CH114577A - An eine Flüssigkeitsleitung anschliessbare Schaltvorrichtung, um einen elektrischen Strom beim Öffnen und Absperren des Flüssigkeitsdurchflusses durch die Leitung ein- und auszuschalten. - Google Patents
An eine Flüssigkeitsleitung anschliessbare Schaltvorrichtung, um einen elektrischen Strom beim Öffnen und Absperren des Flüssigkeitsdurchflusses durch die Leitung ein- und auszuschalten.Info
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Description
An eine Flüssigkeitsleitung anschliessbare Schaltvorrichtung, um einen elektrischen Strom beim Öffnen und Absperren des Flüssigkeitsdurehllusses durch die Zeitung ein- und auszuschalten. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine an eine Flüssigkeitsleitung anschliessbare Schaltvorrichtung, um einen elektrischen Strom beim Öffnen und Absperren des Flüssigkeits- durchflusses durch diese Leitung ein- und auszuschalten.
Diese Schaltvorrichtung kann beispielsweise bei elektrischen Durchflussheiz- einrichtungen zur Ein- und Ausschaltung des Heizstromes und bei Kühlanlagen verwendet werden zur Ein- und Ausschaltung des die Kühlmaschine antreibenden Motors.
Die Schaltvorrichtung gemäss vorliegender Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass sie einen Hohlzylinder aufweist, dessen Enden durch mindestens einen Umlaufkanal für den Flüssigkeitsdurchfluss verbunden sind, und in welchem Hohlzylinder ein unter dem Drucke der Flüssigkeit bei offenem Hahn entgegen der Wirkung einer Rückführkraft beweglicher Kolben angeordnet ist, welcher beim Schlie ssen des Hahnes durch die Rückführungskraft in die Anfangsstellung zurückbewegt wird, und mit welchem Kolben eine Kolbenstange unverschiebbar verbunden ist, welche bei Be wegung des Kolbens die Ein- und Ausschal tung des elektrischen Stromes veranlasst.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfin dungsgegenstand -in beispielsweiser Ausfüh rungsform dargestellt.
Fig. 1 ist ein. vertikaler Schnitt eines Teils der Schaltvorrichtung; Fig. 2 ist ein vertikaler Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 3, welch letztere einen vertikalen Schnitt nach der Linie III-11I der Fig. 2 darstellt; Fig. 4 zeigt eine Variante eines Teils.
Ein Wasserzylinder 1 ist am untern Ende mit einem Anschlussstutzen 2 zur Verbindung mit einer Wasserzuleitung und seitlich (Fig. 3) mit einem Stutzen 3 zur Abfuhr zu einem Heizapparat über einem nicht dargestellten Ablasshahn versehen. Beide Stutzen sind flüssigkeitsdicht durch das den Zylinder um gebende Gehäuse hindurchgeführt.
Irrr Zylinder ist achsial und mit beträcht lichem Spiel ein Kolben 5 bewegbar, der mittelst einer Kolbenstange 6 beweglich mit einer Kurbel 7 verbunden ist, welche mit einem verdickten Ende in die Kurbelwelle 8 geschraubt ist, die in einem Hohlarm 9 des Zylinders 1 drehbar ist. In diesem Arrn ist eine Öffnung 10 ausgespart, mittelst welcher nach Entfernung der Verschlusskappe 11 die Kurbel 8 ausgeschraubt werden kann. Die Welle 8 ist durch eine Stopfbüchse 12 (Fig. 3) flüssigkeitsdicht nach aussen geführt. Das Innere des Zylinders ist nach Entfernung der obern Verschlusskappe zugänglich.
Der Wasserzufuhrraum 13 unter dem Kol ben steht über dem ringförmigen Schlitz einer seits direkt und anderseits über einem Um laufkanal 14, dessen Durchlass mittelst einer Drosselschraube 15 (Fig. 1) geregelt werden kann, mit dem obern Teil des Zylinders in Verbindung, an den der Stutzen 3 (Fig. 3) angeschlossen ist. Die Welle 8 trägt eine nach hinten gerichtete Kurbel 17 (Fig. 2), welche am freien Ende einen Bolzen 18 trägt, um welchen herum das eine Ende einer Zug feder 19 gewunden ist.
Von dieser Feder ist das andere Ende an einem Schraubenbol zen 20 befestigt, der mit Hilfe einer Mutter mit Gegenmutter 21 zwecks Regelung der Federspannung achsial verstellbar ist. Diese Muttern liegen gegen den Boden 22 eines Raumes 23 an (Fig. 3), in welchem durch allfällige Undichtigkeiterr des Zylinders dem selben entströmendes Wasser und eventuell Kondensat sich ansammelt.
Am Bolzen 18 der Kurbel 17 ist weiter das eine Ende einer andern Zugfeder 24 be festigt, dessen anderes Ende um einen Bol zen 25 einer Schaltkurbel 26 greift, die fest auf der Hauptwelle 27 eines elektrischen Schalters 28 befestigt ist.
Der Schalter 28 ist in irgend einer Weise mit der hintern Wand 29 des bereits erwähn ten mehrteiligen Gehäuses verbunden. Der Zylinder 1 ist rnit Ansätzen 30 und Schrau ben 31 auf der gleichen Wand festgeschraubt. Das erwähnte Gehäuse ist durch eine verti kale Wand 32 in zwei Kammern getrennt, in welcher Wand ein flüssigkeitsdichter Durch lass 33 für die Welle 8 vorgesehen ist, um den Schalter gegen Feuchtigkeit zu schützen. Zum gleichen Zweck ist auch Abdichtungs material 34 zwischen der Gehäusewandung und der Zwischenwand einerseits und dem gemeinsamen Deckel anderseits angeordnet.
Der Raum 23 ist durch eine Wand 36 von denn elektrischen Schalter getrennt, wo bei eine Röhre 37 zum Durchlassen der Fe der 19 und der Spannschraube 20 eingegossen ist. Irn Wandteil 38 zwischen dem den Zylin der 1 umgebenden Gehäuse und dem Raum 23 sind Öffnungen 39 zur Wasserabfuhr vorgese hen. Durch Ausschrauben des Pfropfens 40 kann der Raum 23 entleert werden.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: Beim Öffnen des Wasserablasses (der Hahn oder das Absperrorgan kann auch vor dem Zylinder 1 angeordnet sein) drückt die Flüssigkeit den Kolben 5 mit einer bestimm ten Geschwindigkeit empor, bis der Kanal 14 frei wird, so dass die Flüssigkeit sowohl an dein Kolben entlang als auch durch den Um laufkanal strömt, welche Kanäle anfangs hintereinander und teilweise nebeneinander geschaltet waren. Beim Erreichen einer be stimmten Stellung des Kolbens mit seinem Gestänge ist die Welle 8 um einen derarti gen Winkel gedreht, dass die Feder 24 an der Längsachse der Kurbel 26 der Schaltwelle 27 vorbei geschwungen ist, worauf die Feder die Schaltwelle 27 mit einem Ruck umzieht,
und in dieser Weise eine Momentschaltung herbeiführt.
Wird der Hahn geschlossen, so findet auf beiden Seiten des Kolbens Druckausgleich statt, der Kolben sinkt alsdann infolge seines eigenen Gewichtes und durch Wirkung der Feder 19, die<B>Kurbeln</B> 7 und 17 werden da bei zuriickgedrelrt,worauf die Schaltwelle 27 durch die Feder :34 wieder in einem sehr kurzen Moment gedreht wird.
Mittelst der Drosselschraube 15 kann die Menge des durchgelassenen Wassers reguliert werden. Das Moment der Umschaltung der Welle 27 kann mit einer Ausbildung des Armes 26, wie in Fig. 4 dargestellt, geregelt werden. Dabei befindet sich im Arm 26 der Schalterwelle eine Scheibe 41, welche durch einen ringförmigen Teil 42 dieses Armes fest geklemmt werden kann. Die Scheibe 41 be sitzt einen exzentrischen Bolzen 43; der den Bolzen 25 ersetzt und wodurch die Winkel der Kurbel 26 und der Feder 24 beziehungs weise zwischen dieser letzteren und der Fe der 19 oder der Kurbel 17 geregelt werden kann.
Um den Hub der Kurbel 26 zu begrenzen und den Stoss zu dämpfen, ist ein Anschlag 44 mit Gummipuffer 45 vorgesehen, der ver stellbar sein kann. Auch könnte zu diesem Zweck eine Feder benutzt werden.
Bei der dargestellten Konstruktion ist in Fig. 1 eine noch nicht erwähnte, besonders einstellbare Drosselschraube 46 ersichtlich, welche ebenfalls den Kanal 14 und die Durchflussöffnung 47 teilweise versperren kann. Im Nachstehenden ist die Wirkung dieser zweiten Drosselschraube beschrieben, wobei vorausgesetzt ist, dass dieselbe auf einem be trächtlich grösseren Durchiass als die Schraube 15 eingestellt ist.
Beim Öffnen des Ablasses bewegt sich der Kolben mit einer gewissen Geschwindig keit empor, wobei eine bestimmte Wasser menge über den Umlauf durchgelassen wird sobald aber die Schaltung stattgefunden hat, und der Kolben seine höchste Stellung er reicht, wird die zweite Drosselöffnung 47 frei, so dass der Wasserdurchlass dann von der Schraube 46 bestimmt wird und also grösser ist wie vorher.
Die beschriebene Schaltvorrichtung ge stattet mittelst des regelbaren Durchlasses die durchfliessende Flüssigkeitsmenge und da mit die Temperatur der durchfliessenden Flüs sigkeit zu regeln.
Der Kolben 5 könnte, anstatt mit Spiel, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, auch ohne Spiel im Zylinder angeordnet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: An eine Flüssigkeitsleitung anschliessbare Schaltvorrichtung, um einen elektrischen Strom beim Öffnen und Absperren des Flüssigkeits- durchflusses durch die Leitung ein- und aus zuschalten, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen Hohlzylinder aufweist, des sen Enden durch mindestens einen Umlauf kanal für den Flüssigkeitsdurchfluss verbun den sind, und in welchem Hohlzylinder ein unter dem Drucke der Flüssigkeit bei offenem Hahn entgegen der Wirkung einer Rückführ- kraft beweglicher Kolben angeordnet ist,welcher beim Schliessen des Hahnes durch die Rückführungskraft in die Anfangsstellung zurückbewegt wird, und mit welchem Kolben eine Kolbenstange unverschiebbar verbunden ist, welche bei Bewegung des Kolbens die Ein- und Auzschaltung des elektrischen Stro mes veranlasst. UNTERANSPRi(J"CHE 1.Schaltvorrichtung nach Patentanspruch,-da- durch gekennzeichnet, dass der Kolben ver mittelst der Kolbenstange mit einer quer zum Zylinder stehenden Welle so gekup pelt ist, dass er letztere bei seiner Bewe gung bei offenem Hahn in dem einen Sinne drehen kann, welche Welle eine Kurbel trägt, die durch eine Feder immer in ent gegengesetztem Sinne zum soeben genann ten Drehsinn gezogen wird, wobei das freie Kurbelende auf das freie Ende einer unmittelbar auf der Achse des elektrischen Schalters sitzenden Schaltkurbel einwirkt, wobei Kolben und Zylinder so ausgebildet sind, dass bei geöffnetem Flüssigkeitsablass in jeder Stellung des Kolbens Flüssigkeit von einer Seite des Kolbens zur andern strömen kann. 2.Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte freie Kurbelende mit der Schaltkurbel durch eine Zugfeder ver bunden ist, welche einerseits am freien Ende der erstgenannten Kurbel befestigt ist und mit dem andern Ende mit der Schaltkurbel verbunden ist, und zwar der art, dass sie um ein mit der Schaltkurbel verstellbar verbundenes Exzenterorgan ge wunden ist. 3. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, so wie Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die die Kurbel der Welle beein flussende Feder eine Zugfeder ist, deren Spannung regelbar ist. 4.Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Umlaufkanals durch den Kolbenman tel überdeckt ist, wenn der Kolben in seiner Anfangsstellung steht, und dass im Kanal mindestens ein Drosselorgan vorge sehen ist, welches verstellbar ist und wo bei der Kolben mit Spiel im Zylinder sich bewegt, so dass zwischen dem Kolben mantel und dem Zylinderinnenumfang ein Flüssigkeitsdurchlass ringförmiger Gestalt verbleibt. 5.Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder und der elektrische Schalter von einem gemeinsamen Gehäuse umgeben sind, wel ches durch eine Zwischenwand in zwei Räume zerlegt ist, in welcher Zwischen wand eine mit einer Flüssigkeitsabdich- tung versehene Öffnung zum Durchlassen der senkrecht zum Zylinder stehenden Kur belwelle vorgesehen ist.(i. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse unmittel bar unterhalb der beiden genannten Ge häuseteile einen dritten Raum aufweist, der mittelst einer Öffnung mit dem einen der zwei erstgenannten Gehäuseteile, wel ches den Zylinder enthält, in Verbindung steht, wobei dieser dritte Raum eine ein gegossene Röhre zur Aufnahme der an der Kurbel der Welle angreifenden Zug feder, deren Spannung ausserhalb des Ge häuses regelbar ist aufweist, und welcher Raum noch an seinem Boden eine weitere verschliessbare Öffnung aufweist.I. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch \?, dadurch gekennzeichnet, dass die strom führenden Schalterteile mit den beiden Fe dern und den beiden Kurbeln in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind.
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