CH114390A - Verschluss für Verpackungshüllen. - Google Patents

Verschluss für Verpackungshüllen.

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CH114390A
CH114390A CH114390DA CH114390A CH 114390 A CH114390 A CH 114390A CH 114390D A CH114390D A CH 114390DA CH 114390 A CH114390 A CH 114390A
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Inventor
Julius Tritsch
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Julius Tritsch
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  Verschluss für     Verpackungshüllen.       Gegenstand der Erfindung     bildet    ein     Ver-          schluss    für Verpackungshüllen, welcher ohne  sichtbare Zerstörung von Teilen des Ver  schlusses oder der Hülle keine     Offnung    der  Verpackungshülle gestattet.

   Im besonderen  bezieht sich die Erfindung auf solche     @Ter-          schlüsse,    welche aus einer mit Zinken     ver-          sehenen        Verschlussscheibe    und einem auf der  Innenseite der Hülle aufgebrachten, mit den  die Hülle durchdringenden Zinken der äussern  V     erschlussscheibe    zusammenwirkenden Ge  genorgan bestehen.

   Bei den     bekannten     Verschlüssen dieser Art wird das     @e-          genorgan    von einem rinnen- oder     wulstförmi-          gen,    auf der     Verschlussseite    offenen     Ring   <B>ge-</B>  bildet, gegen dessen Innenseite die     Zinl@en     bei Herstellung des Verschlusses stossen und  längs derselben umgebogen werden. Bei an  dern bekannten Verschlüssen dieser Art ist  auch das Gegenorgan aus so weichem Mate  rial gefertigt, dass die     Zinkenspitzen    in das  selbe bei Herstellung des Verschlusses ein  dringen können.

   Alle diese Verschlüsse ge  nügen aber den Anforderungen an Sicherheit  und Widerstandsfähigkeit nicht, weil einer-         seits    bei einiger     Gesehicklichheit        und.    Anwen  dung geeigneter Werkzeuge ein Lösen und  Wiederherstellen des Verschlusses möglich  ist, anderseits die     Zinken    häufig bei Herstel  lung des Verschlusses nicht in     die    richtige  Lage gelangen, vielmehr     verquetscht    und in  nicht gewünschter Weise verbogen werden.  



  Der Verschluss nach der Erfindung hat  nun diese Nachteile nicht, was dadurch er  reicht wird, dass als Gegenorgan eine Scheibe  mit mindestens einem konzentrischen Ring  von solcher Anordnung und Abmessung ver  wendet werden, dass die Zinken der äussern       Verschlussscheibe    um den Ring herumgebogen  oder gerollt werden können und hierbei mit  ihren     Spitzen    durch den     Z@vischenraum    zwi  schen den konzentrisch angeordneten Teilen  des Gegenorganes treten.  



  Weitere Einzelheiten sollen anhand- der  eine beispielsweise Ausführungsform der Er  findung darstellenden Zeichnung beschrie  ben werden, in welcher;       Fig.    1 ein     Schaubild    der äussern     Ver-          schlussscheibe,              Fig.    ? eine Draufsicht auf das Gegen  organ, und       Fig.    3 einen     Achsialschnitt    durch den  hergestellten Verschluss veranschaulicht.  



  Die äussere     Verschlussscheibe    besitzt. die  übliche Ausgestaltung     und    besteht ans der  zweckmässig gewölbten Scheibe 1, die am  Rande die Zinken 2 trägt.     Gewünschtenfall     können auch zwischen den Zinken 2     kurze     Zinken oder Zähne in bekannter Weise an  geordnet sein. Das Gegenorgan bestellt     aus     der Scheibe 3, welche durch Stege 4 mit     deni     sie umschliessenden     .Ring    5 verbunden ist.

    'Der     Aussendurchmesser    des Ringes 5 ist höch  stens gleich dem     Aussendurchmesser    der  Scheibe 1, so     da.ss    bei Herstellung des Ver  schlusses die Zinken     \?    am äussern Rand des  Ringes 5 anliegen und um diesen in der aus       Fig.    3 ersichtlichen Weise eingerollt: werden  können. Der     Verschluss        wird    vermittelst  einer Zange von im allgemeinen bekannter  Konstruktion hergestellt, in deren untern       fiten    Backen das Gegenorgan in der hierfür  vorgesehenen Pfanne eingelegt wird.

   In den  obern beweglichen     Backen    der Zange wird  die äussere     Verschlussscheibe    eingelegt. Die  Zange wird hierauf bei geöffneten Backen  an die richtige Stelle der     Verpackiingshüllc     gebracht, wobei der untere Backen unter die  beiden zu verbindenden Hüllenteile geschoben  wird. Beim Schliessen der Zange dringen die  Zinken ? durch die Hüllenteile und greifen  uni den Aussenrand des Ringes 5, sodann        =erden    sie zufolge der Form der Pfanne im  fixen Zangenbacken umgebogen und einge  rollt, wobei die     Zinhenspitzen    in den Schlitz  zwischen dem Ring 5 und der Scheibe  treten.  



  Damit die Zange gegenüber den     Ver-          #ehlussteilen    richtig eingestellt werden. kann,       wird    zweckmässig in der Mitte der Scheibe 3  ein     unrundes,    zweckmässig eckiges Loch     13          vorgesehen,    in welches     ein    Zapfen von glei  chem Querschnitt am     fixen    Zangenbacken  tritt.

       Behufs    Einstellung der äussern     Ver-          schlusssclieibe    kann an derselben ein Lappen       "l    vorgesehen sein, welcher durch Einlegen in  einen Schlitz am beweglichen Zangenbacken    die richtige     @a@e    der äussern     Verschluss-          scheibe    sichert.  



  Im eine     sichere        Führung    der Zinken zu  erzielen und ein     Verquetschen    oder Verbie  g     )-        e        n        derselben        in        un-ewollter        Weise        hintan-          zuhalten,    können  < im Aussenrand des Ringes  Lappen 8 vorgesehen sein, die zwischen  sich längs des äussern Umfanges des Ringes  5 und der     Pfannenwand    den für den Durch  tritt der Zinken     erforclerlirhen    Raum schaf  fen.

   Es können auch in der Pfanne beson  dere     Ausnehmungen    für     diu    Aufnahme dieser  Lappen     vorgesi#lien        sein,        wodurch    die     richtirio     Einstellung     des        @segenurga.ne#        auch    ohne Ab  ordnung des     unrunden    Loches 6 gesichert       wird.     



       3n    Stelle eines     einzigen,        ilie        Scheibe    3  umgebenden     Ringes        b    können mehrere kon  zentrische, durch radiale Stege     aneinanc1@-i-          gehaltene    Ringe angeordnet sein, um deren       einen    die Zinken ? eingerollt     werden.     



  Der     beschriebene        Verschluss    hat den Vor  teil einer     besonders    innigen     Verbindung    des       Cxebenorba.nes        finit        der    äussern     Verschluss-          seheibe    und ist es ohne     7,crstijrung    von Teilen  des     Verschlusses    oder der     Hülle    unmöglich,  den     hergestellten        Verschluss        @c-ie@ler        "ii        löseil.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschluss für Verpackungshüllen, be stehend aus einer an der Unterseite bie - same Zinken tragenden Scheibe und einem auf der Innenseite der Verpackung liegenden Gegenorgan, dadurch -,elzennzeicluict,
    dass das Gxegenorgan aus @.iner Scheibe mit min destens einem konzentrischen Ringe von sol cher Anordnung un(l Abmessung gebildet;
    wird, da.ss die Zinken nin den Ring herum gebogen werden und liierbi,i mit ihren Spit zen durch den Ztvisclienraum zwischen den konzentrisch ang=eordneten Teilen des Cregen- organes treten. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verschluss nach dem Patentanspruch, da durch gel@ennz::icliiiet, dass das Gegen- orga.ll einen eine Stlieib@umschliessenden und mit dieser durch mindestens zwei ra diale Stege verbundenen Ring aufweist. 2. Verschluss nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in einer das Cregenorgan bildenden Scheibe durch kreis- segmentförmige Schlitze Ringsegmente ge bildet sind, um welche das Einrollen der Zinken stattfindet. 3.
    Verschluss nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Anordnung von Lappen oder Ansätzen am Umfang des Gegenorganes, die zwischen sich längs des äussern Umfanges des Gegenorganes und der Wandung einer Pfanne, die im Ver- schlusswerkzeug vorgesehen ist, den für den Durchtritt der Zinken erforderlichen freien Raum lassen.
    1. Versehluss nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gegen organ in der litte eine das richtige An setzen des Verschlusswerkzeuges sichernde Offnung von anderem als kreisförmigem Querschnitt aufweist, uxid dass die rich tige Lage der äussern V erschlussscheibe im Verschlusswerkzeug durch einen seitlichen Lappen an dieser Verschlussscheibe be stimmt ist.
CH114390D 1923-11-24 1924-11-22 Verschluss für Verpackungshüllen. CH114390A (de)

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CH114390D CH114390A (de) 1923-11-24 1924-11-22 Verschluss für Verpackungshüllen.

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