und geschliffene Stifte g eingelegt  sind, die gerade zwischen die Ränder e passen.

    Diese Stifte g schliessen sich infolge ihres  im Vergleich zu ihrer Länge sehr geringen  Durchmessers (2 bis 5 mm je nach dem Zapfen  durchmesser) innig aneinander, rufen so eine  bremsende Reibung beim Lauf hervor, die  erfahrungsgemäss so gross ist, dass bei gewöhn  lichem Lagerdruck die Stifte ein geschlossenes  Ganzes, eine sich frei um den Achszapfen  f drehende Gleitlagerschale bilden. Nur bei  Überlastungen, etwa während der Explosion  können einzelne Stifte die gerade vom Druck       getroffen    werden, von der Pleuelstange d mit-      genommen werden, so dass sie dann eine Ei  gendrehung ausführen, also rollen.  



  Bei Tauchschmierung wird in die Eindre  hung b durch den Stutzen o Öl eingeführt.  Bei Pressschmierung wird das Öl durch den  Kanal k im Kurbelzapfen f in die Eindre  hung b gedrückt. Jedenfalls ist der Ring  raum b mit Öl gefüllt und dieses kann in  folge der Ränder e nicht herausgeschleudert  werden und wird auch bei stillstehendem  Motor im Ringraum aufbewahrt, so dass der  Zapfen stets ausreichend geschmiert ist.  



  In der gleichen Weise ist der Kolbenzapfen  p des Kolbens r von Stiften g1 (Fig. 4) in  der Art einer Gleitlagerschale umschlossen,  die in eine Eindrehung b1 des Pleuelstangen  kopfes d1 zwischen zwei Rändern e eingebracht  sind. Auch hier bildet die Eindrehung einen  Vorratsraum für das Öl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pleuelstangenlager für schnellaufende Verbrennungskraftmaschinen, gekennzeichnet durch Stifte, die eine sich frei um den Zapfen drehende Gleitlagerschale bilden und von denen nur bei Überlastung einige rollen. UNTERANSPRUCH: Pleuelstangenlager nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte in einer Eindrehung zwischen bis an den Zapfen vorspringenden Rändern der Pleuelstange untergebracht sind, welche Eindrehung im Betrieb mit Ö1 gefüllt ist.
CH114157D 1925-03-12 1925-03-12 Pleuelstangenlager für schnellaufende Verbrennungskraftmaschinen. CH114157A (de)

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