CH114512A - Verfahren und Einrichtung zum Messen von Kuppel- und Pleuelstangen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Messen von Kuppel- und Pleuelstangen.

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CH114512A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

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  Verfahren und Einrichtung zum     Messeu    von     Kuppel-    und Pleuelstangen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine Einrichtung zum Messen  von Kuppel- und Pleuelstangen.  



  Die Messung bezieht sich namentlich auf  die Bestimmung der Entfernung der beiden  Lageraren und auf die Feststellung, ob sie  in einer Ebene     liegen.     



  Gemäss der vorliegenden Erfindung wer  den die Kuppel- und Pleuelstangen zum Ver  messen einseitig fest eingespannt und die       Altrichtung    der an dem andern Ende be  findlichen Lagerbohrung mittelst eines frei  schwenkbaren, in die Lagerbohrung einge  führten Dornes ermittelt. Die zur Durch  führung dieses Verfahrens dienende     Mess-          einrichtung    besitzt ein     Drehbankbett,    auf  dem ein Support mit einem festen Dorn fest  und ein Support mit einem in einer Ebene  senkrecht zum     Drehbankbett    schwenkbaren  Dorn     verschiebbar    angeordnet ist.

   Ferner  ist ein in senkrechter Richtung verstellbarer  Support vorgesehen,     mittelst    dessen das       Werkstück    auf die Dorne     gesenkt    werden  kann.    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Vorrichtung gemäss der Erfin  dung dargestellt, anhand dessen im Folgen  den das Verfahren gemäss der     Erfindung     beispielsweise     erläutert    wird.  



       Fig.    1 zeigt die     Messmaschine    in Seiten  ansicht;       Fig.    2 ist eine Aufsicht auf die Ma  schine, und       Fig.    3 ein Querschnitt nach der Linie       A-B    der     Fig.    1, wobei die     Pleuelseange     fortgelassen ist.  



  Der Unterbau     a    der     Eiüi?ichtung    stellt  ein gewöhnliches     Drehbankbett    dar. Auf  einer sich über das ganze     Drehbankbett    er  streckenden Gleitbahn b, die aus zwei     Dop-          pel-T-Schienen    besteht, ist ein mit dem       Drehbankbett        festverschraubter    Support     c     und ein auf der Gleitbahn verschiebbarer  Support d angeordnet.

   Die Verschiebung  des Supports d erfolgt mittelst einer Zahn  stange e, in die ein an dem Support d be  findliches Zahnrad f eingreift, das mit Hilfe  eines Handrades g drehbar ist.     In    zwei zu  einander parallelen und senkrecht zur Dreh-           bankaxe    angeordneten Leisten     h    und     i    des  Supports<I>d</I> ist ein Bolzen     k    drehbar ge  lagert, dessen äusseres Ende mit einem Zei  ger 1. fest verbunden ist.

   Der Bolzen     1;:    trägt  zwischen seinen beiden Lagern einen mit  ihm fest verbundenen Dorn     n.    Der Dorn     n     und der Zeiger 1. sind zueinander genau pa  rallel, und jede Schwenkbewegung des     Dor-          nes    kann in der Grösse ihres Ausschlages  mit Hilfe eines auf dem Zeiger befindlichen       Nonius    an der mit einer Gradeinteilung     ver-          sehenen    Skala<B>in</B> genau in Bogenminuten  abgelesen werden. Der mit dem Drehbank  bett fest verschraubte Support c trägt einen  festen Dorn o.

   Vor und hinter dem Dorn o  ist je ein     Rapporteur        r        bezw.    s in     einem     Halter     p        bezw.        q    auf dem Support<B>(</B><I>1</I>     g(#-          lagert.    Ein gleicher     Rapporteur        f        befindet     sieh vor dem     Support    d;

       derselbe    ist in  einem Halter     -ir.    auf dein Bett     verschiebbar.     Zwischen den beiden     R.apporteuren    s und f  befindet sich ein auf dem Bett     verselliel)-          barer        dritter        Suppot        v,    der mit Hilfe     eine:     Handrades     rv    in vertikaler Richtung     ver-          stellbar    ist.

   Das durch die vorstehend     be-          seliriebene        Einrichtung    ermöglichte Verfah  ren zum Messen von Kuppel- und Pleuel  stangen ist folgendes:  Die Stange wird von einem Kran oder  an einem Flaschenzug über die Einrichtung  geschwenkt und auf dem     hoehgeschraubteii     Support     t.,    derart niedergelassen, dass die  Stange im     Schwerpunkt    durch den Support       c    unterstützt wird und sich die beiden L     a-          -erbohrungen    der Stange über den Dornen o  und     ii.    befinden.

   Die drei     Rapporteure        r,   <I>s</I>  und     t        werden    genau ausgerichtet, so dass  sich ihr(, Oberkanten genau in der gleichen  Entfernung     voll    der Gleitbahn des     Dreh-          barikbettes    befinden.

   Nun wird der Support       n    mittelst des Handrades     uv    heruntergelas  sen, bis sieh die Dorne o und     n    in den La  gerbohrungen der Stangen befinden und die  Stange selbst nur noch auf den     Rapporteuren          )-,    s und t ruht und eine dem     Drehbankbett     genau parallele Lage einnimmt.. Ein even  tueller     Zwischeirraaim    zwischen den Dornren  <B>0</B> Und u und den Lagerbohrungen wird     dureli            auswechselbare    Büchsen x     bezw.        y        genau     ausgefüllt.

   Jetzt wird das durch die     Rap-          porteure        r-    und s unterstützte Ende der  Stange     mittelst        eines    Spanneisens     s",    wel  ches von einer Mutter auf einem Spann  bolzen z, der auf dem Dorn o steckt, auf  die Stange gedrückt wird, fest auf die     Rap-          porteure    rund s gepresst. Hierauf wird der       Rapporteur        t    entfernt, so dass die Stange  nur noch an     einem    Ende     eingespannt    ist.

    während sie mit. ihrem andern Teil frei     übe-          dem        Drehbankbett        schwebt.    Die Stange  stellt sieh frei     rein,    und eine eventuelle Ver  biegung der     Stange    oder die geringste     Uri-          genauigkeit    der     Lagerbohrungen    zeigt     sieb     in     rleni        Ausschlag    des Zeigers 1 gegenüber  der Skala     rrt.        Er;

  -ibt    sich ein Ausschlag des  Zeigers, so wird die     Stange    auf der Ma  schine zweckmässig autogen oder     elPhtriscli     angewärmt und mittelst einer nicht gezeich  neter     Vorrichtung    so lange     ausgerichtet,     bis der     Zei;,Pr    auf     Null    steht.

   Eine Durch  biegung der einseitig eingespannten Stange  infolge     ihres    Eigengewichtes und eine hier  durch bedingte     Ungenauigkeit    der Messung  tritt nicht ein, da. die Stange     all    ihrem nicht       eingespannten    Ende durch die fest zwischen       Lagerbohran-        Und        llessza.pfen        ri    eingescho  bene Büchse     ?1    sieh nur tordieren kann.

    Nach dem Ausrichten der Stange kann die  genaue Entfernung der Lageraren mittelst  des an einer Gleitbahn     anbebracliten        Mess-          lineals        .Z#2    und mit Hilfe des     auf    dem Sup  port d     angebrachten        \onius        ._"    auf ein     zehn-          tel    Millimeter genau     abgemessen    werden.

    Eine     Durchbiegting    der Stange in vertikaler  Richtung ist     fe        si        zustellen,    indem man au f       dein    Support     n        eine        Reissnadel    anbringt     und     mit ihr an     dr#r        Stange        entlanggleitet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren VtrIri Messen voll Kuppel- und Pleuelstangen, dadurch gchennzeichnet, da13 das Z@'erlistii(-l@ einseitig fest eingespannt und die Azriclrtun@ der an dem andern Ende befindlichen Lii;,erboliriin(y mittelst eines frei scll -enl;
    baren, in, die Lagerboh- run@@ingel.'ührlen Bolzens ermittelt wird. PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch ein Drehbankbett, auf dem ein Support mit einem vertikalen Dorn fest und ein Support mit einem in der Ebene senkrecht zum Drehbankbett schwenkbaren Dorn verschiebbar angeordnet sind und ein in senkrechter Richtung verstellbarer Sup port vorgesehen ist, mittelst dessen das Werkstück über die beiden Dorne gesenkt werden kann. UNTERANSPRüCHE: I.
    Verfahren zum Messen von Kuppel- und Pleuelstangen nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Werkstück parallel zur Gleitbahn eines Drehbanlr- bettes auf Rapporteuren (s, t) gelagert wird, von denen der eine (t) nach dem Einspannen des Werkstückes in dein festen Support (c) beseitigt wird. 2. Verfahren zum Messen von Kuppel- und Pleuelstangen nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Zwischen raum zwischen Dorn (o) und Lagerboh rung des Werkstückes durch auswechsel bare Büchsen <I>(x, y)</I> ausgefüllt wird. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Dorn (n) des verschiebbaren' Supports (d) unter dem Einfluss des eingespannten Werk= stücken eine Pleuelbewegung ausführt, deren Ausschlag auf einer Skala (m) ab gelesen werden kann. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Entfer nung der beiden Lageraxen mittelst eines auf der Gleitbahn (b) der Messmaschine befindlichen Messlineals und eines Nonius genau abgelesen werden kann.
CH114512D 1924-04-22 1925-04-11 Verfahren und Einrichtung zum Messen von Kuppel- und Pleuelstangen. CH114512A (de)

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