Rahmenspannvorrichtung. Gegenstand der Erfindung ist eine Vor richtung zum Spannen von Rahmen, die mit irgendwelchen Stoffen, zum Beispiel Bilder leinen und andern Malgründen, oder auch mit Stoffen für Wandbekleidungen und der gleichen überzogen sind. Die Vorrichtung kann, wie die bekannten Keilrahmen, von Künstlern zum Aufspannen einer Bilderlein- wand benutzt werden. Gegenüber diesen Keilrahmen besitzt ein mit der vorliegenden Spannvorrichtung versehener Rahmen beson dere Vorzüge. Die im Handel befindlichen maschinenmässig hergestellten Keilrahmen haben nur bestimmte Grössen. Die gesuchte Grösse ist vielfach nicht zu erhalten.
Mit Hilfe der neuen Vorrichtung lässt sich jede Grösse genau herstellen, und zwar an Ort und Stelle durch Gehrungsschnitt, der nicht ge nau zu sein braucht, also auch von einem Ungeübten ausgeführt werden kann. Die beim Keilrahmen an der Bildseite vorsprin gende Leiste, die das Berühren von Leinwand und Rahmenholz verhindert, kann bei An wendung der Spannvorrichtung fehlen, wenn beim Spannen des Rahmens die Leisten des- selben durch den Stoff etwas schräg gezogen werden, so dass die äussern Kanten die in nern in der zur Stoffebene senkrechten, Rich tung überragen und ein Anliegen des StOf- fes auf der ganzen Breite der Rahmenleisten verhindern.
Das Rahmenholz ist also auch leicht und billig zu beschaffen.
Die vorliegende Rahmenspann-Vorrich- tung besitzt vier winkelförmige Eckstücke, welche an Rahmenleisten zum Zusammen halten derselben befestigt werden können, und ferner weist sie Mittel auf, um, zwecks Spannens von an den Rahmenleisten be festigtem Stoff, die Rahmenleisten gegenüber den Eckstücken nach aussen zu bewegen.
In der Zeichnung sind verschiedene Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan des dargestellt.
Bei der einfachsten Grundform nach Fig. 1 und 2 besteht jedes der vier Eckstücke des Rahmenspanners aus einem Winkel a, der an jedem Schenkel drei Löcher aufweist. In dem mittleren Loch, welches ein Gewinde hat, sitzt eine Schraube e, während durch die beiden andern Löcher Stifte<I>b</I> und<I>d</I> in das Holz eingetrieben werden, welche die 1ia.h- meiileisten zusammenhalten. Die Stifte kön nen auch ganz oder teilweise durch mit dern tVinkel fest verbundene Spitzen oder Zun gen ersetzt werden.
Nach dem Aufnageln des zu spannenden Stoffes werden durch An zielten der Schrauben c die Stifte b und d teilweise wieder aus dem Rahmenholz heraus gezogen. Die Rahmenleisten bewegen sich dadurch von dem Winkelstück weg und span nen somit die Leinwand, wobei die Rahmen teile infolge einseitiger Bespannung sich etwas schräg stellen, so dass die Leinwand nur auf dem äussern Rand der Rahmenleisten aufliegt.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 sind die Schrauben durch ge- gabelte Keile e. ersetzt, welche unter je zwei Schrägflächen f greifen, die an dem Winkel stück auf beiden Schenkeln vorgesehen sind, wobei der Keil eine diesen Schrägfl.äclien entsprechende Steigung hat. Zwei seitliche Backenflächen 9 dienen zur seitlichen Füh- rung des Keils.
Bei der Ausführungsform nach Fig. :i bis 8 erhalten die Winlielstücl@e a. einen dein Querschnitt der Rahmenleisten entsprechen den winkelförmigen Querschnitt lz, (Fig. 6) oder sie sind mit winkelförmig angesetzten Zungen i versehen, die auf den R.ahmen- lc-isten aufliegen.
Diese Ausführung er leichtert das Zusammennageln, weil die ZVinkelstüclze besser auf die zusammenge stellten Rahmenleisten aufgelegt werden kön nen. Ausserdem kann hierbei (Fig. 7) ein 1T < il-#el in jedem Schenkel erspart werden, wachs Zusammennageln beschleunigt.
Bei der letzten Ausführungsform nach Fig. 9 und 10 ist unter das Winkelstück a ein zweiter Winkel h: gelegt, der aus einem dünneren, rechtwinklig gebogenen Blechstrei- fen besteht. Hierdurch wird das Eindringen der Schrauben c in das Holz vermieden und das Anziehen derselben erleichtert.
Die um- gebogenen Lappen i, befinden sich in diesem Falle zur Materialersparnis zweckmässig an dune dünneren Unterlagswinkel, anstatt andein Hiti@pl.winlzc#1. B!#i@l@ tt-in1,e@ hrauclien nur ii.gendwic@ leicht. miteinander verbunden zn sein,
um nicht: ausi@intinder zu fallen. Diese Verbindung kann zuni Beispiel durch kleine.
aus dem dünneren 1'nterlagtvinkel ausge stanzte Zungen ti, erfolg,@en, die sich in ge- genüberstehende Löcher des Hauptwinkels einlegen. Dies bann bei der Herstellung durch geineinsanies Biegen beider Winkel von selbst:
geselielien, also ohne besonderen Arbeitsvorgang-. Durch den L nterlagswinkel wird, da er nahe in der Ecke mit dem Winkel a. verbunden ist, und beim Anziehen der Schrauben die der Winkel etwas gebogen werden, eine sehr willkommene Fe derung in der Spannvorrichtung erreicht. Durch die Federun- wird eine Faltenbildung in dem Spannstoffe; wie sie besonders häufig bei.
Temperatur- und Feuchtigkeitsänderun gen vorkommt, vermieden. jedenfalls aber gehemmt.
Frame tensioning device. The invention relates to a device for tensioning frames, which are covered with any fabrics, for example canvas and other painting grounds, or with fabrics for wall coverings and the like. The device, like the known stretcher frames, can be used by artists to stretch a picture canvas. Compared to this stretcher frame provided with the present clamping device has special advantages. The machine-made stretcher frames on the market only have certain sizes. The size you are looking for is often not available.
With the help of the new device, every size can be produced precisely, on the spot by means of a miter cut, which does not need to be precise, so it can also be done by an inexperienced person. The bar that protrudes on the side of the canvas and prevents touching the canvas and the frame wood can be missing when using the tensioning device if the bars are pulled through the fabric at a slight angle when tensioning the frame, so that the outer edges which protrude on the inside in the direction perpendicular to the plane of the fabric and prevent the fabric from touching the entire width of the frame strips.
The frame wood is also easy and cheap to procure.
The present frame tensioning device has four angular corner pieces which can be fastened to frame strips to hold them together, and furthermore it has means for the purpose of tensioning fabric fastened to the frame strips to the frame strips to the outside in relation to the corner pieces move.
In the drawing, various exemplary embodiments of the subject invention are shown.
In the simplest basic form according to FIGS. 1 and 2, each of the four corner pieces of the frame tensioner consists of an angle a, which has three holes on each leg. A screw e sits in the middle hole, which has a thread, while pins <I> b </I> and <I> d </I> are driven into the wood through the other two holes, which form the 1ia.h - stick together. The pins can also be wholly or partially replaced by tips or tongues firmly connected to the angle.
After the material to be tensioned has been nailed on, the pins b and d are partially pulled out of the frame again by the screws c aimed at. As a result, the frame strips move away from the elbow and thus span the canvas, with the frame parts being slightly inclined as a result of one-sided covering, so that the canvas rests only on the outer edge of the frame strips.
In the second embodiment according to FIGS. 3 and 4, the screws are secured by forked wedges e. replaced, which engage under two inclined surfaces f, which are provided on the angle piece on both legs, wherein the wedge has a slope corresponding to these inclined surfaces. Two lateral jaw surfaces 9 serve for lateral guidance of the wedge.
In the embodiment according to FIG.: I to 8 receive the Winlielstücl @ e a. One of the cross-sections of the frame strips correspond to the angular cross-section lz, (Fig. 6) or they are provided with angularly attached tongues i, which rest on the frame lc-isten.
This design makes nailing together easier, because the Z-angle pieces can be placed better on the assembled frame strips. In addition, a 1T <il- # el in each leg can be saved here (FIG. 7), waxing accelerated nailing.
In the last embodiment according to FIGS. 9 and 10, a second angle h: is placed under the angle piece a, which consists of a thinner sheet metal strip bent at right angles. This prevents the screws c from penetrating the wood and makes it easier to tighten them.
In this case, to save material, the bent flaps i are conveniently located on thinner support angles instead of andein Hiti@pl.winlzc#1. B! # I @ l @ tt-in1, e @ hrauclien only ii.gendwic @ light. to be connected to each other,
so as not to fall: ausi @ intinder. This connection can for example by small.
Tongues punched out of the thinner 1'nterlayer angle, which insert themselves into opposite holes of the main angle. This banishes by itself during production by bending both angles together:
Geselielien, so without any special work process. The bearing angle, because it is close to the corner with the angle a. is connected, and when tightening the screws the angle are slightly bent, a very welcome spring in the jig is achieved. The spring formation causes wrinkles in the tension material; as they are particularly common at.
Temperature and humidity changes occur avoided. in any case, inhibited.