CH114168A - Gasturbinenanlage. - Google Patents

Gasturbinenanlage.

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CH114168A
CH114168A CH114168DA CH114168A CH 114168 A CH114168 A CH 114168A CH 114168D A CH114168D A CH 114168DA CH 114168 A CH114168 A CH 114168A
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CH
Switzerland
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steam
gas turbine
cavities
turbine
blades
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Heinrich Blumer
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Heinrich Blumer
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      Gasturbinenanlage.       [Im bei Gasturbinen einen guten Wir  kungsgrad zu erzielen, muss bekanntlich die  Temperatur des Treibmittels möglichst hoch  sein. Da es sich aber um     raschlaufende,     starken Schleuderkräften ausgesetzte     Ma-          schinenteile    handelt, deren Festigkeit unter  der hohen Erwärmung stark herabgeht, muss  anderseits den schädlichen     Einflüssen    der  heissen Gase, namentlich auf den Laufkör  per, begegnet werden. Um eine gefährliche  Überhitzung der Laufschaufeln solcher Tur  binen zu verhindern, ist es bereits bekannt,  diese Schaufeln hohl auszubilden und einen  kalten, kühlenden Strom durch deren hohles  Innere zu treiben.

   Als kühlendes Mittel wird  vorzugsweise Wasser benutzt, da dessen       grosse        Verdampfungswärme    sich     äusserst     wirksam für eine starke Kühlung der Schau  feln ausnutzen lässt. Eine solche Kühlung  der Laufschaufeln bedingt jedoch auch eine  Kühlung der Arbeitsgase und     infolgedessen     eine Verschlechterung des Wirkungsgrades  der Gasturbine.

   Anderseits ist es auch be  kannt, das Kühlwasser hinter der Gasturbine  in einer     Dampfkraftmaschine    zu     verw        erteri.       Zweck der Erfindung ist nun, eine Gas  turbinenanlage zu schaffen, bei welcher der  Gesamtwirkungsgrad trotz     Kühlung    der  Laufschaufeln durch in     Hohlräume    dersel  ben getriebenes Wasser noch     ein    guter ist.

    Zu diesem Behufe kommt bei einer Gas  turbinenanlage, bei welcher das     Kühlwasser     in einer der .Gasturbine, nachgeschalteten       Dampfkraftmaschine    ausgenutzt wird, nach  vorliegender Erfindung das Wasser, welches  in die miteinander in Verbindung stehenden       Höhlräume    der einzelnen     'Laufschaufel-          kränze    eingetrieben wird, in diesen Hohl  räumen zur Verdampfung, und es wird der  entwickelte Dampf durch eine Druckrege  lungsvorrichtung auf so hohem Druck ge  halten, dass - seine     Sättigungstemperatur     nahezu der     Laufschaufeltemperatur    ent  spricht.

   Trotzdem in diesem Falle das  Wärmegefälle zwischen Schaufelwandung  und     Kühlmittel    klein ist, findet dennoch  eine wirksame     Kühlung    der Schaufeln we  gen der in deren Hohlräumen vor sich gehen  den     Verdampfung    und der damit zusammen  hängenden grossen Wärmeaufnahme durch      das kühlende Mittel statt. Zudem wird noch  der wichtige Vorteil erzielt, dass es möglich  ist, Dampf von verhältnismässig hohem  Druck zu erhalten, der somit befähigt ist,  in der nachgeschalteten     Dampfkraftmaschine     eine merkliche Leistung abzugeben. Dadurch  wird es möglich, die Folgen der wirtschaft  lich sonst nachteiligen Kühlung der Lauf  schaufeln der Gasturbine     einigermassen    aus  zugleichen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  beispielsweise Ausführungen der Erfindung  veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen Teil eines     achsialen          Längsschnittes    durch eine Gasturbine, deren  Laufschaufeln durch in Hohlräume dersel  ben getriebenes Wasser gekühlt werden;       Fig.    2 zeigt eine Einzelheit dieser Tur  bine in grösserem     Massstabe;          Fig.    3 und 4 zeigen Teile von Gas  turbinenanlagen, in denen der in den Hohl  räumen der Laufschaufeln einer Gasturbine  entstandene Dampf in einer Dampfturbine  ausgenutzt wird.  



  1 bezeichnet den ,     Laufscheibenkörper     und 2 die     Laufschaufeln    einer Gasturbine.  Jeder Scheibenkörper 1, der aus zwei mit  einander vernieteten Hälften besteht, ist mit  radialen Bohrungen 3 versehen und die  Schaufeln 2 weisen je einen Hohlraum 4  auf. Die Laufräder sitzen fest auf einer  Welle 5, die eine     achsiale    Bohrung 6 hat.  Wie in     Fig.    1 gezeigt, nimmt der Durch  messer dieser Bohrung 6 vom Hochdruckende       gegen    das Niederdruckende der Turbine hin  zu. Die Bohrung 6 ist von einem Rohr 7  durchsetzt, das an eine Kühlwasserleitung     R     angeschlossen ist.

   Von diesem Rohr 7 zwei  gen Röhrchen 9 ab, welche die radialen  Bohrungen<B>3</B> der     Scheibenkörper    1 durch  setzen und in ein kreisförmiges Rohrstück  10 (Fug. 2) ausmünden. Die Rohrstücke 10  sind zwischen den beiden Hälften der  Scheibenkörper 1 festgehalten. Von den  Rohrstücken 10 zweigen radiale Röhrchen  11 ab, die in die Hohlräume 4 der Lauf  schaufeln 2 ausmünden. Sämtliche Hohl  räume 4 der einzelnen Kränze von Lauf-    schaufeln 2 stehen durch die Bohrungen<B>3 -</B>  der Scheibenkörper 1 und die Bohrung 6  der Turbinenwelle 5 miteinander in Ver  bindung.  



  Während des Betriebes gelangt das Kühl  wasser aus dem Rohr 7 durch die Röhrchen  9 und 11 in die Hohlräume 4 der Lauf  schaufeln 2. Hier kommt es mit den stark  erhitzten Wandungen der letzteren in Be  rührung und verdampft. Der in den ver  schiedenen Hohlräumen 4 sich bildende  Dampf gelangt in die Bohrung 6 der Tur  binenwelle     5,.von    der aus er einer Dampf  kraftmaschine zugeführt wird (Fug. 3 und  4). Durch eine nicht gezeigte Druckrege  lungsvorrichtung wird dabei der aus     clerii     Kühlwasser in den Hohlräumen 4 sich ent  wickelnde Dampf auf so hohem Druck ge  halten, dass     dessen    Sättigungstemperatur  nahezu der     Laufschaufeltemperatur    ent  spricht.  



  Wie in     Fig.    3 und 4 veranschaulicht,  wird die genannte     Dampfkraftmaschine     zweckmässig als Dampfturbine 12 ausgebil  det. Diese kann entweder, wie in     Fig.    3  gezeigt, auf einer besonderen Welle 13 oder  auf einer mit der Welle 5 der Gasturbine  gekuppelten Welle     1.1    (Fug. 4) angeordnet  sein.  



  Die     Dampfkraftmaschine    12 kann zweck  mässig noch an eine zweite     Dampferzeub        ings-          stelle        angesehlossen    sein, um ihre Leistungs  möglichkeit erhöhen zu können. Diese zweite       Dampferzeugungsstelle    kann in an sich  bekannter Weise     durch    die Abgase der Gas  turbine oder Gasturbinen der Anlage geheizt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gasturbinenanlage, bei welcher die Lauf schaufeln der mehrstufigen Gasturbine ge kühlt werden und das Kühlwasser in einer dieser Turbine nachgeschalteten Dampfkraft maschine ausgenutzt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass Wasser, welches in die mit einander in Verbindung stehenden Hohl räume der einzelnen Schaufelkränze ein getrieben wird, in diesen Hohlräumen zur Verdampfung kommt und da.ss der ent- wickelte Dampf durch eine Druckregelungs- vorrichtung auf so hohem Druck gehalten wird, dass seine Sättigungstemperatur nahezu der Laufschaufeltemperatur entspricht.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch, bei welcher die Dampfkraftmaschine als Dampfturbine ausgebildet ist und mit der Gasturbine auf einer gemeinsamen Welle sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufelhohlräume über eine in der beiden Turbinen gemeinsamen Welle vorgesehene Bohrung mit dem Dampf einlass der Dampfturbine verbunden sind. 2. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampf kraftmaschine noch an eine zweite Dampf- eorzeugungsstelle angeschlossen ist.
CH114168D 1924-05-02 1925-04-28 Gasturbinenanlage. CH114168A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856153C (de) * 1949-02-18 1952-11-20 Steinkohlen Elek Zitaet Ag Waermekraftanlage fuer hohe Temperaturen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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