CH114586A - Luftdicht abschliessende Vorrichtung zur Durchführung eines elektrischen Stromes durch eine Glaswand. - Google Patents

Luftdicht abschliessende Vorrichtung zur Durchführung eines elektrischen Stromes durch eine Glaswand.

Info

Publication number
CH114586A
CH114586A CH114586DA CH114586A CH 114586 A CH114586 A CH 114586A CH 114586D A CH114586D A CH 114586DA CH 114586 A CH114586 A CH 114586A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
glass
metal
cap
power supply
glass wall
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH114586A publication Critical patent/CH114586A/de

Links

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Luftdicht abschliessende Vorrichtung zur Durchführung eines elektrischen Stromes  durch eine Glaswand.    Die Erfindung bezieht sich auf eine luft  dicht abschliessende Vorrichtung zur Durch  führung eines elektrischen Stromes durch  eine Glaswand, wobei in bekannter Weise     ein.     metallener Teil verwendet     wird,    dessen Rand  mit der Glaswand verschmolzen ist.     Ein          5tromzuführungsdraht    kann dabei an einer  oder an beiden Seiten des metallenen Teils  befestigt sein; aber es kann auch der Strom  zuführungsdraht durch den metallenen Teil  hindurchgeführt sein oder mit ihm ein Gan  zes bilden.  



  Der metallene Teil kann verschiedene  Formen aufweisen, er kann zum Beispiel als  eine Scheibe oder Kappe ausgebildet sein.  



  In der Praxis kommt es häufig vor, dass  solche für die Stromzufuhr dienende, metal  lene Teile ziemlich hohen Temperaturen aus  gesetzt werden, zum     Beispiel    wenn der me  tallene Teil zum Durchführen eines Stromes  zu einer Glühkathode dient, die natürlich  eine sehr hohe Temperatur erhält, so dass er  durch Leitung längs des     Stromzuführungs-          drahtes    und durch Wärmestrahlung auf eine    hohe Temperatur erhitzt wird. Eine zu  starke Erhitzung der für die Stromzufuhr  dienenden metallenen Teile kann auch auf  treten, wenn im Falle sehr starker Ströme  der Durchmesser des am metallenen Teil be  festigten     Stromzuführungsdrahtes    zu klein  gewählt wird.

   In diesem Falle kann man  durch Vergrösserung des     Durchmessers    des       Stromzuführungsdrahtes    dem obenerwähnten  Übelstand abhelfen. Dies hat jedoch bei sehr  grossen. Stromstärken,     nie    von 100     Amp.     oder mehr, den Nachteil, dass der Bau zu  schwer wird.  



  Wenn der metallene Teil eine hohe Tem  peratur erhält, zeigt sich die nachteilige  Folge, dass Sprünge im Glase auftreten, und  es kann auch vorkommen, dass durch Elek  trolyse die     Qualität    des Glases zurückgeht.  



  Die Erfindung bezweckt nun, den er  wähnten     Übelstand    zu beheben. Zu diesem  Zwecke werden gemäss der Erfindung Mit  tel zur Kühlung der Verbindungsstelle zwi  schen Glas und Metall vorgesehen. Die Küh  lung kann auf verschiedene Weisen, z. B.      durch die     Anbringung    von besonderen Kühl  flächen, oder mit Hilfe einer strömenden       Kühlflüssigkeit,    ausgeführt werden.  



  Eine-     :ehr    einfache     Bauart        wird    ermög  licht, trenn die Kühlung durch ein     strömen-          deMittel        bewirkt    wird. In diesem Falle       können    Mittel. zur Zufuhr eines     flüssigen     oder gasförmigen     Kühlmittels    zur Aussen  seite der Verbindungsstelle des     Metalles    mit  dem Glase vorgesehen werden.  



       Unter    "Aussenseite" des metallenen Teils       bezw.    der     Verbindungsstelle    wird vorliegend  die Seite verstanden, die nicht nach dem In  nern der elektrischen Vorrichtung, zu der der  Strom     zugeführt     -erden soll, zum Beispiel  einer elektrischen Lampe oder Entladungs  röhre,     gekehrt    ist, die also zum Beispiel mit  der freien Luft in Berührung ist.  



  Es kann zum     Beispiel    ein an der Aussen  seite des metallenen Teils mit     diesem    ver  bundener     Stromzuführungsleiter    hohl     ausge-          t"tilirt    sein, und in der Wand dieses hohlen  Leiters können in der Nähe der Verbindungs  stelle zwischen Glas und Metall eine oder  mehrere zum Durchlassen des durch diesen       hohlen    Leiter der genannten Verbindungs  stelle zuzuführenden Kühlmittels dienende       jffnungen    vorgesehen sein.  



  Die Verbindungsstelle     zwischen    Metall  und Glas kann     auch    durch elektrische     Ent-          ladungen    leiden, die zwischen dem metal  lenen, für die     Stromzufuhr    dienenden Teil       und    einem andern unter Spannung stehenden  Teil stattfinden, zumal wenn diese Ent  ladungen in der Nähe der Verbindungsstelle  auftreten.  



  Es können nun auch Mittel vorgesehen  sein, die verhindern sollen, dass gegebenen  falls auftretende elektrische Entladungen an  der     Verbindungsstelle    oder in ihrer Nähe  auftreten, und durch die erreicht wird, dass  diese Entladungen an einer von der     Verbin-          dungsstellc    entfernten Stelle entstehen.  



       Hiei-fiir    wird der metallene Teil     z -eck-          mig    zweck  mässig     kappenfö        rmig    und     zu-leieli        hügelför-          mässig    und zwar derart, dass der       Durchmesser    der     Kappe    an ihrem     Rande,    das  heisst. bei der     Vei-liindungsstelle        zwischen    :@Ie-         tall    und     Glas    kleiner ist als der Durchmesser  am Boden der Kappe.  



  In der     Zeichnung        sind    einige Ausfüh  rungsbeispiele der     Vorrichtung    gemäss der  Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1, ? und     zeigen    je einen Längs  schnitt     durch    ein anderes     Ausführungsbei-          ,spiel;          Fig.        .1    zeigt die     Anwendung    der Vorrich  tung gemäss der     Erfindung    an einer mit drei  Elektroden versehenen elektrischen     Ent-          ladungsröhre.     



  Die     Vorrichtung        nach    Fit'-. 1 besitzt eine       Metallkappe        12,    die     ani    Rande mit der Glas  röhre 11     luftdicht        v(-rscliniolzen    ist. Die       Kappe    1? kann aus     ii-end    einem geeigneten  Metall     bestehen,        das    siel: gut luftdicht ins  Glas ein     sclimelzeil        läl3t    und nicht porös ist.  Mit Chromeisen     können        ausgezeichnete    Er  gebnisse erzielt werden.

   Ein     auf"    der der       Stroniverbrauelisst:elle    zugekehrten Seite (vor  liegend als Innenseite     bezeiehnet)    angeordne  ter     Stro.nizufiilirungsdriiht    13 bildet ein Gan  zes mit der     Kappe    1?, während ein massiver       Stromzufiihruilgsdriilit    -l, dessen Ende 5 in  den Draht 13     geschraubt    ist, an     dein    Aussen  seite der Kappe befestigt ist.  



  Der     Draht   <B>1</B> ist: von einer     Glasröhre    G um  geben, die an     einem    Ende mittelst eines Rin  ges 7 aus Gummi oder ähnlichem Stoff mit  dem Draht verbunden ist. Für die     Zufuhr          eines    gasförmigen     Kühlmittels,    z. B. kalte  Luft, ist eine     Nippel    8 vorgesehen. Die Luft  strömt durch den ringförmigen Raum um  den Draht     .1    und bläst gegen die Aussenseite  der Kappe 1? und die Verbindungsstelle die  ser letzteren mit dem Glas, wodurch dieses       gekühlt    wird. Die Luft strömt dann durch  die Röhre 11. fort.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    ? besitzt eben  falls eine     Metalll,:#@ippe        1\?,    die     ain    Rande mit  der Glasröhre 11 luftdicht verschmolzen ist.       An    der Innenseite der     Kappe    ist     ein        Strom-          zuführungsdralit    13 angebracht, der zum  Beispiel aus     Nickel    oder     lfoltbdä.n    oder aus  irgend einem     andern    Metall mit hohem       Schmelzpunkt    bestellen kann.

   An der andern       I%appenseite    ist ein     zuni    Beispiel aus Kupfer      hergestellter, hohler     Stro.mzuführun.gsdraht     14 befestigt. Da. Kupfer sich nicht leicht  durch     Schweissen    mit Chromeisen verbinden  lässt, ist ein Zwischenstück 15 vorgesehen,  das aus Nickel oder einem andern Metalle       besteht,    das sich leicht an     Chromeisen     schweissen- lässt. Der Draht 14 ist in das  Zwischenstück eingeschraubt. Im letzteren  sind Öffnungen 16 zum Durchlassen der kal  ten Luft vorgesehen.

   Die Luft wird durch  den Hohldraht 14 zugeführt und strömt durch  die Öffnungen 16 zur Metallkappe und zur       Verbindungsstelle    und durch den ringförmi  gen Raum zwischen dem Draht 14 und der  Röhre 11 fort.  



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten Ausfüh  rungsform sind entsprechende Teile mit den  selben Bezugsziffern wie in     Fig.    2 bezeich  net. Die Ausführungsform nach dieser Figur  unterscheidet sich von derjenigen nach     Fig.    2  nur in der Befestigung des hohlen Strom  zuführungsdrahtes 14.

   Dieser ist gemäss       Fig.    3 mit einem Endstück 17 versehen, auf  dem ein Schraubengewinde     eingeschnitten    ist  und das in eine Höhlung des     Stromzufüh-          rungsdrahtes    13 geschraubt ist. 18 sind die  vom Innern des Drahtes 14     nach.    der Kap  pen-Aussenseite führenden     Luftdurchlass-Öff-          nungen.     



  Die Kappe 12 ist bei den beschriebenen  Beispielen kegelförmig ausgebildet, derart,  dass sie unterhalb der     Einschmelzstelle    ver  breitert ist. Dies hat zum Zweck, zu errei  chen,     da.ss    elektrische Entladungen, die ge  gebenenfalls zwischen der Kappe und einem  andern Teil stattfinden sollten, nicht in der  Nähe der Schweissstelle, sondern auf dem  Rande 19 der Kappe enden.  



  Die Entladungsröhre nach     Fig.    4 der  Zeichnung hat eine Glaswand 20, mit der  ein als Anode wirksames Metallgefäss 21  luftdicht verschmolzen ist. Innerhalb dieses  Gefässes befinden sich eine nicht sichtbare  Hilfselektrode und eine     Glühkäthode.    Letz  tere wird von     Stromzuführungsdrähten    22  und 23 getragen, die an Metallkappen 12  befestigt sind, deren Ränder mit Glasröhren  ?6 und 27 luftdicht verschmolzen sind.    Das Gitter wird von einem Ständer 28  getragen, der auf einem dritten Käppchen 12  angeordnet ist, das luftdicht mit einer Glas  röhre 30 verschmolzen ist, welche zusammen  mit den Röhren 26 und 27 in eine mit dem  Glasgefäss 20 luftdicht verschmolzene Glas  röhre 31 übergeht.  



  An der Aussenseite von jeder der Kap  pen 12 sind hohle     Stromzuführungsdrähte     32, 33 und 34 befestigt. Die Drähte 32 und  34 können zum Beispiel auf die in     Fig.    2  dargestellte Weise, der Draht 33 auf die in       Fig.    3 dargestellte Weise befestigt sein. An  den Enden der Hohldrähte 32, 33 und 34  befinden sich Nippel 35 für den Anschluss  der     Pressluftleitung,    und die Stromdrähte  können     mittelst        Schrauben    36 an den am  Ende geschlossenen Hohldrähten 32, 33 und  34 befestigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Luftdicht abschliessende Vorrichtung zur Durchführung eines elektrischen Stromes durch eine Glaswand, mit einem metallenen Teil, dessen Rand mit der Glaswand ver schmolzen ist, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Kühlung der Verbindungsstelle zwischen Glas -und Metall vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da. durch gekennzeichnet, dass Mittel für die Zufuhr eines flüssigen oder gasförmigen Kühlmittels zur Aussenseite der Verbin dungsstelle zwischen Metall und Glas vorgesehen sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Aussenseite des metallenen Teils mit diesem verbundener Stromzufüh-, rungsleiter hohl ausgebildet ist und in der Wand dieses hohlen Leiters in der Nähe der Verbindungsstelle zwischen Glas und Metall mindestens eine Öffnung zum Durchlassen des durch diesen Hohlleiter der genannten Verbindungsstelle zuzufüh renden Kühlmittels vorgesehen ist.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, bei welcher der metallene Teil kappenförmig und am Rand mit der Glaswand ver- schmolzen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der kappenförmige Teil kegelförmig ausgebildet ist. und an der Verbinduiigs- .stelle zwischen Glas und Metall und in deren Nähe einen kleineren Durchmesser hat als an seinem Boden.
CH114586D 1924-05-23 1925-03-20 Luftdicht abschliessende Vorrichtung zur Durchführung eines elektrischen Stromes durch eine Glaswand. CH114586A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL114586X 1924-05-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH114586A true CH114586A (de) 1926-04-01

Family

ID=19775233

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH114586D CH114586A (de) 1924-05-23 1925-03-20 Luftdicht abschliessende Vorrichtung zur Durchführung eines elektrischen Stromes durch eine Glaswand.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH114586A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975119C (de) * 1952-03-02 1961-08-24 Siemens Ag Metalldampfstromrichter-Entladungsgefaess

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975119C (de) * 1952-03-02 1961-08-24 Siemens Ag Metalldampfstromrichter-Entladungsgefaess

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7727148U1 (de) Zusammengesetzte elektrode fuer lichtbogenoefen
CH178895A (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE1589207A1 (de) Plasmabrenner
DE1489616A1 (de) Gasentladungslampe
DE639569C (de) Wassergekuehlte, zerlegbare elektrische Entladungsroehre mit unmittelbarem Anschlussan eine Hochleistungspumpe
DE2918757A1 (de) Elektrode fuer lichtbogenoefen
DE614378C (de) Roentgenanlage
DE553310C (de) Elektrodeneinfuehrung in Vakuumgefaesse, insbesondere Quecksilbereampfgleichrichter
DE869998C (de) Hochvakuumschmelzofen
DE624970C (de) Gasgefuellte elektrische Entladungslampe mit einem verdampfbaren Stoff, dessen Dampfan der Lichtemission teilnimmt, und einer Gluehelektrode
DE342031C (de) Roentgenroehre mit metallischen, zweckmaessig als Rotationskoerper ausgebildeten Anschlusskappen an den Elektrodenhaelsen
DE704846C (de) Elektrisches Entladungsgefaess mit einem oder mehreren mindestens teilweise die vakuumdichte Gefaesswand bildenden keramischen Bauteilen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE667089C (de) Schmelzleiter aus Magnesium fuer offene und geschlossene Sicherungen
DE560553C (de) Vakuumgefaess mit mehreren ringfoermigen Elektrodendurchfuehrungen
AT149773B (de) Elektrische Kathodenglimmlichtlampe zur optischen Stromanzeige oder Strommessung, insbesondere für Rundfunkgeräte.
DE874180C (de) Zuendeinrichtung fuer Entladungsgefaesse mit einer in die Kathodenfluessigkeit eintauchenden Zuendelektrode
DE762618C (de) Ausblaseroehrenfunkenstrecke
DE941383C (de) Hohle Elektrode fuer elektrische Glasschmelzoefen, insbesondere Glasspinnoefen
DE719538C (de) Elektrische Hochdruckentaldungslampe, insbesondere Quecksilberhochdrucklampe, mit Gluehelektroden, einer Edelgasgrundfuellung und einem Gluehlampensockel
DE606338C (de) Metalldampf- oder Edelgasgleichrichter aus Glas
AT139592B (de) Elektrische Entladungsröhre mit einer indirekt geheizten Kathode.
AT129099B (de) Elektronenröhre.
DE690696C (de) ltung von Spannungen
DE838173C (de) Elektrische Entladungseinrichtumg mit Flüssigkeitskathode
CH662424A5 (de) Durchfuehrung fuer eine messelektrode in einem hochdruckbehaelter.