CH114656A - Verfahren zur Erzeugung von Brenngas mit hoher Heizkraft aus bituminösen Brennstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Brenngas mit hoher Heizkraft aus bituminösen Brennstoffen.

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CH114656A
CH114656A CH114656DA CH114656A CH 114656 A CH114656 A CH 114656A CH 114656D A CH114656D A CH 114656DA CH 114656 A CH114656 A CH 114656A
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Otto Misch
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Otto Misch
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  Verfahren zur Erzeugung von Brenngas mit hoher     Heizkraft    aus bituminösen  Brennstoffen.    Es ist bekannt, dass man zur Erhöhung  des Heizwertes des in     Wassergasgeneratoren     erzeugten Gases statt     Koks    bituminösen  Brennstoff   verwenden und mit Hilfe der  fühlbaren Wärme des erzeugten Wassergases  den bituminösen Brennstoff     abschwelen    kann.  Schwierig ist dabei, dem Wassergas diejenige  Temperatur zu geben, bei der die     Abschwe-          lung    unter den günstigsten, jeweils ge  wünschten Bedingungen vor sich geht..  



  Von der     Schweltemperatur    hängt es ab,  welche Menge und welche Art von Teeren  heim     Abschwelen    entstehen. Der Heizwert  des erzeugten Schwelgases wird erhöht.  wenn durch entsprechend hohe Schweltempe  raturen ein mehr oder weniger grosser Teil       des    Teeres in permanentes Gas zersetzt wird.  



       Nun    kann man es verhältnismässig leicht  erreichen, dass das Wassergas im Vergaser  warm oder halt anfällt. Verlängert man die       Blasperiode    und verkürzt dementsprechend  die Gasperiode, dann gelangt das Wasser  gas wesentlich wärmer in die     Schwelretorte,     als wenn man umgekehrt die     Blasperiode       kurz hält und durch     Dampfüberschuss    in der  Gasperiode die Kokswärme stark erniedrigt.  Indessen geht die Erhöhung der Temperatur  des erzeugten Wassergases auf diesem Weg  zum grossen Teil auf Kosten der Wirtschaft  lichkeit des     Gaserzeugungsverfahrens    vor  sich.  



       r     Bei dem vorliegenden Verfahren wird  erfindungsgemäss in einem Vergaser erzeug  tes Wassergas vor dem Einführen in eine       Schwelretorte        mittelst    einer regelbaren     Heiz-          vorrichtung    auf     die    Temperatur gebracht,  die     zur    Erzielung eines Schwelgases, das  die gewünschte Heizkraft     besitzt,        notwendig     ist. Diese regelbare Heizvorrichtung kann  zum Beispiel mit Wassergas, das im Ver  gaser erzeugt wird, betrieben werden.

   Es  kann aber auch Halbkoks aus der     Schwel-          retorte    abgezogen und dieser zur     Beheizung     der Heizvorrichtung     benutzt    werden, oder  schliesslich können auch noch     Abhitzequellen     für diesen Zeck benützt werden.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung hat  infolgedessen den Vorteil,     dass    der Vergaser      ohne     Rücksieht    auf die     Schwelretorte    be  trieben werden kann. Es ist nicht mehr     not:

  -          wendig,    mit     Riicl@sieht    auf die     Schwelretorte     den     Vergaser    heisser oder kälter     gehen    zu  lassen, sondern es können für     den        Vergaser     die     ,

  jeweils        günstigsten        uu(l    vorteilhaftesten       Bedingungen    eingehalten     werden.    Die meist  noch fehlende     fühlbare        Wärme    wird dem er  zeugten Wassergas durch die     Heizvorrieli-          tung        zweekinässig    kurz vor der     Schwelretorte     in solchem Masse     beigefügt,    als dies je nach  der gewollten     Wirkun-        notwendig    ist. \:

  oll  zum Beispiel ein Teil des     Teeres    zur An  reicherung des     Schwelgases    zersetzt werden,  so wird das     erzeugte        N@rassergas    entsprechend  stärker in der     Heizvorrichtung    erhitzt.

   wäh  rend     znr#        Abschwelung    von     Urteer    weil-     g(#-          ringere        Zersetzungstemperaturen        geniig*eii,     so dass das     erzeugte        Wassergas    in der     Heiz-          vorrichtun(-#    wesentlich     weniger    stark     zii    er  wärmen ist.  



       Vorteilhaft    ist es, als     Heizvorrichtung     eiserne     Vorwärmer    zu verwenden, weil diese       bezüglich    der     Heizleistung    leichter     einzli-          regMieren        sind.     



  Des     ferneren    kann man bei einer     Vorric11-          tung    mit     intermittierend    arbeitendem Betrieb  zwischen die     Heizvorrichtung    und den Ver  gaser einen     Zwisehenbehälter    schalten.

       dor     das in dein     intermittierenden    Betrieb     (#r-          zeugte        Wassergas    aufnimmt und von     dem     es in ununterbrochenem     Stroin    nach     (ler    re  gulierbaren     Heizvorrichtung    und durch die       Schwelretorte    geführt wird.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    ein     Aus-          führungsbeispiel    einer     Vorrichtung    zum     Auf-          führen    des Verfahrens.  



  In     der    Darstellung ist     ra    ein     einfacher          @#@'asser#"as-enerator    mit     intermittierendeni          Betrieb,    dessen     stossweise        erzeugter        ZV    e     sser-          gaS        dureli    die Rohrleitung     h    in einen     Auf-          nahmebehälter        c    geführt wird, der eine     sol-          ehe        C;

  rösse    besitzt, dass er die     Gaserzeugung,:     eines kleineren Zeitraumes aufzunehmen in  der Lage ist.     >ber    den     Gassau(-er        (i!        wird          (las    Gas alsdann durch     den        Schieber        /#    in       (lie        Rohrleitung    e     geführt,        die    durch einen       reaelbareit    Gasabzweig     g    beheizt wird.

       16    ist  
EMI0002.0108     
  
    (-in <SEP> Tcnil(eralurinesser <SEP> und <SEP> i <SEP> eine <SEP> Vorrieli  hin-. <SEP> (ü(# <SEP> die <SEP> Wertigkeit <SEP> des <SEP> in <SEP> der <SEP> I'ertig  galleitung <SEP> 7,- <SEP> abfliessenden <SEP> Gases <SEP> festete11t.
<tb>  Je <SEP> nach <SEP> der <SEP> @(,wünscliten <SEP> Heizkraft <SEP> des
<tb>  Brexingases <SEP> wird <SEP> die <SEP> Temperatur <SEP> in <SEP> der
<tb>  lIeizvorriclitun@,@ <SEP> 1 <SEP> lie <SEP> rgestellt. <SEP> Das <SEP> in <SEP> dics(#r
<tb>  Weise <SEP> erhitzt(- <SEP> Wassergas <SEP> gelangt <SEP> dann
<tb>  dureli <SEP> die <SEP> Rolirlf#itiin,#" <SEP> <I>iv</I> <SEP> in <SEP> die <SEP> Sehwel  retort(# <SEP> l(. <SEP> Dies(.

   <SEP> S(.Ilwelretorte <SEP> besitzt <SEP> einen
<tb>  Auslauf <SEP> o, <SEP> um <SEP> den <SEP> entlchwelten <SEP> Brennstoff
<tb>  nach <SEP> dein <SEP> @Vaslei;7asgenerator <SEP> a <SEP> führen <SEP> zii
<tb>  können, <SEP> und <SEP> ein(- <SEP> Türe <SEP> p. <SEP> durch <SEP> die <SEP> der <SEP> nicht
<tb>  vollständig, <SEP> ent.-aste <SEP> Brennstoff, <SEP> das <SEP> heisst:
<tb>  also <SEP> Halbhohl, <SEP> allgezogen <SEP> wird. <SEP> Das <SEP> fertige
<tb>  hreiuigas <SEP> zieht <SEP> durch <SEP> die <SEP> Rohrleitung <SEP> <B>11</B> <SEP> ab.
<tb>  In <SEP> die <SEP> Leitung <SEP> 1,: <SEP> ist <SEP> zmeh <SEP> eine <SEP> R.einigungs  vorrielitinig <SEP> einzubauen.

Claims (1)

  1. EMI0002.0109 PATEN <SEP> TA\ <SEP> SPRL\GHE <tb> 1. <SEP> Verf.diren <SEP> zur <SEP> Erzeugung <SEP> von <SEP> Brenn mit <SEP> lioli(-i# <SEP> Heizkraft <SEP> aus <SEP> bitumilicsen <tb> ssrenn.toffei(. <SEP> d < idur(#li <SEP> gekelinzeiclinel, <tb> dass <SEP> in <SEP> einem <SEP> Vergaser <SEP> erzeugtes <SEP> @Z'a.er_ <tb> gas <SEP> vor <SEP> der <SEP> Einführung <SEP> in <SEP> eine <SEP> Schwel retorie <SEP> mit <SEP> Hilfe <SEP> einer <SEP> regelbaren <SEP> tleiz vorrichtung <SEP> auf <SEP> eine <SEP> solche <SEP> Temperatur <tb> Irebraehl <SEP> wird, <SEP> wie <SEP> sie <SEP> für <SEP> das <SEP> Abschwe len <SEP> eines <SEP> di(- <SEP> gewünschte <SEP> Heizkraft <SEP> be sitzenden, <SEP> (leih <SEP> Wassergas <SEP> sich <SEP> bei inisrlienden <SEP> Schwelgases <SEP> erforderlich <SEP> ist. <tb> II.
    <SEP> Vorriclitun- <SEP> 711i# <SEP> Ausübung <SEP> des <SEP> Ver fahren." <SEP> naeli <SEP> Patentanspruell <SEP> I. <SEP> mit. <tb> (#inem <SEP> intermittierend <SEP> arbeitenden <SEP> Ver (@#a.e@ <SEP> zur <SEP> Erzeugung <SEP> des <SEP> MTassergase., <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> zwischen <tb> dem <SEP> @ergas(#r <SEP> zur <SEP> Erzeugung <SEP> des <SEP> Was seraases <SEP> auf <SEP> d(#r <SEP> (#inen <SEP> \Seite <SEP> und <SEP> der <tb> regelbaren <SEP> H(izvorri(#htung, <SEP> sotvie <SEP> der <tb> Scliwe1retorl(- <SEP> @oif <SEP> ili@i# <SEP> @iiidc#i#ii <SEP> Seite <SEP> ein <tb> _Lu.gleicbbehüll@#r <SEP> @(acllaltet <SEP> ist, <SEP> cler <tb> stossweise <SEP> erz(,i1"i(-.
    <SEP> @Z',,.s(=i#(@#al <SEP> aufninimf. <tb> #o <SEP> dass <SEP> durch <SEP> die <SEP> r(,@@#clhar@ <SEP> Hei7vori#icli tung <SEP> und <SEP> die, <SEP> Schwelretorte <SEP> ein <SEP> Einunter brochenertr,(m <SEP> hindurcligefülirt <SEP> -r'r_ <tb> den <SEP> han"i. <tb> Li\TEP,A<B>--\'</B>SPRt("HE <tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> 1'aientanalruch <SEP> I. <SEP> (1.( durch <SEP> -eliennze@ielinet.
    <SEP> dass <SEP> von <SEP> dem <SEP> 1,i dem Vergaser hergestellten Wassergas nur ein Teil durch die regelbare Heiz- vorrielitung und die Schwelretorte ge führt wird, um das erzeugte Brenngas durch Verminderung des Zusatzes von @fiassergas heizkräftiger zu machen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die geheiz ten Wände der regelbaren Heizvorrich- tung aus Metall hergestellt sind.
CH114656D 1924-08-06 1924-12-19 Verfahren zur Erzeugung von Brenngas mit hoher Heizkraft aus bituminösen Brennstoffen. CH114656A (de)

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