CH114358A - Isolator mit Metallkappe. - Google Patents
Isolator mit Metallkappe.Info
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Description
Isolator mit Metallkappe. Es sind bereits mannigfache Xonstruk- tionen bekannt, um die aus Eisen, Bronze oder einem andern Stoff hergestellten Kap pen an den Köpfen von Isolatoren zu be festigen. Als Verbindungsmittel dient in der Regel ein Kitt, ein Zement oder eine Metallegie rung; das Verbindungsmittel ist bestimmt, die Kräfte von der Kappe auf den Isolator- lcopf zu übertragen. Da dieses Verbindungs mittel die ganze Kraft übertragen muss, ist es wichtig, Stützpunkte zu schaffen, an de nen die Kraft angreifen kann.
Zu diesem Zweck erhält sowohl die Kappe, wie der Isolatorkopf eine rauhe Fläche. In diesem Falle findet die Kraftübertragung durch die Unebenheiten der rauhen Fläche statt. Die Kraftübertragung ist jedoch in solchen Fällen vollkommen ungenügend, und daher ist diese Lösung praktisch so gut wie gar nicht angewandt worden.
Eine Verbesserung wird erzielt, wenn die Kappe am untern Ende mit einer klei- nen Nase ausgerüstet und der Kopf des Tsolators mit mehreren Rillen versehen wird. Die Rillen übertragen alsdann die Kraft aiif das Verbindungsmittel, und die Gegenkraft wird von der Nase aufgefangen. Ein der artiger Isolator ist in Fig. 1 dargestellt. Es ist ersichtlich, dass das Verbindungsmittel stark auf Abscheren beansprucht wird, wes halb auch schon bei Übertragung einer ge ringen Kraft das Verbindungsmittel an der Zerreissfuge x zerbröckelt.
Die Zwischen schicht (Hartblei, Zement oder dergleichen) ist in Fig. 1, sowie in den folgenden Fi guren der Übersichtlichkeit wegen nicht dar- Eine weitere Verbesserung ist gewonnen, wenn der Kopf in der in Fig. 2 dargestell ten Weise eingezogen wird. Die Kraftüber tragung findet dann vom Kopf auf den Ze ment in verhältnismässig günstiger Weise statt, weil sich der Kopf an den Zement an schmiegen kann. Die Gegenkraft liegt; dabei wieder in der Nase der Kappe, wie bei der Anordnung nach Fig. 1. Das Zerreissen des Verbindungsmittels geschieht längs der ein gezeichneten Zerreissfuge x.
Die Erkenntnis, dass die Konstruktion nach Fig. Z eine Verbesserung gegenüber der Konstruktion nach Fig. 1 infolge des kegelförmigen Einziehens des Kopfes mit sich bringt, hat dann zu einer Konstruktion nach Fig. 3 geführt. In diesem Fälle ist nicht nur der Kopf, sondern auch die Kappe finit einer kegelförmigen Fläche versehen.
Die Konstruktion nach Fig. 3 hat aber noch den Nachteil, dass einerseits infolge der auf- tretenden_'@'^ilwirli#nng ausserordentlich hohe Kräfte entstehen, welche die Kappe und den Isolator -efährden können, während anderseits, da die Kräfte fast wa,grecht verlaufen, sehr grosse Scherkräfte entstehen, die zur h'olge haben,
dass das Verbindungsmittel senkrecht abreisst und die günstige -Wirkung der Druck- kräfte gar nicht ausgenutzt werden kann. Das Zerreissen des Verbindungsmittels t3-e- n längs der eingezeichneten Zerreiss fuge x.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Isolator, bei dem alle geschilderten Nachteile der bisher bekannten Konstruktio nen dadurch vermieden sind, dass die Zwi- schenscllicht zwischen Isolatorkopf und Me tallkappe zylindrische Form besitzt und die 3ngriffsflächen für die Kraftübertragung dadurch geschaffen sind, dass der Isolator kopf mit einer nach aussen gerichteten und die Kappe mit einer nach innen gerichteten Wulst versehen ist.
In" Fig. 4 ist eine Ausführungsform cles Isolators nach der Erfindung veranschau licht. Der zylindrische 'hopf a. des Isolators ist am obern, freien Ende mit einer starken, nach -aussen -gerichteten Wulst b versehen, während die Kappe c am untern, freien Ende eine nach innen gerichtete Wulst cd besitzt.
Die Wulst b schliesst sich an eine glatte zi-liiidrische Fläche e des Kopfes und die Wulst d an eine glatte zylindrische Fläche f der Kappe an. Die Kraftübertragung erfolgt.
der Anordnung nach Fig. 4 unmittelbar zwischen den beiden -Wulsten <I>b, d,</I> wie durch den Doppelpfeil g angedeutet ist. Es ist zweckmässig, dass die beiden Kraftaugriffs- flächen am Kopf und an der Kappe parallel sind, damit keine zusätzlichen Beanspru chungen auftreten.
Aus Fig. 4 geht hervor, dass durch das Bindemittel eine unmittelbare Abstützung des Kopfes ex auf der Kappe c stattfindet. Ins besondere wird auch das Zwischenmittel lediglich als Drue.kiibertra.giungsniittel be nutzt.
Mit Rücksicht auf die Ausbildung der beiden Wülste b, d ist die Sclierkra.ft prak tisch genau so gross wie die Übertragungs kraft, so dass keine zusätzliche Kraft auf treten kann.
Durch die Anordnung nach F ib. .1 ist auch der Vorteil erzielt. dass eine homogene Zwischenschicht gebildet ,werden kann. Die bekannten Einrichtungen haben den Mangel, dass namentlich beim Eingiessen von Blei oder dergleichen in die Fuge zwischen Iso- latorkopf und Kappe durch die vorspringen den Teile der oben erwähnten Rillen, bezie hungsweise infolge der geringen Stärke der kegelförmigen Zwischenschicht Blasen oder Hohlräume in der Zwiselienschicht entstehen,
die die Festigkeit des Kittmittels beeinträch tigen. Dieser Mangel ist beim beschriebenen Beispiel auf einfache Weise beseitigt. Durch die sich an die Wülste anschliessenden glat ten zylindrischen Teile e. f des Isolator- kopfes bezw. der Kappe ist eine solche Formgebung für die Zwischenschicht ermög licht, dass in der zwischen den Wülsten b.
d liegenden Zone aus dem Kittstoff ein ver hältnismässig dicker Ring gebildet wird, der wegen seiner Stärke in viel geringerem Masse Anlass zur Bildung von Blasen oder Hohl räumen bei der Einführung des Kittmittel (zum Beispiel bei der Einführung von flüs sigem Blei) in die Fuge gibt, als dies bei den bekannten Einrichtungen der Fall ist. Durch den zwischen den Flächen e, f lie genden dicken Ring wird daher eine hohe Festigkeit der Zwischenschicht gewähr leistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Isolator mit Metallkappe, die durch eine Zwischenschicht mit dem Isolatorkopf ver bunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht zwischen Isolatorkopf und Metallkappe zylindrische Form besitzt und die Angriffsflächen für die Kraftübertra gung dadurch geschaffen sind, dass der Iso- latorkopf mit einer nach aussen gerichteten und die Kappe mit einer nach innen gerich teten Wulst versehen ist.UNTERANSPRUCH: Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Wulst<I>(b</I> bezw. <I>d)</I> nur am freien Ende des Isolatorkopfes (a) bezw. der Kappe (e) angeordnet ist, wäh rend in der Zone zwischen beiden Wülsten (b, d) die einander zugekehrten Wandungen (e bezw. f) des Isolatorkopfes und der Kappe glatt ausgebildet sind, so dass in die ser Zone aus dem Kittmittel ein Ring ge bildet werden kann, durch den die Kappe sicher am Isolator festgehalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE114358X | 1924-10-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH114358A true CH114358A (de) | 1926-04-01 |
Family
ID=5653768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH114358D CH114358A (de) | 1924-10-24 | 1925-03-27 | Isolator mit Metallkappe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH114358A (de) |
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1925
- 1925-03-27 CH CH114358D patent/CH114358A/de unknown
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