CH114378A - Arzneimittelträger für die Desinfektion der Harnröhre und ihrer Umgebung. - Google Patents
Arzneimittelträger für die Desinfektion der Harnröhre und ihrer Umgebung.Info
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Description
Arzneimittelträger für die Desinfektion der Harnröhre und ihrer Umgebung. Mit Hilfe von im Gebrauche stehenden Vorrichtungen prophylaktischer Art drückt oder spritzt man ein Medikament in die Harnröhre ein, worauf diese geschlossen werden muss, um ein Ausfliessen des Medi kamentes aus derselben zu verhindern. Hier durch wird die oft infizierte Eingangspforte, die Übergangsstelle der äussern Haut in die Harnröhrenschleimhaut, und die Umgebung der Harnröhre nach aussen zu vernachlässigt, ja sie wird infolge des Zuklemmens,
wodurcn der Verschluss gewöhnlich erfolgt, überhaupt nicht mit dem Medikamente in Berührung gebracht. Das Prophylaktikum wird viel mehr zu tieferen Stellen der Schleimhaut, welche wegen ihrer Entfernung vom Ein gange nicht infiziert werden können, gelei tet, wobei oft durch Reizung dieser empfind lichen Sahleimhautstellen schwere katarrha lische Erscheinungen eintreten. Hierdurch wird einerseits bei vielen Individuen die Ä.n- wendung prophylaktischer Mittel unmöglich, anderseits versagen meist die bekannten Vorrichtungen oder bieten nur geringe Si cherheit.
Die angeführten Mängel vermeidet man bei Gebrauch des Gegenstandes der vor liegenden Erfindung, welcher einen Arznei mittelträger darstellt, der in Form eines Ab klatsches einer Eichelspitze und des Endes der Harnröhre ausgebildet ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes . dargestellt. Dasselbe besteht zum Beispiel aus Gummi und besitzt die Basis b und den Zapfen a. Der Zapfen, der auch nur mit einer Gummihülle überzogen sein kann, stellt samt der Basis den Abklatsch einer Eichelspitze und des Endes der Harnröhre dar und wird vor Gebrauch mit einem 1ale- brigen Desinfektionsmittel bestrichen. Vor teilhafterweise ist der Arzneimittelträger so ausgebildet, dass der in die Harnröhre zu steckende Teil ein stumpfer Zapfen ist, der in eine über die Eichelspitze sich ausdeh nende Auskehlung übergeht.
Beim Gebrauche des dargestellten Trä gers wird der Zapfen in die Harnröhre ein geführt. Die Desinfektionswirkung des auf getragenen Medikamentes wird einerseits durch leichte Drehung des Zapfens in dem Harnröhreneingange, also durch Friktion, anderseits durch ein Hingeres Verweilen des Zapfens im Harnröhreneingange aufs höchste gesteigert.
Durch das Drehen des eingeführ ten Trägers werden nicht nur alle infizierten Stellen und Fältchen der Harnröhrenschleim- haut mit dem Medikament in innigste Be rührung gebracht, sondern auch die infizierte Eingangspforte, die Übergangsstelle der äussern Haut in die Harnröhrenschleimhaut und die Umgebung der Harnröhrenöffnung nach aussen.
Ein zu tiefes Eindringen des Medi kamentes zu den empfindlichen Sehleinihant.- stellen, die leicht reizbar sind und daher am ehesten zu Katarrhen neigen, ist durch die Basis und die Dimension des Zapfens verhindert. .
Der Träger kann mit oder ohne Hand habe als Verschluss eines Behälters für das Prophylaktikum dienen. Um das Besteck zu vervollständigen, empfiehlt es sieh, in den Behälter ein Stuck Seife aufzunehmen.
Claims (1)
- PATEN TAN SPRUCH @rzneimitteli.räg'er für die Desinfektion der Harnröhre und deren Umgebung, dadurch gekennzeichnet, da.ss E@r in Form eines Ab- kla.tsches einer Eichelspitze und des Endes Gier Harnrölirf, ausgebildet ist. UNTERANSPRüCHE:1. Vorrichtung naell dem Patentanspruch, dadurch. gekennzeichnet, (1a13 der in die Harnröhre zu steckende Teil ein stump fer Zapfen ist.der in eine über die Eichel spitze siele auszudehnen bestimmte Aus kehlung übergeht. Vorrichtung nach dein Patentanspruch und dem Unt(--ransprueli 1., wie in der Zeichnung dar-'este111- und in bezu@-, dar auf bes(\hI'l.el>PIl.
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| CH114378D CH114378A (de) | 1924-06-03 | 1925-05-23 | Arzneimittelträger für die Desinfektion der Harnröhre und ihrer Umgebung. |
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1925
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