CH114300A - Rollfilmkamera. - Google Patents

Rollfilmkamera.

Info

Publication number
CH114300A
CH114300A CH114300DA CH114300A CH 114300 A CH114300 A CH 114300A CH 114300D A CH114300D A CH 114300DA CH 114300 A CH114300 A CH 114300A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roll film
housing
camera according
film camera
gripper
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Singer
Original Assignee
Jacques Singer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jacques Singer filed Critical Jacques Singer
Publication of CH114300A publication Critical patent/CH114300A/de

Links

Landscapes

  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description


  Rollfilmkamera.    Den Gegenstand vorliegender     Erfindung     bildet eine Rollfilmkamera für Kinofilme,  bei welcher die     Vorschaltung    durch einen       Greifermechanismus    erfolgt.  



  In der     Zeichnung    ist der Erfindungs  gegenstand in beispielsweiser Ausführung  veranschaulicht.     Fig.    1 zeigt die Kamera im  Längsschnitt; in     Fig.    2 ist der den Greifer  mechanismus enthaltende Deckel in Drauf  sicht veranschaulicht;     Fig.    3 zeigt einen       Schnitt    durch den Deckel in grösserem Mass  stab, und in     Fig.    4 ist die den belichteten  Film aufnehmende Kassette in Seitenansicht  im grösseren Massstab dargestellt.  



  Der     Greifermechanismus    zum Vorschal  ten des Filmes     ist    in dem     die    Kassette     rück-          wärts    abschliessenden Deckel untergebracht,  der aus diesem Grunde nach Art eines Ge  häuses ausgebildet ist. Die das Gehäuse tra  gende Grundplatte 1 des Deckels ist doppel  wandig ausgebildet und in     derselben    ein aus  einem Stahlband gebildeter Schieber 2 ge  lagert. Die obere Wand der Grundplatte be  sitzt einen Schlitz 3, durch welchen ein den  Schieber 2 mit dem     Greifermechanismus    ver-    bindender Bolzen 4 reicht.

   Der     Greifermecha-          nismus    besteht aus zwei übereinander ge  lagerten     Schiebern    5 und 6, welche seitlich  aufgebogene Lappen 7, 8 tragen, die die La  gerstellen für Achsen bilden, auf welchen die  eigentlichen Greifer sitzen. Die Greifer be  stehen aus Winkelhebeln, deren längerer Arm  hakenförmig abgebogen ist, während der kür  zere Arm an seinem Ende an den Lappen 8       angelenkt    ist. An der Knickstelle weist der  Winkelhebel ein in der Richtung des kür  zeren Armes gestelltes Langloch auf, durch  welches die an dem Lappen 7 festgelegte  Achse greift.

   Der obere     Schieber    5 ist durch  den Bolzen 4 mit dem Schieber 2.     verbinden.     An dem     obern    Schieber 5     greift    eine Feder  9 an, deren anderes Ende an der     Grundplatte     1 festgelegt ist. Eine Blattfeder 10, deren  vorderes Ende     nm    die Bewegung des Bolzens  :1. zuzulassen, entsprechend dem Schlitz 3 mit  einem Ausschnitt versehen ist, drückt die  beiden Schieber 5 und 6 gegen     Führungeu     11, die seitlich an der Grundplatte ange  bracht sind.

   Nach oben hin ist der ganze       Greifermechanismus    durch den Gehäuseman-           tel    12 abgedeckt, der mit zwei Schlitzen zum  Durchtritt der     Greiferhebel    13 versehen ist.  



  Die Wirkung des     Greifermechanismus    ist  folgende: Beim Herausziehen des seitlich aus  dem Deckelgehäuse austretenden Schiebers 2,  dessen Ende unmittelbar eines der beiden Be  festigungsösen 14 für den Tragriemen des  Apparates trägt, wird durch den Bolzen 4  der Schieber 5 entgegen der Wirkung der  Feder 9 in der Richtung des Pfeils verscho  ben. Da in dem untern Schieber 6 der Bol  zen 4 in einem Langloch läuft, so wird vor  erst eine Relativverschiebung der Schieber 5  und 6 erfolgen, wodurch die     Greiferhebel    13  um die in den Lappen 8 gelagerte Achse     ver-          schwenkt    und mit ihren hakenförmigen En  den durch die Schlitze 15 bewegt werden.

         Hierbei    greifen diese hakenförmigen Enden  in die Perforierung des Filmstreifens ein, so  dass beim weiteren Herausziehen des     Schie-          bers    2, bei welchen nunmehr auch der Schie  ber     ss    durch den Bolzen     -1        mitgenommen    wird,       ein        Vorschieben    der Greifer und somit: des  Filmstreifens um die Bildbreite     erfolgt,.    Bei  Freigabe des Schiebers     \?    führt die Feder 9  den ganzen     Greifermechanismus    wieder in die       Anfangslage    zurück.

   Hierbei erfolgt vorerst  ein Leergang des Bolzens 4, wodurch     wieder     (-Nie Relativverstellung zwischen den Schie  bern 5 und 6 eintritt, derart,     da,ss    die     Greifer-          liebel    13     verschwenkt    werden und die haken  artigen Enden die Lochung des Filmstreifens       freigeben    und unter der Deckplatte ver  schwinden.  



  Auf dem Deckel     bezw.    dem Gehäuse  mantel 12 sind beiderseits der eigentlichen  Kamera die den Film aufnehmenden     Kasset-          ien    16 und 17 auswechselbar angeordnet. Die       Befestigung    dieser Kassetten an dem Deckel  erfolgt durch an dem Gehäusemantel 12 vor  gesehene     Bajonettschlitze    18, in welche an  der Unterseite der Kassetten vorgesehene  Knöpfe 19 eingeführt und dann in die     Ver-          riegelungsstellung    verschoben werden.

   Die  Kassette 16, welche den unbelichteten Film  aufnimmt,     wird    mit demselben geliefert und  besteht lediglich aus einem     entsprechend     ausgehöhlten Holzklotz der mit lichtundurch-    lässigem Papier oder dergleichen bis auf  einen     Austrittsschlitz    für das Filmende voll  ständig abgeschlossen ist. Der Austritts  schlitz ist in an sich bekannter     Weise    mit  einem     Sa.mmetstreifen    abgedichtet. Der Film  wird beim Einspannen in den Apparat aus  der Kassette 16 bis zu dem an dem gegen  überliegenden Ende des Gehäusemantels 12  festgelegten Kassette 17 vorgezogen und in  den Schlitz derselben eingeführt.

   Die Kas  sette 7.7, welche     mithin    zur     Aufnahme    des  bereits belichteten Filmes dient, besteht aus  einem allseits geschlossenen Blechgehäuse,  dessen Boden stufenförmig abgesetzt ist. In  der hierdurch gebildeten Erhöhung ist der  Einführungsschlitz für das Filmband vor  gesehen. Unmittelbar anschliessend an die  sem Schlitz ist in das Gehäuse eine Spiral  feder 20 eingebaut., welche lediglich an ihren  dem Schlitz     zugekehrten    Ende festgelegt ist  und somit die Führung für den Film bildet:,  der sich beim     allmählichen    Vorschieben ein  rollt, wobei die     Feder    infolge ihrer Elastizi  tät keinen     besonderen    Widerstand bildet.

    Als Führung für den Film in seiner jewei  ligen Gebrauchslage dient die     -\Vandung    des  eigentlichen Kameraraumes. Die Kamera. ge  mäss vorliegender Erfindung ermöglicht es,  trotz ihrer     konipentiösen    Bauart, zirka 50  Aufnahmen ohne     Kassettenwechsel    durchzu  führen. Um nun ,jeweils darüber unterrich  tet zu sein, wie viel Aufnahmen noch möglich  sind, ist in an sich bekannter Weise ein       Zählwerli#    vorgesehen, welches an einem in  dem     Kameragehäuse    vorgesehenen Schauloch  21 die Nummer des jeweiligen Bildes er  scheinen lässt.     fluch    dieses Zählwerk wird  gemäss vorliegender Erfindung von dem       Greifermechanismus    betätigt.

   Zu diesem     Be-          hufe    ist an der Kamerawand ein Schalt  hebel 22     versschiebbar    gelagert, der in ein  Schaltrad 23 eingreift und durch eine Feder  24 in der     Gebrauchslage    erhalten wird. Das  zweite Ende des Hebels 22 ist derart abge  bogen, dass es in den Bereich des Verschie  bungsweges eines der     Greiferhaken    13 liegt.  Knapp vor seiner     Endstellung    (also fast am  Ende der     Vorschiebung    des Filmes) stösst      der     Greiferhaken    13 an den Hebel 22 und  verschiebt denselben gerade so weit, dass das  Sperrad um einen Zahn weiterbewegt wird.

    Eine in das Sperrad eingreifende Klinke 25       sichert    dasselbe in der     jeweiligen    Stellung.  Bei Freigabe des Greifers 13 wird der Schalt  hebel 22 durch die Wirkung der Feder 24  in die Anfangslage     zurückgeführt,    wodurch  sein Sperrzahn in den nächsten Zahn des  Schaltrades eingreift.  



  Es ist selbstverständlich, dass der     Grei-          fermechanismus    gemäss vorliegender Erfin  dung nicht nur für photographische Appa  rate, sondern überall dort zur Anwendung  gelangen kann, wo es sich um die     F'ortschal-          tung    von-     Kinematographenfilmen    handelt,  also bei allen derartigen Projektions- und  Aufnahmeapparaten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollfilmkamera für Kinofilme, gekenn zeichnet durch einen Greifermechanismus, bei welchem die zu Winkelhebeln ausgebilde ten Greiferhaken mit ihren Drehpunkten an einem hin- und herbewegten Gleitstück ge lagert sind, das mittelst zwischen sich Spiel raum gewährenden Anschlägen ein zweites Gleitstück mitnimmt, an dem das kürzere Hebelende der Greiferhaken mit Gelenken angreift,
    so dass beim jedesmaligen Hubwech sel durch den toten Gang zwischen den bei den Gleitstücken eine Relativverschiebung zwischen den beiden Gelenkspunkten und dadurch ein an den beiden Hubenden ent gegengesetztes Verschwenken der Greifer haken bewirkt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> I. Rollfilmkamera. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Grei- fermechanismus in dem zu einem Ge häuse ausgebildeten Deckel der Kamera eingebaut ist, das zwei Längsschlitze (15) für den Durchtritt der Greifer- haken aufweist. 2.
    Rollfilmkamera nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betäti gung des Greifermechanismus durch einen von einem Stahlband gebildeten Schieber (2) erfolgt, der in einer Aus- nehmung der Grundplatte (1) gelagert ist und seitlich aus dem'Deckelgehäuse austritt. 3.
    Rollfilmkamera nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schie ber (2) an seinem Ende eine Öse (14) trägt, die unmittelbar die eine Befesti gungsstelle für den Tragriemen der Ka mera bildet, dessen anderes Ende an einer an dem, Kamerägehäuse befestigten Öse festgelegt ist. 4.
    Rollfilmkamera nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine die Gleit- stücke (5 und 6) gegen seitlich an der Grundplatte (1) vorgesehene Führungen pressende Feder (10), deren Ende ent sprechend dem Durchtrittsschlitz (3) für den Verbindungsbolzen (4) zwischen Gleitstück (5) und Schieber (2) ge schlitzt ist. 5. Rollfilmkamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer mechanismus unter die Wirkung einer Feder (9) gestellt ist, welche nach Frei gabe des Schiebers (2) sowohl diesen, wie alle Teile des Greifermechanismus in die Anfangslage zurückführt, in wel cher sich, die Greiferhaken innerhalb des Deckelgehäuses befinden. 6.
    Rollfilmkamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die den unbelichteten, als auch die den be lichteten Film aufnehmende Kassette (16, 17) auswechselbar an dem Deckel der Kamera angeordnet ist. 7. Rollfilmkamera nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fest legung der Kassetten am Deckel mittelst knopfartigen Fortsätzen erfolgt, die in Bajonettschlitze (18) des Gehäuseman tels (12) eingreifen.
    8. Rollfilmkamera nach Unteranspruch- 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Kassette (17) für den belichteten Film stufenförmig abgesetzt ist und an der hierdurch gebildeten Erhöhung den Eintrittsschlitz für den Film trägt, zum Zwecke, ein leichtes Vorschieben des auf den Gehäusemantel (12) aufliegenden Filmes zu gewährleisten. 9. Rollfilmkamera nach Unteransprüchen 6 und 7, gekennzeichnet durch eine in die Kassette (17) eingebaute, lediglich an ihrem, dem Eintrittsschlitz zugekehrten Ende festgelegte Spiralfeder (20), die eine Führung für den Filmstreifen bildet. 10.
    Rollfilmkamera nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine unmittelbar durch den Greifermechanismus betätigte, in das Kameragehäuse eingebaute Zähl vorrichtung. 11. Rollfilmkamera nach Unteranspruch 10, gekennzeichnet durch einen an dem Ka meragehäuse verschiebbar gelagerten Schalthebel (2?), dessen eines Ende in das die Zählv orriehtung betätigende Zahnrad eingreift und dessen anderes Ende eine in dem Verschiebungsweg einer der Greiferhaken reichende Ab. kröpfung aufweist.
CH114300D 1924-07-25 1925-03-20 Rollfilmkamera. CH114300A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT114300X 1924-07-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH114300A true CH114300A (de) 1926-03-16

Family

ID=3628670

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH114300D CH114300A (de) 1924-07-25 1925-03-20 Rollfilmkamera.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH114300A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068110B (de) * 1959-10-29

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068110B (de) * 1959-10-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2159858B2 (de) Filmkassette
DE1922263A1 (de) Mit Federkraft betriebene und mit einem Film geladene photographische Kamera und Kassette
DE2456123A1 (de) Photographische kamera mit einem automatischen filmtransportmechanismus
CH114300A (de) Rollfilmkamera.
DE2433001A1 (de) Vereinfachte kamera
AT100834B (de) Rollfilmkamera.
DE1960231A1 (de) Verbesserungen an und fuer photographische Kameras
DE633551C (de) Schlitzverschluss, insbesondere fuer Kleinkameras
DE2453770C3 (de) Mehrfachbelichtungseinrichtung für eine photographische Kamera
DE414775C (de) Rollfilmkamera
DE604238C (de) Photographische Kamera fuer Rundbildaufnahmen
DE264084C (de)
DE611102C (de) Filmaufnahmeapparat mit Einrichtung zum OEffnen des Filmkanals
AT21419B (de) Wechselkassette für photographische Platten und Films.
DE572596C (de) Rollfilmkamera
DE213342C (de)
DE870063C (de) Rollfilmkassette, insbesondere fuer Roentgenkameras
DE636371C (de) Kinematographischer Aufnahmeapparat
DE454513C (de) Filmschaltvorrichtung fuer Rollfilmkameras
DE2353064A1 (de) Filmkassette
DE69098C (de) Drehschieberverschlufs für Moment- und Zeitbelichtung
AT213223B (de) Photographische Kleinbildkamera mit Automatverschluß
DE2502364B2 (de) Aufzugsvorrichtung mit Auslöseknopf für eine Kamera
DE66845C (de) Magazin - Camera
AT99498B (de) Photographische Kamera.