CH114313A - Einrichtung zur Messung von Erdungswiderständen. - Google Patents

Einrichtung zur Messung von Erdungswiderständen.

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CH114313A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

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  Einrichtung zur Messung von     Erdungswiderständen.       Es ist eine Schaltung vorgeschlagen wor  den, die es ermöglicht, mit einer einzigen       Alessung    einen     Erdungs-    oder Ausbreitungs  widerstand zu bestimmen. Es werden in  dieser Schaltung verglichen     einerseits,    der  Spannungsabfall zwischen einer in der Erde  befindlichen Prüfplatte und einer in die Erde  gesteckten Sonde oder dergleichen beim  Durchgang eines     Mess-Wechselstromes    und  anderseits der Spannungsabfall in einem  dazu parallel geschalteten, regelbaren Wider  stand bekannter Grösse.

   Der Spannungsab  fall in dem regelbaren Widerstand wird  zweckmässig erzeugt durch einen von dem       Messstrom    aus induzierten, vorzugsweise dem       Messstrom    gleichen Strom. Als Anzeigevor  richtung dient ein Telephon, und die Rege  lung geschieht auf ein Minimum der Ton  stärke im Telephon. Indessen lässt das Tele  phon einerseits nicht erkennen, nach welcher  Seite die Regelung des Widerstandes er  folgen muss und anderseits ist auch die  Genauigkeit der Einstellung auf ein Mini  mum der Tonstärke bekanntlich nicht sehr  gross.

           GTemäss    der Erfindung werden diese Un  zuträglichkeiten     dadurch-vermieden,    dass als  Anzeigegerät eine an sich bekannte Verbin  dung eines Gleichstromanzeigers mit     einer.     Vorrichtung zum Gleichrichten des Wechsel  stromes verwendet und die Phase im Gleich  richter derart eingestellt wird, dass der infolge  des Phasenfehlers des induzierenden Schalt  teils bei Gleichheit der Vergleichswiderstände  in der Anzeigevorrichtung verbleibende Strom  keine Wirkung auf den Anschlag des Strom  zeigers ausübt. Weiter wird bei der neuen  Einrichtung zweckmässig noch durch zusätz  liche Schaltmittel die Anzeigevorrichtung  gegen Störungsströme weitgehend gesichert,  wodurch die Genauigkeit des     Messergebnisses     weiter verbessert werden kann.

    



  In den Figuren sind Ausführungsbeispiele  der Erfindung dargestellt.  



  Die     Fig.    1, l a, 2, 2 a stellen Diagramme  dar zur Erläuterung der Wirkungsweise der  neuen Einrichtung;       Fig.    3 veranschaulicht eine Ausführungs  form der neuen Einrichtung mit zusätzlichen  Kondensatoren;           Fig.    4 stellt eine Ausführungsform dar,  bei der die Anzeigevorrichtung mittelst eines  Transformators, der primär einpolig geerdet  ist, angeschlossen ist;       Fig.    5 zeigt die Verwendung eines be  sonderen Transformators für den Anschluss  der Anzeigevorrichtung und einer zusätzlichen  Hilfsschaltung;       Fig.    6 erläutert die Anordnung eines in  bestimmter Weise abgestimmten Neben  schlusses zum Schutz der Anzeigevorrichtung.  



  Nach dem bisher üblichen Verfahren, ein  Telephon durch     ein#    Gleichstromgerät mit  Gleichrichter zu     ersetzen,    würde man bei  Anwendung eines Galvanometers als Anzeige  gerät in der vorliegenden Schaltung die  Gleichrichtung so eingestellt haben, dass die  Ein- und Ausschaltung in den Zeitpunkten  geschehen wäre, in denen der von der Strom  quelle, vorzugsweise einem Induktor gelieferte       Messstrom    seine Richtung umkehrte. Dabei  zeigt es sich aber, dass in dem vorliegenden  Fall das Anzeigegerät niemals auf Null ge  regelt werden kann.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass eine  Einrichtung     geschaffen    wird, bei der die An  wendung einer Nullmethode möglich ist durch  geeignete Einstellung des Gleichrichters, nach  dem die Ursache des genannten Übelstandes  festgestellt wurde. Diese beruht darauf, dass  bei der Erzeugung des Stromes in dem regel  baren Widerstand mit Hilfe eines an den       Messstromkreis        angeschlossenen    Stromwand  leis eine nicht beabsichtigte Phasenverschie  bung des Sekundärstromes gegen den Primär  strom entsteht.

   Infolge dieser Phasenver  schiebung haben auch die zu vergleichenden  Spannungsabfälle in der Erde und in dem  Regelwiderstand nicht die gleiche Phase, und  die Folge davon ist, dass die an der Anzeige  vorrichtung auftretende Spannungsdifferenz,  die man auf Null zu regeln wünscht, niemals  gleich 0 werden kann.     Fig.    1 veranschau  licht diese Verhältnisse.     il    ist der     Messstrom,     der die Erdung durchfliesst und dem der  Spannungsabfall in der Erde phasengleich zu  setzen ist;<I> & </I> ist der durch einen Strom-         wandler    mit     i,    als Primärstrom erzeugte  Strom im Regelwiderstand, dem die Spannung  am Regelwiderstand phasengleich ist.

   Bei       Cxleichheit    des Regelwiderstandes und des       Erdungswiderstandes    sollte der Spannungsab  fall an der Anzeigevorrichtung gleich Null  werden. Er ist aber wie im folgenden ge  zeigt wird, proportional dem Strom     ii    --     i2,     kann also nie gleich Null werden, da     ii    -und       i=    nicht phasengleich werden können.     Dran     bekommt also nur ein Minimum des Stromes  in der Anzeigevorrichtung.

       Uin    diesen Strom,  den wir mit     i'o    bezeichnen, wirkungslos zu  machen, wird erfindungsgemäss die Vorrich  tung zum Gleichrichten, zum Beispiel ein       Druckkontakt,    der den Kreis des Wechsel  stromes für je eine halbe Periode unterbricht,  so eingestellt, dass die Umschaltung in dem  Augenblick erfolgt, in dem der Strom     ii    -     i_     sein positives und negatives     Maximum    hat.  Dies ist praktisch genommen der Augenblick,  in dein der Strom     ii    sein Vorzeichen wech  selt.

   In     Fig.        :3    ist in bekannter Weise der  Strom i     'o    als     Sinuslinie        veranschaulicht.    Die  Zeitmomente, die     durch    die Linien 1 und.     1I     dargestellt sind, werden zur     Umschaltung     benutzt, so     daN;        wiiln-end    der Einschaltung  des Stromes     i'o    dieser immer zur Hälfte der  Zeit positiv und zur Hälfte negativ gerichtet  ist, so dass dessen Wirkungen im Galvano  meter sich aufheben.  



  Im Falle hingegen, dass der zu prüfende  Erdwiderstand von dem Vergleichswiderstand       verschieden    ist, erhalten wir im     Galv        ano-          meter    einen Ausschlag, wie folgende Über  legung zeigt.  



  In     I'ig.    3 sind ausser den Strömen     ii,        i3,          io    die in den Widerständen     r"    und     r"    fliessen  den Ströme     i'i    und     i'::    eingetragen.

   Aus der  Figur folgt:  1.     io    =     i::    -     i'--    =     i'1    -     il     2.     i'i        i-,#        +        1o        ro   <I>- = 0.</I>    durch Elimination von     i'i    und     i':

  .>    aus diesen  Gleichungen erhält man  
EMI0002.0064     
      Im Sonderfalle., dass     r.   <I>=</I>     r"    ist, erhält man  
EMI0003.0003     
    Der Spannungsabfall in der Anzeigevorrich  tung ist somit proportional dem Differenz  strom     (ii   <I>- i2).</I> Die letzte Gleichung, als  Spannungsgleichung geschrieben, hat die  Form       i'o        (2r        +        ro)   <I>= r</I>     (ii   <I>-</I>     i2)     Da s dieser Gleichung entsprechende Span     nungs-          diagramm    zeigt die     Fig.    1a.  



  Unterbricht man     i'o    in der aus     Fig.    2 er  sichtlichen Weise, so gibt das Galvanometer  keinen Ausschlag. Ist aber     9 e    verschieden  von     r.,    zum Beispiel     r8   <I>></I>     r",    so erhält man  ein Diagramm gemäss     Fig.        2a.    Der Strom     io     ist offenbar gegenüber     i'o    der Grösse und der  Phase nach verschieden; zeichnen wir     io    in       Fig.    2 ein, so ersieht man, dass jetzt der  positive und negative Teil des durchgelasse  nen Stromes     io    ungleich sind.

   Das Galvano  meter gibt daher einen Ausschlag.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen  anhand der     Fig.    3-7 näher erläutert werden,  Eine     Wechselstromquelle    1, vorzugsweise ein  Induktor, liefert den     Messstrom        ii,    der durch  den Prüfwiderstand, beispielsweise den Aus  breitungswiderstand, einer Erdplatte 2 ge  schickt wird. Der     Messstrom        ii    fliesst von  der Erdplatte 2 über eine Sonde 3, die zum  Anschluss der Anzeigevorrichtung 4 dient,  nach einer Hilfserde 5 und von dort zurück  zur Stromquelle 1.

   In dem     äusseren    Schluss  des Stromkreises liegt die Primärspule     6a     eines Stromwandlers 6, dessen Sekundär  spule 6b durch einen Regelwiderstand 7 ge  schlossen ist. Der aus 6b und 7 gebildete  Kreis wird von dem Strom     i2    durchflossen.  Mit dem einen Pole ist der Regelwiderstand  mit der Leitung     cler    Erdplatte 2 verbunden.  An dem Regelwiderstand befindet sich ein  Schleifkontakt B.

   Zwischen dem Schleifkon  takt 8 und der Sonde 3 befindet sich die  Anzeigevorrichtung 4, die aus einem Galvano  meter     4a    und einer mit diesem verbundenen       Gleichrichtervorrichtung,    vorzugsweise einem  Unterbrecher 4b, der eine Halbperiode des    zwischen dem Kontakt 8 und der Sonde 3       fliessenden    Wechselstromes ausschaltet. Der  Unterbrecher wird in an sich bekannter Weise  angetrieben von einer Welle, die mit dem       Stromerzeuger    1 derartig gekuppelt ist, dass  die Unterbrechung mit der Frequenz des  Stromerzeugers geschieht. Die Welle ist  durch die punktierte Linie 9 angedeutet.

    Auf der Welle befindet sich ein Exzenter 10,  durch dessen     Verdrehung    gegen die Achse 9  die Phase der Unterbrechung geregelt werden  kann. Weiter kann im Kreise des     Mess-          stromes        ii    noch ein Umschalter 11 angeordnet  sein, der gestattet, den     lvlessstrom    statt durch  die ganze Primärwicklung     6rx    des Strom  wandlers 6     mittelst    des verschiebbaren An  schlusses 12 nur durch einen Teil derselben  zu schicken. Hierdurch soll eine irgendwie  mit bekannten Mitteln zu bewirkende Um  schaltungsmöglichkeit für den Stromwandler  zur Änderung seines Übersetzungsverhält  nisses angedeutet sein.

   In dem umgekehrten  Verhältnis, in dem die Ströme il und     i2     stehen, verhalten sich bei     Null-Einstellung     des Galvanometers 4a die zu vergleichenden  Widerstände, die von den beiden Strömen  durchflossen werden. Man kann. also mit  einem gegebenen Vergleichswiderstand Er  dungs- und andere Ausbreitungswiderstände  verschiedener Grössenordnung messen, wenn  man das Übersetzungsverhältnis des Strom  wandlers ändert.  



  In der bisher beschriebenen Schaltung  kann noch eine Beeinflussung der Anzeige  vorrichtung durch eine     gleichstromerzeugende     Fehlerquelle, nämlich durch die elektromo  torische Kraft im Erdboden verhindert werden.  Dies geschieht durch die Anordnung zusätz  licher, an sich bekannter Mittel zur Unter  bindung von Gleichstrom an geeigneten Stellen  der Schaltung.     Fig.    3 zeigt zum Beispiel die  Anordnung von Kondensatoren 13a und 13b  zwischen dem Erdboden und der Eintritts  und Austrittsstelle der     Messstromleitung.    Diese  Kondensatoren können gleichzeitig benutzt  werden, um die induktive Komponente des  Widerstandes im Kreise des     Messstromes    il  zu kompensieren.

   Allerdings wird dann die      Abhängigkeit der Phasenverschiebung zwi  schen Strom und Spannung von der Ände  rung der Frequenz verhältnismässig gross.  



  Den letztgenannten Mangel vermeidet die  Schaltung nach     Fig.    4, bei welcher die An  zeigevorrichtung 4 nicht unmittelbar zwischen  Sonde 3 und     Schleifkontakt    9 eingeschaltet  ist, sondern über einen Isoliertransformator     1-l,     der mit seiner Primärwicklung am Sonde  und     Schleifkontakt    liegt. Der von der elek  tromotorischen Kraft im Erdboden erzeugte  Gleichstrom in der Primärwicklung von 14  übt auf die     Sekundärwicklung    keine     Wirkung     aus. Die Änderung der     Magnetisierung    des  Transformators durch den Gleichstrom ist  unschädlich, da sie die     Null-Eiristellung    nicht  beeinflusst.  



  Die Anordnung eines Isoliertransformators  kann gemäss der Schaltung nach     Fig.    5 gleich  zeitig benutzt werden, um eine etwaige Be  einflussung des Anzeigeinstrumentes durch  Fehlerströme, die zum Beispiel infolge mangel  hafter Isolation aus einer fremden     Stromquelle,          vorzugsweise    dem Netz, durch die Schaltung  fliessen, zu vermeiden. Der die Isolation  durchbrechende Strom soll beispielsweise in  die Leitung zur Erdung an einem Punkte 20       eintreten.    Der Strom teilt sich dann, und  der eine Teil des Stromes wird auch über  die     Anzeigevorrichtung    durch die Sonde zur  Erde fliessen.

   Dieser Fehler kann nun da  durch vermieden werden, dass man auf die  Anzeigevorrichtung 4 gleichzeitig einen wei  tere Strom wirken lässt, der dem die Anzeige       beeinflussenden    Fehlerstrom an     (xlöläe    und       Phase    gleich und entgegengesetzt gerichtet  ist.

   Dies wird mit dem     obengenannten        Iso-          liertransformator    14 dadurch erreicht, dass       nian    diesem     Transformator    zwei Primärwick  lungen 14a, 14c gibt, die in bezug auf den  Stromkreis des Fehlerstromes in     sy=mmetrischer     Anordnung parallel geschaltet sind, so dass  sie vom Fehlerstrom in zwei gleichen Hälften       durchflossen    werden. In bezug auf die     Se-          kundärwicklung        141)    werden sie entgegenge  setzt geschaltet, so     dass    die Wirkung des  Fehlerstromes auf diese gleich Null ist.

   Der       Isoliertransformator    14 ist also als Differential-         transformator    ausgebildet und Enthält die ein  ander entgegengesetzt parallel geschalteten       Primärwicklungen        1-4s.    und 14e. Der oben  erwähnte 'feil des Fehlerstromes fliesst von  20 über die     Schaltungsteile    6b, 7, 8 in die  Primärwicklung     lla.    des     Isoliertransformators,     die von dem     lIelästroni    durchflossen wird.

    Damit die andere Hälfte des     Fehlerstromes,     die durch die zweite     Primärwicklung    14e  fliesst, der ersten     gleich    wird, ist aus dem       ohinschen    Widerstand 15 mit dem Schleif  kontakt 16 und dem     induktiven    Widerstand 17  eine Schaltung     geschaffen,    die' der aus dem  Regelwiderstand 7     finit    dem     Schleifkontakt    8  und der     Sekundärwicklung    6b des Transfor  mators 6 elektrisch gleich ist.

   Die Wider  stände 7 und 15 sind gleich gross und eben  so die     Induktivitäten,    die die Ströme in den  einander entsprechenden Teilen 6b und 17       finden,    so dass der     Fehlerstrom        zwischen    '?0  und der Sonde in zwei gleiche Hälften zer  fällt, die beide die     Sekundärwicklung        1-lb     im entgegengesetzten Sinne induzieren, so  dass ihre     Gesamtwirkung    also gleich Null ist.  



  In     Fig.    6 ist eine Weiterbildung der An  ordnung nach     Fig.    -1 dargestellt.     Um    die  Anzeigevorrichtung 4 noch gegen     Fehlerströmt-.     die aus deal Netz     stammen    zu schützen, ist       zweckmässig    an die     Primärwicklung    des     Iso-          liertransforInators        1.-1-    ein     Nebenschluss    ange  schlossen, der aus     einem        Kondensator    18 und  einer Drosselspule 19 besteht.

   Dieser     Neben-          schluss    ist auf die Netzfrequenz     abgestimmt.          Gegebenenfalls        kann    der Transformator 14  in diesem Schaltung auch wegfallen und der       Nebenschluss    dann in     Parallelschaltung    zu der  Anzeigevorrichtung angeordnet sein.  



  Der in     Fig.    6 dargestellte Schutz für den  Gleichstromzeiger     4a    verhindert, dass die  zwischen der     I\Tetzirequenz    und der Frequenz       derblessstroinquelle    auftretenden     Schwebungen     in den Bereich der mechanischen Resonanz  des beweglichen Systems im Gleichstrom  anzeiger geraten, wobei sonst sehr starke  und infolge der     Ungleichmässigkeiten    der  Frequenz der     Messstroniquelle,    zum Bei  spiel eines     Induktors,    sehr unregelmässige  Ausschläge erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Messen von Endungs widerständen, bei der der Spannungsabfall zwischen zwei in der Erde angeordneten Leitern (Prüfplatte und Sonde) beim Durch gang eines Messwechselstromes mit dem Spannungsabfall an einem dazu parallel ge schalteten, regelbaren Widerstandes bekannter Grösse verglichen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass als Anzeigegerät eine Verbin dung eines Gleichstromanzeigers mit einer Vorrichtung zum Gleichrichten des Wechsel stromes verwendet und die Phase im Gleich richter derart eingestellt wird, dass der infolge des Phasenfehlers des induzierenden Schalt teils bei Gleichheit der Vergleichswiderstände in der Anzeigevorrichtung verbleibende Strom keine Wirkung auf den Ausschlag des Gal vanometers ausübt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel zur Ver meidung einer Einwirkung der elektro motorischen Kräfte der Erde auf das Gal vanometer angeordnet sind. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an der Eintritts- stelle des DZessstrornes in Erde und an seiner Austrittsstelle je ein Kondensator eingeschaltet ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Anzeige vorrichtung über einen Isoliertransformator angeschlossen ist. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Un- schädlichmachens eines von aussen eintre tenden Fehlerstromes eine zusätzliche Schaltungsanordnung benutzt wird, die elektrisch gleich der kessschaltung ist und von einem Teil des Fehlerstromes durch flossen wird, wobei beide Schaltungen zwei mit Bezug auf die Sekundärwicklung errtge- gengesetztgeschaltetePrimärwicklungen ei nes Differentialisoliertransformators speisen. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrich tung durch einen auf die Netzfrequenz ab gestimmten Nebenschluss gegen die Wir kung von aus dem Netz stammenden Fehlerströmen geschützt ist.
CH114313D 1924-03-15 1925-01-12 Einrichtung zur Messung von Erdungswiderständen. CH114313A (de)

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DES65680D DE413340C (de) 1921-05-14 1924-04-08 Verfahren zur Messung von Erdungswiderstaenden

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