CH114208A - Selbsttätige Klauenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Selbsttätige Klauenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge.

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CH114208A
CH114208A CH114208DA CH114208A CH 114208 A CH114208 A CH 114208A CH 114208D A CH114208D A CH 114208DA CH 114208 A CH114208 A CH 114208A
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CH
Switzerland
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wedge
coupling
release device
recess
securing
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
Original Assignee
Knorr Bremse Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Knorr Bremse Ag filed Critical Knorr Bremse Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


  



     Selbsttätige lilauenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Klauenkupplung für   Eisenbahn-    fahrzeuge derjenigen Art, bei der im Innern des   Kuppelkopfes ein    in dessen   Längsrich-    lung verschiebbarer Sicherungskeil vorhan -den ist, der zum Zweck des Lösens der   Kupp-    lung mittelst einer   Ausl#sevorrichtung    aus der dem   KupplungsschluB    entsprechenden Lage zurückgezogen wird und in eine Sperrstellung gebracht werden kann, in der der   Kupplungsschlu#    aufgehoben ist.



   Die Erfindung betrifft eine Vereinfachung einer solchen Kupplung, durch clie zugleich ein höherer Grad der   Zuverlässig-    keit in der Wirkungsweise der Kupplung erreicht wird.



   Die Erfindung drüekt sich in einer neuartigen Gestaltung des   Sicherungskeils,    ferner der zu seiner Führung vorgesehenen Führungsflächen und schliesslich der Auslosevorrichtung aus.



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.



   Abb.   1    zeigt einen der   Erfindnng    gemäss   #    ausgebildeten Kupplungskopf in   Seiten-    ansicht, wobei der Sicherungskeil in der Kuppelstellung dargestellt ist ;
Abb. 2 ist gleichfalls eine Seitenansicht mit durch die Auslosevorrichtung zurückgezogenem und angehobenem Sicherungskeil ;
Abb. 3 zeigt einen   Kuppelkopf    teils in Ansicht von oben, teils in wagrechtem Querschnitt, und zwar ebenfalls mit zurückgezogenem und angehobenem Sicherungskeil ;
Abb. 4 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den   Ehippelkopf    bezüglich der Abb. 3 von hinten her gesehen unter Fortlassung des Sicherungskeils ;

  
Abb. 5 zeigt zwei   Euppelköpfe    im Augenblick des   Ineinandergreifens,    wobei der Sicherungskeil des einen noch in der Sperrstellung steht ;
Abb. 6 und 7 zeigen die Auslösevorrich -tung für den Sicherungskeil in Ober-und Seitenansicht ;
Die Abb. 8,9,10 und   11    zeigen den   Sicherungskeil für    sich in verschiedenen An  -sichten.   



   Auf der Zeichnung ist   1    der bekannte Kuppelkopf einer   selbstt#tigen Klauenkupp-    lung, in dessen Innerem der verschiebbare Sicherungskeil 2 angeordnet ist, der   zwi-    schen der einen Aussenwand und einer   im #    Innern des Kopfes befindlichen Zwischen wand 3 geführt wird und auf diese Weise an der Ausführung von   Seitenbewegungeu    verhindert ist, zu welchem Zweck er noch mit nach der Zwischenwand 3 hin gelegenen Führungsvorsprüngen 6 und 7 versehen ist.



  4 ist ein quer durch den   Kuppelkopf    hindurchgeführter Bolzen, der der   Auslösevor-    richtung 5 als Drehbolzen und dem Siche  rungskeil    2 als Auflage dient. Bei   Anwen-    dung einer   Übergangskupplung    kann diese an dem Bolzen 4 angebracht werden.

   Ab   weichendvondenbekanntenAusführungs-    formen derartiger Kupplungen greift die Auslösevorrichtung im Innern des   Kuppel-    kopfes am Sicherungskeil an, der   wu      diesenn    Zweck mit einer Aussparung 8   verselen    ist, deren Begrenzungskanten einen   Kurvenzy    darstellen, der mit einem in die Aussparung eingreifenden,   wälzhebelartigen    Glied 9 derart zusammenarbeitet,   da#    dadurch die fiir das   Loden    der Kupplung erforderliche   Rück-    bewegung des   Sicherungskeils    und auch diejenige Bewegung zustande kommt, die den Keil in die   Sperrstellung führt.

   Gleichzei-    tig ist die Gestaltung der Aussparung 8 im Sicherungskeil und diejenige des Gliedes 9 derart gewählt, dass bei einer bestimmten Stellung des   Sicherungskeils    2 eine   Begren-    zung der Rückwärtsbewegung des Keils er  fol ; t,    und zwar tritt dies ein, wenn das Glied   H der Auslosevorrichtung    5 mit der Kante 10 (Abb. 7) der Kante 13 (Abb. 9) der Aus  sparung    8 gegenüberliegt und mit der Kante 1. 2 (Abb. 7) an der Kante 15 dieser   A. usspa-    rung (Abb. 9) anliegt.

   Der Sicherungskeil 2 hat einen nach hinten ragenden, am Ende hakenförmig nach unten gekrümmten Ansatz 16 ; mit diesem Ansatz gleitet er auf dem Bolzen 4 und mit dem hakenförmig gekrümmten Ende legt sich der Ansatz 16 gegen den Bolzen 4 und hält den Sicherungskeil in der der   Kupplungsbereitschaft    und dem Kupplungsschluss entsprechenden vordern Stellung.

   Die vordere Stossfläche des Sicherungskeils ist, wie aus den Abb. 8 und 10 ersichtlich, im Profil stumpfwinklig und im untern Teil schräg abgeschnitten, so dass dort die Schrägfläche 17 entsteht, die, wie aus    Abb. 5 ersichtlich, bewirkt, dass der    in der
Sperrstellung stehende Sicherungskeil beim
Ineinandergreifen zweier   Euppelköpfe    aus der Sperrstellung etwas zurückgeschoben wird, um alsdann in die dem Kupplungs    sehluss    entsprechende Stellung nach vorn zu gleiten. Am   vordern    Ende hat der Siche rungskeil auf seiner nach der Aussenseite des    Kuppelkopfes hin gelegenen    Seite unten einen Führungsvorsprung 18, der in der    F#hrungsrinne    19 des Kopfes gleitet (Abb.



   4). An diese Führungsrinne 19   sehliesst    sich, ein gleicher Vertikalebene liegend, die   wag-    recht verlaufende Tasche   20    an   (Abb.    4), die den Führungsvorsprung 18 des   Sichernngs-    keils 2 aufnimmt, wenn dieser nach hinten in seine Sperrstellung gebracht wird.



   Um die Kupplung zu   loden    und den Si    eherungskeil    in die   Sperrstellung zu brin-    gen, wird durch ein bekanntes Zugorgan  (Kette, Zugstange oder dergleichen), das in die Ose der Auslosevorrichtung 5 eingehängt ist, diese mit Bezug auf die Lage des Si    cherungskeils    nach den   Abb.l, 2 und   
9 entgegengesetzt der Uhrzeigerbewegung gedreht. Diese Drehung überträgt sich durch das   wälzhebelartige    Glied 9 auf den Siche    rungskeil    2. Indem sich die Kante   12    dieses
Gliedes gegen die Kante 15 der Aussparung   
8 im Sicherungskeil 2 legt, wird dieser zu-    rückbewegt.

   Die Kante 11 des Gliedes 9 legt sich unter die Kante 14 der Aussparung 8 und hebt im weiteren Verlauf der Drehung des Gliedes 9 den Keil   9    an, der damit   grleich-       zeitig zurückbewegt    wird. Der Schwerpunkt des Sicherungskeils   2    liegt nun hinter dem
Berührungspunkt der Kanten 11 und 14 ;

   er sucht, um das Gesetz vom Gleichgewicht zu erfiillen, unter den letzteren zu gelangen, das heiBt er sucht einen labilen   Gleich-    gewichtszustand hinsichtlich des   Sichernngs-    keils herbeizuführen, infolgedessen wirkt auf den Sicherungskeil ein Kippmoment ein, durch das der   Führungsvorsprung 18    bereits zu Beginn der   Auslösebewcgung    an die obere
Begrenzungskante der schräg aufwärtsfüh renden Nut 19 gedrückt wird ;

   wenn der Vor sprung 18 nun bei der R. ückbewegung des   Sicherungskeils    an diejenige Stelle gelant, wo die obere Begrenzungskante der Nut 19 durch die Tasche 20 unterbrochen ist, so kommt die untere Kante des Führungsvorsprunges 18 über die Höhe der obern Begrenzung der Nut 19 hinaus zu liegen, und wenn nun die Auslösevorrichtung   freigegel) en    wird, so gleitet der Sicherungskeil   2    infolge seines Eigengewichtes nach vorn, wobei der Führungsvorsprung 18 noch völlig in die Tasche   20    hinein gelangt ; bei dieser   (lei-    bowegung tritt selbsttätig die Rückdrehung der Auslösevorrichtung unter dem EinfluB des Gewichtes des Sicherungskeils ein.



   Die Sperrlage des Keils 2 wird sofort selbsttätig aufgehoben, wenn   die Kuppel-      lçöpfe    beim Auseinanderziehen der Fahrzeuge ausser Eingriff kommen, weil dabei die   Kopfe    eine seitliche Verschiebung   gegenein-    ander ausführen müssen, wobei derjenige Keil, der sich in Sperrstellung befindet, aus dieser zuriickgedrüekt wird, da die   Innen-    kante des in Kuppelstellung befindlichen   Keits    des Gegenkopfes beim seitlichen   Ent-      langgleiten auf der innern Schrägfläche    17 des in Sperrstellung befindlichen Keils einen Druck ausübt, dessen eine Komponente auf Zurückdrücken des Keils wirkt und dadurch seinen Führungsvorsprung 18 aus der Tasche   20    heraushebt.

   Der in Kuppelstellung befindliche Keil des   Gegenkopfes    kann, obgleich auch er auf seiner   vordern      Schräg-    fläche einen Druck erhält, dessen eine Komponente auf Zurückdrücken dieses Keils wirkt, nur eine minimale Rückverschiebung erfahren, weil bei dieser Stellung die Kante 11 der Auslösevorrichtung 5 die Rückverschiebung des Keils begrenzt. Dieser durch die Auslösevorrichtung zugelassene Rückverschiebungsweg zweier in Kuppelbereitschaft befindlicher Keile ist hinreichend, um die Klauen der   Kuppelköpfe    mit den für ihre Aufnahme bestimmten Hohlräumen in Eingriff gelangen zu lassen.

   Sobald dies geschehen ist, gleiten die   Sicherungskeile    beider   Kuppelköpfe    nach vorn in die Kuppelstellung und legen sich seitlich nebeneinander, wodurch der   Kupplungsschlu#    herbeigefiihri ;   ist.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Selbsttätige Klauenkupplung für Eisen I) ahnfahrzeuge, mit im Kuppelkopf in dessen Längsrichtung verschiebbarem Sicherungskeil, dadurch gekennzeichnet, dass der durch Führungsvorsprünge und gegen Seitenverschiebungen geschiitzte Sicherungskeil eine Aussparung besitzt, deren Um- grenzungskanten einen Linienzug bilden, der mit einem in diese Aussparung eingreifenden, wälzhebelartigen Gliede einer um einen Bolzen drehbaren Auslösevorrichtung derart zusammenarbeitet, dal3 durch Drehung der Auslösevorrichtung in einem Richtungssinne der Sicherungskeil aus der Kuppelstellung zurückgezogen und durch die sich unter die Kante (14) der Aussparung des Keils le gende Kante (11) des Gliedes angehoben wird,
    wodurch der Schwerpunkt des Keils hinter den Berührungspunkt der beiden er wähnten Kanten zu liegen kommt, so dass ein Kippmoment entsteht, das das vordere Ende des Keils anzuheben bestrebt ist.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Selbsttätige Klauenkupplung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungskeil vorn unten auf der Aussenseite einen Führungsvorsprung (18) besitzt, mit dem er beim Zurückziehen mittelst der Auslösevorrichtung (5) in einer auf der Innenseite der entsprechen den Seitenwand des Kuppelkopfes vorge sehenen, schräg ansteigenden Führungs nut (19) emporgleitet, um nach dem An heben durch das wälzhebelartige Glied (9) infolge Freigebens der Auslösevorrichtung unter seinem Eigengewicht in eine mit der Führungsnut (19) in derselben senk rechten Ebene liegende, von ihr nach vorn hin abzweigende, taschenförmige Ausspa- rung (20) einzufallen, wodurch er die Sperrlage einnimmt.
    2. Sel. bsttätige Klauenkupplung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# die vordere schmale Stirnfläche des Sicherungskeils iin Profil einen stumpfen Winkel bildet und nach der Innenseite hin schräg abgeschnitten ist, wodurch eine Schrägfläche (17) ent- steht, die bei Berührung mit dem Siche rungskeil eines andern Kuppelkopfes ein Zurückgleiten des Sicherungskeils aus der Sperrstellung in die Kuppelstellung ver anla#t.
    3. Selbsttätige Elauenkupplung nach Patent anspruch und Unteranspriiehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Siche rungskeil einen nach hinten ragenden, am Ende hakenf#rmig umgebogenen Flip- rungs-und Haltefortsatz (16) besitzt.
CH114208D 1925-04-02 1925-04-02 Selbsttätige Klauenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge. CH114208A (de)

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