CH114550A - Flüssigkeitswechselgetriebe. - Google Patents

Flüssigkeitswechselgetriebe.

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CH114550A
CH114550A CH114550DA CH114550A CH 114550 A CH114550 A CH 114550A CH 114550D A CH114550D A CH 114550DA CH 114550 A CH114550 A CH 114550A
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CH
Switzerland
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rudder
pressure
housing
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fluid change
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Inventor
Getriebe Motoren G M B Kayser
Original Assignee
Getriebe & Motoren G M B H Waa
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H39/00Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description


  Flüssigkeitswechselgetriebe.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Flüssigkeitswechselgetriebe.  



  Die bekannten Klauen-, Friktions- und  ähnlichen Kupplungen belasten die Maschine  oder den Motor plötzlich ruck- oder stossweise,  was schädlich für die Maschine bezw. den  Motor und die Kupplung selbst ist. Über  und Untersetzungen bezw. Erhöhungen oder  Verminderungen der Umdrehungen können  während des Ganges der Maschine oder des  Motors durch Zahnrad- oder andere Getriebe  erst dann bewirkt werden, wenn die Ge  schwindigkeit der Maschine oder des Motors  entsprechend vermindert und die Kraft  maschine entkuppelt wurde.  



  Getriebe mit in Gittern angeordneten Ku  geln gestatten zwar bei Fahrzeugen während  der Fahrt eine Regulierung der Umdrehun  gen in einigen Abstufungen, wobei die Ma  schine oder der Motor durchlaufen kann. Der  Wirkungsgrad ist jedoch zu niedrig und die  Abnutzung zu gross.  



  Durch die bekannt gewordenen Flüssig  keitswechselgetriebe war man bestrebt, diese  Mängel zu beseitigen. Dieselben haben sich    aber in der Praxis bisher anderer Nachteile  wegen nicht behauptet.  



  Die Erfindung ermöglicht, dass man die  treibende Kraft einer für eine bestimmte  Stärke und Umdrehungszahl gebauten und  einregulierten beliebigen Kraftmaschine je  derzeit in.dem Masse zur Wirkung bringen  kann, als es gewünscht oder erforderlich  wird. Es kann also zum Beispiel bei Fahr  zeugen die Wirksamkeit der. treibenden Kraft  während der Fahrt vom Leerlauf bis zur  Vollkupplung reguliert werden.  



  Der hiermit verbundene Vorteil ist für  alle Kraftmaschinen, insbesondere bei Loko  motiven, Strassenbahnen, Automobilen, Mo  torrädern, Schiffen, Flugzeugen, ferner all  gemein für Elektromotoren, Ventilatoren,  Werkzeugmaschinen, Transmissionen von gro  sser Bedeutung.  



  Bei Anwendung des Erfindungsgegen  standes -können ferner bei Anlagen mit Elek  tromotoren in stationären     Betrieben    grosse  Riemenscheiben oder     Zwischenvorgelege    und       Anlasser    fortfallen,      Oft müssen Motore ohne hydraulisches  Getriebe nur deswegen unnötig stark sein,  weil ihre volle Kraft nur für die Ingang  setzung der zu treibenden Maschine oder des  Wagens usw., notwendig ist.  



  Durch das hydraulische Getriebe kann der  Motor aber auch beim Anfahren die Zahl von  Umdrehungen machen, die erforderlich ist,  um seine volle Kraft zu entwickeln, so dass  die Maschine bezw. der Wagen sanft begin  nend mitgenommen wird. In diesem Falle  kann ausserdem aus dem gleichen Grunde bei  elektrischen Motoren statt des Gleichstromes  der wirtschaftlichere Wechselstrom Verwen  dung finden.  



  Auch wird es durch das neue Getriebe  möglich, wie bei stationären Betrieben, Mo  tore auch bei Fährzeugen anzuwenden, wel  che für eine bestimmte Kraftleistung gebaut  sind und sich selbst regulieren, weil die  Fahrtverminderung, Beschleunigung, Unter  brechung usw., lediglich durch das Getriebe  in einfachster Weise bewirkt werden kann,  unabhängig von dem durchlaufenden Motor.  



  Die Abbildungen zeigen verschiedene  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes.  



  Die Fig. 1, 2 und 4 zeigen eine Ausfüh  rungsform, welche sich als Vorgelege eignen  würde. Dabei zeigt Fig. 1 einen Querschnitt  durch das Getriebe gemäss Fig. 4 nach Ent  fernung des Deckels 6 und der Stopfbüchse  7. Der Schnitt geht durch den Schieber 16,  die Hülse 20, rechtwinklig durch die Welle  3 und durch die Mitte des Bolzens 17;  Fig. 2 zeigt einen Querschnitt in Rich  tung C--D durch Fig. 4:  Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt in Rich  tung A-B durch Fig. 1, während Fig. 3 eine  Variante einer Einzelheit veranschaulicht;  Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch eine  zweite Ausführungsform, und die  Fig. 6 bis 10 zeigen eine schematische  Darstellung der Wirkungsweise;

    Fig. 11 zeigt einen Längsschnitt durch  ein Getriebe, bei welchem der in den     Druck-          Kammern    erzeugte hydraulische Druck durch  Wirkung auf die Seitenflächen der Kammern    zur Kraftübertragung bezw. zum Antrieb  verwendet wird; die  Fig. 12 und 13 zeigen einen Schnitt durch  Einzelheiten; die  Fig. 14 bis 18 zeigen Regulierungsein  richtungen, und in den  Fig. 19 bis 21 sind einige weitere Einzel  heiten dargestellt.  



  Der Getriebekörper 1 ist durch die Keile  2 (Fig. 4) mit der Welle 3, welche durch die  Riemenscheibe 4 angetrieben wird, fest ver  bunden und dreht sieh in dein Gehäuse 5.  Das Gehäuse ist durch den Deckel 6, die  Stopfbüchsen 7, 8 und den Abdichtungsring  9 wasserdicht verschlossen. Im Getriebekör  per 1 sind die Bolzen 10 der genau ausbalan  cierten, auf Kugeln gelagerten Steuerruder  11 abdichtend und drehbar gelagert. An den  hervorragenden Bolzenenden sind die Nocken  12 befestigt. Im Ringraum 13, welcher wie  die übrigen Hohlräume im Getriebe mit Was  ser oder, um einer Verdunstung vorzubeugen.  mit Öl, Glyzerin, oder einer geeigneten an  dern Flüssigkeit angefüllt ist, befindet sieh  der mit dem Gehäuse fest verbundene Mit  nehmer 14.

   Durch den Hebel 15 kann der  Schieber 16, welcher alle Umdrehungen der  Welle 3 mitmacht ,nach recht und links auf  der Welle verschoben werden. Eine Drehung  des Schiebers 16 hierbei um die Welle 3 wird  verhindert durch den Bolzen 17. welcher im  Lang 18 der Welle gleitet. Dieser Bol  zen 17, welcher in dem Schieber befestigt ist:,  führt ausserdem durch zwei sich gegenüber  liegende, schräg angeordnete Schlitze 19 der  Hülse 20 hindurch. deren Zähne 21 (Fig. 1)  die Einstellung der Nocken 12 und somit der  Steuerruder 11 bewirken. Bevor die Ruder  während der Drehung des Getriebekörpers  den Mitnehmer passieren, werden dieselben,  soweit sie eine andere Stellung einnehmen,  durch ein Segment 22. welches am Gehäuse  befestigt ist, in ihre Taschen zurückgedrängt,  indem von dem Segment die Nocken 12 ge  steuert werden.

   Sobald der     Mitnebmer    14  Passiert ist, werden die Ruder 11     cl,irpli    den  Zug der Federn     23    am andern     Noekenende         wieder in die ursprüngliche eingestellte Lage  gezogen.  



  Das Getriebe ist entkuppelt oder läuft so  lange leer. solange sämtliche Ruder 11 in  ihren Taschen liegen, weil in diesem Falle  der Flüssigkeitsring im Ringraume 13 mit  dem Gehäuse 5 und dem Mitnehmer 14 ste  hen bleibt. Er macht die Drehungen nicht  mit, weil auf die Flüssigkeit kein Druck aus  geübt wird (Fig. 6).

   Ist das Getriebe voll  gekuppelt, so macht das Gehäuse, welches  ausserhalb als Riemen- oder Friktionsscheibe,  oder Zahnrad usw., ausgebildet ist, die glei  chen Umdrehungen wie der Getriebekörper  mit, auch wenn es belastet ist, da die drei  Ruder mit zeitweiliger Unterbrechung des  einen, welches gerade den Mitnehmer pas  siert, den Flüssigkeitsring vor sich herschie  ben; der Mitnehmer und das Gehäuse drehen  sich also mit dem Getriebekörper, weil das  Wasser nicht entweichen kann. Öffnet man  die Ruder etwas, so kann das Wasser lang  sam von der einen in die nächste Ruderkam  mer entweichen. Der auf dem Wasser  lastende Druck lässt entsprechend nach, wo  durch die Umdrehungszahl des Gehäuses hin  ter der des Getriebekörpers entsprechend zu  rückbleibt.

   Die Umdrehungsgeschwindigkei  ten des Gehäuses und des Getriebekörpers  können gegeneinander so weit und so oft ver  schieden voneinander abgestuft werden, als  verschiedene Ruderstellungen denkbar sind.  Man kann also die Drehzahl des Gehäuses  zwischen der Drehzahl der antreibenden  Welle und Null (Stillstand) beliebig regulie  ren. Die Verstellung der Ruder ist von aussen  möglich, ohne dabei den Gang der  schine oder des Motors zu verändern. Im  vorliegenden Ausführungsbeispiel wird das  Gehäuse von der Welle getrieben; es kann  natürlich auch umgekehrt das Gehäuse die  Welle treiben.    Zur Verstellung der Ruder und damit zur  Änderung der Tourenzahl wird der Hebel 15  nach rechts (Fig. 4) umgelegt. Der Sehfieber  16 macht dabei die gleiche Bewegung mit.

    Dadurch wird die Hülse 20, welche in axialer    Richtung keine Bewegung ausführen kann,  durch den Bolzen 17, welcher in den beiden  schrägen Schlitzen 19 gleitet, so auf der  Welle gedreht, dass deren Zähne 21. die     Nok-          ken    12 in der Pfeilrichtung (Fig. 1) und so  mit die Steuerruder in der gleichen Richtung  bis zur Endstellung oder Ruhelage der  Steuerruder in ihren Taschen drehen. Wird  der Hebel 15 wieder zurück, also nach links  (Fig. 4) gelegt, so dreht sich auch die Hülse  20 entgegengesetzt, und die Federn 23 dre  hen die Steuerruder an den Nocken 12 aus  den Taschen heraus in den Ringraum bis zur  Endstellung oder Vollkupplung, wodurch der  Ringraum in Kammern eingeteilt wird.

   Der  Dichtungsring 24 verhindert das Durchtreten  der Flüssigkeit zwischen Hülse 20 und Welle  3 und drückt zugleich die linke äussere Flä  che des Zahnbundes der Hülse 20 gegen den  Gehäusedeckel 6. wodurch zwischen Hülse  und Gehäuse eine metallische Abdichtung er  reicht wird. Der Dichtungsring kann auch  durch einen Ring 24' mit Federn (Fig. 3) er  setzt werden, falls noch eine zweite Abdich  tung zwischen Welle und Schieber durch eine  Stopfbüchse ganz ausserhalb am linken Ende  des Schiebers vorhanden ist. In Fig. 3 ist  ausserdem dargestellt, wie durch eine Verstär  kung der Welle 3 zwischen ihr und der lin  ken innern Zahnbundfläche der Hülse 20 eine  metallische Abdichtung gebildet wird. In  Fig. 3 führt die Schnittfläche durch die Mitte  einer Bolzenbohrung 25, die zur Aufnahme  eines Bolzens 10 dient.  



  Ähnlich ist das Gehäuse nach rechts durch  das Kugellager 26, welches mit der Stopf  büchse 9 kombiniert ist, und den von Federn  an dos Gehäuse gedrückten Schleifring 27  abgedichtet.  



  Wie in Fig. 5 dargestellt ist, kann die  Abdichtung auch durch mehrfach in verschie  denen Winkeln zueinander abgestufte, sauber  eingeschliffene Flächen erlangt werden, wo  durch ein längeres und     grösseren    Raum     beaii-          spruchendes    Lager vermieden wird.  



       Derartige    Getriebe können direkt an     Ver-          brennungsmotoren,    oder andern Kraftmaschi-      gen Verwendung finden. Das eine Wellen  ende der hohlen Welle 3 ist zu dieseln Zwecke  entsprechend stärker gehalten. In das Innen  gewinde 28 wird ein Butzen je nach der Stärke  der Welle der Kraftmaschine geschraubt. Die  Hülse 20 ist umgekehrt angeordnet, führt  also nicht durch den Gehäusedeckel nach au  ssen. An Stelle des Schiebers 16 ist die Welle  29 getreten, welche mit einer in der Zeich  nung nicht dargestellten Längsbohrung ver  sehen ist, um die Flüssigkeit bei der Bewe  gung der Welle von der einen nach der an  dern Seite durchtreten zu lassen.

   Diese Welle  29 wird von aussen zum Beispiel durch Dre  hen eines Handrades verschoben, welches auf  der durch eine Stopfbüchse abgedichteten  Welle 30 sitzt, indem das auf der gleichen  Welle 30 innen angeordnete Zahnrad 31 diese  Drehung mitmacht. Nach links ist das Ge  häuse durch den Deckel 6 und das Gehäuse  32 verschlossen. Das Verschlussstück 33, wel  ches wasserdicht mit dem Gehäuse 32 ver  schraubt ist, bewirkt, wie der Gehäuseflansch  34 von aussen, die Abdichtung am Gehäuse  deckel 6 von innen.  



  Gleichzeitig ist hier eine andere Ausfüh  rungsform der Steuerruder 11 zur Anwen  dung gekommen, um dieselben ausser in der  Drehrichtung auch in seitlicher Richtung zu  entlasten und den Druck auf das Gehäuse in  seitlicher Richtung aufzuheben. Durch den  Wasserdruck auf die Bolzen 10 werden näm  lich bei der Ausführung nach Fig. 4 die Ru  der in Richtung der Bolzen auf den Körper  1 gedrückt und das Gehäuse ist bestrebt, sich  nach rechts zu verschieben, weshalb das Ku  gellager 26 angeordnet wurde. Bei Fig. @  sind nun die Ruderflächen zwischen zwei  Flanschen 35 mit dem bleichen Durchmesser  der Ruder angeordnet, welche Flanschen sich  mit dem Ruder drehen und den Wasserdruck  nach beiden Seiten gleichmässig aufnehmen.  Die rechten Flansche haben ferner Führungs  zapfen 36, welche in der Abdeckscheibe 37  gelagert sind und dem Ruder eine bessere  Führung geben.

   Diese durch die Schrauben  38 mit dem Körper 1 fest verbundene Ab  deckscheibe verhindert ausserdem das seitliche    Heraustreten der Flüssigkeit aus den Ruder  taschen.  



  Der Ringraum 13 (Fig. 4) ist der Druck  raum, weil in diesen die Flüssigkeit zwi  schen dem einen oder mehreren Mitnehmern  und einer entsprechenden Anzahl Ruder 11  unter Druck gesetzt wird. Alle übrigen Hohl  räume, welche mit der bleichen Flüssigkeit  angefüllt sind, also besonders derjenige links  vom Ringkanal, in welchem sich die Bolzen,  Nocken, Federn und die Hülse mit Zähnen  bewegen, stellen bei geschlossenen Rudern  den Saugeraum dar. Durch den engen Kanal  39, welcher durch die Schraube 40, den     Pak-          Kungsring    und den Deckel 6 verschlossen ist,  ist dieser Saugeraum mit dem Druckraum  verbunden.  



  In den schematischen Darstellungen Fig.  6 und 7 sind die Ruder 11, der Mitnehmer  14 und das dahinterliegende Segment 22  schraffiert, die Ruderbolzen 10 durch einen  Halbkreis und die Nocken 12 durch schwarze  Punkte, der Saugl:a-nal 39 durch einen klei  nen Kreis bei dem einen Ende des Segmentes  dargestellt. Fig. 6 lässt die Stellung dieser  Teile bei entkuppeltem Getriebe oder Leer  lauf erkennen. Alle Ruder liegen in ihren  Taschen, auf die Flüssigkeit wird kein Druck  ausgeübt, der Ringraum weist keinerlei Kam  mereinstellung auf, und die Ruder können  den Mitnehmer frei passieren. In Fig. 7 sind  die Ruder so weit herausgeschwenkt, dass sie  den Ringkanal in. Kammern einteilen, die je  doch noch nicht ganz voneinander abgeschlos  sen sind.

   Bei. der Drehung des Körpers 1 in  Richtung der Pfeil kann die Flüssigkeit in  Richtung des Mitnehmers nur so weit und so  schnell ausweichen, als sich der Mitnehmer  bezw. das Gehäuse der jeweiligen Belastung  entsprechend mitdreht. Da der Körper 1 mit  den Rudern in dieser Stellung sich immerhin  schneller dreht als das Gehäuse mit dem Mit  nehmen, muss die in Kammer 41 entsprechend  unter Druck gesetzte Flüssigkeit durch die  schmale     C>ffnung    42 in die Kammer 43 und  dann wiederum durch die schmale     Öffnung     44 in die dritte Kammer 45 treten. Die je  weilig vor     dein        '.Nlitnelimer    befindliche Kam-      mer (in Fig. 7, Kammer 41) verkleinert sich,  während die hinter dem Mitnehmer befind  liche Kammer (in Fig. 7,.

   Kammer 45) sich  vergrössert. In dieser letzteren Kammer ent  steht also eine Saugwirkung. Hier hinein  mündet der Saugkanal 39. Das aus dem  Druckraum eventuell entwichene Wasser ge  langt also wieder hierher und wird dann von  dein Ruder, welches jetzt gerade den Mitneh  mer passiert, wieder erfässt und dem Druck  raum zugeführt. .  



  In Fig. 8, 9 und 10 sind die Ruder voll  ausgeschwenkt, wodurch das Getriebe voll  gekuppelt ist. Die Flüssigkeit kann nicht von  Kammer 41 in Kammer 43 usw. treten; sie  wird gegen den Mitnehmer gedrückt, welcher  nunmehr die gleichen Umdrehungen mit dem  Körper 1 oder der 'Welle 3 mitmacht, natür  lich unter Berücksichtigung eines durch die  Genauigkeit der Konstruktion bedingten  Schlupfes.  



  In Fig. 8 berührt gerade ein Nocken 12  das Segment 22 und die Drehung des Ruders  beginnt. Bis zu dieser Stellung sind drei  Druckkammern 41, 43 und 45 vorhanden und  an Stelle der vorherigen Saugkammer 45 ist  jeweils die Saugkammer 46 getreten.  



  In Fig. 9 hat sich das Ruder am Segment  bereits geöffnet, wodurch die Kammer 41 als  Druckkammer ausscheidet, und nur noch zwei  Druckkammern 43 und 45 wirken voll als  solche und die Kammer 46 bleibt Saug  kammer.    In Fig. 10 ist das Ruder in seine Kammer  voll eingeschwenkt und liegt dem Mitnehmer  gegenüber. Kammer 43 und 45 wirken noch  als Druckkammern und die Kammer 46 als  Saugkammer. Sobald das Ruder den An  schlag passiert und die Feder 23 das Ruder  geschlossen hat, ist die Kammer 46 nicht  mehr Saug-, sondern Druckkammer. Die  Kammer 43 ist dann durch den Mitnehmer  in eine verkleinerte Druck- und eine ganz  kleine beginnende Saugkammer eingeteilt. Die  Druckkammer 43 verkleinert sich und die  neue Saugkammer vergrössert sich bis zur  Aufhebung derselben und sofort.

      Der in den Druckkammern 41, 43 und 45  erzeugte hydraulische Druck wird bei obigem  Beispiel nur so weit zur Kraftübertragung  verwandt, als er auf den Mitnehmer 14 wirkt.  



  Er kann aber auch die Wirkung auf die  bedeutend grösseren Seitenflächen der Kam  mern zur Kraftübertragung bezw. zum An  trieb verwandt werden. Zu diesem Zwecke  ist: gemäss Fig. 11 der Getriebekörper zwei  teilig gestaltet. Die beiden Hälften 48 und 49  des Getriebekörpers, welche auf der hohlen  Welle 50 angeordnet und durch die Keile 51  und 52 gegen Drehung auf dieser Welle ge  sichert sind, werden bei einsetzender Druck  bildung in den Kammern des Druckraumes  53 auseinandergedrängt. Durch die Bewegung  der rechten Hälfte 49 wird der rechts dane  ben angeordnete Flüssigkeitsringraum 54 un  ter Druck gesetzt.

   Dadurch wird eine Frik  tion zwischen der unter Druck stehenden  Flüssigkeit im Raume 54 und der Getriebe  körperfläche 55 bewirkt, welche mit dem  zwischen Rudern und Mitnehmer entstande  nen hydraulischen Druck das Gehäuse zum  Zwecke der Kraftübertragung in Drehung  versetzt. Durch das Hinzukommen der Druck  wirkung auf die Seitenflächen 56 und 57 der  Kammern, deren -Flächeninhalt wesentlich  grösser als die Mitnehmerfläche ist, genügt  schon die Erzeugung eines wesentlich gerin  geren Druckes in den Kammern, um die glei  che Kraft zu übertragen bezw. anzutreiben  wie oben.

   Der Grad der Ruderschwenkung  kann also bedeutend niedriger sein, um das  Getriebe je nach der Belastung wirken zu  lassen, weswegen auch bedeutend mehr     Um-          drehungs-    oder Geschwindigkeitsabstufungen  eingestellt werden können.  



  Zugleich wird durch diese Einrichtung  eine. ideale Abdichtung der Druckkammern  53 und 54 bewirkt. Bewegt sich zum Beispiel  die rechte     Getriebekörperhälfte    49 durch den  in den Kammern erzeugten Druck nach  rechts, so wird der Druckraum 54 dadurch  abgedichtet, dass die     Getriebekörperfläche    58  sieh gegen die Gehäusefläche 59 legt. Diese  eingeschliffenen Flächen halten absolut dicht,  weil sie bei Zunahme des hydraulischen      Druckes stärker aufeinandergepresst werden.  Die mit dieser Abdichtung verbundene Rei  bung der zum Beispiel in Öl laufenden Flä  chen wirkt nicht nachteilig, sondern wieder  um als Friktion betrachtet im Sinne der  Kraftübertragung.

   Ist das Getriebe     entkup-          pelt,    oder in den Kammern, und somit im  Druckraum 54 kein Druck vorhanden, so lie  gen diese Druckflächen lose aneinander oder  haben geringen Abstand voneinander. Da  durch tritt die Flüssigkeit des Druckraumes  54 mit derjenigen im Kugellagerraum 60 in  Verbindung. Je nach dem Verwendungszweck  des Getriebes kann man infolge der so ge  wonnenen hydraulischen Kraft den Druck  raum 54 und die Dichtungsflächen 58 und  59 kleiner bezw. grösser gestalten. Es kön  nen auch zum Beispiel die Druckflächen 58  und 59 so weit vergrössert werden, dass der  Druckraum 54 zum Fortfall kommt. Diese  dann sehr grossen Friktionsflächen 58 und 59  gewährleisten die vollkommenste Abdichtung  des Druckraumes.  



  Der Kugellagerraum ist durch, den schräg  nach aussen durch den Getriebekörper füh  renden Kanal 61 mit dem Saugraum 62 ver  bunden. Aus diesem Raum ergänzt sich durch  den Kanal 63 das Ö1 für die Druckräume in  folge der Saugtätigkeit des Ruders, welche  gerade den Mitnehmer am Gehäuse passiert  hat. Durch den Kanal 63 wird also auch zu  gleich überschüssiges Öl aus dem Kugellager  raum 60 gesaugt.    Die durch die Druckbildung in den Druck  kammern hervorgerufene Bewegung der lin  ken Getriebekörperhälfte 48 nach links be  wirkt ebenfalls eine Abdichtung der Druck  räume nach dieser Seite, indem die     Getriebe-          Körperfläche    48 sieh dem jeweiligen Druck  der Druckkammern entsprechend gegen die  Gehäusefläche 65 legt.

   Auch die hierbei auf  tretende Friktionswirkung wirkt wieder gün  stig oder im Sinne der Kraftübertragung. Die  Ruder haben zweckdienlich die in Fig. 13  dargestellte Querschnittsform, damit die  Flüssigkeit nicht, so leicht von der Ruder  druckfläche nach aussen abgleiten und zwi-    sehen der Ruderkante und dem Gehäuse in  die nächste Kammer entweichen kann. Durch  die muldenartige Vertiefung 83 und die vor  ragende Schneide 84 wird die Flüssigkeit ab  gefangen und in der Druckrichtung gestaut.  Hierdurch wird schon bei entsprechend ge  ringerer Ruderschwenkung eine genügende  Druckwirkung erzielt.  



  Endlich werden die Abdichtungsflächen  der Getriebekörperhälften stets auch bei in  folge langjähriger Benutzung eingetretener  Abnutzung ihren Zweck erfüllen, weil die  Getriebekörperhälften stets soweit auseinan  dergedrängt werden, dass die Abdichtungs  flächen fest aneinander liegen. Die beiden  Getriebekörperhälften 48 und 49 sind der  besseren Führung wegen teleskopartig inein  andergeschoben, wodurch zugleich der Druck  raum nach dieser Richtung abgedichtet wird.  Einer besseren Abdichtung wegen ist zwi  schen den beiden Hälften der Abdichtungs  ring 66 angeordnet.  



  Das Flüssigkeitswechselgetriebe kann bei  Fahrzeugen als Differential auch in Verbin  dung mit Vorderachsenantrieb angewandt  werden. Dabei wird das eine Rad vom Ge  triebegehäuse 69 und das andere vom Ge  triebekörper 48 und 49 bezw. der Getriebe  welle 50 angetrieben.  



  Die Ruder werden in dem Ausführungs  beispiel gemäss Fig.11 und 12 durch Frik  tion gesteuert. Die Friktionsschiene 68, wel  che aus einem oder mehreren Gliedern be  steht, ist lose um die Zahnbundhülse 67 an  geordnet und am Gehäuse 69 durch den Bock  70 und das Scharnier 71 und ausserdem am  Gehäusedeckel 72 durch Blattfedern 73 fe  dernd befestigt. Sobald ein Ruder den Mit  nehmer passiert hat, wird es durch diese  Friktionsschiene, welche sich in diesem Au  genblick in die Friktionsscheibe 74 schiebt,  wieder in die eingestellte Lage zurückgedreht  und bis kurz vor dem am Gehäuse befind  lichen Mitnehmen     an    welcher Stelle die  Schiene 68 der     Länge    des     Mitnehmers    ent  sprechend unterbrochen     ist,    festgehalten.

   So  bald die     Sehiene    68 die Scheibe     7-t    freigibt,  wird das Ruder 75 vom Segment 76 mittelst:      seines Nockens 77 zum Zwecke des Passierens  des Mitnehmers im Druckraum 53 in die  Rudertasche zurückgedreht, bis die Schiene  68 die Scheibe 74 wieder erfasst. Dabei kön  nen auch mehrere Ruder 75 in nebeneinander  angeordneten Druckräumen 53 auf     gemein-          amen    Ruderbolzen angeordnet sein und  durch einen gemeinsamen Nocken gesteuert  werden.  



  Ausser dem Saugraum 62 ist noch ein an  derer Flüssigkeitsraum 78 vorhanden, welcher  als Reservoir dient und durch den Kugel  lagerraum 79 und die Bohrung 80 mit dein  Saugraum verbunden ist. Durch diese Boh  rung und durch den Kanal 105 findet der  Ausgleich der Flüssigkeit in diesen beiden  Räumen statt, wenn der Schieber 81 zum  Zwecke der Einstellung der Umdrehungsge  schwindigkeit durch die von aussen vorgenom  mene Drehung der Spindel 82 in Wellen  richtung verschoben wird.  



  Der Kraftantrieb kann von der Welle aus  durch den Getriebekörper auf das Gehäuse,  aber auch umgekehrt vom Gehäuse durch. den  Getriebekörper auf die Welle übertragen  und weiter zur Wirkung gebracht werden.  Dieser Umstand ermöglicht, das Getriebe  auch als Wendegetriebe auszubilden, wie in  Fig. 11 gezeigt ist. Die Wirkungsweise als  Wendegetriebe ist folgende:  Bei der beispielsweisen Darstellung in  Fig. 11 wirkt die antreibende Kraft an der  Welle 85 zum Beispiel in Drehrichtung der  eingezeichneten Pfeile. Der Kupplungszahn  bund 86, welcher seitlich verschiebbar durch  die Keile 87 mit der Welle 85 verbunden  ist und durch seine Zähne in Eingriff mit  den Zähnen des Zahnbundes 88 der hohlen  Welle 50 steht, bewirkt die Drehung dersel  ben in gleicher Richtung. Diese Drehung  wird dann durch den Getriebemechanismus  auf das Gehäuse 69 übertragen.

   Das Gehäuse  69 ist drehbar um die Welle 93 und mit dem  Kupplungsgehäuse 89 verbunden, durch des  sen Zähne 90 die Drehbewegung auf den  Kupplungszahnbund 91, welcher durch die  Keile 92 mit der Welle 93 verbunden ist,  übertragen wird. Wird der Kupplungszahn-    bund 86 von aussen durch die Stange 94 nach  links verschoben, so dass die Zähne 88 der  Welle 50 freigegeben werden und die Zähne  95 in die Zähne 96 des Zahnrades<B>97,</B> wel  ches drehbar auf der Welle 85 angeordnet ist,  eingreifen, so wird die bisherige Drehrich  tung des Gehäuses 69 durch dieses Zahnrad,  das mit den zwei oder mehreren Zahnrädern  98 und 99 kämmt, welche in Dingriff mit  dem Zahnkranz 100 des Gehäuses 69 stehen,  in eine entgegengesetzte umgewandelt.

   Da  durch wird durch die Zähne 90 der Zahnbund  91 automatisch auch nach links verschoben,  so dass die Zähne 101 desselben in den Zahn  bund 102 der Welle 50 eingreifen. Die ent  standene entgegengesetzte Drehung des Ge  häuses überträgt sich dann gleichzeitig auf  den Getriebekörper 48, 49 und somit auf die  hohle Welle 50, und, weil diese nunmehr  durch die Zähne 101 mit der Welle 93 ver  kuppelt ist, auch auf diese in Richtung der  punktiert eingezeichneten Pfeile. Die Welle  93 ist durch den Zapfen<B>103</B> in einer Boh  rung der Welle 85 geführt. Durch eine Sperr  vorrichtung 104 kann das Gehäuse zeitweilig  festgelegt werden. Dadurch kann das Ge  häuse auch als Bremse benutzt werden.  



  Bei den oben beschriebenen Beispielen des  Flüssigkeitswechselgetriebes verändert sich  die eingestellte Tourenzahl des getriebenen  Teils bei konstanter Umdrehungsgeschwin  digkeit des antreibenden Teils, sobald ersterer  mehr oder weniger belastet wird. Das ist in  vielen Fällen, bei     denen,ein    Getriebe zur An  wendung kommt, sehr     giinstig;    in andern  Fällen aber nachteilig.  



  Die     Fig.    14 bis 18 stellen zwei     Regulie-          rungseinrichtungen    dar,     mittelst    welcher die  ser Nachteil beseitigt werden kann. Diese  Einrichtungen verhindern die Veränderung  der Tourenzahl des angetriebenen Teils durch  entsprechende automatische Verstellung der  Steuerruder, beispielsweise der Steuerruder  11 der Ausführungsform gemäss     Fig.    1, 2  und 4.

   Diese Verstellung der Ruder wird  gemäss der in     Fig.    18 schematisch dargestell  ten Regulierungseinrichtung durch den Kol-      ben 106, welcher mittelst eines entsprechen  den, den Hebel 15 (Fig. 4) ersetzenden     Uber-          tragungsmechanismus    auf den Schieber 16  (Fig. 4) einwirkt, herbeigeführt.  



  Die Bewegung des Kolbens 106 wird wie  folgt bewirkt: Die Zentrifugalpumpe 108,  welche vom antreibenden Teil angetrieben  wird, saugt Flüssigkeit aus dem Reservoir  107 und drückt sie durch das Rohr 109 in  das Schiebergehäuse 110 bezw. den Raum  zwischen den beiden Kolben 111 und 112. Je  nach der Stellung dieser Schieberkolben 111  und 112 gelangt die Flüssigkeit in grösserer  oder kleinerer Menge in den Zylinder 113  vor oder hinter den Kolben 106, und entspre  chend der Stellung des untern Kolbenschie  bers 114 kann sie durch die Kanäle 105 oder  116, sowie das Schiebergehäuse 117, den  Verbindungsraum 118, das Rohr 119 und 120  wieder in das Reservoir 107 gelangen.

   Zu  gleich sangt die Zentrifugalpume 121, wel  che mit dem angetriebenen Teil des Getriebes  verkuppelt ist, Flüssigkeit aus dem gleiche n  Reservoir 107 und drückt diese durch das  Rohr 122 in den Zylinder 123 auf die eine  Seite des Kolbens 124, auf welchem auf der  andern Seite der Druck der Feder 125 lastet,  welche durch den Kolben 126 mittelst des  Handrades 121 mehr oder weniger gespannt,  werden kann. Die im Federraum des Zylin  ders 123 befindliche Flüssigkeit kann, der  Bewegung des Kolbens 124 ausweichend,  durch das Rohr 128 und 120 in das Reservoir  107 zurücktreten. Es steht also der Kolben  124 mit den Schiebern 111, 112 und 114  einerseits dem Drucke der Feder 125 und an  derseits unter dem variablen Druck. der  Pumpe 121, der Kolben 106 dagegen unter  dem konstanten Druck der Pumpe 108.  



  Bei Stillstand der Kraftmaschine wird  der Kolben 124 durch die Feder l25 und  somit die Kolbenschieber 111, 112 und 114  ganz nach links gedrückt. Setzt sieh mit der  Kraftmaschine der antreibende Teil des Ge  triebes und somit die Zentrifugalpumpe 108  in Bewegung, so wirkt die Flüssigkeit dieser  Pumpe mit konstantem Druck durch den Ka  nal 109 tretend auf den Kolben<B>106</B> und    schiebt diesen nach rechts. Dadurch werden  die Ruder 11 aus den Taschen geschwenkt.  Die hierbei einsetzende Geschwindigkeit des  angetriebenen Teils treibt die Zentrifugal  pumpe 121, welche die Flüssigkeit mit va  riablem Druck durch das Rohr 122 auf den  Kolben 124 zur Wirkung bringt, wodurch  dieser, die Feder 125 spannend, nach rechts  gedrückt wird und die Schieber 111, 112 und  114 sich um die gleiche Strecke nach rechts  verschieben.

   Zugleich wird auch der Zylin  derraum rechts vom Kolben 106 durch den  freigegebenen Kanal 130 unter Druck ge  setzt, bis keine Druckdiffferenz mehr links  oder rechts vom Kolben besteht, so dass der  Kolben 106 in dieser Lage festgehalten wird.  



  Nimmt man an, dass die Feder l25 für  eine Geschwindigkeit des angetriebenen Teils  von 400 Touren eingestellt ist und sich diese  Tourenzahl plötzlich durch Verminderung  der Belastung auf 600 erhöht, so bewegen  sich der Kolben 124, die Schieber 111, 112  und 114 gegen den Druck der Feder 125  nach rechts und der Kolben 1O6 nach links,  bis die Getrieberuder 11 so weit zurückge  schwenkt sind, dass die Geschwindigkeit wie  der 400 Touren beträgt. Durch die einer an  dern Geschwindigkeit entsprechende Ent  spannung oder Mehrspannung der Feder 125  bann der Kolben 106, welcher in seiner lin  ken Endstellung gezeichnet ist, in ,jeder an  dern Stellung auf einem Hab nach rechts  zur Ruhelage gebracht werden.

   Er bewegt  sich sofort, wenn durch die jeweilige Schie  berstellung bezw. durch Öffnung oder Schlie  ssung, der Einlasskanäle 129 und 130 und ent  sprechende Schliessung oder Öffnung der  Auslasskanäle 105 und 116 eine Druckluft  differenz rechts und links vom Kolben lO6  geschaffen ist, bis zum busgleich dieser  Drucke.  



  Durch das Zusammenwirken der beiden  Pumpen werden also Tourenschwankungen  de.,     angetriebenen    Teils automatisch     ausge-          I;lichen        bezw.    die Tourenzahl geregelt, wobei       deichzeitig        diese    Geschwindigkeit dein je  weiligen Erfordernis entsprechend beliebig  durch die Feder<B>MM)</B> eingestellt:      -erden    kann.      Fig. 14 zeigt einen Längsschnitt durch  eine weitere Ausführungsart einer Regulie  rungseinrichtung;  Fig. 15 zeigt einen Schnitt in Richtung  C--D durch Fig. 14,  Fig. 16 einen Schnitt in Richtung A--B  durch Fig. 14, und  Fig. 17 einen Schnitt in Richtung E-F  durch Fig. 14.  



  Wie die Zentrifugalpumpe 121, so kann  auch die Pumpe 108 der Regulierungseinrich  tung in Fig. 15 klein und schwach sein, weil  sie nur so viel Kraft zu entwickeln braucht,  als zur Verstellung der Steuerruder erfor  derlich ist. Die Pumpe 121 wird gemäss Fig.  15 durch die Antriebsscheibe 131 vom ange  triebenen Teil und die Pumpe 108 durch die  Scheibe 182 vom Getriebeantrieb angetrieben.  Beide Pumpen sind in dem .gemeinsamen     in-          nern    Gehäuse 143 angeordnet. Die Pumpe  121 drückt die Flüssigkeit durch den Kanal  138 im äussern Gehäuse 134 in den Ringraum  135 (Fig. 17).

   Infolge der Druckbildung  zwischen der am Gehäuse befestigten Tren  nungswand 136 (Fig. 14 )und der Zunge 137,  welche auf dem Drehschieber 138 befestigt  ist, wird mit der Zunge 137 der Drehschieber  138 in Pfeilrichtung (Fig. 17) gedreht. Die  Pumpe 108 drückt mit konstantem Druck die  Flüssigkeit in den Ringraum 139, und zwar  gelangt die Flüssigkeit: durch den hohlen  Drehschieber 138, je nachdem durch die Dre  hung dieses Schiebers verschiedene     Längs-          und    Querkanäle miteinander in Verbindung  gebracht werden, entweder in den Raum  rechts oder links vom Drehkolben 140.

   Bei  der Druckbildung zwischen der am Gehäuse  134 befestigten Trennungswand 141 und dem  Drehkolben 140, welcher an dem an einem  Gehäuse angeordneten Kettenrand 142 be  festigt ist (Fig. 16), wird dieser entweder  nach rechts oder links verdreht, wodurch die  Steuerruder des Wechselgetriebes ein- oder  ausgeschwenkt werden. Die Scheibe 144, in  der das eine Ende der Feder 125 befestigt ist  (Fig. 14), dreht sich mit dem Schieber 138.  Das andere Ende dieser Feder ist in der nach  einer Skala verstellbaren Stellscheibe 145 be-    festigt. Mittelst dieser Stellscheibe kann die  Feder durch Auf- oder Abwickeln der ge  wünschten Geschwindigkeit des angetriebe  nen Teils entsprechend mehr oder weniger  gespannt werden. Diese .Scheibe dient also  zur Einstellung der erforderlichen Geschwin  digkeit des angetriebenen Teils.  



  Bei dein Flüssigkeitswechselgetriebe ge  mäss Fig. 4 wird ein Ruder 11. immer in dem  Augenblicke, wenn es den Mitnehmer 14 pas  siert, ausser Wirkung gesetzt, wodurch je  nach der Anzahl der zur Anwendung kom  menden Ruder der Gleichförmigkeitsgrad un  günstig beeinflusst wird. Fig. 19 stellt eine  beispielsweise Getriebeausführungsform dar,  durch welche dieser Nachteil vermieden wird.    Das Segment 148 ist so geformt, dass es  mit einer langen Auflauffläche 149 die ge  kröpften Nocken 150 bis zur völligen Ein  schwenkung der Ruder allmählich umlegt,  wobei zugleich der stossweise Anschlag ver  mieden wird.

   Die ebenso lange Ablauffläche  151 lässt die Nocken in dem Masse in die Lage  zurückkehren, die dem ausgeschwenkten  Ruder entspricht, als die Auflauffläche 149  durch den nächsten Nocken das mit ihm ver  bundene Ruder gleichzeitig in die einge  schwenkte Lage steuert.  



  Nehmen wir an, dass sechs Ruder Anwen  dung finden, so ist immer die ganze Druck  fläche eines Ruders, oder die Summe von  Druckflächenteilen zweier Ruder, welche  Summe gleich gross ist wie die ganze Druck  fläche eines Ruders, ausser Wirkung gesetzt,  und fünf Ruder kommen ununterbrochen zur  Kraftübertragung in Anwendung.  



  Bei der Druckbildung im Flüssigkeitsring  raum zwischen Mitnehmer und Rudern werden  in Fig. 21 die Ruderbolzen 152 mit der punk  tiert     eingezeichneten    Hälfte einseitig in diese  Lagerhälfte gedrückt, wodurch eine unnötige  Reibung der Bolzen im:     Getriebekörper    über  wunden werden muss. Um die Ruder zu ent  lasten, ist der     Druckringraum    153     (Fig.    21)  kurz vor und hinter dem     Mitnehmer        14.1    so  weit erweitert, dass die     Druckflüssigkeit    auch      bei der Vollkupplung hinter das Ruder treten  kann.  



  In Fig. 20 ist eine andere, und zwar nur  teilweise Entlastung der Ruderbolzen darge  stellt. Die Ruder sind mit Bohrungen 154  versehen, in welche die Flüssigkeit tritt und  ihren Druck in Pfeilrichtung direkt auf den  Getriebekörper 155 überträgt. Bei dem lin  ken Ruder in Fig. 20 führen diese Kanäle  154 nicht von der Mitte der Ruderdruck  fläche aus, sondern von der äussern Ruder  hälfte aus zum Getriebekörper 155. Dadurch  wird die innere Ruderhälfte einem grösseren  Flüssigkeitsdruck ausgesetzt, so dass der Flüs  sigkeitsdruck die Ruder nach dem Passieren  des Mitnehmers ausschwenken hilft, wodurch  die Steuermechanismen auch um diesen Teil  entlastet und gegen vorzeitige Abnutzung ge  schützt sind.  



  Bei den Ausführungsformen nach Fig. 19  bis 21 dreht sich der Getriebekörper  155 mit  den Rudern 146 in Richtung des Pfeils 160  Fig. 21. Die beiden andern Pfeile geben  Richtung an, in welcher die     Geschwindig-          sdifferenz    zwischen Antrieb und an     ge-          benen    Teil, also die Flüssigkeit auf die  Ruder wirkt. Wenn die Ruder, nicht in die  Lage des rechten Ruders in Fig. 21, sondern in  die in ganz ausgezogenen Linien eingezeich  nete Lage des linken Ruders aus den Taschen  schwenken, dann können dieselben lediglich  durch den Flüssigkeitsdruck ausgeschwenkt  werden.

   Es ist. dann nur noch nötig, das in  der Tasche ruhende Ruder 146 nach dem Pas  sieren des Mitnehmers ein kleines Stück  durch. die Federn 156 in Fig. 19 am Nocken  aus den Taschen zu drücken, worauf dann  an der zunächst. hervorragenden Kante das  Ruder von der Flüssigkeit erfasst und durch  den zunehmenden Druck bis in die einge  stellte Lage ausgeschwenkt wird. Die Ruder  können auch durch die Flüssigkeit allein aus  ihrer Anfangsstellung in den Taschen bis in  die eingestellte Endstellung ausgeschwenkt  werden, wenn die bei eingeschwenkten Ru  dern vorangehende Endkante derselben durch  einen Einschnitt im Getriebekörper 155 frei  wird,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitswechselgetriebe, durch welches die von einer Kraftquelle entnommene Ener gie auf eine Maschine, ein Fahrzeug oder der gleichen mit beliebig einstellbarer Geschwin digkeit übertragen werden kann, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flüssigkeit in einem Ringraum zwischen Steuerrudern, welche an einem Getriebekörper mittelst drehbarerssolzen drehbar gelagert sind, und einem an einem zweiten Getriebekörper vorgesehenen Mitneh mer mehr oder weniger unter Druck gesetzt werden kann, wobei die Steuerruder von au ssen eingestellt werden und. die Ruder in dem Augenblick, in welchem sie den Mitnehmer passieren, mittelst der an ihren Drehbolzen befestigten Nocken durch ein am zweiten Getriebekörper befestigtes Segment in Ta schen gedreht und wieder in die vorherige eingestellte Lage zurückgeschwenkt werden. ÜNTERANSPRÜCHE: 1.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, bei welchem Getriebe der mit dem Mitnehmer versehene Getriebe körper als Gehäuse ausgebildet ist, da durch gekennzeichnet, dass eine durch die Ruder und den am Gehäuse angebrachten Mitnehmer geschaffene Saugkammer (46) durch einen Saugkanal mit andern nicht unter Druck: gesetzten Räumen in Verbindung steht, wodurch die Flüssig keit im Ringraum durch die übrige Flüs sigkeit ergänzt und der Ringraum stets voll gehalten wird. 2. Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerruder auf Kugeln gelagert, in seitlicher Richtung, durch Flansche (35) entlastet und der besseren Führung we gen gleichzeitig in einer Abdeckscheibe (37) gelagert sind, welche die Ruder taschen verschliesst und abdichtet. 3.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, bei welchem Getriebe der mit dem Mitnehmer versehene Getriebekörper als Gehäus < @ ausgebildet ist, (las einen Deelzel hat., c1a.c1ureh gekennzeichnet, class das Gehäuse durch wiederholt abgestufte, aufeinander eingeschliffene Flächen des Gehäuses und einer Welle und mittelst einer Hülse abgedichtet ist. 4.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Nutzbarmachung der in seitlicher Richtung wirkenden Druck kräfte der mit den Steuerrudern ver sehene Getriebekörper aus zwei teleskop artig ineinandergreifenden, in Richtung einer Welle beweglich angeordneten Hälften besteht, zwischen denen ein Dichtungsring (66) angeordnet ist, so dass in einem an der Aussenseite der einen Getriebekörperhälfte angeordneten Druckraum (54) die Flüssigkeit ebenso wie in Kammern des Ringraumes unter Druck gesetzt wird, eine Friktion zwi schen der Flüssigkeit und der den Druck raum begrenzenden Getriebekörperfläche (55) hervorgerufen, und ein Abschluss des Ringraumes und des Druckraumes erzielt wird, welcher im Sinne des Ge triebes wirkt,
    wodurch die Einstellung von wesentlich mehr Abstufungen der Umdrehungsgeschwindigkeiten gewähr leistet ist. 5. Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch einen mit Kupplungen (86, 88, 96 und 89, 90, 91, 101, 102) und Zahnrädern (97, 98, 99 und 100) versehenen Antriebsmecha nismus, der es ermöglicht, das Getriebe als Wendegetriebe zu benutzen. 6. Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, bei welchem der mit dem Mit nehmer versehene Getriebekörper als Ge häuse ausgebildet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ruder nach dem Passie ren des am Gehäuse vorgesehenen Mit nehmers durch Friktion (68, 73 und 74) gesteuert und in der eingestellten Lage gehalten werden. 7.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch mit Saugraum, dadurch gekenn zeichnet, dass ein zweiter Saugraum An wendung findet, in welchem ein Steuer- schieber beweglich angeordnet ist, und welcher gleichzeitig durch einen Kanal mit dem ersten Saugraum verbunden ist. B. Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, mit einem Saugraum und einem Getriebekörper, der aus zwei be weglich angeordneten Hälften besteht, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kugel lagerraum (60) durch einen Kanal (61) mit dem Saugraum (62) und ein Raum zwischen einem Schieber -(81) und der einen Getriebekörperhälfte durch eine Bohrung (105) ebenfalls mit dem Saug raum (62) verbunden ist. 9.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, bei welchem der eine Getriebe körper als Gehäuse ausgebildet ist, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse als Antriebsorgan und auch als Brems organ benutzt werden kann, indem- das Gehäuse bei Benutzung als Bremsorgan durch eine Sperrvorrichtung (104) zeit weilig festgelegt wird. 10.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, bei welchem der eine Getriebe körper als Gehäuse ausgebildet ist, und der andere Getriebekörper aus zwei auf einer Getriebewelle beweglich angeordne ten Hälften besteht, dadurch gekenn zeichnet, dass das Getriebe bei Fahrzeu gen als Differential auch in Verbindung mit Vorderachsenantrieb an-oewandt wer den kann, wobei das eine Rad vom Ge triebegehäuse (69) und das andere vom Getriebekörper (48 und 49) bezw. der Getriebewelle (50) angetrieben wird. 11.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Ruder in nebeneinander ange ordneten Druckräumen auf gemeinsamen Ruderbolzen angeordnet sind und durch einen gemeinsamen Nocken gesteuert werden. 12. Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ruder an ihrer. Druckseite eine mul denartige Form. ,(83) und scharfe Kanten (84) haben. 13.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent- ansprucli mit Regulierungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem angetriebenen Teil gekuppelte Zen trifugalpumpe auf einen unter dem Druck einer Feder stehenden Kolben (124) wirkt, durch dessen Bewegung ein Ein lassschieber (11l und 112) und ein Aus-- lassschieber (114) betätigt werden, wel che Schieber die durch eine mit dem an treibenden Teil gekuppelte Zentrifugal pumpe in ein Schiebergehäuse (l10) ge drückte Flüssigkeit beim Eintreten in den Zylinder (113) eines Regulierkolbens (106) und Austreten aus dem Zylinder regeln, wobei die aus dem Zylinder aus tretende Flüssigkeit in ein Sammelbecken (107) zurückströmt,
    aus welchem die mit dem antreibenden Teil und dem getrie benen Teil gekuppelten Pumpen sauen, so dass bei einer Verminderung oder Er höhung der Tourenzahl des angetriebenen Teils die dadurch veranlasste Bewegung des unter dem Druck der Feder stehenden Kolbens (124) und somit auch die Bewe gung der Schieber (111, 112 und 114) ungleiche Drucke rechts und links vom Regulierkolben (106) entstehen lässt, wo durch dieser Kolben (106) bis zum Druckausgleich bewegt wird, und dass ferner die dadurch konstant gehaltene Geschwindigkeit des angetriebenen Teil durch Verkleinerung oder Verrösserung der Spannung der Feder mittelst Spindel .(126) und Handrad (127) beliebig ver ändert werden kann. 14.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch mit Regulierungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass eine vom getriebenen Teil bediente Pumpe in einem Ringraum (135) auf eine Zunge (137) wirkt, wodurch ein Drehschieber (138) gedreht wird, um Kanäle so mit einander zu verbinden, dass durch diese die Flüssigkeit einer mit dem antreiben den.
    Teil gekuppelten Pumpe mit kon stantem Druck in grösserer oder kleinerer Menge links oder rechts von einem an einem Gehäuse vorgesehenen Drehkolben (140) in einem Ringraum (139) zwecks Ein- oder Ausschwenkung der Steuer ruder gedrückt wird, wobei durch Ver stellen einer Scheibe (145) nach einer Skala, infolge Spanneng oder Entspan- nens einer Feder die Geschwindigkeit des angetriebenen Teils eingestellt und wäh rend des Betriebe beliebig verändert werden kann. 15.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch. dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines hohen Gleichförmig- keitsgrades durch ein mit laugen Auf lauf- (149) und langen Ablaufflächen (151) versehenes Segment (148) bewirkt wird, dass die Summe der die Kraft über tragenden Druckflächen der Ruder unun terbrochen gleichgross bleibt, wobei je weils ein Ruder in dem Masse heraus- sehwenkt, als ein nachfolgendes ein schwenkt, so dass die ausser Wirkung ge setzten Druckflächenteile dieser beiden Ruder zusammen immer der vollen Druckfläche eines nicht vorhandenen Ru ders entsprechen. 16.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ruder mit Bohrungen (154) versehen sind, welche zu dein die Rufer tragenden Getriebekörper führen zum Zwecke der Entlastung der Ruder und Ruderbolzen und zur direkten Mitbenutzung des Ge triebekörpers zür Kraftübertragung, fer ner zwecks Ausnützung des Flüssigkeits druckes zum Herausschwenken der Ruder aus ihren Taschen. 17.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, bei welchem der mit dem Mit nehmer versehene Getriebekörper als Ge häuse ausgebildet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ringraum kurz vor und hinter dem am Gehäuse vorgesehenen Mitnehmer sieb erweitert, um den Flüs- sigkeitdruch auch hinter den Rudern wirken zu laesen, zum Zwecke der völli gen Entlastung der Ruderbolzen beim Ein- und Ausschwenken der Ruder. 18.
    Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ruder durch den Flüssigkeitsdruck aus den Taschen geschwenkt werden, wo bei dieselben nur anfangs so weit durch Federn (156) aus den Taschen gedrängt werden, bis der Flüssigkeitsdruck an der vorragenden Ruderkante zur Wirkung gelangt. 19. Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Endkante der Ruder durch einen Einschnitt in dem die Ruder tragenden Getriebekörper (155) auch in voll einge schwenkter Lage der Ruder freigelegt wird, so dass der Flüssigkeitsdruck allein die Ruder aus der Anfangsstellung und dann weiter bis zur eingestellten Lage ausschwenkt.
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