CH114588A - Röntgenröhre mit durch Strahlung gekühlter Antikathode. - Google Patents

Röntgenröhre mit durch Strahlung gekühlter Antikathode.

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CH114588A
CH114588A CH114588DA CH114588A CH 114588 A CH114588 A CH 114588A CH 114588D A CH114588D A CH 114588DA CH 114588 A CH114588 A CH 114588A
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CH
Switzerland
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anticathode
ray tube
cathode
vessel
metal
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Röntgenröhre        finit    durch Strahlung gekühlter     Autikathode.       Die Erfindung bezieht sich auf Röntgen  röhren, insbesondere auf Röntgenröhren von  grosser Leistung und sehr hohen     Spannungen,     wie sie in der modernen Röntgentherapie be  nutzt werden.  



  Bei solchen Röhren ist es schwierig, die  in der Antikathode durch die Bombardierung  einer grossen Anzahl von sehr schnell sich be  wegenden Elektronen entwickelte Wärme  mittelst einer durch die Antikathode fliessen  den Kühlflüssigkeit abzuführen. In Thera  pieröhren hat man daher die Antikathode  schon so ausgestaltet, dass sie durch Wärme  ausstrahlung ihre Energie abgibt. Bei dieser  Methode muss man aber dem die     Antikathode     umgebenden Glasgefäss ziemlich grosse Ab  rnessungen geben, da. sonst durch die ausge  strahlte Wärme das Glas zu sehr     erhitzt     wird.  



  Gemäss der Erfindung wird die Anti  kathode innerhalb eines von ihr elektrisch  isolierten Metallgefässes angeordnet, das einen  Teil der Aussenwandung der Röhre bildet       und    mit einer Kühlvorrichtung     versehen,    ist.    Die ausgestrahlte Wärme wird von der  gekühlten Metallwand aufgefangen. Über  dies hat eine gegebenenfalls starke Verdamp  fung der glühenden Antikathode keinen nach  teiligen Einfluss, da das verdampfte Metall  sich auf der Metallwand absetzt.  



  Die Antikathode der Röntgenröhre gemäss  der Erfindung     lässt    sich bis auf eine niedrige  Temperatur abkühlen, und auch die Abmes  sungen der Röhre werden bedeutend gerin  ger, als wenn eine Glaswand benutzt wird.  



  Die Röntgenröhre gemäss der Erfindung  bietet überdies den Vorteil, dass der metallene  Teil der Aussenwandung zugleich zu andern  Zwecken, als für die Abführung der von der       Anti]iathode    ausgestrahlten Wärme ange  wendet werden kann.  



  Das Metallgefäss kann nämlich auch die       Glühkathode    umgeben und zwischen der  Glühkathode und der     Antikathode    derart  verengt sein, dass die Kathodenstrahlen ge  zwungen werden, die Antikathode auf einer  beschränkten Fläche zu treffen.  



  Auch kann das Metallgefäss sowohl von  der     Axitikathode,    wie von der Kathode     durcb              f-ine        Hochspa.ünungisolierung    getrennt sein.  Bei dieser     Ausführungsform    kann das     I11e-          tallgefäss    geerdet werden, wodurch die Küh  lung sehr erleichtert wird.  



  In der beigefügten Zeichnung sind     zw-i          :\-usfiilirungsbei@piele    einer Röntgenröhre     ge-          niäss    der Erfindung schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Röntgenröhre gemäss der  Erfindung, bei der der metallene Teil der       Aussenwandung    durch eine     Mchspa.ünungs-          isolierung    von der     Antikathode    und von der       Glühkathode    getrennt ist.  



       Fig.    2 stellt eine     Ausführungsform        dar.     bei der     das        'Metallgefäss    auch die     Glühkathode     umgibt. und     zwischen    der Antikathode und  der     Glühkathode    eine Verengung aufweist.  



  Bei der in     Fig.    1     dargestellten        Röntgen-          iöhre    besteht die durch     Strahlun;-        gchiililte          Antikathode:    aus einer Scheibe 1 aus     eklem     Metall mit hohem     Schmelzpunkt,    wie     ziiin     Beispiel Wolfram.

   Diese     Seheibe        -wird    von       metallenen    Stützen     \?    getragen, die an     cinNr     Kappe 3 befestigt     sind,    deren Rand mit     dein     Glasgefäss 4 luftdicht     verschmolzen    ist. Die  Glühkathode 5, welche die Form einer fla  chen Spirale hat, ist innerhalb eines Metall  gefässes 6 angeordnet, das zum     Folzussieren     der Kathodenstrahlen dient und auf einem  gläsernen Fuss 7 mittelst     Metallstützen    8 be  festigt ist..

   Eine dieser     Stützen    dient als       Stromzuführungsdraht    für die     Glühkathode,     während der andere     Stro.mzuführungsdralit     durch den luftdicht in den gläsernen Fuss 7  eingeschmolzenen Leiter 9 gebildet wird.  



  Der gläserne Fuss 7 ist mit einer Glas  wand 10 luftdicht verbunden. Ein die glä  sernen Teile 4 und 10 luftdicht verbindendes       Metallgefäss    11 umgibt die Antikathode     uiicl     ist mit einem Fenster 12 zum Durchlassen  der Röntgenstrahlen versehen. Das Gefäss     11.     ist von einem Kühlmantel     13    umgeben, der  mit Zu- und     Ahführungsleitungen        1.1    und 15  für eine     T#-'iihlflüssiglzeit,    -wie zum Beispiel       -Wasser,    versehen ist.  



  Beim Betrieb der Röhre wird das Metall  gefäss 11     zweckmässi0.    geerdet und die hohe       fipannung.    die zwischen der     Glühl@athode     und der     Antikathode        angelegt    werden     muss,       wird     gleichmüssig    über die isolierenden Teile       zwischen    der     Antikathode    und dem Metall  gefäss 11     und        zwischen    der Glühkathode 5  und dem     (-efäss    11 verteilt.

   Durch den Um  stand, dass das     (lefäss    11 geerdet werden       kann,        wird    die     Kühlung    des Gefässes sehr       Nereinfacht.    da bei der Zu- und Abfuhr der       Kühlflüssigkeit    keine besonderen     Massnah-          inen    für die     Isolierung    des Gefässes 11 ge  troffen zu     tverden    brauchen.  



  Bei der in     Fig.    ? dargestellten Röntgen  röhre ist die     Antikathode    20 auf ähnliche       Weise        ausgestaltet        und    befestigt wie bei der  in.

       Fig.    1 dargestellten     Ausführungsform.    Die       Glühkathode    21 besteht hier aus einem ge  raden Draht, der innerhalb des Metallgefässes  22     ausgespannt    ist, das     zwischen        dieser    Glüh  kathode und der     Antikathode        20    eine Ver  engung 23     aufweist.    Die Glühkathode 21  wird von     Stützen        2-1        -Lind    27 getragen, von  denen die     erstere    unmittelbar leitend mit dem       3fetallgefäss    22 verbunden ist,

   während die       andere    durch     eine    Perle 26 aus     Quarz    oder  ähnlichem Stoff von dem Gefäss isoliert ist.  Der Leiter 25 ist luftdicht in die Wand des  Fensters 27 eingeschmolzen, das mit dem  Rande des     Metallgefässes    22 luftdicht     ver-          se.llmolzen    ist.  



  Durch die     Anordnun-#    der Glühkathode  und der Antikathode in ,bezog auf das Me  tallgefäss 22 und durch die besondere Form  des letzteren werden die Kathodenstrahlen  gezwungen, die     Antikathode    auf einer be  schränkten     Oberfläche    zu treffen, wobei be  merkt werden soll, dass das Gefäss 22 unge  fähr     dasselbe    Potential wie die Glühkathode  aufweist.  



       Das    Metallgefäss 22 ist von einem mit  Zu- und     Abführungsleitungen    29 und $0 ver  sehenen Kühlmantel 28 umgeben. Da es bei  der in     Fig.        \?        dargestellten        Ausführungsform     nicht ratsam ist, das Gefäss 22 zu erden, soll  man dafür sorgen, dass beim Zu- und Abfüh  ren der     Kühlflüssigkeit    das Metallgefäss 22  genügend isoliert wird.  



  Als Stoff für die Herstellung der Gefässe  11 und 22 kommt insbesondere Chromeisen  von     geeigneter        Zusammensetzung    in Be-           tracht.    Röhren, wie sie in den Figuren dar  gestellt sind, können hoch entlüftet oder mit  einer Gasfüllung sehr - niedrigen Druckes,  z. B. mit Helium, unter einem Drucke von       ''"",    mm     Quecksilbersäule    versehen sein.  



  Die Erfindung ist nicht auf mit einer       Glühkathode    versehene Röntgenröhren     be-          sehränkt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Röntgenröhre mit im wesentlichen durch Strahlung gekühlter Antikathode, dadurch gekennzeichnet, dass die Antikathode inner halb eines von ihr elektrisch isolierten Me tallgefässes angeordnet ist, das einen Teil der Aussenwandung der Röhre bildet und mit einer Kühlvorrichtung versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Röntgenröhre nach Patentanspruch mit Glühkathode, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallgefäss auch die Glühkathode umgibt, und zwischen der Glühkathode und der Antikathode derart verengt ist, dass die Kathodenstrahlen gezwungen wer den, die Antikathode auf einer beschränk ten Oberfläche zu treffen. 2.
    Röntgenröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Metall gefäss sowohl von der Antikathode, wie von der Kathode durch Hochspannungs isolierung getrennt ist.
CH114588D 1924-06-18 1925-06-09 Röntgenröhre mit durch Strahlung gekühlter Antikathode. CH114588A (de)

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NL114588X 1924-06-18

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CH114588A true CH114588A (de) 1926-04-01

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CH114588D CH114588A (de) 1924-06-18 1925-06-09 Röntgenröhre mit durch Strahlung gekühlter Antikathode.

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CH (1) CH114588A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765667C (de) * 1937-08-20 1954-04-05 Mueller C H F Ag Roentgenroehre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE765667C (de) * 1937-08-20 1954-04-05 Mueller C H F Ag Roentgenroehre

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